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julzpaperheart

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2021

nicht ganz mein Fall, aber ganz nett für Zwischendurch

Montags bei Monica
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Inhaltsangabe: siehe Klappentext

Meine Meinung:
Julians "Projekt Aufrichtigkeit" verändert insgesamt das Leben von acht Menschen. Es hat so viele verschiedene Personen zusammengebracht und den Grundstein ...

Inhaltsangabe: siehe Klappentext

Meine Meinung:
Julians "Projekt Aufrichtigkeit" verändert insgesamt das Leben von acht Menschen. Es hat so viele verschiedene Personen zusammengebracht und den Grundstein für eine tiefe Freundschaft gelegt.

Das Buch beleuchtet acht unterschiedliche Blickwinkel, also aus der Sicht des jeweiligen Besitzers des Heftchens. Jeder von ihnen berichtet ein Stück weit aus seinem Leben und versucht Monicas Wunsch nachzukommen. Den Wechsel fand ich ganz interessant, denn er brachte ein wenig Spannung und Abwechslung in die Handlung. Allerdings konnte mich die Geschichte im Großen und Ganzen nicht fesseln und es fiel mir schwer mich beim lesen nicht ablenken zu lassen.

Die Protagonisten Julian und Monica haben mir ganz gut gefallen, sie waren authentisch und machten eine schöne Entwicklung im Laufe der Geschichte durch. Mit den anderen Charakteren, vor allem mit Riley, bin ich bis zum Ende nicht warm geworden. Sie alle waren zwar schön beschrieben und die Autorin hat sie ganz gut ausgearbeitet, jedoch erschienen sie mir nicht lebendig, ich konnte vieles nicht verstehen und nachvollziehen.

Der Schreibstil war anders als erwartet, aber detailreich und angenehm zu lesen. Mir persönlich hat er nicht so gut gefallen.

Das Cover finde ich ein wenig langweilig.

Das Buch ist aber eine schöne Lektüre für Zwischendurch. Sie hat zwar nicht so ganz meinen Geschmack getroffen, wird aber ganz sicher auf viel Begeisterung bei anderen treffen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.09.2021

widersprüchliche Protagonisten, häufig langatmig

Wir sind das Feuer
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Um die Geschehnisse vor 5 Jahren und den immer noch anhaltenden Schmerz zu vergessen und von neu zu beginnen, zieht Louisa für ihr Studium nach Redstone. Ziemlich schnell begegnet sie Paul, einem gutaussehenden ...

Um die Geschehnisse vor 5 Jahren und den immer noch anhaltenden Schmerz zu vergessen und von neu zu beginnen, zieht Louisa für ihr Studium nach Redstone. Ziemlich schnell begegnet sie Paul, einem gutaussehenden und äußerst sympathischen Kommilitonen. Die beiden tragen viel Balast mit sich herum und merken, dass sie einander gut tun und helfen zu heilen und wieder zu sich selbst zu finden. Doch ist ihre Liebe stark genug, wenn ans Licht kommt, welches Geheimnis Paul für sich behält?

Meiner Meinung nach hat sich dieses Buch inhaltlich an unzähligen Stellen gezogen und war häufig zu langatmig. Dementsprechend fehlte die Spannung und es fiel mir schwer dabei zu bleiben und weiterzulesen. Die Idee an sich fand ich ganz gut, jedoch etwas schwach umgesetzt. Die letzten Kapitel brachten aber ein wenig Tempo und Handlung mit sich, was sich wiederum auf den Lesefluss auswirkte. Das Ende war ziemlich vorhersehbar, doch der Cliffhänger am Ende hat mich ein wenig überrascht und weckte meine Neugier. Ich bin gespannt, wie es in Band 2 mit den beiden Protagonisten weitergeht.

Mit Louisa bin ich leider bis zum Ende nicht warm geworden. Ihre Reaktionen und Handlungen konnte ich häufig überhaupt nicht verstehen und nachvollziehen. Paul war mir sympathisch, jedoch hat auch er mich nicht wirklich umgehauen. Was mich persönlich sehr gestört hat war, dass die beiden andauernd als etwas beschrieben wurden, was sie im Laufe der Geschichte überhaupt nicht waren. Mir waren die vielen Widersprüche einfach zu viel. Beispielsweise wird Paul häufig als „Bad-Boy“ beschrieben, da er keine feste Beziehung eingehen will und ja, weil er Tattoos hat – wow, ernsthaft? Da fehlt mir einfach ein wenig mehr, um ihn als Bad Boy zu betiteln. Louisa wird andauernd als introvertiert bezeichnet, dabei ist sie sehr vorlaut, frech und redet viel. Das ist für mich einfach unverständlich.

Die Nebenprotagonisten waren schön ausgearbeitet und beschrieben. Sie alle waren mir sehr sympathisch und authentisch dargestellt, allen voran Aiden und Trish. Die Nebenstränge, wie z. B. das Verhältnis von Paul und seiner Familie kam viel zu kurz und hätte mehr Beachtung bekommen können.

Wahrscheinlich bin ich einfach mit zu hohen Erwartungen an "Wir sind das Feuer" heran gegangen. Aufgrund des Cliffhängers am Ende des Buches bin ich neugierig, wie es mit Louisa und Paul weitergeht und wie sich das Ganze entwickelt. Ein netter NA-Roman für Zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2021

nähere Betrachtung des Bibelbuches, sowie der Person Daniel

Der Prophet Daniel
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„Der Prophet Daniel“ befasst sich mit dem Buch „Daniel“ aus der Bibel und beleuchtet verschiedene Themen, wie die Person Daniel und die wesentlichen Inhalte des Buches, die Echtheit und die Sprache dessen. ...

„Der Prophet Daniel“ befasst sich mit dem Buch „Daniel“ aus der Bibel und beleuchtet verschiedene Themen, wie die Person Daniel und die wesentlichen Inhalte des Buches, die Echtheit und die Sprache dessen. Der Autor geht näher auf die Person Daniel ein und fasst beispielsweise die verschiedenen Visionen zusammen. Er schafft mit diesem Buch ein tieferes Verständnis für das Buch „Daniel“ und den bekannten Propheten.

Jeder in unserem Umfeld müsste die Geschichte „Daniel aus der Löwengrube“ kennen. Ich erinnere mich, dass wir sie sogar im Religionsunterricht in der Schule gelesen haben.

Dieses Buch ist eine wertvolle Hilfe und Stütze für alle, die sich näher mit der Person Daniel, sowie dem Bibelbuch befassen möchten. Es dient als wunderbare Unterstützung beim Studium.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2021

Du bist nicht allein.

Ungeborene Hoffnung
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„Ungeborene Hoffnung“ ist ein autobiografischer Bericht von Elioda López. Sie berichtet in diesem Buch über ihren größten, unerfüllten Wunsch: ein eigenes Kind. Um den Schmerz zu verarbeiten, beginnt sie ...

„Ungeborene Hoffnung“ ist ein autobiografischer Bericht von Elioda López. Sie berichtet in diesem Buch über ihren größten, unerfüllten Wunsch: ein eigenes Kind. Um den Schmerz zu verarbeiten, beginnt sie auf ihrem Blog „Unbezwingbare Julieta“ über ihre Bemühungen und Gefühle zu berichten. Dabei lässt sie nichts aus und erzählt unverblümt von ihren Erfahrungen und Erlebnissen, sowie ihren innerlichen Kämpfen und Gedanken. Trotz ihrer eigenen Probleme schafft sie es stets ihre Follower aufzumuntern und zu trösten. „Ungeborene Hoffnung“ zielt darauf ab auf das Thema „Unfruchtbarkeit“ aufmerksam zu machen und Paaren und Familien, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, Hoffnung und Trost zu schenken.

Ich finde, es ist wichtig sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, auch wenn man selbst nicht betroffen ist. Ich hoffe sehr, dass nicht nur Betroffene dieses Buch lesen. Ich kenne Einige, die sich ebenfalls mit diesem Thema auseinandersetzen müssen, da sie den gleichen unerfüllten Wunsch haben. Häufig wissen Freunde und Familien der Betroffenen nicht, wie man damit umgehen sollte…

Der Schreibstil war einfach und leicht verständlich. Das Buch ließ sich recht schnell lesen. Das Buch hat mir trotz der schweren Thematik gut gefallen und ich würde es weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.09.2021

schöner, authentischer Lebensbericht

Dein Kompass ist dein Herz
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„Alles, was mir in meinem bisherigen Leben widerfahren ist, hat mich zu der starken und mutigen Persönlichkeit gemacht, die ich heute bin.“ (S.180)

Der Autor gewährt uns mit diesem Buch einen groben Einblick ...

„Alles, was mir in meinem bisherigen Leben widerfahren ist, hat mich zu der starken und mutigen Persönlichkeit gemacht, die ich heute bin.“ (S.180)

Der Autor gewährt uns mit diesem Buch einen groben Einblick in sein persönliches Leben und berichtet von seinen Erlebnissen und Erfahrungen, die er im Laufe seines Lebens sammeln konnte. Beim Lesen merkte ich, welchen Stellenwert die Familie für ihn hat. Dies wurde an mehreren Stellen deutlich, besonders am Anfang, als er über seinen Opa sprach.

Der Bericht über seine Schulzeit hat mich sehr mitgenommen, vor allem, dass die Lehrkräfte für ihn in dieser Zeit überhaupt keine Stütze waren. Der Autor berichtet sehr direkt und authentisch von seinen Problemen und Schwierigkeiten, die er auch im späteren Verlauf hatte, die zurückzuführen waren auf die fehlende Vater-Sohn Beziehung und seine Schulzeit.

Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen, war eine abwechslungsreiche Lektüre für zwischendurch. Mir hat der Schreibstil jedoch nicht so ganz zugesagt, da es viele Wiederholungen gab, einige Stellen ein wenig zu langatmig waren und es mir hier und da an Tiefe gefehlt hat. Insgesamt aber auf jeden Fall empfehlenswert, besonders für Menschen, die generell Interesse an Biografien und autobiografischen Berichten haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere