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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2022

bleibt zu sehr an der Oberfläche

Wo Weihnachtsträume wahr werden
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Das Buch „Wo Weihnachtsträume wahr werden“ birgt zwei kurze Geschichten, die komplett unabhängig voneinander gelesen werden können.

Klappentext 1: Nell fühlt sich endlich zu Hause als Musiklehrerin im ...

Das Buch „Wo Weihnachtsträume wahr werden“ birgt zwei kurze Geschichten, die komplett unabhängig voneinander gelesen werden können.

Klappentext 1: Nell fühlt sich endlich zu Hause als Musiklehrerin im verschneiten Taylor’s Grove. Ihre neuen Schützlinge Zeke und Zack schließt sie sofort ins Herz. Doch der alleinerziehende Vater der beiden hat eine ziemlich harte Schale. Trotzdem wünscht Nell sich bald nichts sehnlicher, als mit den dreien das Weihnachtsfest zu feiern.

Klappentext 2: Gabriel rettet die schwangere Laura aus ihrem verunglückten Auto, das in den verschneiten Bergen von Colorado ins Schlittern geraten ist. Er nimmt sie mit in seine Hütte und gewährt ihr für ein paar Tage Unterschlupf. Der zurückgezogene Künstler spürt jedoch, dass die wunderschöne Frau ein Geheimnis mit sich herumträgt. Ob sie sich ihm anvertrauen wird?

Die beiden Kurzgeschichten "Wünsche werden wahr" und "Zauber einer Winternacht" sind zwei wirklich schöne, harmonische Weihnachts- und Liebesgeschichten, die jedoch sehr vorhersehbar sind.

Das Setting beider Geschichten war bezaubernd schön beschrieben, die Atmosphäre romantisch und umarmend.

Die Charaktere waren allesamt sympathisch und haben mir gut gefallen. Die Protagonisten aus der ersten Geschichte haben mir aber ein klein wenig mehr gefallen, da sie authentischer wirkten.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Die Autorin nutzt viele kurze, knackige Sätze, was mir allerdings nicht so gut gefällt. Insgesamt kamen die Gefühle und Emotionen bei mir dadurch nicht an. Im Großen und Ganzen fehlte es mir an Tiefe. Die Geschichten hätten ruhig weiter ausgeschmückt und die Charaktere lebendiger dargestellt werden können. Da es sich hier aber um zwei Kurzgeschichten handelt, war es okay, doch haben sie mich letztlich nicht erreicht.

Insgesamt eine schöne, weihnachtliche Lektüre für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 01.01.2022

ganz nett, hat mich jedoch nicht überzeugt

Wie Leuchtfeuer in der Nacht
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Das Buch „Wie Leuchtfeuer in der Nacht“ birgt zwei kurze Geschichten, die komplett unabhängig voneinander gelesen werden können. Sie sind jedoch ähnlich aufgebaut.

Klappentext 1: Um sich mit ihrem Vater ...

Das Buch „Wie Leuchtfeuer in der Nacht“ birgt zwei kurze Geschichten, die komplett unabhängig voneinander gelesen werden können. Sie sind jedoch ähnlich aufgebaut.

Klappentext 1: Um sich mit ihrem Vater zu versöhnen, fliegt Laine nach Hawaii. Doch kaum auf der Blumeninsel angekommen, trifft sie auf dessen Geschäftspartner Dillon. Er wirft ihr vor, nur hinter dem Geld ihres Vaters her zu sein – und küsst sie dann unverhofft. Was für ein Spiel treibt er?

Aus der ersten Geschichte blieb mir das wunderschöne Setting am längsten in Erinnerung. Die Handlung spiel auf Hawaii, was ich bezaubernd fand. Man hätte dies aber mehr in die Geschichte einbringen können. Ich vermute, da es sich hier um eine Kurzgeschichte handelt, bekam es deshalb wenig Aufmerksamkeit.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Ihre Gefühle und Emotionen wurden schön und authentisch beschrieben. Laine als Protagonistin hat mir gut gefallen. Mit Dillon bin ich nicht wirklich warm geworden. Das Problem zwischen Laine und ihrem Vater wurde recht zügig aus der Welt geschafft, kam mir aber viel zu unrealistisch vor.

Klappentext 2: Geheimagent Terence O Hara sieht die Verzweiflung der jungen Frau, die ihn in einer Bar in Mexiko um Hilfe anfleht. Am liebsten würde er den Job ablehnen. Aber etwas in Gillians Augen zwingt ihn, ihr bei der Suche nach ihrem Bruder zu helfen.

Die zweite Geschichte hat mir weniger gut gefallen. Sowohl das Setting als auch die Handlung haben mir nicht gefallen. Den Einstieg in die Geschichte fand ich schwierig und ein wenig zäh. Die Thriller Elemente und die Spannung, die sich durchweg hielt, war zwar interessant, hat mich allerdings nicht sonderlich beeindruckt, da ich mit den Charakteren nicht warm geworden bin. Das Frauen- und Männerbild, das hier vermittelt wurde, sehe ich ebenfalls ein wenig kritisch.

Insgesamt ganz interessant für Zwischendurch, eine klare Empfehlung gibt es von mir allerdings nicht zu diesem Buch. Mir hat es im Allgemeinen an Tiefe und Gefühl gefehlt, zudem war es meiner Meinung zu klischeebehaftet.

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Veröffentlicht am 01.01.2022

ganz nett für Zwischendurch, wenig Spannung & Tiefe

Nordlichtträume am Fjord
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Klappentext: In dem norwegischen Dorf Elvasund hofft Annabell, zur Ruhe zu kommen. Denn plötzlich ist ihre scheinbar perfekte Welt zusammengebrochen: Freund weg, Wohnung weg - und sie ist schwanger. Obwohl ...

Klappentext: In dem norwegischen Dorf Elvasund hofft Annabell, zur Ruhe zu kommen. Denn plötzlich ist ihre scheinbar perfekte Welt zusammengebrochen: Freund weg, Wohnung weg - und sie ist schwanger. Obwohl ihr erster Arbeitstag in der historischen Spinnerei der Familie Solberg so ganz anders als erwartet läuft, schließt sie die Familie schnell ins Herz. Während die Winterabende länger werden, verbringen sie am prasselnden Kaminfeuer gemütliche Stunden und verarbeiten gemeinsam die Wolle. Noch nie hat sich Annabell irgendwo zu Hause gefühlt. Dazu trägt auch der charismatische Bjarne bei, dem sie bei der Arbeit mit den Schafen näherkommt. Erlebt Annabell in der bevorstehenden Weihnachtszeit ihr ganz eigenes Wunder?

Trotz des langsamen Erzähltempos gefiel mir der Einstieg in die Geschichte recht gut. Gleich zu Beginn lernt der Leser Anabell und ihr Umfeld kennen. Obwohl sie mir sympatisch war, erschien mir Anabell zu blass und nicht greifbar. Auch im weiteren Verlauf der Geschichte konnte ich mit ihr nicht warm werden. Ihre Vergangenheit und jetzige Situation waren zwar ganz interessant, jedoch konnte ich keine Nähe zu ihr aufbauen. Die Dialoge zwischen den Protagonisten Bjarne und Anabell waren realistisch, die Anziehung zwischen ihnen habe ich allerdings nicht gespürt. Mir fehlte hier das gewisse Etwas.

Die Handlung verlief ohne große Überraschungen und endete ziemlich vorhersehbar. Immer wieder verlor ich leider die Lust weiterzulesen. Die großen Emotionen und Gefühle blieben aus. Das weihnachtliche/winterliche Setting kam viel zu kurz. Die Beschreibungen der Umgebung und der Landschaft waren nur oberflächlich und insgesamt nur sehr wenige.

„Nordlichtträume am Fjord“ war für mich ein nettes Buch für Zwischendurch, ich würde es aber vermutlich nicht erneut lesen. Das Setting und auch der Plot hatten viel Potenzial, die Umsetzung hat mich jedoch bis zum Schluss nicht überzeugen können. Im Großen und Ganzen fehlten hier Tiefgang und Spannung.

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Veröffentlicht am 01.01.2022

schönes Buch zum abschalten

Das Fest der Weihnachtsschwestern
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Klappentext:
Den Schwestern Samantha und Ella Mitchell ist die Weihnachtszeit heilig. Jedes Jahr verbringen sie die Feiertage gemeinsam, backen Kekse und schmücken gemeinsam den Baum. Dieses Jahr aber ...

Klappentext:
Den Schwestern Samantha und Ella Mitchell ist die Weihnachtszeit heilig. Jedes Jahr verbringen sie die Feiertage gemeinsam, backen Kekse und schmücken gemeinsam den Baum. Dieses Jahr aber haben sie einen unerwarteten Gast: ihre Mutter, die sie seit dem großen Streit vor fünf Jahren eigentlich nur noch aus dem Fernsehen kennen. Kann es sein, dass sie wirklich neue Prioritäten setzen und doch eine Rolle im Leben ihrer Töchter spielen will? Samantha und Ella geben ihr eine letzte Chance und treffen sie im romantisch verschneiten Schottland. Schließlich ist ja Weihnachten!

Meinung:
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der drei weiblichen Protagonisten erzählt. Die Kapitel waren zwar ungewohnt lang, was mich jedoch nicht gestört hat, da man so die Charaktere besser kennenlernen und verstehen konnte. Die Protagonisten wurden authentisch und für den Leser greifbar dargestellt. Ihre Stärken und Schwächen wurden wunderbar herausgearbeitet.

Die Charaktere wirkten durch ihre Schwächen und die Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben, sehr real. Die bedrückende Stimmung wurde an den Leser weitergegeben, weshalb ich selbst auch mitgefiebert habe. Die Entwicklung, die die Protagonisten durchmachen hat mir sehr gut gefallen. Bei der Mutter jedoch ging mir alles ein wenig zu schnell.

Das winterliche Setting hat mir besonders gut gefallen und passte hervorragend zu der Geschichte. Die weihnachtliche Atmosphäre sowie die Landschaft, hätten aber ruhig mehr in die Handlung eingeflochten werden können. Durch die Konflikte und Probleme der Charaktere rückte das Setting sehr weit in den Hintergrund und bekam wenig Platz.

Die aufgegriffenen Themen, wie Familienzusammenhalt, Versöhnung und Vergebung, fand ich sehr interessant und gelungen umgesetzt.

Das Buch birgt viele kleine überraschende Momente und lässt sich flüssig und schnell lesen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es war mein erstes Buch der Autorin, wird aber nicht mein letztes sein.

An einigen Stellen war mir die Geschichte ein wenig zu langatmig und schien nicht voranzugehen. Ich habe auch bis zum Schluss nicht verstanden, was damals zu dem großen Streit und die darauffolgende Entfremdung geführt hat.

Insgesamt eignet sich dieser Roman dennoch hervorragend für einen schönen, ruhigen Nachmittag zum Lesen und Entspannen.

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Veröffentlicht am 01.01.2022

“True love exists and the people in this house are proof of that.”

Finding Perfect
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Daniel und Six lieben sich und sind glücklich miteinander. Six hat in der Vergangenheit eine schwere Entscheidung treffen müssen, mit der sie allerdings nicht leben kann. So sieht Daniel sich gezwungen ...

Daniel und Six lieben sich und sind glücklich miteinander. Six hat in der Vergangenheit eine schwere Entscheidung treffen müssen, mit der sie allerdings nicht leben kann. So sieht Daniel sich gezwungen einzugreifen und ihr zu helfen.

Da ich “Finding Cinderella” und “Was perfekt war” gerne gelesen hab, musste ich mir auch dieses Buch zulegen. Ich war überrascht, als das Buch ankam und es nur sehr klein und dünn war. Für den Preis habe ich definitiv mehr erwartet.

Was den Inhalt betrifft, war ich mehr als zufrieden. Ich habe mich sehr gefreut, dass Colleen mit diesem Buch die Geschichte der beiden Protagonisten aus “Finding Cinderella” aufgegriffen hat und auch die Charaktere aus “Was perfekt war” noch einmal ein wenig Aufmerksamkeit bekommen haben. Nach „Finding Cinderella“ blieben noch einige Fragen offen, welche mit diesem Buch alle beantwortet wurden.

Ich konnte mich wunderbar in die beiden Protagonisten hineinversetzen. Die Gefühle und Emotionen wurden authentisch dargestellt. Was mich allerdings ein wenig gestört hat war, dass Daniels Reaktionen in manchen Situationen teilweise sehr überdramatisiert dargestellt wurden und er ungewohnt unsensibel/unfreundlich auftrat. So haben wir ihn in „Finding Cinderella“ aber nicht kennengelernt.

Der Schreibstil war jedoch wie immer großartig! Große Emotionen und Gefühle!

„Finding perfect“ ist einfach die perfekte Ergänzung zu den Vorgängern und verknüpft die „Hope“-Reihe mit „Was perfekt war“. Ein kleiner Kritikpunkt noch zum Schluss: Viele Konflikte wurden einfach zu schnell und einfach gelöst, was aber dem geschuldet ist, dass es sich hier um eine Kurzgeschichte handelt. Daniels und Sixs Geschichte ist allerdings zu groß für zwei Kurzgeschichten, die beiden hätten ein ganzes Buch verdient. An manchen Stellen hat mir zudem Sixs Perspektive gefehlt.

Insgesamt aber sehr zu empfehlen für alle CoHo-Fans, insbesondere an die, die „Hope“-Reihe und „Was perfekt war“ geliebt haben. Für „Finding perfect“ sollte man diese Bücher wirklich gelesen haben, einfach um alle Zusammenhänge zu verstehen.

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