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Veröffentlicht am 20.10.2025

Geld ist der Menschen größte Gier

In des Waldes düstren Gründen
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Jessica Campbells fünfter Fall

Geschwisterliebe hält nicht ewig. Carl Finch ist stets knapp bei Kasse. Ihm droht ein großes Geschäft samt Investoren, um die Ohren zu fliegen und bittet deshalb seine ...

Jessica Campbells fünfter Fall

Geschwisterliebe hält nicht ewig. Carl Finch ist stets knapp bei Kasse. Ihm droht ein großes Geschäft samt Investoren, um die Ohren zu fliegen und bittet deshalb seine Stiefschwester Harriet dringend um Geld.

Harriet, selbst knapp bei Kasse, da sich ihr Mann in diverse Geschäfte rund um ihren Landsitz Old Nunns verrennt, beschließt, endlich einen Schlussstrich zu ziehen.

Nichtsahnend gerät dabei Tom, der Gerichtsmediziner von Gloucestershire mitten hinein in düsteres Katz- und Mausspiel.

Tom versucht seine fiese Erkältung mit einer kleinen Wanderung auszukurieren und stolpert im Wald hinter Old Nunns über die Leiche von Carl Finch.

Alles an diesem Fall ist seltsam. Alle Zeugen verstricken sich nach und nach in dubiose Alibis und Jessica Campbell hat mit ihrem Chef genug Arbeit, den Haufen Streithälse auseinander zu halten.

Selbst aus London reisen Verdächtige an, die Jessica die Arbeit nicht gerade leicht machen.

Tom hingegen erkennt erst zu spät, dass er im Wald mehr gesehen und gehört hat als er anfangs glaubt und bringt somit die ganze Ermittlung noch mal gehörig ins Wanken.

Fazit

Geld ist der Menschen größte Gier und treibt doch einige seltsame Blüten. Jessica muss tief in die Familiengeschichte und in diverse finanzielle Investitionen eintauchen, um hier nicht den Überblick zu verlieren.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Ann Granger entführt uns ins London vor unserer Zeit

Die Beichte des Gehenkten
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Der fünfte Fall für Lizzie Martin und Benjamin Ross!
Inspector Ross wird zu einem letzten Besuch ins Gefängnis gebeten. Morgen soll Mills gehängt werden. Vorher will er noch sein Gewissen erleichtern ...

Der fünfte Fall für Lizzie Martin und Benjamin Ross!
Inspector Ross wird zu einem letzten Besuch ins Gefängnis gebeten. Morgen soll Mills gehängt werden. Vorher will er noch sein Gewissen erleichtern und Ross kann dem nicht widersprechen.
Doch unerwarteterweise schildert Mills nicht noch einen weiteren von ihm ausgeführten Mord, sondern berichtet von einer schicksalhaften Begebung vor über fünfzehn Jahren.
Er war Zeuge eines Mordes und erzählt Ross nunmehr lückenlos vom damaligen Vorfall.

Ross tut, was er kann, ihm sind jedoch die Hände gebunden. Sein Chef ist über seine Mission wenig erfreut und bittet, statt seiner Ermittlungen doch seine Ehefrau Lizzie mit der Recherche zu beauftragen. Lizzie kann da kaum widerstehen.

Gemeinsam mit Bettsie und dem alten Kutscher macht sie sich auf nach Putney, den Ort des Verbrechens. Ross gerät sofort in einen neuen Fall hinein. Ehefrau und Kind des reichen Weinhändlers Cannings sind scheinbar entführt worden und die Zeit drängt.

Ross jedoch vermutet einen ganz anderen Grund hinter dem Verschwinden von Frau und Tochter und legt sich damit mal wieder mit der Londoner High Society an.

Ann Granger entführt uns ins London vor unserer Zeit. Mit viel Feingefühl und einer guten Portion Mut ermitteln Lizzie und Ross in ihrem ganz eigenen Stil und lassen so schnell keinen Mörder davonkommen.

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Veröffentlicht am 18.10.2025

Die Gier der Menschheit

Rotes Gold
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Xavier wird zu einem ganz besonderen Dinner in Paris eingeladen. Der größte Sushimeister aller Zeiten präsentiert hier sein Menü. Doch so weit kommt es nicht. Der Großmeister bricht während dem Anrichten ...

Xavier wird zu einem ganz besonderen Dinner in Paris eingeladen. Der größte Sushimeister aller Zeiten präsentiert hier sein Menü. Doch so weit kommt es nicht. Der Großmeister bricht während dem Anrichten zusammen und stirbt im Krankenhaus.

Xavier findet das seltsam, selbst lange in einem Fischrestaurant in Paris gekocht, kann er nicht von einer Selbstvergiftung ausgehen. Das Menü enthält keinerlei giftige Bestandteile.

Vom Bürgermeister, der zu dieser Veranstaltung einlud, erhält er den Auftrag, den mysteriösen Tod des Großmeisters aufzuklären.

Bei seinen ersten Nachforschungen stößt er auf dubiose Machenschaften und auf Geld – viel Geld. All das gemeinsam führt in tief hinein in die Fischereiszene und in die Welt der Thunfische. Dank der Hilfe seiner Freunde wird im klar, wie perfide die Menschheit mit dem Meister der Meere umgeht.

Unter ziemlichem Druck ermittelt er weiter und scheut sich auch nicht davor, dubiosen Händlern einen Riegel vorzuschieben.

Xavier begibt sich erneut auf einen Rachefeldzug. Der Thunfisch leert Xavier, dass nichts so ist wie es auf den ersten Blick zu sein scheint und das aus einer guten alten Tradition dank der Sucht nach schnellem und billigem Essen der Industrie keine Grenzen mehr gesetzt sind.

Es war mir wie immer ein Vergnügen, auch wenn sich bei so mancher Menüfolge mir der Magen umgedreht hat.

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Veröffentlicht am 17.10.2025

Hier ist nichts, wie es scheint

Mord mit spitzer Feder
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In Glebe House ist es derzeit alles andere als idyllisch. Der dort wohnende Schriftsteller leidet schwer an einer Schreibblockade und dann wäre da auch noch das Hochwasser. Tagelanger Regen lässt alles ...

In Glebe House ist es derzeit alles andere als idyllisch. Der dort wohnende Schriftsteller leidet schwer an einer Schreibblockade und dann wäre da auch noch das Hochwasser. Tagelanger Regen lässt alles aufweichen und der naheliegende Fluss ist schon längst im Garten von Glebe House angekommen.

Als die Stewarts Holz für den Winter angeliefert bekommen, findet der örtliche Lieferant eine am Bootssteg eingeklemmte Leiche.

Für das Ehepaar Stewart führt dies zu einer Zerreisprobe, denn nichtsahnend erkennt Neil die junge Frau.

Jessica Campbell, die zu dem Leichenfund hinzugezogen wird, hatte sich das hier anders vorgestellt. Mehr als einmal werden sie und ihr Chef hinters Licht geführt.

Zahlreiche Mordverdächtige tauchen auf und als wäre das nicht schon schlimm genug, stellt sich heraus, dass der schlimmste Verbrecher in der Gegend auch noch der Vater der Toten war. Kurzerhand wird der auf freien Fuß gesetzt und macht sich selbst auf die Suche nach dem Mörder seiner Tochter.

An Skurrilitäten hat Weston St. Ambrose genügend zu bieten. Der Schriftstellerclub, allesamt verdächtig, entpuppt sich als harte Nuss.

Jess hat mit ihren eigenen Vorurteilen zu kämpfen und kann sich bei so manchen Schreiberlingen nur haarscharf beherrschen.

Fazit

Hier ist nichts wie es scheint. Um so verstrickter die Sache, um so hartnäckiger ermittelt Jessica Campbell.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Donna Leon führt uns über dunkle Machenschaften in der Fleischindustrie

Tierische Profite
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Ausgerechnet ein luxuriöser Männerschuh führt Brunetti auf eine Spur. Die Leiche eines älteren Mannes wird aus dem Kanal gezogen und niemand scheint ihn zu vermissen. Der Schuh führt Brunetti über Umwege ...

Ausgerechnet ein luxuriöser Männerschuh führt Brunetti auf eine Spur. Die Leiche eines älteren Mannes wird aus dem Kanal gezogen und niemand scheint ihn zu vermissen. Der Schuh führt Brunetti über Umwege zur Exfrau des Toten.

Der Tote leidete unter einer seltenen Krankheit. Diese führte dazu, dass das Paar sehr hohe Arztrechnungen zahlen musste und die Familien in finanzielle Missstände geriet.

Vianello und Brunetti besuchen die Tierklinik und auch den Schlachthof, in dem der tote Tierarzt einen Nebenjob angenommen hatte.

Die schrecklichen Erlebnisse vor Ort lassen beide nicht los. Auch nach Tagen beschäftigt die Beiden die Szenerie und der Geruch.

Die Exfrau berichtet dem Commissario von einer Affäre ihres verstorbenen Mannes. Die Sekretärin der Geschäftsführung passt Brunetti schon beim ersten Besuch nicht. Ihre Überheblichkeit regt ihn so auf, dass er Signora Elettra in ihre Finanzen eintauchen lässt.

Donna Leon führt uns über dunkle Machenschaften in der Fleischindustrie direkt zu einem Mord. Auslöser der Tat ist mal wieder die Geldgier der Menschen.

Ich selbst fand diesen Teil der Reihe schwierig, irgendwie fehlte mir die Spannung. Das Thema war und ist schwierig, aber Donna Leon hat sich noch nie vor schwierigen Themen gescheut.

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