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Veröffentlicht am 18.03.2021

Endlich wieder Magie

Amari und die Nachtbrüder (Teil 1)
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Für Amari beginnt eine schwere Zeit. Ihr älterer Bruder Quinton ist spurlos verschwunden. Die Mutter und die Polizei sind hilflos und es gibt keinerlei Hinweise.

Quinton war der Star der Schule und alle ...

Für Amari beginnt eine schwere Zeit. Ihr älterer Bruder Quinton ist spurlos verschwunden. Die Mutter und die Polizei sind hilflos und es gibt keinerlei Hinweise.

Quinton war der Star der Schule und alle im Viertel mochten ihn. Umso schlimmer ist für Amari der Verlust. Eines Tages entdeckt sie einen seltsamen Brief, den ihr Quinton hinterlassen hat. Dieser Brief entpuppt sich als eine Einladungskarte für die Schule, die auch ihr verschwundener Bruder zuletzt besuchte.

Dort angekommen eröffnet sich für Amari eine ganz neue Welt. Kaum durch die Tür und schon hat es mit Magie, zauberhaften Wesen und einem Fabelwesen als neue Mitbewohnerin zu tun.

Sie selbst wird in die Kategorie Magierin eingestuft und ist damit einigen Schülern und deren mächtigen Eltern gleich ein Dorn im Auge.

Aber Amari hat nur ein Zeil vor Augen. Sie muss, egal wie, ihren verschollenen Bruder wiederfinden.
Doch die erste Hürde ins magische Abenteuer ist schwer. Sie muss ein hartes Auswahlverfahren überstehen.

Neid, Macht und Angst zeichnet sich in den Gesichtern ihrer Mitschüler ab, denn Amari schafft es locker, die langjährigen Schüler mit ihren ihr bis vor kurzem unbekannten Fähigkeiten zu besiegen.

Leider scheint die Magie, die von Amari besitz ergriffen hat, nicht nur Gutes im Schilde zu führen. Der berüchtigte schwarze Magier Moreau sucht Amari auf.

Die Schule wird mehrfach angegriffen und das magische Volk muss sich entscheiden.

B. B. Alston hat mit Amari eine zauberhafte Romanfigur erschaffen. Amari, aus ärmlichen Verhältnissen besinnt sich stets zurück zu ihren Wurzeln und verliert dabei nie die wichtigen Dinge im Leben aus den Augen. In ihr findet man eine wahre Freundin, die konsequent und mutig voranschreitet und selbst langjährige Magier und allerlei Zauberwesen damit in den Schatten stellt.
Sie lässt sich von Reichtum, Ruhm und fiesen Tricks nicht blenden und bewahrt auch in schrecklich spannenden Situationen einen kühlen klaren Kopf.

Ein gelungener Auftakt einer Fantasy-Trilogie, deren Kinostart ich mir definitiv nicht entgehen lasse!

Merete Brettschneider verleiht Amari die perfekte Stimme für ihre magischen Abenteuer.

Das Fantasy-Abenteuer eignet sich für Kinder ab 10 Jahren.

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Veröffentlicht am 13.03.2021

Klaras Abenteuer

Klara und der Sternenzwerg
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Die kleine Klara lernt den Sternenzwerg kennen. Ganz ohne Sprache können sich die beiden untereinander verständigen. Klara ist ja noch viel zu jung, um richtig sprechen zu können.

Klara selbst genießt ...

Die kleine Klara lernt den Sternenzwerg kennen. Ganz ohne Sprache können sich die beiden untereinander verständigen. Klara ist ja noch viel zu jung, um richtig sprechen zu können.

Klara selbst genießt ihre kleinen Abenteuer mit dem Sternenzwerg. Sie liebt ihren großen Bruder und freut sich über das was kommt. Auch wenn der Sternenzwerg nur zu Kindern reist, die noch nicht sprechen können und danach zum nächsten Kleinkind weiterreist, wird zwar Verlust und Abschied versinnbildlicht, verschafft jedoch durch die fröhlichen Liedtexte den kleinen Zuhörern Freude auf die kommenden Abenteuer.

Passend zu jeder der zwanzig kleinen Geschichten gibt es ein Lied auf der beiliegenden CD. Für musikalische Eltern, ältere Geschwister oder Erzieher und Lehrer gibt es zur CD wiederum auch passende Noten und Liedtexte im Buch.

Die Kinder können somit über die Geschichten hinweg mit Musik und Gesang begleitet werden oder selbst begleiten.

Angelika Pauly hat sich mit Klara und der Sternenzwerg wieder viel Mühe gegeben. Als kleines Gesamtpaket eignet sich das Buch und die Geschichten sich fast für jedes Alter.

Ob für den Kindergarten, in der Grundschule oder für gemütliche Stunden zuhause, Klaras Geschichten sind kurzweilig, bezaubern und lassen die Kinder das gehörte nochmals musikalisch erleben.

Wiebke Wilhelm verhilft Klara mit ihren Zeichnungen zu einer schönen bildlichen Darstellung.

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Veröffentlicht am 13.03.2021

Die Außenwelt als Feind

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
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Die junge und bezaubernde Madeline kennt nur ihre eigenen vier Wände. Sie leidet an einer schrecklichen Krankheit und die Außenwelt könnte sie binnen weniger Minuten umbringen.

Ihre Tage verbringt Madeline ...

Die junge und bezaubernde Madeline kennt nur ihre eigenen vier Wände. Sie leidet an einer schrecklichen Krankheit und die Außenwelt könnte sie binnen weniger Minuten umbringen.

Ihre Tage verbringt Madeline mit dem Lesen von Büchern und Online-Unterricht.

Doch seit neuestem erregt Olly, der vorwitzige und offenbar ebenfalls begeisterte Olly Madelines Aufmerksamkeit.

Olly und Madeline treffen sich ab jetzt immer heimlich, während Madelines Mutter, eine begnadete Ärztin, arbeitet unter diversen Sicherheitsmaßnahmen in ihrem Zimmer. Vorher muss sich Olly mit Hilfe der Haushälterin Carla mehreren Reinigungsprozessen ergehen lassen. Jeder fremde Keim kann Madelines Leben verändern. Olly, dem viel an Madeline liegt, ist stets darauf bedacht, sich an Carlas Vorschriften zu halten.

Doch Madelines Mutter ertappt die beiden auf quasi frischer Tat. Carla wird gefeuert und Madeline steht unter vollständiger Quarantäne.

Olly hingegen ist bitter enttäuscht, dass Madeline, seine erste große Liebe, sich diesem Schicksal hingibt.

Maddy hingegen fasst einen endgültigen Entschluss. Sie wagt den Sprung ins echte Leben. Gemeinsam mit Olly reist sie dank Carla nach Hawaii… Doch das Schicksal hat andere Pläne…

Nicola Yoon erschafft für Maddy die scheinbar perfekte Welt. Aber nur so lange, bis Olly, der aufgeweckte und unwiderstehliche Nachbarjunge auftaucht.
Eingesperrt, dank einer Autoimmunerkrankung leidet Maddy sehr. Während ihre Mutter ständig um ihr Wohlergeben bemüht ist, beschließt Maddy, dass sie mehr vom Leben erwartet. Sie wagt den Schritt in die Freiheit und in die große weite Welt.
Mutig beschreibt Yoon Maddys Drang, in Freiheit zu leben. Keine Regeln, keine Kontrolle…
Olly sorgt für den notwendigen Schupps in die richtige Richtung und Madelines Leben dreht sich erstmals nicht mehr nur um ihre Krankheit.

Ein aufmunternder und wunderschöner Liebesroman. Yoon verzaubert mit Everything, Everything bis zur letzten Seite.

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Veröffentlicht am 12.03.2021

Tieftraurig und wunderschön

Glückliche Ehe
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Maragret ist jung, Jüdin und noch Single, als sie den mehr oder weniger erfolglosen Schriftsteller Enrique durch einen Bekannten kennen lernt. Enrique ist es leid, ständig das öde Geschwafel seines Freundes ...

Maragret ist jung, Jüdin und noch Single, als sie den mehr oder weniger erfolglosen Schriftsteller Enrique durch einen Bekannten kennen lernt. Enrique ist es leid, ständig das öde Geschwafel seines Freundes Bernhard über dessen wunderschöne neue Freundin zu hören, das er anfängt, ihn damit aufzuziehen, das diese wohl nur in seinen Träumen existiert.

Doch Margaret gibt es in der Realität. Kurzum beschließt Bernhard, die beiden miteinander bekannt zu machen und schon ist es geschehen.

Fast zwanzig Jahre glücklicher Ehe mit 2 Kindern später, liegt Margaret im Krankenhaus und ist im Endstadion ihres Blasenkrebses angelangt und will nun endlich sterben....

Unwahrscheinlich schön geschrieben aber ebenso trauig......

28.12.2009 – Vorablesen

Margaret Cohen ist jung. Als Jüdin ist sie ihren eigenen auferlegten Zwängen unterlegen und noch Single.

Sie lernt über einen Bekannten den jungen erfolglosen Schriftsteller Enrique kennen.

Enrique ist auf der Suche nach einer Ausflucht. Sein bester Freund Bernhard nervt ihn ständig mit Schilderungen seiner angeblichen Freundin. Diese soll angeblich so wunderschön sein, dass Enrique der festen Meinung ist, dass sie einfach erfunden sein muss.

Er beginnt damit, seinen Freund damit aufzuziehen und macht sich damit natürlich nicht nur Freunde.

Margaret hingegen gibt es in der Realität. Bernhard, von der Art seines Freundes total genervt, stellt die Beiden einander vor. Schnell wird klar, dass die Beiden ein wahres Traumpaar abgeben.

Beide kommen aus so unterschiedlichen Verhältnissen, dass gerade dies die Beiden so miteinander verbindet. Enrique lebt stehts in der Phantasie. Margaret kümmert sich liebevoll um die Erziehung der beiden Kinder. Nach zwanzig Jahren Ehe scheint das Ende gekommen zu sein.

Margaret ist schwer krank. Ihr Blasenkrebs befindet sich im Endstadium und Enrique läuft erstmals im seinem ganzen Leben zu seiner Höchstform auf…

Rafael Yglesias erzählt vom Tod und von der Liebe. Das eine schließt das andere nicht aus. Was Margaret und Enrique verbindet, versteht der Leser erst nach und nach. Seite um Seite erfahren wir mehr über ihr Leben und darüber, was eine glückliche Ehe ausmacht.

Ein tieftrauriger Roman, dessen Ende von Anfang an von Rafael Yglesias schonungslos offengelegt wird.

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Veröffentlicht am 09.03.2021

Zurück zu Gott

Die Hütte
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Mackanzie hatte kein einfaches Leben. Als Kind missbraucht, lange Jahre auf der Flucht hat er es doch geschafft, eine wunderbare Frau zu heiraten.
Gemeinsam mit seiner Frau bekommt er fünf Kinder.
Doch ...

Mackanzie hatte kein einfaches Leben. Als Kind missbraucht, lange Jahre auf der Flucht hat er es doch geschafft, eine wunderbare Frau zu heiraten.
Gemeinsam mit seiner Frau bekommt er fünf Kinder.
Doch dann passiert das große Unglück auf einem Campingausflug mit den drei Jüngsten. Bei der Fahrt mit dem Kanu. Eins der Kanus kentert und Mackanzie versucht, seinen Sohn vor dem Ertrinken zu retten.
Missy, seine jüngste Tochter wird während seines Rettungsversuches entführt.
Die Ermittler stoßen auf die Spur des sogenannten „Kleinen Ladykillers“. Nach diversen Sackgassen wird Missy letztendlich tot aufgefunden. Der Kleine Ladykiller hat also tatsächlich zugeschlagen und Mackanzies Tochter getötet.
Mackenzie versteht die Welt nicht mehr. Alles lief doch so gut. Seine Familie war glücklich und jetzt das? Wieso muss ein solches Schicksal ausgerechnet ihn treffen.

Schon in seiner Vergangenheit fiel in seine sogenannte „Große Traurigkeit“. Doch immer wieder schaffte er es mit viel Mut und Hartnäckigkeit wieder ins Leben zurück. Doch wird er es auch dieses Mal schaffen?
Kurz bevor er sich selbst aufgibt, erhält er einen Brief von einem Papa. Wer erlaubt sich hier einen perfiden Scherz mit seinem Schicksal? Nur seine Frau hat Gott diesen Spitznamen gegeben, aber wer noch kann das wissen? Dem Brief liegt eine Einladung bei. Er soll zu der Hütte zurück, in der Missy den Tod fand…
Fazit:
Mackanzies Leid ist auch für den Leser nur schwer zu ertragen. All seine Hoffnungen sind zerstört, all seine Liebe ist aufgebraucht. Kann ihm Gott denn wirklich helfen? Seinen Glauben hatte Mackanzie schon sehr früh verloren und er hegt seitdem große Zweifel.
William Paul Young schürt Zweifel. Zweifel an Gott, an der Menschheit und lässt einmal mehr das Böse die Oberhand gewinnen.
Und dennoch gibt er als Autor nicht auf, kleine Funken Hoffnung zu sähen. Er setzt auf das Gute im Menschen, setzt auf Hoffnung und Liebe.

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