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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2026

Genau das was ich von L.J.Shen erwarte

Deeply Forbidden
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Ja, endlich bekomme ich die gewohnt moralisch grauen Charaktere die ich von der Autorin gewohnt bin und die ich wirklich gerne lese. Die ersten zwei Bände der Reihe waren gut, aber einfach nicht das was ...

Ja, endlich bekomme ich die gewohnt moralisch grauen Charaktere die ich von der Autorin gewohnt bin und die ich wirklich gerne lese. Die ersten zwei Bände der Reihe waren gut, aber einfach nicht das was ich möchte wenn ich ein Buch von L.J.Shen in die Hand nehme.
Nach nun 22 Büchern von ihr habe ich eine ganz gute Vorstellung was sie schreiben kann und bei moralisch grau ist sie Königsklasse!

Tate triezt seine persönliche Assistentin Gia bis zum äußersten. Nur gibt diese nicht nach, sondern bietet ihm die Stirn. Als Gia Tates Hilfe braucht geht sie einen Pakt mit dem Teufel ein und soll seine Ehefrau werden. Beide verbindet mehr als sie denken…nicht nur die Ehe auch ihre Vergangenheit hält beide in Ketten.

Mein lieber Herr Gesangsverein, was war das für ein wilder Ritt und ich habe jede Seite geliebt.
Gia ist ein starker, sympathischer Charakter der einem gleich ans Herz wächst. Tate ist das genaue Gegenteil und ich hatte am Anfang so meine Schwierigkeiten nicht nur das Schlechte zu sehen, allerdings bekommen wir kurze Rückblenden in seine Kindheit und da wird einem so einiges klar.
Und ja: auf eine sehr verdrehte Art mochte ich Tate zum Schluss.

War die Geschichte mehr als moralisch fragwürdig? Definitiv ja, aber (und dass ist das was ich bei der Autorin so mag) ich konnte beide verstehen und ehrlich, bei manchen Dingen hätte ich vielleicht auch so gehandelt an ihrer Stelle.
Der Spice kam relativ spät, aber dann mit Vollgas.

Zur Geschichte und den Charakteren hat die persönliche Entwicklung sehr gut gepasst und für mich hat es das Buch abgerundet.

Für mich der beste Teil der Reihe und für jeden Fan von L.J.Shen ein Muss.

5⭐️

Veröffentlicht am 05.04.2026

Verboten gut

Magnolia Falls 3: Forbidden King
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Ach ich bin Fan der Reihe. Das ist genau das was ich von einem RomanceBuch erwarte: Kleinstadt, eine toller Freundeskreis, 2 Protagonisten zwischen denen es knistert und eine Story die mich dahinschmelzen ...

Ach ich bin Fan der Reihe. Das ist genau das was ich von einem RomanceBuch erwarte: Kleinstadt, eine toller Freundeskreis, 2 Protagonisten zwischen denen es knistert und eine Story die mich dahinschmelzen lässt.

Man kann sich einfach in die Story fallen lassen und hat einfach schöne Lesestunden die perfekt sind um dem Alltag zu entfliehen.

King ist ein Frauenheld und lässt eigentlich nichts anbrennen, nur bei Saylor (die kleine Schwester seines besten Freundes & seit Jahren seine Vertraute) ist es irgendwie anders. Als Saylor nach Magnolia Falls zurück kommt und beide wieder mehr Zeit miteinander verbringen kommen Gefühle auf, die beide nicht leugnen können… nur eigentlich ist Saylor für King verboten.

Ach wie mochte ich die beiden zusammen. Beide können so sein wie sie sind und man merkt, dass beide ein Band aus Vertrauen und Zuneigung verbindet, dass weit über Freundschaft hinausgeht.
King ist aber auch ein Charmeur und ich glaube keine Frau ist immun gegen ihn. Ich mochte wie er mit Saylor ist. Ich konnte seine Zerrissenheit zwischen Hayes und Saylor verstehen und fand seine Entwicklung sehr berührend.
Saylor ist für mich ein toller Charakter und ich fand vor allem den Umgang mit ihrem Vater und dessen neuer Familie sehr stark. Mir hat auch sehr zugesagt, wie die für sich selbst eingestanden ist gegenüber King, Hayes und ihrer Mutter.

Ich freu mich schon auf Nash seine Geschichte und auch auf den Rest der Clique. Ein Highlight wird da auch wieder Cutler/Herkules sein, der heimliche Star der Reihe.

4,5⭐️

Veröffentlicht am 04.04.2026

Für mich ein absolutes Highlight

The Night We Met
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Ich bin und bleibe ein riesiger Fan von Abby Jiménez. „The night we met“ trifft genau meinen Geschmack: eine Story die ans Herz geht, sehr bodenständige Charaktere und das Gefühl, dass das Buch mich nachhaltig ...

Ich bin und bleibe ein riesiger Fan von Abby Jiménez. „The night we met“ trifft genau meinen Geschmack: eine Story die ans Herz geht, sehr bodenständige Charaktere und das Gefühl, dass das Buch mich nachhaltig berührt hat.

Larissa trifft Chris auf einem Konzert, nur hat dieser zu der Zeit sehr mit sich selbst zu kämpfen. Sein bester Freund Mike ist wesentlich kontaktfreudiger und offener und so kommt es, dass Larissa sich von Mike heimfahren lässt. Nach einer Zeit sind Mike und Larissa ein Paar. Nur schickt Mike immer wieder Chris zu Larissa um ihr zu helfen. Beide freunden sich an und Chris deckt die Abstürze die Mike immer wieder hat. Chris steht Larissa zur Seite und beide merken, dass Larissa vielleicht mit dem falschen nach Hause gefahren ist. Nur wie soll das alles funktionieren ohne Freundschaften zu zerstören?

Larissa ist dauerhaft im Überlebensmodus. Wie sehr sie sich bemüht aus ihrer Armut (die nicht selbstverschuldet ist) herauszufinden und gefühlt 10 Jobs gleichzeitig macht nur um über die Runden zu kommen hat mich tief berührt. Dieser ständige Kampf und doch kein Ende zu sehen und dann noch eine positive Grundeinstellung zu haben, hat sie für mich zu einem ganz starken Charakter gemacht.
Ich habe ihr so sehr das Glück gegönnt und mit ihr gelitten, als es sich einfach nicht einstellen wollte.

Chris ist eine absolute Greenflag und ein Kümmerer. Wie sehr er sich selbst aufopferte und dabei null egoistisch ist hat mir bezüglich Larissa sehr gefallen. Allerdings ist das ein Charakterzug der sehr gerne ausgenutzt wird und das hat Mike gemacht. Für ihn war das schon gefühlt immer so, dass Chris ihn rettet.
Die Freundschaft empfand ich als sehr einseitig und teils toxisch.
Der innerliche Kampf sich zur Freundin seines besten Freundes hingezogen zu fühlen war für mich nachvollziehbar und auch wie beide damit umgehen war für mich realistisch.

Eigentlich wusste man sehr schnell wie die Story enden muss, aber der Weg war mehr als steinig und ich habe sehr mit beiden mitgefiebert, gelitten und auch manchmal gedacht „na wird das noch was?“

Besonders hat mir der emphatische Umgang mit Suchterkrankungen und dem Thema Armut gefallen.

Die Geschichte ist nicht laut und flott erzählt, sondern zeigt wie sehr manche Entscheidungen im Leben wiegen und das es andere Wege braucht um das Glück zu finden.
Larissa sagt mal zu Chris: „…dass ich mit dir an meiner Seite durch jede Tür gehen würde“. Und genau so soll Liebe für mich sein, ein Mensch an deiner Seite mit dem man jeden Weg gehen kann.

Eine ganz klare Leseempfehlung

5⭐️

Veröffentlicht am 02.04.2026

Das war mir zu jung und zu spicy

Playmaker
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Puh, was soll ich sagen? Meine BuchBestie hat das Buch auch gelesen und sie sagte, es wir „Icebreaker“ nur jünger und damit trifft sie ganz gut. Nur hatte Icebreaker eine höhere Sogwirkung auf mich.

Maddie ...

Puh, was soll ich sagen? Meine BuchBestie hat das Buch auch gelesen und sie sagte, es wir „Icebreaker“ nur jünger und damit trifft sie ganz gut. Nur hatte Icebreaker eine höhere Sogwirkung auf mich.

Maddie und Cameron kennen sich seit sie Kinder sind und Maddie war eigentlich schon immer in Cameron verliebt. Nur hat er sie nach einem Schicksalsschlag von sich gestoßen und ihr Herz gebrochen. Nun nähern sich beide nach Jahren wieder an und die Funken fliegen. Werden ihre Gefühle alle Hürden überwinden?

Die Geschichte war sehr niedlich und die Charaktere sehr authentisch, nur war mir der Fokus zu sehr auf KnickKnack gelegt.
Ich denke, wäre es ein bisschen mehr um das Miteinander und die Beziehung zu den Freunden und den Eltern gegangen, hätte das der Geschichte gut getan.
Mir persönlich war der Konflikt mit Maddies Bruder zu schnell angetan und auch zwischen Cameron und seinem Vater.

Für mich war Maddie an manchen Stellen zu nachsichtig und hat ihre eigenen Gefühle hintenangestellt. Sie hat Cameron schon sehr viel verziehen und Nachsicht geübt.
Ich konnte Cameron schon verstehen, nur für mich hat es etwas zu lange gedauert, bis er seine Prioritäten neu geordnet hat.

Insgesamt war das Buch für mich ok, aber ich denke ich bin nicht ganz die Zielgruppe. Ich bin da einfach rausgewachsen aus Geschichten mit Protas um die 20 Jahre.

Aber lest selbst…

3⭐️

Veröffentlicht am 02.04.2026

Fakedating wie ich es mag

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
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Alleine nur schon das Cover hat meine Aufmerksamkeit geweckt und nach dem Klappentext wusste ich: das muss ich lesen.

Medizinstudentin Lainey lernt den Boxer Parker als Patienten in der Notaufnahme kennen. ...

Alleine nur schon das Cover hat meine Aufmerksamkeit geweckt und nach dem Klappentext wusste ich: das muss ich lesen.

Medizinstudentin Lainey lernt den Boxer Parker als Patienten in der Notaufnahme kennen. Eigentlich wollte sie ihn nie wieder sehen, nur braucht sie ein Date für die Hochzeit ihrer Stiefschwester. Aus der Not heraus gehen sie einen Vertrag ein: er wird ihr Date und sie kommt zu seinem Kampf. Nur, dass Parker mehr ist als der Badboy und dass sich fake, nicht wirklich nach fake anfühlt.

Was habe ich stellenweise in dem Buch gelacht. Die Situationskomik hat mich sehr herzlich lachen lassen.
Lainey verkörpert die typische fleißige Studentin, die nicht so richtig Glück hat in der Liebe und in die richtige Richtung geschubste werden muss.
Ganz anders als sein Image ist Parker.
So einen sympathischen Charakter habe ich lange nicht gelesen. Er steht zwischen Verantwortung für die Firma seiner Eltern und der Leidenschaft zum Boxen.

Schon der Einstieg hat mir gefallen und ich mochte dann die Entwicklung der Story. Wie Lainey am Anfang sich gegen Parker sträubt und er einfach sehr hartnäckig ist, war sehr witzig. Dabei ist Parker immer sehr sympathisch und charmant.
Die Tension war schon sehr knisternd, hat sich schön aufgebaut und die Story war nicht nur darauf ausgerichtet, sondern mehr auf das Verhältnis der beiden zueinander und wie sie im anderen genau das finden was sie eigentlich nicht suchen. Parker wird für Lainey auf der Hochzeit zum Fels in der Brandung. Und mal ganz ehrlich, das ist auch von Nöten. Ihre Mutter hätte ich schütteln können. Man hält zum eigenen Kind und Punkt. Die Stiefschwester ist einfach nur ein Aas und ich mochte wie sie bei Parker einfach aufläuft.

Mich konnte das Buch durch seinen Witz, die tollen Protagonisten und die gegenseitige Loyalität überzeugen. Einzig am Ende war mir das ein bisschen zu flott und ich habe die Lösung des Konflikts zu unerzählt empfunden. Schwupps 6 Monate später und alles war gut. Da hätte ich mir noch ein Kapitel gewünscht.

Von mir eine Leseempfehlung

4,5⭐️