Hallt noch lange nach
NeujahrHenning – Ehemann und Vater zweier Kinder – verbringt über Silvester mit seiner Familie einen Urlaub auf Lanzarote. Er sinniert und verzweifelt in seiner Rolle als Partner einer emanzipierten Frau. Am ...
Henning – Ehemann und Vater zweier Kinder – verbringt über Silvester mit seiner Familie einen Urlaub auf Lanzarote. Er sinniert und verzweifelt in seiner Rolle als Partner einer emanzipierten Frau. Am Neujahrsmorgen macht er sich schließlich auf den Weg, mit einem durchaus ungeeigneten Fahrrad einen sehr steilen Berg zu „erklimmen“. Angetrieben von seiner Verzweiflung und dem unstillbaren Verlangen, den Gipfel zu erreichen, schafft er es schließlich und weckt eine tief vergrabene und verdrängte schreckliche Erinnerung an einen Urlaub, den er zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester einst auf genau diesem Berg verbracht hat ...
Dieser Roman beginnt zunächst etwas schleppend und der Leser weiß nicht so recht, wohin er führen soll. Geht es um Emanzipation, die Rolle des Mannes in der heutigen Zeit, Burnout, Depressionen? Irgendwann aber gewinnt das Ganze dann an Spannung und die unglaubliche Kindheitserinnerung von Henning hallt noch lange nach.