Cover-Bild Das Mädchen, das in der Metro las

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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 15.08.2019
  • ISBN: 9783832165000
Christine Féret-Fleury

Das Mädchen, das in der Metro las

Roman
Sylvia Spatz (Übersetzer)

Jeden Morgen fährt Juliette mit der Metro zu ihrer Arbeit in einem tristen Maklerbüro. Doch sobald sie im Zug sitzt, taucht sie ein in die fremden Welten ihrer Romane. Manchmal beobachtet sie die Lesenden um sich herum: den Mann mit dem grünen Hut, der in seinem Buch über Insekten blättert, die feine Dame mit dem Gedichtband, das junge Mädchen, das auf den letzten Seiten seines Schmökers zu weinen beginnt. Voller Neugier fühlt Juliette mit ihnen, so als könnten die Lesestoffe, Leidenschaften und Leben der anderen ihrer eigenen eintönigen Existenz Farbe verleihen. Bis zu dem Tag, an dem sie entscheidet, zwei Stationen früher auszusteigen. Auf dem Weg lernt sie den kauzigen Soliman kennen, der zurückgezogen inmitten seiner Bücher lebt. Er glaubt, dass jedes Buch, wenn es an die richtige Person weitergereicht wird, die Macht hat, den Lauf eines Lebens zu verändern. Auserwählte Bücherboten liefern diese besondere, kostbare Fracht aus, an die, die sie bitter nötig haben. Juliette wird zu einer Botin und findet Stück für Stück ihren Platz in dieser aus der Zeit gefallenen Bücheroase mit Soliman und seiner Tochter Zaïde. Und zum ersten Mal in ihrem Leben haben die Bücher einen wirklichen Einfluss auf ihr Schicksal …

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 1 Regal.
  • 1 Mitglied hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2019

Meine Freunde die Bücher

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Klappentext
Jeden Morgen sitzt Juliette in der Metro auf dem Weg zu ihrer eintönigen Arbeit in einem Maklerbüro und taucht ein in die Welten ihrer Romane. Mal begibt sie sich mit Marcel Proust ...

Klappentext
Jeden Morgen sitzt Juliette in der Metro auf dem Weg zu ihrer eintönigen Arbeit in einem Maklerbüro und taucht ein in die Welten ihrer Romane. Mal begibt sie sich mit Marcel Proust auf die Suche nach der verlorenen Zeit, mal begleitet sie Hercule Poirot im Orientexpress Richtung Istanbul - manchmal beobachtet sie auch einfach die Menschen um sich herum, die in ihre Lektüre vertieft sind. Es sind die Bücher, die Juliettes Leben Farbe verleihen. Als sie eines Tages beschließt, zwei Stationen früher auszusteigen, begegnet sie dem schrulligen Soliman, der mit seiner Tochter Zaïde inmitten seiner Bücherstapel lebt. Soliman glaubt, dass jedes Buch, wenn es an die richtige Person übermittelt wird, die Macht hat, ein Leben zu verändern. Auserwählte Boten liefern für ihn diese kostbare Fracht aus, an die, die sie nötig haben. Bald wird Juliette zu einer Botin, und zum ersten Mal haben die Bücher einen wirklichen Einfluss, auch auf ihr Schicksal.
Meinung
ich lebe zwar nicht so wie Juliette, aber ich kann ihre Faszination für Bücher vollkommen nachvollziehen, Bücher entführen einen in eine andere Welt, mal in eine bessere oder auch mal in eine Schlechtere. Dieser Nervenkitzel ist ganz besonders. Abenteuer pur, egal welches Buch man in die Hand nimmt.
Andere Menschen dieses Abenteuer zu bescheren ist eine Kunst. Ein Buch welches mich überzeugt hat, weiter zu geben ist eine große Freude und wenn dann der/die neue Leser/in genauso begeistert ist dann hat man noch einmal ein besonderes Leseerlebnis. Das Gespräch, über das Buch welche Stelle, welche Person man am besten fand, ist einfach wunderschön.
Genau dieses Gefühl vermittelt dieses Buch.
Ein Buch über Bücher und welche Empfindungen diese auslösen, ein unbedingtes Muss .

Veröffentlicht am 09.08.2019

Poesie zwischen den Seiten

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"Das Mädchen, das in der Metro las" ist ein Roman, der die wunderlichen Seiten des Lebens zeigt. Juliette fährt jeden morgen mit der Metro zu ihrem Arbeitsplatz und wenn sie dabei nicht selber liest, beobachtet ...

"Das Mädchen, das in der Metro las" ist ein Roman, der die wunderlichen Seiten des Lebens zeigt. Juliette fährt jeden morgen mit der Metro zu ihrem Arbeitsplatz und wenn sie dabei nicht selber liest, beobachtet sie die anderen Fahrgäste in ihrem Abteil. Dabei sind ihre Beschreibungen alles andere als alltäglich und langweilig. Mit ihr wird die Metrofahrt zu einem literarischen Abenteuer mit viel Poesie. Ich habe oftmals gestaunt über die detailreichen, skurrilen und poetischen Formulierungen und habe dabei jedes einzelne Wort genossen. Man kann diesen Roman allerdings nicht einfach so herunter lesen. Vielmehr muss man sich die Zeit nehmen langsam und besonnen zu lesen, da man sonst die tieferen Formulierungen und Ereignisse nicht richtig aufnehmen kann. Ich habe meistens nur ein Kapitel gelesen, um dann eine Pause verstreichen zu lassen. Für mich ein Roman, der eine ganze Welt voller Bücher und kunstvollen Worten bereithält die man langsam und genussvoll lesen sollte.

Veröffentlicht am 23.07.2019

Eher enttäuschend

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Welches Buch wird dein Leben verändern?

Mit dieser Frage stellte ich mich dem Werk 'Das Mädchen, das in der Metro las'.
Ich habe es von meiner Schule zum Abi bekommen und hatte große Erwartungen.
Es ...

Welches Buch wird dein Leben verändern?

Mit dieser Frage stellte ich mich dem Werk 'Das Mädchen, das in der Metro las'.
Ich habe es von meiner Schule zum Abi bekommen und hatte große Erwartungen.
Es hieß, das sei ein Buch für alle, die das Lesen lieben und das tue ich definitiv.
Nun, es war nett, aber es blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück. Es hat mich nicht extrem gefesselt und die Geschichte wird mir auch nicht lange in Erinnerung bleiben. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass da irgendwie irgendwas fehlt.

Somit würde ich mein Fazit mit einem Zitat aus dem Buch verbinden:
"Bei Büchern war man vor Überraschungen niemals sicher."