Hat mich nicht abgeholt
Verrat der SchwäneIch habe bereits ein anderes Buch von dieser Autorin aus dem Arctis-Verlag gelesen und habe es geliebt. Deswegen habe ich bei diesem Buch wohl nicht so genau den Klappentext gelesen. Doch das ist gar nicht ...
Ich habe bereits ein anderes Buch von dieser Autorin aus dem Arctis-Verlag gelesen und habe es geliebt. Deswegen habe ich bei diesem Buch wohl nicht so genau den Klappentext gelesen. Doch das ist gar nicht der Grund, warum ich bei 112 Seiten abgebrochen habe.
Odile tritt im Theater auf, doch so richtig Kontakt zu den anderen Darstellern hat sie nicht. Sie hat sowieso eine andere, größere Aufgabe. Ihr Vater, der Zauberer Regnault, möchte die Magie retten, dazu soll Odile in die Rolle der Kronprinzessin Marie schlüpfen und die verzauberte Krone stehlen. Doch bei ihrer Mission geht etwas schief, der amtierende König wird ermordet, und Odiles Bruder wird als Schuldiger eingesperrt.
Ich bin mit Odile kein Stück warm gewonnen, weder als sie selbst, noch in ihrer Rolle als Marie. Sogar ihr Bruder, der sie fünf Jahre nicht mehr gesehen hat, hat sie sofort durchschaut. Wie er das geschafft hat, wird allerdings nicht erklärt.
Odile gibt sich keine große Mühe, Marie zu verkörpern. Obwohl sie Schauspielerin ist und Marie von früher kennt, vergisst sie, dass mehr dazu gehört, als nur wie Marie auszusehen. Ihre Intrigen am Hofe wirken aufgesetzt, künstlich, und ihre Versuche, an den Prinzen heranzukommen, ebenso. Dieser Prinz ist eine Katastrophe, der Weltenbau kaum vorhanden und der Schreibstil ermüdend. So habe ich nach 26% abgebrochen.