es war lang, gut, aber lang
Yumi and the Nightmare Painter„In Ordnung. An diesem Punkt könnten einige von euch verwirrt sein.
Falls dem so ist, befindet ihr euch in guter Gesellschaft, denn zu Beginn hat mich das Ganze auch ganz schön verwirrt.“ (S. 426)
Yumi ...
„In Ordnung. An diesem Punkt könnten einige von euch verwirrt sein.
Falls dem so ist, befindet ihr euch in guter Gesellschaft, denn zu Beginn hat mich das Ganze auch ganz schön verwirrt.“ (S. 426)
Yumi and the Nightmare Painter ist mein zweites Buch von Brandon Sanderson, aber der erste Einzelband. Die Aufmachung ist wunderschön, sowohl innen als auch außen.
Die Geschichte wird abwechselnd von Yumi und Maler erzählt; die Kapitel-Anfänge sind für Yumi in Pink und für Maler in blau gehalten. Dieses Detail hat mir unheimlich gut gefallen.
Was mir nicht so gefallen hat, ist die Langeweile, die mich beim Lesen überkam. Zu Beginn wurden Yumis und Malers Welt sehr ausführlich beschrieben, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Nach ca 25% war es soweit, und die beiden sind sich begegnet. Nach ca 50% habe ich begonnen, quer zu lesen, bis es spannender erschien. Nur so habe ich das Buch beenden können, denn die Geschichte hat sich sehr sehr langsam entwickelt. Der Autor hat nicht nur viel Zeit auf die Weltenbeschreibungen verwendet, sondern noch mehr Zeit auf die Charakterentwicklungen und die Geschehnisse zwischen Yumi und Maler. Es war ermüdend.
Warum habe ich das Buch nicht abgebrochen? Weil es mir irgendwie gefallen hat, vor allem die letzten 70 Seiten habe ich tatsächlich am Stück gelesen und es war großartig. Man könnte die ca 400 Seiten davor definitiv kürzen (für meinen Geschmack), aber es gibt sicherlich genug Leser, die das anders empfinden. Ich mochte Yumi und Maler, vor allem, was aus ihnen geworden ist. Ich mochte die Zusammenhänge, die wilden Nebencharaktere und das Ende.