Ich muss zugeben, zunächst war ich ein wenig enttäuscht: Der erste Teil bzw. das erste Drittel des Romans sind ziemlich unspektakulär und ermüdend. Dann aber nimmt die Geschichte Fahrt auf und das Buch ...
Ich muss zugeben, zunächst war ich ein wenig enttäuscht: Der erste Teil bzw. das erste Drittel des Romans sind ziemlich unspektakulär und ermüdend. Dann aber nimmt die Geschichte Fahrt auf und das Buch entwickelt sich zu einem wahren „Page Turner“. Besonders gefallen hat mir dabei die Splittung zwischen dem Aufenthalt der Autoren im „Spuk-Haus“ und ihren Erlebnissen ein halbes Jahr danach.
Wie das aufwendig gestaltete Cover schon verspricht – gruseliges Lesevergnügen für Freunde klassischer Horrorgeschichten ...
Zu Beginn des Romans findet der Leser eine Playlist mit den Songs, die Alison und Dan mit ihrer Jugend im Sheffield der 1970er-Jahre und natürlich ihrer Liebe verbinden ... eine hübsche Idee der Autorin, ...
Zu Beginn des Romans findet der Leser eine Playlist mit den Songs, die Alison und Dan mit ihrer Jugend im Sheffield der 1970er-Jahre und natürlich ihrer Liebe verbinden ... eine hübsche Idee der Autorin, nur leider bin ich etwas zu jung, um mit den Titeln wirklich etwas anfangen zu können.
Nachdem nun Alison aufgrund tragischer Verhältnisse ihr „altes“ Leben Hals über Kopf hinter sich lassen und somit auch Dan verlassen musste, „laufen“ sie sich über 30 Jahre später im Internet wieder über den Weg ...
Ich bin ein wenig hin und hergerissen. Kann eine alte Liebe nach so langer Zeit immer noch so präsent sein, bricht man wirklich alle Zelte hinter sich ab in der Illusion, der andere sei noch genau wie früher, nichts hätte sich verändert und die Schmetterlinge im Bauch bleiben für immer? Dass beide derart spontan bereit sind, ihre jeweiligen Ehepartner zu betrügen und ihr Leben eventuell komplett umzukrempeln, finde ich doch etwas unrealistisch. Auch wenn die Autorin versucht, die aktuellen Partner der beiden in ein schlechtes Licht zu rücken, so darf man doch nicht vergessen, dass all die Jahre weder Dan noch Ali je einen Versuch unternommen haben, den anderen ausfindig zu machen ... und nun, da die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, hat der eigentliche Ehepartner seine Schuldigkeit getan und für die beiden ist ihr bisheriges Leben plötzlich bedeutungslos ...
Ich muss zugeben, zuerst war ich skeptisch – ein Thriller eines deutschen Autors, der noch dazu in Deutschland spielt. Kann der mit den fesselnden amerikanischen Pendants mithalten, die ich so mag und ...
Ich muss zugeben, zuerst war ich skeptisch – ein Thriller eines deutschen Autors, der noch dazu in Deutschland spielt. Kann der mit den fesselnden amerikanischen Pendants mithalten, die ich so mag und die ich gewohnt bin? Durchaus, das kann er.
Die Handlung entspinnt sich parallel – einerseits das Trauma eines Kindes in der Vergangenheit, andererseits die Morde in der Gegenwart, die es von der Münchner Mordermittlerin Katja Sand aufzuklären gilt – trotz aller Hürden, die ihr dabei in den Weg gestellt werden ...
Etwas schade ist eigentlich nur, dass der Täter allzu schnell für den Leser ersichtlich wird. Ansonsten bietet der Romans ein recht packendes Lesevergnügen, wenn auch keinen blanken Nervenkitzel. Für meinen Geschmack ist es eher ein Krimi als ein Thriller.
Dieser tragisch-romantische, berührende und unterhaltsame Roman geht ans Herz und ist genau das Richtige für Träumerinnen und Fans von Cecilia Ahern, Jojo Moyes & Co.
Ella aus Ohio erhält ein Stipendium ...
Dieser tragisch-romantische, berührende und unterhaltsame Roman geht ans Herz und ist genau das Richtige für Träumerinnen und Fans von Cecilia Ahern, Jojo Moyes & Co.
Ella aus Ohio erhält ein Stipendium und somit Gelegenheit, ein Jahr in Europa, genauer gesagt in Oxford, zu leben und zu studieren. Ihr größter Traum! Schon kurz nach ihrer Ankunft, sie will gerade die erste Portion Fish & Chips ihres Lebens probieren, stößt sie auf Jamie ... einen „schwachköpfigen Schnösel“ ... der jedoch verdammt attraktiv und, wie sich am nächsten Tag herausstellt, noch dazu ihr Literatur-Dozent ist ...
Die Protagonisten wachsen dem Leser schnell ans Herz und nehmen ihn mit auf eine fesselnde, berührende Reise rund um das Schicksal, das unerbittlich zuschlägt, den Mut, den das Leben erfordert, und natürlich die Liebe, die stärker ist als alle Widrigkeiten, die sich ihr in den Weg stellen. Eine wunderbare Geschichte zum Schmökern, die uns ermahnt, jeden einzelnen Tag in vollen Zügen zu genießen.
Ich muss gestehen, dieses Buch war mir zu dröge. Es fehlt durchweg an Spannung, die Geschichte plätschert dahin – und auf den vermeintlichen Prinzen, wie er in jedem Liebesroman vorkommen sollte, wartet ...
Ich muss gestehen, dieses Buch war mir zu dröge. Es fehlt durchweg an Spannung, die Geschichte plätschert dahin – und auf den vermeintlichen Prinzen, wie er in jedem Liebesroman vorkommen sollte, wartet der Leser vergeblich. Stattdessen wird dieser hier immer weinerlicher und kann sich mit Mitte 20 nicht einmal wegen eines Welpen gegen seine Mutter durchsetzen. Sind die italienischen Männer denn wirklich so schwach? Zum Glück weiß ich es nicht, aber eins steht fest:
Zum einen wird der Leser einfach in die Geschichte hineingeworfen, ob es sich um eine Art Biografie der Autorin handelt, wird erst ganz am Schluss offengelegt, und dann folgen nach jedem Kapitel E-Mails aus neuerer Zeit, die mit der im Hintergrund laufenden Geschichte rein gar nichts zu tun haben. Auch ich musste mich zum Weiterlesen zwingen und in mir stiegen zunehmend das Unverständnis, was es diesem Mann hinterherzulaufen gibt, und die Wut darüber, dass eine promovierte, weltgewandte, gestandene Frau nichts Besseres mit ihrem (Berufs-)Leben anzufangen weiß, als allein in Neapel zu sitzen und Toiletten zu putzen, während sie auf ihren „Freund“ wartet, der ihr eine Reise um die Welt versprochen hat. Hingegen sitzt dieser aber wieder „auf Muttis Schoß“ und weiß ganz genau, dass er sich nie abnabeln und erwachsen werden kann.
Nichts für ungut, aber die Krönung ist dann noch das Tattoo, das er sich stechen lassen will ... da konnte ich das Buch nur kopfschüttelnd zur Seite legen und drei Kreuze machen, dass ich nie in die Verlegenheit gekommen bin, mich auf einen „feurigen Italiener“ einzulassen.