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Veröffentlicht am 12.12.2025

großartig konstruiert und erzählt, spannend bis zum Schluss

Tod zur Teestunde
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Bei „Tod zur Teestunde“ handelt es sich um den dritten Kriminalroman um die Lektorin Susan Ryeland, die nach London zurückgekehrt ist. Sie arbeitet nun ohne Festanstellung für einen kleinen Verlag, soll ...

Bei „Tod zur Teestunde“ handelt es sich um den dritten Kriminalroman um die Lektorin Susan Ryeland, die nach London zurückgekehrt ist. Sie arbeitet nun ohne Festanstellung für einen kleinen Verlag, soll den Autor Eliot Crace, der „Atticus Pünds letzter Fall“ schreiben solll, beraten und begleiten. Es stellt sich heraus, dass Eliot Crace der Enkel der vor fast 20 Jahren verstorbenen, weltbekannten Autorin Mira Crace ist. Auf Grund von Ähnlichkeiten, die Susan beim Lesen der eingereichten Lesefahnen und auch Eliots Beschreibungen in persönlichen Gesprächen entdeckt, recherchiert Susan zum Tod der Mira Crace, der laut Eliot kein natürlicher war, zum gemeinsamen Familienleben… Spannend erzählt Horrowitz die beiden ineinander verflochtenen, sich abwechselnden Erzählstränge, die viele Parallelen aufweisen, da Eliot die damalige Situation nachzustellen versucht. Verdächtige und Wendungen gibt es viele; als Leser konnte ich bis zum Ende gut folgen, mit ermitteln und überraschen lassen. Der Krimi wurde schlüssig konstruiert und erzählt, bleibt spannend bis zum Schluss,; wie sagt Susan so schön: „Am Ende hängt alles vom letzten Kapitel ab“. Für mich war die letztendliche Auflösung überraschend.

Anthony Horrowitz ist mir als Autor der Barneby Krimireihe ein Begriff; gesehen habe ich nahezu alle Folgen, gelesen habe ich sie aber nicht. Dieses war mein erster gelesener Krimi dieses Autors, wobei es sich um den dritten Fall um Susan Ryeland handelt. Die vorangegangenen Fälle habe ich nicht gelesen; es wird darauf zurückgegriffen, aber derart gut erklärt und eingebaut, dass es nicht nötig war, diesbezüglich Vorinformationen zu haben. Jetzt, nachdem mir dieser Krimi so gut gefallen hat, werde ich die beiden Vorgänger selbstverständlich auf meine Wunschliste setzen.

Veröffentlicht am 05.12.2025

interessant, verständlich und hilfreich

Love Life
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Matthew Hussey, unter anderem als bekannter Coach und youtuber in Beziehungsfragen tätig, hat mit „love Life“ einen besonderen Beziehungsratgeber geschrieben, der vorrangig die Beziehung zu sich selber, ...

Matthew Hussey, unter anderem als bekannter Coach und youtuber in Beziehungsfragen tätig, hat mit „love Life“ einen besonderen Beziehungsratgeber geschrieben, der vorrangig die Beziehung zu sich selber, seinen Selbstwert und seine Selbstliebe als wichtig beschreibt, erkennen und bestenfalls auch umsetzen lässt. Verschiedene Aspekte werden angesprochen, vielschichtig, aber leicht verständlich erklärt. Dabei greift der Autor auf eigene Erlebnisse, veränderte eigene Ansichten und Beispiele von Fragen und Antworten auf seinem youtube Kanal, seinen Coachings und größeren Veranstaltungen zurück. Beim Lesen habe ich etliche Situationen wiedererkannt; ich denke, das wird jedem so gehen. Es ist nicht alles neu, was er schreibt, aber er hat sehr viel Wissen und Erfahrung zusammen getragen, so dass es guttut, selbst Bekanntes in diesem Kontext nochmal in Erinnerung zu rufen um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten, sei es zu ersten Dates, zur Suche nach einem Partner, zu eigenen Ansprüchen und Wünschen und, wie man sie am besten zu Beginn zur Sprache bringen kann, zu vielen weiteren Themen und auch ausführlich zur Trennung und wie man sie überlebt.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen; es bietet beim Lesen eine gute Auseinandersetzung mit den angesprochenen Themen, lässt für sich selber neue Strategien und Erkenntnisse gewinnen und lässt den Leser zurück mit der Einsicht: Du bist der einzige Mensch, der dich dein Leben lang stets begleitet; schätze dich Wert, behandle dich gut, sei „glücklich genug“, bleib dir selber treu und beendede Situationen und Beziehungen, die dir nicht guttun.

Veröffentlicht am 27.11.2025

beeindruckendes Pizza-Backbuch, das keine Frage offen lässt

In Pizza we crust
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Dieses Buch erklärt alles über Teige, Saucen, Belag, Kreationen und viel mehr, was man sich vorab gar nicht vorgestellt hätte, vermittelt über 70 klassische sowie absolut kreative, innovative Pizzarezepte. ...

Dieses Buch erklärt alles über Teige, Saucen, Belag, Kreationen und viel mehr, was man sich vorab gar nicht vorgestellt hätte, vermittelt über 70 klassische sowie absolut kreative, innovative Pizzarezepte. Sowohl das vermittelte Hintergrundwissen als auch die Vielfalt an Rezepten zu beispielsweise verschiedenen Teigen, Saucen, Belagen und Zusammenstellungen haut wahrscheinlich selbst passionierte Kochende und große Pizzafan um. Die Erklärungen und Rezepte wurden fotoreich illustriert, manchesmal auch in Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Alle Rezepte sind leicht verständlich und gut erklärt, lassen sich gut nacharbeiten, fallen allesamt sehr ansprechend und kreativ aus. Darunter befinden sich beispielsweise Kreationen wie Tentacolo Verde (ja, mit Tentakeln!), Funky Fungo (u.a. mit Polenta, Wildpilzen, Grünkohl, Topinambur), Kartoffel-Kommando (mit Kartoffeln im Boden) oder die Handkäs' Royal. Ich konnte kein einziges altbackenes Rezept finden, bin vollkommen begeistert von diesem außergewöhnlichem Pizza-Buch, das meine Erwartungen bei Weitem übertroffen hat. Mir läuft schon beim Duchblättern das Wasser im Mund zusammen und ich werde mich durch fast alle Rezepte durchprobieren (das mit Geflügelleber lasse ich aus). Das Buch werde ich unbedingt weiter empfehlen und würde, wenn möglich, mehr als 5 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 16.11.2025

sehr interessant und informativ

Tierschutzhund Lieblingshund
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Simone Sombecki, die Moderatorin von "Tiere suchen ein Zuhause", und Ursula Löckenhoff, häufiger Gast in dieser Sendung und Gründerin des Vereins Galgo-Hilfe e.V. engagieren sich beide seit Jahrzehnten ...

Simone Sombecki, die Moderatorin von "Tiere suchen ein Zuhause", und Ursula Löckenhoff, häufiger Gast in dieser Sendung und Gründerin des Vereins Galgo-Hilfe e.V. engagieren sich beide seit Jahrzehnten im Tierschutz und haben jede Menge Erfahrungen gesammelt, die sie als Einstiegshilfe an Interessierte weitergeben. Angefangen von Erkennungsmerkmalen eines seriösen Tierschutzvereins über Unterschiede zu nicht seriösen, über Vorgehen, Wissenswertes beispielsweise zu Schutzverträgen, EU-Heimtierausweis, Impfungen, die Rolle der Pflegestellen, werden viele Aspekte angesprochen, erörtert und erklärt, die man sich als möglicher Adoptant eines Tierschutzhundes vielleicht getellt hat, genauso, wie es der Untertitel verspricht: "Einschätzen, eingewöhnen, erziehen - vom ersten Kennenlernen bis zur engen Bindung". Sehr einfühlsam, wie man es aus der Fernsehsendung bereits kennt, wird alles erklärt, besonders auch die Situation des Hundes und, wie man durch Beobachten und Freiraumgeben manche Situation entschärfen oder Diskussion umgehen kann, wobei stets und zu Recht, Position für den Hund bezogen wird, auf den es gilt führend, aber doch verstehend einzugehen, ihn zu leiten. Die vielen Erfahrungen und Praxistipps fand ich ausgesprochen hilfreich; mir gefällt sehr gut, wie fotoreich alles ergänzend verdeutlicht wird und, dass zu jedem Kapitel oder Aspekt abschließend zusammengefasste und zum Teil ergänzte Listen bereitgestellt werden.

Mit diesem Buch könnten wir uns genauer informieren, viele Fragen klären; uns hat sehr gefallen, wie vielfältig die behandelten Themen angegangen und eine Orientierung sowie etwas Sicherheit gegeben wurden. Dieses Buch bietet einen sehr guten Einstieg, um sich über viele Aspekte der Adoption eines Tierschutzhundes zu informieren und für sich abzuwägen.

Veröffentlicht am 08.11.2025

anders als erwartet

Simple is Best
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Ralph Schelling war mir vor Lesen dieses Buches nicht bekannt, umso erstaunter war ich, dass er als Schweizer Starkoch bezeichnet wird und als Private Chef ein exklusives Klientel bekochen soll. In seinen, ...

Ralph Schelling war mir vor Lesen dieses Buches nicht bekannt, umso erstaunter war ich, dass er als Schweizer Starkoch bezeichnet wird und als Private Chef ein exklusives Klientel bekochen soll. In seinen, in diesem Buch vorgestellten, Rezepten gibt es in dieser Richtung dann auch schon mal Hinweise auf Lobessprüche zufriedener Kunden, wie Paris Hilton, die für mich so gar keine Maßstäbe setzt sowie auch nicht selten gestreutes Eigenlob. Wie auch immer, die Rezepte sind unterteilt in die Kapitel: Long Breakfast & Bread; Snacks; Small Plates; Pasta; Big Plates; Pickles und Saucen; Sweets sowie Drinks.

Jedes Rezept wird ausführtlich beschrieben und so erklärt, dass auch Kochanfänger diese problemlos nachkochenkönnen sollten. Sehr gut gefällt mir, dass häufig ein bis drei Tipps zur Abwandlung des Rezeptes, zur Lagerung oder zu verwendeten Küchenutensilien gegeben werden. Meist handelt es sich um gängige Rezepte, die der Starkoch dann aber durch eine besondere Zutat oder Würzung abwandelt, was er auch als „Prise Fusion“ bezeichnet. Das Buch ist sehr schön aufgemacht: die Texte wurden in rotem oder blauen Abschnitten gedruckt. Manche Rezepte werden durch ein ganzseitiges Foto der fertigen Speise ergänzt, aber leider etliche eben nicht. Dafür gibt es doppelseitige Fotos von den arbeitetenden oder anrichtenden Händen des Autors, einem Fisch auf Brotteig oder Zitronen (eine Hälfte dieses doppelseitigen Fotos findet sich auf dem Cover). Gerade bei einem Kochbuch scheu ich zuallererst nach den Fotos; reine Rezepttexte haben da mir eine weitaus geringere Chance, die gleiche Aufmerksamkeit zu erhalten; da hätte man einen ganz anderen Fotoschwerpunkt setzen können. Für mich, die seit vielen Jahren kocht, waren einige Rezepte ziemlich altbacken, beispielsweise Milchbrötchen, Bananenbrot, Salbeimäuschen im Tempurateig (halt Salbeiblätter in Teig frittiert), gegrillte Auberginen, gefüllte Hefeschnecken, andere für mich persönlich etwas überzogen, wie die selbst frittierten Krabbenchips, die zu Tacos gebogen und dann gefüllt werden; mag einfach sein, ist aber eine enorme Arbeit, sollte jemand mehr als zwei davon haben wollen. Auch stört mich generell, wenn die Anleitung nicht dem auf dem veranschaulichendem Foto Gezeigten entspricht, wie beim „Roher Blumenkohlcoucous-Salat“: Der Blumenkohl soll so klein wie Couscous geschnitten sein; auf dem Foto sieht man ihn in Stücken. Da frage ich mich dann, ob es sich um ein KI generiertes Foto handelt oder irgendein Archivbild. Im Großen und Ganzen holt das Buch mich nicht ab; die Rezepte fallen zum Teil schon ganz nett aus. Manche Rezepte gefallen mir auch gut und ich werde sie vielleicht nacharbeiten, wie „Grießknödel mit Bröseln“ und Fruchtkompott, „Yuzu Spritz“ oder „Risotto mit geröstetem Kürbis und Salbei“. Ich kann mir vorstellen, dass gerade Kochanfänger viele neue Ideen finden werden.