Spannender Thriller über Jugendliche und Lost Places
Meine tote Schwester: PsychothrillerDieser Thriller hat als Hauptakteure Jugendliche und kein Ermittlerteam, ungewöhnlich aber sehr lesenswert.
Lukas und seine Mutter Nora kaufen ein seit längerem leerstehendes Haus weitab von Hamburg ...
Dieser Thriller hat als Hauptakteure Jugendliche und kein Ermittlerteam, ungewöhnlich aber sehr lesenswert.
Lukas und seine Mutter Nora kaufen ein seit längerem leerstehendes Haus weitab von Hamburg um neu anzufangen ,denn Lukas wird dort als Mörder bezeichnet und gemobbt. Warum, erfahren wir erst später. Gegenüber von diesem Haus wohnt Mia. Sie hat oft Albträume, denn ihre Schwester Jasmin starb damals im Haus gegenüber Deshalb darf sie das Haus nicht betreten. Doch zusätzlich zu diesem Tod hat das Haus noch eine düstere, erschreckende Vorgeschichte, die Nora allerdings nicht kennt.
Charlotte ist Mias beste Freundin und versucht, mit Videos aus sogenannten „Lost Places“ Bekanntheit zu erlangen, zu Beginn des Buches im leerstehenden Nachbarhaus. Sie steht dabei in Konkurrenz zu ihrem und Mias Klassenkameraden Maurice, der auch solche Filme dreht.
Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich ein spannender Fall, besonders als ein Mord geschieht.
Im Mittelpunkt stehen hierbei stets die Jugendlichen, die auch aktiv ermitteln, ohne auf die Gefahr zu achten. Doch auch Erwachsene, wie Lukas Mutter Nora, Handwerker, die das Haus renovieren. Mias Mutter und Lehrer der Schule spielen durchaus eine Rolle.
Nur die eigentlichen Ermittler spielen eher eine Nebenrolle.
Diese Konstruktion war durchaus reizvoll. Die Jugendlichen, besonders Mia, waren sehr sympathisch und ich konnte ihre Gefühlswelt sehr gut nachvollziehen. Mehrere Verdächtige tauchten auf bis zur Lösung des Mordfalls ganz am Ende des Buches.
Auch andere offene Fragen z.B zu Mias Albträumen und Lukas Vorgeschichte wurden gegen Ende konsequent aufgelöst.
Mir hat dieser Roman gut gefallen und mich spannend unterhalten