Gelungener Abschluss der Geschichte der Bücherfrauen von Listland
Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des StrandhafersDieser Roman ist die Fortsetzung vom Auftaktroman „ Der Gesang der Seeschwalben“, dem ersten Roman über die Bücherfrauen von Listland, lässt sich aber durchaus auch ohne diesen lesen.
Die Journalistin ...
Dieser Roman ist die Fortsetzung vom Auftaktroman „ Der Gesang der Seeschwalben“, dem ersten Roman über die Bücherfrauen von Listland, lässt sich aber durchaus auch ohne diesen lesen.
Die Journalistin Anna trifft auf Listland ein, um ihr Versprechen einzulösen, das Schicksal von Fenjas verschwundener Schwester Martje zu klären..
Fenja ist eine Autorin, die Anna im ersten Band für ein Interview besuchte und sie und ihre Familie und ebenso die Insel kennen und lieben lernte. Auch dort recherchierte sie über Fenjas Familiengeschichte.
Das Buch spielt auf 2 Zeitebenen.
Während wir Anna bei ihren Recherchen begleiten, erfahren wir gleichzeitig alles über Martjese Schicksal in den Jahrzehnten seit ihrem spurlosen Verschwinden.
Besonders der Zeitstrang mit Martjes wechselvollem Schicksal hat mich gefangen genommen und berührt.Doch auch den Fortschritt von Annas Recherchen zu begleiten war interessant.
Die Schönheit der Nordseeinseln wurde im Buch durch viele eindrucksvolle Schilderungen deutlich, ohne jedoch zu detailliert oder langatmig zu wirken.
Die Charaktere des Buches waren mir sympathisch, Fenja und Anna waren mir ja schon in Band 1 ans Herz gewachsen und nun gesellten sich Martje und ihre Freundin Fee dazu.
Der Schreibstil ist einfühlsam, ohne kitschig zu wirken und liest sich sehr angenehm und entspannt.
Insgesamt ein sehr gelungenes, schön zu lesendes Buch mit etwas Dramatik, etwas Romantik , Liebe zu Büchern und viel Natur.
Von mir eine klare Leseempfehlung