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Veröffentlicht am 04.06.2021

Stolz und Vorurteil?

Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen
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Vorab:

Die Umschlaggestaltung des Romans finde ich unheimlich gelungen! Das Cover ist ein echter „Hingucker“, der Lust auf die Lektüre macht.

Worum geht’s?
Großbritannien im neunzehnten Jahrhundert: ...

Vorab:

Die Umschlaggestaltung des Romans finde ich unheimlich gelungen! Das Cover ist ein echter „Hingucker“, der Lust auf die Lektüre macht.

Worum geht’s?
Großbritannien im neunzehnten Jahrhundert: Annabelle Archer ist zum Studium in Oxford zugelassen. Sie gehört zum englischen Landadel, ist seit dem Tod ihres Vaters jedoch abhängig von ihrem Cousin. In dessen Haus verrichtet sie körperliche Arbeit als Magd. Mittels einer List erhält sie seine Erlaubnis, sich an der Universität zu immatrikulieren. In Oxford macht sie Bekanntschaft mit den Aktivistinnen, die sich für Frauenrechte einsetzen. Annabelle schließt sich den Suffragetten an und erhält gleich ihren ersten Auftrag - sie soll Sebastian Devereux’ einflussreiche Stimme für die Einführung des Frauenwahlrechts gewinnen. Einst verspielte sein Vater den Familiensitz. Auf Geheiß der Königin soll der Parlamentarier jedoch die Tories rund um Benjamin Disraeli unterstützen – auf diese Weise soll der Herzog sein Erbe erhalten.
Als Sebastians Bruder Annabelle und Co. in das Haus das Herzogs einlädt und ein glücklicher bzw. unglücklicher Zufall Annabelle zum Bleiben zwingt, sehen die Suffragetten ihre Chance gekommen. Doch der kühle Herzog v.Montgomery scheint plötzlich gar nicht mehr so abweisend zu sein…
„Die Rebellinnen von Oxford – Verwegen“ ist der erste Band der „Oxford Rebels“ – Reihe von Evie Dunmore. Es ist ein romantischer Liebesroman vor historischem Hintergrund, in dem sich die Figuren jedoch (vor allem im letzten Drittel des Buches) wie Menschen mit Wertvorstellungen aus dem 21.Jahrhundert verhalten. Die Geschichte hat mich im Großen und Ganzen gut unterhalten, und es gibt logischerweise Szenen für’s Herz. Ich hätte mir jedoch noch mehr banter gewünscht, einen etwas langsameren Aufbau der Geschichte. Der Held und die Heldin sind natürlich schöne Menschen, gleich zu Beginn ist von Annabelles „Schmollmund“ die Rede. Ich mag es hintergründiger. Sebastians düstere Attraktivität wird beschworen (paradoxerweise ist er ist „blond“), dabei sollte die Anziehungskraft eines brooding hero peu à peu enthüllt werden, sonst ist meines Erachtens die Überraschung futsch. Wie gesagt – witzige Wortgefechte sind in diesem Genre für mich ein Muss. Annabelle ist trotz ihrer Latein-und Altgriechischkenntnisse in meinen Augen nur bedingt ein glaubwürdiger Blaustrumpf, auch wenn ich es realistisch fand, dass sie auf ein Stipendium und Nachhilfestunden zur Finanzierung ihres Studiums angewiesen war.
Das Ganze hat mich trotzdem gut unterhalten, auch wenn die story in gewisser Weise vorhersehbar ist. Die „Flowers of Scotland“ -Reihe von Tabea Koenig gefällt mir jedoch besser, wenn es um die Fiktionalisierung der Frauenbewegung geht, „Hurenglück- die Lilien von London“ vereint Sozialkritik mit Romantik & Tiefgang.
Evie Dunmores Geschichte liest sich flott und flüssig, der Ausdruck „Suffragistinnen“ stört den Lesefluss jedoch. Davon abgesehen hat mir der Roman jedoch ein paar vergnügliche Lesestunden beschert, auch wenn ich finde, dass die Autorin das Potential der Geschichte nicht zu 100 Prozent genutzt und historische Ungenauigkeiten eingebaut hat.

Fazit:
Auf den Spuren von Jane Austen und Charlotte Brontë (das Ergebnis erinnert eher an die „Bridgerton“-Verfilmung) – Evie Dunmore präsentiert mit „Die Rebellinnen von Oxford – Verwegen“ einen unterhaltsamen Reihenauftakt mit kleinen Schwächen.
Band 2 („Die Rebellinnen von Oxford – Unerschrocken“) soll im August 2021 erscheinen.

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Veröffentlicht am 31.05.2021

Back to the roots

River Clyde
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„River Clyde“ ist wohl der letzte Band meiner Lieblings-Krimi-Reihe rund um die Staatsanwältin Chas Riley. Die Schauplätze sind Norddeutschland (Hamburg) und Schottland (Glasgow).
Worum geht’s?
Nach ...

„River Clyde“ ist wohl der letzte Band meiner Lieblings-Krimi-Reihe rund um die Staatsanwältin Chas Riley. Die Schauplätze sind Norddeutschland (Hamburg) und Schottland (Glasgow).
Worum geht’s?
Nach dem Tod von Rileys Mentor Faller befindet sich die Truppe rund um die Halbamerikanerin im freien Fall. Als Chastity erfährt, dass sie ein Haus geerbt hat, fliegt sie auf die Insel. Dubiose Immobiliengeschäfte arten in Hamburg in Gewalt aus, Stepanović und Inceman beobachten nur, haben keine Lust auf Polizeiarbeit, während die Bewohner von St. Pauli sich gewohnt solidarisch und heroisch verhalten. Klatsches Reihenhaustraum ist ausgeträumt, die Mutter seines Kindes hat ihn vor die Tür gesetzt. Anne Stanislawski ist sich nicht mehr sicher, ob sie lediglich Frauen mag.
Der Schottland – Trip wird für Chas auch eine Reise in die Vergangenheit…
Die Sprache ist es, die die Reihe so besonders macht. Simone Buchholz‘ Bilder und Metaphern sind spektakulär, der Stil ist lakonisch, Stream of Consciousness - immer her damit. Zwischen Traum und Wirklichkeit, wie schon im letzten Band halluziniert unsere Heldin, in „River Clyde“ fällt das Ganze jedoch viel eleganter aus. Der FC St.Pauli ist selbstverständlich auch den schottischen Fußballfans ein Begriff, im Pub, in dem Johnny Cash gespielt wird, schließt man schnell Freundschaft. Die Protagonistin muss sich mit ihrer ausgesprochen düsteren Familiengeschichte auseinandersetzen. Mir hätten, wenn es um ihren Vater geht, Andeutungen genügt. Den symbolischen Hirsch mochte ich aber. Auch wenn mir das Ende, das man fast mit „die Liebe siegt“ beschreiben könnte, nicht gefiel, war ich traurig, als ich den Roman, den man wirklich nicht mehr Krimi nennen kann, ausgelesen hatte. Andererseits ist es vielleicht gut, dass Riley in Rente geschickt wird – wenn es anfängt, kitschig und fast albern zu werden, ist vielleicht die Luft raus: „Der Eisklotz von Staatsanwältin ist in Wirklichkeit nämlich ein verdammter Vulkan,[…]“.
Wenn Rileys Lover von ihren schönen „Haaren“ schwärmen und gejammert wird: „Der Inceman dachte, […] dass er sie, […]zähmen kann…[…]“, fühle ich mich als Leserin verschaukelt.
Auch über den Salonkommunismus wunderte ich mich.
Buchholz‘ Reihe ist trotzdem besser als der 08/15 Einheitsbrei, den man als Leser sonst serviert bekommt, ihre Gedanken zum Thema Identität und Zugehörigkeit sind scharfsinnig und klug, wenn es zum Beispiel heißt, dass „die Deutschen […] lieber unter sich bleiben“ wollten, zumindest nach dem Zweiten Weltkrieg, ist das ein Befund, der vielleicht nicht nur für amerikanische Besatzungssoldaten – wie Rileys Vater – schmerzhaft ist.
Fazit:
Chas‘ Freunde rücken in den Hintergrund, die Protagonistin ist trotz vieler Verluste endlich mit sich im Reinen. Einen klassischen Krimi darf man hier jedoch nicht erwarten. Finale! Von mir gibt’s viereinhalb von insgesamt 5 möglichen Sternen und eine Leseempfehlung.




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Veröffentlicht am 27.05.2021

Punktsieg für die Liebe

Forever and ever
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Schauplatz Boston:
Seit 13 Jahren ist Parker Brown (30) Single. Eine Festanstellung in der Firma „Horus“ ist ihr Traum. Erneuerbare Energien, Umweltschutz – da geht der passionierten E-Bikefahrerin Parker ...

Schauplatz Boston:
Seit 13 Jahren ist Parker Brown (30) Single. Eine Festanstellung in der Firma „Horus“ ist ihr Traum. Erneuerbare Energien, Umweltschutz – da geht der passionierten E-Bikefahrerin Parker das Herz auf! Leider ist Parkers Vorgesetzter stockkonservativ, Singles in Führungspositionen sind ihm ein Dorn im Auge.
Das Fitnessstudio des Ex-Boxers Rhys „Witwenmacher“ Morgan hat schon bessere Tage gesehen. Ein Immobilienhai hat ein Auge auf das „Lights Out“ geworfen, und die Bank sitzt dem Boxchampion im Nacken. Der Geschäftsführer braucht dringend Geld!
Als Rhys erfährt, dass sein kleiner Bruder von Parker bezahlt werden soll, um ihren Freund zu spielen, ist er empört. Sein Bruder, ein Gigolo? Rhys hat ihm das Studium finanziert, damit er sich einen richtigen Job sucht! Rhys beschließt also, anstelle seines Bruders zum Date mit der Upper – Class-Prinzessin zu gehen …
Der Sportler & der Schlaukopf - diese Kombination ist im Liebesroman – Genre nicht neu, schon Penny Reid & L.H. Cosway haben mit „Irish Players - Gefällt mir heißt ich liebe Dich“ einen solchen Roman vorgelegt.
„Forever and Ever“ von Samantha Young & Kristen Callihan hat mich trotzdem gut unterhalten. Die Autorinnen „verwursten“ gekonnt bekannte & beliebte Tropen des New Adult – Genres. Mir gefielen vor allem die Wortgefechte, die das ungleiche Paar sich liefert. Badboy mit Herz trifft auf Kopfmensch. Meinetwegen hätte es noch mehr banter sein dürfen! Zwar ist die Figurenzeichnung nicht besonders filigran, ich mochte aber die liebevoll gestalteten Nebenfiguren, obwohl Parker nicht unbedingt mein Fall war. Der loyale Rhys ist ein absoluter Sympathieträger. Ich fand es schade, dass alle Konflikte in der Geschichte relativ schnell aufgelöst wurden, andererseits fand ich das pacing des Romans genau richtig. „Forever and Ever“ (doofer Titel, der Originaltitel ‚Outmatched‘ gefällt mir viel besser) ist eine temporeiche Geschichte, die sich prima „weglesen“ lässt. Das Hauptziel der Autorinnen ist es, eine romantische story mit heißen Szenen zu präsentieren. Ich finde, dass die Zusammenarbeit der beiden im Großen und Ganzen gut funktioniert hat, die Längen, die es in den Romanen von Samantha Young sonst gibt, fallen hier glücklicherweise weg. Callihan präsentiert ihrerseits keine reine Sportlerromanze, daher finde ich, dass die Autorinnen sich sehr gut ergänzen. Stellenweise driftet das Ganze ins Kitschige ab, manche Formulierungen sind sehr klischeehaft, und natürlich haben der Held & die Heldin schlimme Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht. eyeroll. Wirklich irritiert war ich von der Übersetzung, als wiederholt vom „Summen“ Parkers die Rede war. Daher ziehe ich bei meiner Bewertung einen halben Stern ab.
Glücklicherweise gibt es jedoch kein unnötiges Drama. Young & Callihan glorifizieren auch kein toxisches Verhalten, im Gegensatz zu anderen Liebesromanen kommt eine ungesunde Beziehung im plot gar nicht vor – ein ganz klares Plus! Mann’schen Tiefgang oder eine Figurenzeichnung nach Art eines Dostojewski darf man hier natürlich nicht erwarten. Trotz der angeführten Kritikpunkte war ich nicht enttäuscht, ich würde auch einen weiteren Roman des Duos lesen. „Forever and Ever“ ist ein zuckersüßer Liebesroman. Die ideale Lektüre zum Entspannen & Abschalten, ChickLit für’s Herz.


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Veröffentlicht am 25.05.2021

Billie Walker ermittelt in Australien

Die Jägerin
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Sydney 1946:

Die Kriegsreporterin Billie Walker ist aus Europa nach Australien zurückgekehrt, um die Detektei ihres verstorbenen Vaters zu leiten. Unterstützt wird sie dabei vom Kriegsveteran Sam, der ...

Sydney 1946:

Die Kriegsreporterin Billie Walker ist aus Europa nach Australien zurückgekehrt, um die Detektei ihres verstorbenen Vaters zu leiten. Unterstützt wird sie dabei vom Kriegsveteran Sam, der trotz Handicap die gute Büro-Seele ist. Die beiden müssen dringend Erfolge vorweisen, die Agentur steckt in den roten Zahlen und die Konkurrenz schläft nicht.

Eine verzweifelte Mutter bittet Billie, ihren Sohn ausfindig zu machen. Adin Brown ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Browns sind Pelzhändler, die eigentlich aus Deutschland stammen. Außerdem möchte Billies Informantin Shyla, eine australische Ureinwohnerin, dass Billie für sie ermittelt, da sie fürchtet, dass Aborigine – Mädchen auf einem entlegenen Gut festgehalten werden. Als Billie sich an die Arbeit macht, ahnt sie noch nicht, in welche Gefahr sie sich begeben wird…

„Die Jägerin“ von Tara Moss ist ein historischer Krimi ganz nach meinem Geschmack. Während der Lektüre musste ich unwillkürlich an Kerry Greenwoods berühmte Reihe rund um eine australisch-britische Detektivin, die in den 1920er Jahren ermittelt, denken. 😊

Tara Moss‘ Roman hat mich sehr gut unterhalten, die Handlung ist durchweg spannend, die Figuren sind mir richtig an’s Herz gewachsen. Billies Mutter ist eine waschechte (verarmte) niederländische Baronin, Billies Assistent Sam scheint ein Geheimnis zu haben. Außerdem gibt es einen smarten Ermittler und Polizistinnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in einem Männerberuf Pionierarbeit leisten. Ich mochte es, en passant etwas über die Geschichte Australiens zu lernen. Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich, es gibt keine Längen im plot, und es gibt einen spektakulären Showdown. Manchmal trägt die Autorin für meinen Geschmack etwas zu dick auf, auch das Faible der Protagonistin für den „Fighting Red“ - Lippenstift wird oft betont, über „die kleine Frau im Billies Magengrube“ habe ich mich gewundert. Bauchgefühl? Daher ziehe ich bei meiner Bewertung einen halben Stern ab.

Obwohl manche Zusammenhänge von Anfang an klar sind, habe ich mich keine Sekunde lang gelangweilt. Ich würde sehr gern mehr über Billie Walker erfahren – ich kann’s kaum erwarten, den nächsten Band der Reihe zu lesen.

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Veröffentlicht am 21.05.2021

Warum in die Ferne schweifen...

Irgendwo ist immer irgendwer verliebt
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„Du bist so beschäftigt damit, eine Version von dir selbst zu finden, die es nicht mehr gibt, dass Du verpasst, was vor deiner Nase liegt“.
Chelsea – „Chels“- ist empört: Ihr Vater will nach dem Tod der ...

„Du bist so beschäftigt damit, eine Version von dir selbst zu finden, die es nicht mehr gibt, dass Du verpasst, was vor deiner Nase liegt“.
Chelsea – „Chels“- ist empört: Ihr Vater will nach dem Tod der Mutter wieder heiraten, während ihr Leben seit der Tragödie zum Stillstand gekommen ist. Ihre Schwester hat mit dem Vorhaben des Vaters kein Problem. Chelsea kommt in's Grübeln- zuletzt war sie während der Europa – Rundreise, die sie nach dem College unternahm, so richtig glücklich – und verliebt! Ihr Leben besteht mittlerweile nur noch aus Arbeit, und im Job gibt es Mitarbeiter, die Chels richtig auf die Nerven gehen!
Was ist aus der lebensfrohen jungen Frau geworden? Die Protagonistin möchte ihre Unbeschwertheit aus früheren Tagen zurück, ihr altes Ich.
Eine Reise in die Vergangenheit soll ihr dabei helfen, doch sie ahnt nicht, dass es auch eine Reise zur Selbstakzeptanz werden soll…
Das Motto der Geschichte könnte „Chelsea sucht das Glück“ lauten.
„Irgendwo ist immer irgendwer verliebt“ von Jenn McKinlay ist eine RomCom in Buchform. Ein ChickLit-Roman zum Träumen und Entspannen, ich habe in dem Genre allerdings schon Besseres gelesen. Der Handlungsverlauf ist arg vorhersehbar. Ich liebe unerwartete Wendungen, die einer Geschichte Pep verleihen, daher war ich etwas enttäuscht, als ein unvorhersehbarer plot twist ausblieb. Es hat jedoch Spaß gemacht, Chelsea auf ihrer Reise zu begleiten. Der Trip nimmt allerdings nicht den Großteil der Geschichte ein, daher sollte man als Leser/in keine klassische Road-Novel erwarten. Ein Single, der nach Liebe sucht, ist in dem Genre zwar nichts Neues, aber immer wieder ein unterhaltsamer „Aufhänger“ für eine Erzählung. Die Autorin greift auf bekannte und beliebte Tropen des Liebesroman-Genres zurück, was im Prinzip ein guter Ansatz ist. Die Erzählperspektive – Chelsea selbst führt durch das Geschehen – mochte ich sehr gerne.
Ich finde aber, dass Jenn McKinlay mehr aus dem plot hätte machen können, auch wenn ich zugeben muss, dass es durchaus Potential für Tiefgang in der Geschichte gibt, ob dieses genutzt wird, steht jedoch auf einem anderen Blatt. So bleibt es bei einem Roman der zwar schnell gelesen, aber auch schnell wieder vergessen ist.


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