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Veröffentlicht am 10.12.2025

Die nicht so darken Mafia-Romances von Kingsley

The Delucci Family
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Nachdem ich bereits eine Mafia-Reihe der Autorin gelesen habe, wollte ich unbedingt noch mehr Geschichten dieser Art lesen. WICKED LITTLE PRINCESS war also nicht mein erstes Buch von Mia Kingsley, deshalb ...

Nachdem ich bereits eine Mafia-Reihe der Autorin gelesen habe, wollte ich unbedingt noch mehr Geschichten dieser Art lesen. WICKED LITTLE PRINCESS war also nicht mein erstes Buch von Mia Kingsley, deshalb kann ich sagen, dass sie Bücher geschrieben hat, die mir besser gefallen haben, aber auch welche, die mir weniger als dieses gefallen haben.
Die Figuren Luca und Aurora waren okay. Sie waren mir aber ein wenig zu durchschnittlich, um wirklich hängen zu bleiben. Die Nebenfiguren haben mir (zum Großteil) gut gefallen und ich freue mich deshalb auf die weiteren Bände, besonders auf Band 4.

Nach Band eins habe ich jedoch gezögert, den zweiten Band zu lesen, weil mir der männliche Protagonist Gabriele im ersten Band als Nebencharakter ziemlich unsympathisch war. Letzten Endes wollte ich die Reihe jedoch weiter verfolgen.
Nun bin ich auch froh, das Buch gelesen zu haben, weil Gabriele mich positiv überrascht hat. Er ist - typisch für die (männlichen) Figuren der Autorin - mit Vorsicht zu genießen, aber ich fand ihn deutlich sympathischer als erwartet. Sofia war eine wirklich tolle weibliche Hauptfigur mit ganz viel Feuer unterm Hintern. Besonders gut gefallen hat mir an der Geschichte die Dynamik zwischen den Hauptfiguren. Sie diskutieren praktisch pausenlos und Sofia kitzelt das Beste aus Gabriele heraus. Die Schlagabtausche sind herrlich amüsant und ich hätte noch fünfzig weitere Seiten voller Dialoge lesen können. Einfach, weil sie so gekonnt unterhalten.

Die Lovestories sind deutlich weniger dark als einige andere Bücher der Autorin, was mir gefallen hat, weil so einfach eine breitere Leserschaft angesprochen wird.
Man kann natürlich anmerken, dass das Mafia-Thema romantisiert dargestellt wird, und dass das Verhältnis von Mann und Frau ziemlich unausgeglichen ist. Ich jedoch lese Kingsleys Geschichten gerne, weil man merkt, dass nichts davon wirklich ernst gemeint ist. Und genau das ist es, was ich auch noch betonen möchte: Dies ist sind Geschichten, die man mit einem Augenzwinkern lesen sollte.

Mein Fazit:
Ich habe nach Band zwei bisher noch nicht weitergelesen, wobei ich mich gerade frage, weshalb eigentlich nicht. Bisher ist die Reihe schließlich nur besser geworden!

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Weihnachten mal anders ;D

Silent Night, Killing Night
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Darum geht’s:
Das Thema dieser Geschichte ist recht simpel: Doll ist abgehauen, untergetaucht, was dem Boss nicht gefällt. Er möchte sie zurück und schickt nun seinen besten Mann - Psycho, weil der bisher ...

Darum geht’s:
Das Thema dieser Geschichte ist recht simpel: Doll ist abgehauen, untergetaucht, was dem Boss nicht gefällt. Er möchte sie zurück und schickt nun seinen besten Mann - Psycho, weil der bisher jeden überwältigen konnte. Psycho macht seinem Decknamen alle Ehre und sucht bei diesem Auftrag auch seinen eigenen Spaß und hat so seine eigenen Pläne...

Das ganze entwickelt sich zu einem Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Die Protagonisten Doll und Psycho tricksen sich ständig gegenseitig aus. Ihre kleinen Machtspielchen sind amüsant und mir hat auch gefallen, dass sie auf Augenhöhe miteinander agieren. Auf eine schräge Art und Weise sind die beiden auch sympathisch. Man muss natürlich die spezielle Ausdrucksweise bei Dark Romance mögen, und die Bezeichnung "dark" passt auf jeden Fall.
Das beschauliche, winterliche Setting Alaska bietet dabei einen spannenden Kontrast und der Humor lockert die Geschichte sehr auf.

Alles in allem ist SILENT NIGHT, KILLING NIGHT kurzweilig, frei von unnötigem Drama und dafür voller Unterhaltung. Die Geschichte war meine erste von der Autorin und es wird nicht die letzte für mich gewesen sein.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Bookboyfriend á la Mia Kingsley

Good Girls Kneel
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Darum geht es:
Fawn genießt ihr normales Leben abseits der Welt der illegalen Geschäfte, in welcher sie aufgewachsen ist. Doch als ihr Vater sterbend vor ihr steht, zögert sie nicht, seinen letzten Wunsch ...

Darum geht es:
Fawn genießt ihr normales Leben abseits der Welt der illegalen Geschäfte, in welcher sie aufgewachsen ist. Doch als ihr Vater sterbend vor ihr steht, zögert sie nicht, seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Nur wie soll sie einen USB-Stick nach Las Vegas bringen, wenn die Feinde ihres Vaters nun hinter ihr her sind? In ihrer Not flüchtet sie sich schutzsuchend in eine Kirche, wo sie auf Bishop trifft. Den jungen Mann umgibt gefährliche Dunkelheit, doch zugleich ist er der Einzige, der ihr helfen will und kann. Aber was wird er für seine Hilfe verlangen?

Meine Meinung:
Ich lese von Mia Kingsley eigentlich lieber ihre Dark-Romances und Mafia-Romances, doch bei dieser Daddy-Romance hat mich der Klappentext einfach neugierig gemacht. Und darüber bin ich sehr froh, denn die Geschichte ist herrlich unterhaltsam.
Die Story ist im Vergleich zu einigen ihrer anderen Geschichten etwas weniger spicy, aber dafür umso blutiger. Aber wie immer bei der Autorin sind ihre Geschichte eigentlich gar nicht so dark, sondern einfach übertrieben und damit total unterhaltsam.

Was ich nicht erwartet hatte, war die Entwicklung der Geschichte zu einer Roadtrip-Story, aber dies hat toll funktioniert und großen Spaß gemacht zu lesen. Das Einzige, was ich zu kritisieren habe, ist das zu knappe Ende. Ein Epilog hat mir gefehlt, der die Geschichte besser abgerundet hätte. Und die Erklärung der Zusammenhänge am Schluss war zu kurz und dadurch nicht eindeutig.

Mein persönliches Highlight der Geschichte war übrigens die männliche Hauptfigur Bishop. Der Kerl ist so schräg, dass es schon fast niedlich war. Wie kann jemand eigentlich zugleich süß und gefährlich sein? Naja, Bishop schafft das auf jeden Fall und für alle, die noch nicht von ihm überzeugt sind: Er ist der größte Spaßvogel überhaupt. Ja, Bishop ist wahrscheinlich sogar meine liebste Figur aus all den Geschichten, die ich schon von der Autorin gelesen habe - und das sind inzwischen einige ;)

Mein Fazit:
Obwohl die Daddy Romances der Autorin nicht immer mein Geschmack sind, ist diese düster-humorvolle Lovestory eine meiner liebsten überhaupt von Mia Kingsley. Die Leseempfehlung gibt es schon allein aufgrund von Bishop, der mich einfach von sich überzeugt hat ;D

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Arrrgh ... Dieses Buch hätte soo gut sein können

Breaking Your Code
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In BREAKING YOUR CODE geht es um Scarlett, die unter dem Decknamen Diamond mit Mitgliedern der New Yorker Elite abrechnet. Der Ermittler Kieran ist seit einiger Zeit hinter ihr her, um ihren kriminellen ...

In BREAKING YOUR CODE geht es um Scarlett, die unter dem Decknamen Diamond mit Mitgliedern der New Yorker Elite abrechnet. Der Ermittler Kieran ist seit einiger Zeit hinter ihr her, um ihren kriminellen Machenschaften den Riegel vorzuschieben.
Dabei rechnet er aber nicht damit, dass diese Angelegenheit nicht nur Schwarz und Weiß ist und Diamond eine Person, die er bei weitem nicht so verachtet, wie er eigentlich sollte.

Ihr merkt vielleicht schon, dass sich meine Inhaltsbeschreibung von dem Klappentext unterscheidet. Es ist nämlich so, dass der Klappentext und die Bewerbung des Buches völlig falsche Erwartungen in mir geschürt haben. Ich freute mich auf ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Kieran und Scarlett. Gewitzte Spannung. Eine knisternde, sexy Dynamik zwischen den beiden.
Und all das ... gibt es in diesem Buch eben nicht. Dabei ist die Idee der Geschichte so genial.

Ich möchte nicht fies klingen, aber ehrlich gesagt kann ich es kaum nachvollziehen, wie dieses geniale Potenzial so überhaupt nicht ausgeschöpft werden konnte.
Es fängt schon ganz am Anfang an. Die Geschichte plätschert kapitellang nur vor sich hin. Es kommt sehr lange zu keinem Aufeinandertreffen zwischen den Figuren, sodass mich die ersten 120 Seiten unglaublich gelangweilt haben. Es passiert dort nichts weiter als eine enorm gedehnte Einleitung. Hinzu kommt, dass ich lange mit dem Schreibstil zu kämpfen hatte, der einen immer wieder komplett aus dem Lesefluss reißt. Manche Sätze zwischendurch stechen heraus, weil sie nicht zum zuvor und danach Gesagten passen. Es wirkt leider wie ein Gedankenwirrwarr der Autorin.

Ein weiterer Punkt, der mich enttäuscht zurücklässt, betrifft die Figuren. Zu Scarlett habe ich bis zum Schluss keinen Zugang gefunden. Sie hat tausende Gesichter, doch nicht einmal uns Leser:innen zeigt sie ihr wahres. Hinzu kommt, dass Scarletts Verhalten im Buch überhaupt nicht zu der Person passt, als die die Autorin sie darzustellen versucht. Der große Aspekt, dass Scarlett Hackerin ist, geht komplett unter, da es kaum angesprochen wird und dazu auch schlecht recherchiert wirkt. Insgesamt macht Scarlett auf mich einen verwöhnten, naiven und schlichtweg unsympathischen Eindruck.
Kieran war mir deutlich sympathischer, doch auch seinen Charakter bekam ich nicht zu fassen.
Entsprechend wenig authentisch kam die Dynamik zwischen den beiden rüber. Anfangs manipulieren sie sich gegenseitig, was ein absoluter Dämpfer für jegliches Knistern ist. Es ist schwierig, den beiden irgendetwas abzukaufen und es geht auch alles viel zu schnell, um wirklich Stimmung aufbauen zu können.

Ich habe mich dennoch tapfer durchs Buch gekämpft und zugute halten kann ich der Story, dass ich überraschend gut hindurchgekommen bin. Vielleicht hat mich auch die große Hoffnung angetrieben, dass das Buch doch noch die Kurve kriegt.
Das ist zwar nicht komplett passiert, denn die Hauptprobleme von Oberflächlichkeit und fehlendem Spannungsaufbau ziehen sich durch das gesamte Buch. Dennoch fand ich die zweite Hälfte zumindest unterhaltsam zu lesen.

Mein Fazit:
Die Idee der Geschichte ist Großartig, doch die Autorin schafft es weder, einen andauernden Spannungsbogen zu kreieren, noch ermöglicht sie einen Zugang zu den oberflächlichen Figuren. Das Buch will zu vieles auf einmal, sodass nichts wirklich ausformuliert ist und die gesamte Story nicht authentisch und wenig durchdacht und recherchiert wirkt.
Das Buch war zwar letztendlich nicht komplett schlecht zu lesen, doch rückblickend würde ich es nicht nochmal lesen. Und wenn ich mich an BREAKING YOUR CODE zurückerinnere, dann wohl als das Buch der vertanen Chance.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Eine sommerlich schöne, ehrlich echte, romantische Reise nach Hawaii

This could be home
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Ich bin ein so großer Lilly Lucas-Fan, dass ich damals den ersten Band der Reihe gelesen habe, obwohl mir das Setting Hawaii gar nicht so sehr zusagte. Komisch, oder? Tja, ich bin einfach nicht so der ...

Ich bin ein so großer Lilly Lucas-Fan, dass ich damals den ersten Band der Reihe gelesen habe, obwohl mir das Setting Hawaii gar nicht so sehr zusagte. Komisch, oder? Tja, ich bin einfach nicht so der Mensch für Sommer, Sonne, Hitze. Wider Erwarten habe ich mich aber so krass in dieses Setting verliebt, dass die Rückkehr nach Hawaii sowas von feststand. Obwohl mich die Lovestory selbst von Band eins gar nicht so sehr überzeugt hat ...

Ich habe das gefühlt, bei mir ist es ein wenig ein Muster bei Lilly Lucas‘ Reihen, dass ich mich erst beim zweiten Band so richtig einfühlen kann. Der erste Band ist gut, sehr gut, aber eben noch kein Highlight. Band zwei hingegen ... Tja, Laurie und Tristan sind sowas von ein Perfect Match. Ich liebe die zwei so sehr!

Laurie steht vor einer großen Entscheidung: Sie will bei ihrem Bruder Vince auf Hawaii bleiben, ihr Studium abbrechen und Rettungsschwimmerin werden. Aber was tun, wenn niemand so recht an einen glaubt?
Über ihren Kumpel Chip erhält Laurie die Chance, ein Praktikum bei dessen Vater zu machen – dem Chef der örtlichen Ocean Safety. Dass Laurie jedoch ausgerechnet dem Tower von Chips Bruder Tristan zugeteilt wird, war nicht Teil des Plans. Immerhin hält Tristan Laurie für alles andere als fähig. In seine n Augen ist sie zu klein, zu schwach, ein Partygirl und das Betthäschen ihres Bruders.
Doch je mehr Zeit sie zusammen verbringen, desto widersprüchlicher wird Tristans Verhalten.

Wie für Lilly Lucas‘ Bücher üblich, wird die Geschichte ganz aus Lauries Perspektive erzählt. Laurie war mir dabei sehr schnell sehr sympathisch und ich habe es richtig genossen, sie durch das Buch zu begleiten. Was mir an Laurie besonders gefallen hat, war ihre Nahbarkeit. Es ist mir so ergangen und ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch vielen anderen Leserinnen so gehen wird, dass ich mich perfekt in sie hineinversetzen konnte, weil ihre Gedanken, Gefühle, Probleme so real und ungeschönt dargestellt werden. Von Dating-Pannen bis hin zu den Unannehmlichkeiten, die es mit sich bringt, als Frau Rettungsschwimmerin zu sein, ist alles dabei.

Sehr überzeugt hat mich aber auch Tristans Charakter. Ich finde es in Liebesromanen immer schwierig, die zweite Figur kennen und verstehen zu lernen, wenn das Buch nur aus einer Perspektive geschrieben ist. Auch bei den Büchern der Autorin ist das nicht immer gleichermaßen gelungen. Tristan hingegen war für mich sehr greifbar – trotz oder vielleicht sogar wegen seiner Undurchschaubarkeit. Bei ihm ist es wirklich so, dass das was er nicht tut und nicht sagt ebenfalls sehr aussagekräftig ist.

Die Dynamik und Entwicklung zwischen Laurie und Tristan haben mir sehr gefallen. Das Tempo ist nachvollziehbar. Nichts wirkt überstürzt und zugleich brauch die Autorin wie immer nur das nötigste an Worten, Szenen und Kapiteln, um die Dinge auf den Punkt zu bringen.

Thematisch war die Geschichte ziemlich tiefgründig und bisweilen auch bedrückend. Das Verhältnis wirkt aber durch die Schönheit Hawaiis und die schöne Dynamik zwischen den Charakteren gut ausbalanciert. Außerdem stecken ganz viele schöne Botschaften in der Geschichte.

Ich muss sagen, am Schluss war doch noch einiges los und für meinen Geschmack hätte man am Ende noch etwas weiter in die Zukunft blicken dürfen. Aber das ist einfach nicht so der Stil der Autorin und immerhin geht es im dritten Band, den ich mir nun wohl so schnell wie möglich zulegen muss, nochmal zurück zu der sympathischen Clique.

Mein Fazit:
Band zwei der Hawaii-Love-Trilogie ist ein wunderschönes, emotionales, kurzweiliges Werk, und übertrifft den ersten Band für mich klar. Ich bin ein Fan dieses tollen Pärchens und hatte ganz tolle Lesestunden mit THIS COULD BE HOME. Das Wichtigste wird nochmal berichtet, sodass man das Buch übrigens auch ohne Vorwissen gut lesen kann. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

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