Die nicht so darken Mafia-Romances von Kingsley
The Delucci FamilyNachdem ich bereits eine Mafia-Reihe der Autorin gelesen habe, wollte ich unbedingt noch mehr Geschichten dieser Art lesen. WICKED LITTLE PRINCESS war also nicht mein erstes Buch von Mia Kingsley, deshalb ...
Nachdem ich bereits eine Mafia-Reihe der Autorin gelesen habe, wollte ich unbedingt noch mehr Geschichten dieser Art lesen. WICKED LITTLE PRINCESS war also nicht mein erstes Buch von Mia Kingsley, deshalb kann ich sagen, dass sie Bücher geschrieben hat, die mir besser gefallen haben, aber auch welche, die mir weniger als dieses gefallen haben.
Die Figuren Luca und Aurora waren okay. Sie waren mir aber ein wenig zu durchschnittlich, um wirklich hängen zu bleiben. Die Nebenfiguren haben mir (zum Großteil) gut gefallen und ich freue mich deshalb auf die weiteren Bände, besonders auf Band 4.
Nach Band eins habe ich jedoch gezögert, den zweiten Band zu lesen, weil mir der männliche Protagonist Gabriele im ersten Band als Nebencharakter ziemlich unsympathisch war. Letzten Endes wollte ich die Reihe jedoch weiter verfolgen.
Nun bin ich auch froh, das Buch gelesen zu haben, weil Gabriele mich positiv überrascht hat. Er ist - typisch für die (männlichen) Figuren der Autorin - mit Vorsicht zu genießen, aber ich fand ihn deutlich sympathischer als erwartet. Sofia war eine wirklich tolle weibliche Hauptfigur mit ganz viel Feuer unterm Hintern. Besonders gut gefallen hat mir an der Geschichte die Dynamik zwischen den Hauptfiguren. Sie diskutieren praktisch pausenlos und Sofia kitzelt das Beste aus Gabriele heraus. Die Schlagabtausche sind herrlich amüsant und ich hätte noch fünfzig weitere Seiten voller Dialoge lesen können. Einfach, weil sie so gekonnt unterhalten.
Die Lovestories sind deutlich weniger dark als einige andere Bücher der Autorin, was mir gefallen hat, weil so einfach eine breitere Leserschaft angesprochen wird.
Man kann natürlich anmerken, dass das Mafia-Thema romantisiert dargestellt wird, und dass das Verhältnis von Mann und Frau ziemlich unausgeglichen ist. Ich jedoch lese Kingsleys Geschichten gerne, weil man merkt, dass nichts davon wirklich ernst gemeint ist. Und genau das ist es, was ich auch noch betonen möchte: Dies ist sind Geschichten, die man mit einem Augenzwinkern lesen sollte.
Mein Fazit:
Ich habe nach Band zwei bisher noch nicht weitergelesen, wobei ich mich gerade frage, weshalb eigentlich nicht. Bisher ist die Reihe schließlich nur besser geworden!