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Veröffentlicht am 01.05.2026

Hier dreht sich einiges im Kreis ohne mich zu überzeugen

Hard to Resist - Mason
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HARD TO RESIST ist ein Liebesroman mit einer Grundidee, die nicht neu ist, die ich aber immer wieder gerne lese. Wenn aus einem One-Nights-Stand mehr wird. Ein „Mehr“ mit zwei Armen, zwei Beinen, zwei ...

HARD TO RESIST ist ein Liebesroman mit einer Grundidee, die nicht neu ist, die ich aber immer wieder gerne lese. Wenn aus einem One-Nights-Stand mehr wird. Ein „Mehr“ mit zwei Armen, zwei Beinen, zwei runden Bäckchen ... Ihr wisst, worauf ich hinauswill.
Bren, die Protagonistin, ist von der Aussicht, womöglich von ihrem verboten heißen One-Night-Stand schwanger zu sein, geradezu entsetzt. Mason hingegen möchte Bren unbedingt weiter kennenlernen.
Masons und Brens Sichtweisen auf Beziehungen und die Liebe sind wie Feuer und Eis. Daraus entsteht schon bald ein Hin und Her. Einen Schritt nach vorne und zwei wieder zurück. Ja, ich muss zugeben, HARD TO RESIST konnte mich nicht ganz überzeugen.

Die Geschichte wird mit wechselnder Perspektive und jeweils aus der Ich-Perspektive erzählt. Das ist meine liebste Erzählweise, um sich möglichst gut in die Figuren hineinzuversetzen und sie kennenzulernen. Allerdings gelang mir das bei Mason und Bren nicht wirklich.
Die Figuren sind an sich gut und interessant angelegt. Sie haben spannende Berufe, die mir in keinem anderen Buch begegnet sind und beide haben eine gewisse Tiefe im Charakter. Sie wirken als Figuren gut durchdacht. Auch ihre jeweiligen besten Freunde sind eine tolle Ergänzung und bringen Humor und einen frischen Wind in die Geschichte.

Die Umsetzung all der tollen Anlagen empfand ich dagegen als holprig, was vor allem am Erzählstil lag. Beim Lesen fühlte ich ständig eine Art Barriere, ich konnte nicht wirklich zu den Charakteren durchdringen. Da sind zum einen die verwirrenden Zeitsprünge ins Präsens, wenn die Figuren etwas denken oder kommentieren. Es hat mich beim Lesen immer wieder stolpern lassen.
Außerdem steht der ernsthafte Schreibstil der oft sehr übertriebenen Handlung in einem unpassenden Kontrast gegenüber.
An sich würde die „he falls first and harder“-Handlung super funktionieren und wäre zwar übertrieben, aber wer mag seine Liebesgeschichten denn nicht süß und mit dem perfekten Bookboyfriend?!
Aber das Zusammenspiel aus dem steifen Schreibstil, Brens Mauern und Masons Hang zu übertriebenen Gesten wirkt nicht glaubhaft. Den Spice und die Emotionen konnte ich daher nicht nachempfinden, zumindest für eine lange Zeit.

Okayyy, nachdem ich jetzt einiges kritisiert habe, muss ich aber auch erwähnen, dass diese Geschichte für zwischendurch schön war. Ich hatte mir mehr erhofft und bin mir auch sicher, dass man mehr hätte rausholen können. Aber die Storyline war abwechslungsreich und hielt einige Überraschungen bereit.
Für „Mason“ (und Bren) gibt es von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Der Spannungsbogen wankt leider zwischen Längen und „zu schnell“

Garnet Flats | Die Edens 3 |
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GARNET FLATS ist der dritte Band der Edens-Reihe – die ich inzwischen so richtig liebgewonnen habe. Gleich vorweg möchte ich die Empfehlung geben, vor diesem Band die anderen beiden (Indigo Ridge und Juniper ...

GARNET FLATS ist der dritte Band der Edens-Reihe – die ich inzwischen so richtig liebgewonnen habe. Gleich vorweg möchte ich die Empfehlung geben, vor diesem Band die anderen beiden (Indigo Ridge und Juniper Hill) gelesen zu haben. Nicht, weil sonst Verständnislücken entstünden, sondern einfach, um die Eden-Familie besser kennenzulernen. Bei diesem dritten Band merkt man nämlich, dass Devney Perry gewisse Vorkenntnisse voraussetzt und nicht alles zu den Figuren und ihrem Charakter nochmal durchkaut. Für mich, die sich inzwischen als ein Eden-Fan betrachtet, war das auch genau richtig. Ich habe mich nämlich direkt wieder wohlgefühlt in Quincy und die Handlung startet zügig, ohne langes Vorgeplapper.

Dieses Mal geht es also um Talia, die wir bisher als gute Seele unter den Geschwistern, aber dennoch immer nur als eine Randfigur kennengelernt haben. Ich habe mich aber auf Anhieb sehr gut in sie hineinversetzen können, habe mit ihr gefühlt und gelitten, als Foster wieder in ihr Leben stürmt und alte Wunden aufreißt. Auch als der Krankenhausalltag zugschlägt, war ich sehr ergriffen.

Ich habe übrigens das Hörbuch zu Garnet Flats gehört und hatte ein tolles Hörerlebnis. Die Stimme zu Talia fand ich enorm passend. Man hörte der Stimme so viel Gefühl, Ernst und auch etwas Trauriges an, genau so, wie Talia auf mich wirkte.
Fosters Stimme hat für mich als erstes gar nicht so passend gewirkt, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und im Nachhinein passt sie nun doch zu Foster. Vielleicht war ich mir da anfangs nicht so sicher, weil auch Foster lange ein großes Fragezeichen für mich bildete. Wir lernen ihn kennen, hören die Story auch aus seiner Perspektive und doch war sein Auftreten einfach „viel“.

Foster ist nach Quincy gekommen, um zu bleiben und er geht von Anfang an in die Vollen. Das führt dazu, dass in den ersten Kapiteln enorm viel los ist – auch schon sehr, sehr viel (körperliches) zwischen Talia und Foster passiert. Da wir als Leser nicht dabei waren, als Foster und Talie ihre erste Chance auf die Liebe hatten, tat ich mir schwer, jetzt mit ihrem Tempo mitzuhalten. Auch hat mir nicht so gefallen, wie Foster Talia immer wieder geradezu überrennt.

Es geht Anfangs verstärkt um die körperlichen Aspekte ihrer Beziehung und ich würde mir wünschen, dass Talia mehr Zeit gehabt hätte, um Foster wieder in ihr Leben zu lassen. Das hätte sicherlich auch dem Spannungsbogen gutgetan.
Denn nachdem Foster es sich erstmal wieder in Talias Leben gemütlich gemacht hatte, fiel die Spannung ziemlich ab. Es gibt einige kurze Nebenhandlungen, diese haben viel Potenzial, werden aber stets recht knapp abgehandelt. Weshalb sie nicht die volle Wirkung entfalten können. Richtung Ende gibt es einen Twist (der mir ehrlich gesagt aber ziemlich auf die Nerven ging) und insgesamt muss ich sagen, dass das Buch im Verlauf nachgelassen hat.

Mit Foster konnte ich mich aber doch noch anfreunden und auch wenn ich nicht alle Aspekte der Beziehung zwischen Foster und Talia zu fassen bekommen habe, kann man nicht bestreiten, was für ein süßes Paar sie sind. Ich liebe es, wie sie füreinander da sin. Voller Liebe, so viel Respekt und Fürsorge.

Mein Fazit:
GARNET FLATS bleibt für mich als Band drei hinter den bisherigen Bänden zurück, aber Talia und Foster sind ein tolles Paar und die Geschichte ist wie immer bei Devney Perry und den Edens sehr lesens- beziehungsweise hörenswert. Ich vergebe vier Sterne.
Der Teaser auf Band vier und damit Eloise‘ Geschichte war übrigens genial und ich freue mich schon extrem auf Neues von dieser liebenswerten Familie!

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Der Kreislauf des Lebens unserer geliebten Haustiere

Ein Küken für Frieda
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EIN KÜKEN FÜR FRIEDA erzählt die Geschichte von Frieda und ihren drei Hühnern. Frieda lebt mit ihren Eltern auf einem Bauernhof und bekommt dreie eigene Hennen geschenkt. Von diesem Tag an kümmert sie ...

EIN KÜKEN FÜR FRIEDA erzählt die Geschichte von Frieda und ihren drei Hühnern. Frieda lebt mit ihren Eltern auf einem Bauernhof und bekommt dreie eigene Hennen geschenkt. Von diesem Tag an kümmert sie sich hingebungsvoll um diese. Bis eine Henne vom Fuchs geholt wird. Frieda ist tieftraurig, erlebt ihren ersten großen, prägenden Verlust. Doch ihr Vater ist mit Trost und Verständnis an ihrer Seite.

Ich selbst habe keine Kinder, sondern bin Illustratorin uns habe mich schlichtweg in den Illustrationsstil dieses Buches verliebt. Und ich bin mir sicher, dass es vielen ebenso gehen wird. Insbesondere den Kindern.
Denn dieses Bilderbuch setzt nicht auf Perfektion, sondern auf authentische, superschöne, aber eben nicht perfekte Collagen. Ich bin großer Fan und habe es geliebt, immer und immer wieder durch die Seiten zu blättern.

Die Geschichte selbst ist geradezu perfekt gelöst. Es geht einerseits um die Verantwortung eines Kindes seinem ersten eigenen Tier gegenüber. Die Zeit und Arbeit, die es bedeutet. Aber natürlich auch die Freuden. Und schlussendlich der Verlust. Ein Haustier, das stirbt, ist oft der erste Verlust, den Kinder erleben. Doch wie geht man als Eltern eigentlich mit einem trauernden Kind um? Genau dieser Punkt ist entscheidend für mich, um dieses Buch eben nicht nur rein für die Kinder zu empfehlen. Auch Eltern werden davon profitieren, denn Friedas Vater verhält sich vorbildhaft.

Mein Fazit:
Die Geschichte rund um Frieda und ihre Hühner hat ihre traurigen Momente, doch sie zeigt vor allem, dass Trauriges eben nicht nur traurig ist und es immer wieder Grund zur Freude gibt. Zusammen mit dem kunterbunten, sympathischen Stil der Künstlerin ist das Buch die perfekte Mischung und verpackt die Trauer ganz dick in den schönen Dingen. Klare Empfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Eine Romance mit zu wenig Knistern und Pepp

Botanic Hearts
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In Botanic Hearts treffen Tansy und Jack das erste Mal inmitten eines verheerenden Hurricanes aufeinander. Tansy ist eine alleinerziehende Mutter und das hat sie gelehrt, sich von niemandem mehr abhängig ...

In Botanic Hearts treffen Tansy und Jack das erste Mal inmitten eines verheerenden Hurricanes aufeinander. Tansy ist eine alleinerziehende Mutter und das hat sie gelehrt, sich von niemandem mehr abhängig zu machen.
Dass sie nun also auf Jack angewiesen ist, der sie und ihre Tochter aus ihrem überschwemmten Haus rettet, passt ihr überhaupt nicht – zumal er ihr direkt deutlich macht, was er von ihrer Unvorsichtigkeit hält.
Monate später müssen sie auf gewisse Weise zusammenarbeiten – oder zumindest ihre gegenseitige Anwesenheit erdulden. Denn Tansys kleine Bibliothek wird übergangsweise in Jacks botanischem Garten einquartiert. Ausgerechnet in Jacks Reich, das nach dem Hurrikan selbst mit etlichen Schäden zu kämpfen hat. Und wie soll Tansy ihre Bibliothek nur vor der Schließung retten, wenn vom botanischen Garten überhaupt keine Unterstützung kommt?

Ich hatte mich bei Botanic Hearts auf eine unterhaltsamen Wohlfühlroman gefreut. Schrullige Figuren, bibliophile Atmosphäre und knisternde Reiberein zwischen den Hauptfiguren.
Meinen Erwartungen und Hoffnungen wurde das Buch allerdings nicht ganz so gerecht wie erhofft. Das hatte mehrere Gründe.

Das Buch wird wechselnd aus der Perspektive von Jack und Tansy erzählt, in einer dritte-Person-erzählform. Letzteres ist nicht unbedingt meine liebste Erzählweise, aber ich kann mich nach einigen Kapiteln normalerweise damit anfreunden. Hier fand ich leider in keinen angenehmen Lesefluss, denn es gab etwas, das mich im Schreibstil immer wieder ins Straucheln brachte. Man glaubt, ein Kapitel aus der einen Perspektive zu lesen, plötzlich kommt für ein paar Sätze die andere Perspektive dazwischen, nur um im nächsten Absatz zurück zu wechseln. Das habe ich so noch nie gelesen und fand es sehr verwirrend.

Dadurch fand ich auch die Perspektiven an sich zu oberflächlich. Ich konnte mich nie voll und ganz auf Tansy beziehungsweise Jack einlassen, wodurch ich mit beiden Figuren nicht vollends warmwerden konnte.
Jacks ruhige, zurückhaltende Art konnte ich dennoch recht gutnachvollziehen und er war mir relativ sympathisch.
Tansy hingegen hat bei mir im Laufe der Geschichte einige Abstriche gesammelt und am Ende war sie mir ehrlich gesagt ziemlich zuwider. Was definitiv nicht die beste Voraussetzung zum Lesen einer Lovestory ist. Aber Tansy ließ mich einfach immer wieder nur mit dem Kopf schütteln. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man so stur an einer relativ unreifen Einstellung festgehalten kann, wenn man doch sieht, dass man damit nicht zum Ziel kommt, der eigenen Tochter schadet und Leute von sich stößt, die es gut mit einem meinen.
Das daraus resultierende Drama hat mich nicht sonderlich interessiert, zumal Tansy praktisch die gesamte Geschichte lang braucht, um die Augen aufzumachen.

Thematisch war die Geschichte trotz allem sehr gut angelegt und hatte viel Potenzial. Insgesamt gestalten die Themen eine relativ ernste, realistische Stimmung. Damit hatte das Buch leider wenig zum Wohlfühlen, dennoch fand ich die Themen rund um den Hurricane und Jacks Vergangenheit nicht nur interessant, sondern auch wertvoll.
Hier spürt man wirklich, wie sehr besonders die Thematik rund um einen Hurricane der Autorin am Herzen liegt. Man merkt, wie viel eigene Erfahrungen und Erlebnisse in die Geschichte einfließen. Und überhaupt – ich habe noch nie über diese Thematik in Büchern gelesen und was bekommen wir in Deutschland denn mehr von den Hurricanes mit als die verheerenden Bilder unmittelbar nach dem Unwetter. Aber wie es danach für die Betroffenen weitergeht? Da ist dieses Buch wirklich ein Augenöffner.

Aber ich muss eben auch sagen, dass dieser Roman kein Erfahrungsbericht, sondern nunmal eine Romance ist. Und diese ... konnte mich einfach nicht abholen. Mir hat es nicht sonderlich gefallen, wie Tansy Jack behandelt hat und als Leserin wusste ich nie so recht, woran ich bei ihr eigentlich bin. Jacks Entwicklung passierte zu stillschweigend und beiläufig. Und der berüchtigte Third Act Breakup war extrem vorhersehbar und unnötig dramatisch.

Mein Fazit:
Ich hatte mich riesig auf die Geschichte gefreut, auf Momente zum Mitfühlen und Entspannen. Stattdessen musste ich mich zum Großteil ziemlich durchs Buch quälen. Da kam einfach kein Knistern bei mir an und auch die Erzählung an sich fühlte sich extrem langatmig an. Zu den Figuren konnte ich keine rechte Verbindung aufbauen und so ist alles, was mir von dem Buch bleibt, ein berührender Einblick in das Leben nach dem Hurricane.

Mehr als 2,5 Sterne sind dafür leider nicht drin.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Feeling pur!

Juniper Hill | Die Edens 2 |
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Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, weil mir schon Band eins der Eden-Reihe total gefallen hat. Wer Smalltown-Romances liebt, sollte diese Reihe definitiv im Auge behalten, denn Devney Perrys Herangehensweise ...

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, weil mir schon Band eins der Eden-Reihe total gefallen hat. Wer Smalltown-Romances liebt, sollte diese Reihe definitiv im Auge behalten, denn Devney Perrys Herangehensweise gibt dem Genre eine zweite Dimension zur heimeligen Behaglichkeit. In Band eins bestand diese Dimension aus dem Suspense-Element. Und was macht Devney Perry wohl im zweiten Band?

JUNIPER HILL ist eine sehr emotionsgeladene Slow-Born-Romance. Schon im ersten Kapitel packen einen die Emotionen und das Buch hält, was es verspricht. Durch die wechselnde Perspektive fand ich schnell Zugang zu beiden Hauptfiguren. Und beide haben jeweils ein ziemlich großes Päckchen zu tragen. Memphis ist eine Vollblut-Mama, wofür man sie einfach nur lieben kann. Wie sie alles für ihr Baby gibt und opfert, macht sie zu einer Figur, mit der man durch dick und dünn gehen möchte.
Knox ist ein Teddybär mit mürrischer Fassade und einem Herz auch Gold. Er hat mich als Charakter von Anfang an unfassbar berührt, denn er schleppt so viel Schmerz mit sich herum, dass man ganz tief mit ihm mitfühlen kann.

Weil ich schon mit den Figuren so gut klarkam, war auch die Dynamik, ihre Chemie für mich von Anfang an greifbar und ich habe es GELIEBT, wie langsam, allmählich, vorsichtig und zugleich unaufhaltbar und insgesamt einfach authentisch sie sich annäherten.
Wir haben hier eine Slow-Burn-Romance at its best. Hinzu kommt durch die Familie Eden ganz viel Wohlfühlatmosphäre. Und ganz viele geniale Wiedersehen mit Griff und Winslow aus Band eins!

Andererseits muss ich sagen, dass das Tempo durch diese langsamen Entwicklungen und den starken Fokus auf die Emotionen gemächlich ist. Dadurch hatte ich ab der Mitte des Buches ehrlich gesagt auch einen kleinen Durchhänger. Die Entwicklungen verliefen nur noch langsam und stockend und zudem wirkte das restliche Buch hier enorm vorhersehbar.
Ich habe an der Stelle zwischendurch ein anderes Buch gelesen, bin aber froh, nochmal zu Juniper Hill zurückgekehrt zu sein. Denn die Geshcichte bekommt nochmal richtig die Kurve und wurde überhaupt nicht übertrieben dramatisch oder vorhersehbar sondern nochmal überraschend und packend.

Mein Fazit:
Mit diesem Buch habe ich mich nicht nur total in Knox verliebt, sondern gleich nochmal ein ganzes Stück mehr in die gesamte Familie Eden. Nach dem vielversprechenden Epilog kann ich es daher auch kaum erwarten, für Talias Geschichte nach Montana zurückzukehren! Und ich bin auch ehrlichh froh, dass ich das nun so sagen kann, da ich zwischendurch eben meine Schwierigkeiten hatte. Oder vielleicht trifft es Bedanken besser, denn entgegen meiner Befürchtungen ist Juniper Hill durchgängig ein schlichtweg tiefberührendes und unfassbar gefühlvolles, romantisches Buch. Ich bleibe zwar bei der Meinung, dass die Geschichte auch mit fünfzig Seiten weniger erzählt hätte werden können, doch insgesamt hat sich diese Romance 4,5 definitiv verdient!

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