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Veröffentlicht am 09.01.2019

Humor und Romantik, was will man mehr?

Liebe macht pink!
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Michelle glaubt alles zu haben, was man sich nur wünschen kann. Gutes Aussehen, einen guten Job einen reichen Freund und ein Leben in Luxus. Leider ist Valentin noch verheiratet, schwört aber, dass er ...

Michelle glaubt alles zu haben, was man sich nur wünschen kann. Gutes Aussehen, einen guten Job einen reichen Freund und ein Leben in Luxus. Leider ist Valentin noch verheiratet, schwört aber, dass er sie bald verlassen wird.
Michelle reist kurz vor Weihnachten in die französischen Alpen und erwartet dort Valentin. Dieser kommt jedoch nicht und sie beschließt wieder nach Berlin zurück zu kehren. Leider verliert Sie ihre Handtasche und somit auch Ausweis, Flugtickets und Geld. Als Sie auf die kleine Emma trifft schließt sie sie sofort ins Herz und Emma verspricht ihr, dass Michelle mit ihr und ihrem Vater mitfahren kann. Emmas Vater David ist äußerst attraktiv und nimmt Michelle auch tatsächlich mit. Für Sie beginnt eine außergewöhnliche Reise zurück nach Hause und sie lernt von Emma, dass Liebe pink macht…

Wertung
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Diese Geschichte ist voller Humor und schöner Momente, wenngleich die Protagonistin zu Anfang doch sehr egoistisch und eingebildet wirkt. Gerade zu Beginn werden einige Marken mehrfach erwähnt und angepriesen, aber das gehört zu dieser Geschichte schlichtweg dazu und wirkt nicht wie Schleichwerbung. Michelle ist in einen Mann verliebt, der ihr immer wieder versichert, dass er sich von seiner Frau trennen will, was er aber aus verschiedenen fadenscheinigen Gründen nicht tun kann. Michelle ist sehr naiv und glaubt seine Lügen. Sie bildet sich ein, etwas Besseres zu sein, als die nicht so gut gestellten anderen Menschen. Am Anfang hatte ich damit ein wenig Schwierigkeiten, weil mir Michelle so gar nicht gefiel. Zum Glück verändert sich Ihr Blickwinkel schon recht schnell, als sie völlig mittellos versucht nach Hause zu kommen. Die kleine Emma und ihr Vater kann man sofort ins Herz schließen. Und auch Michelle wächst einen immer mehr ans Herz. Die Autorin legt Michelle immer mehr Steine in den Weg, was die Fahrt zu einem Abenteuer macht und dem Leser ein tolles Lesevergnügen beschert. Ich musste mehrfach schmunzeln, habe mich aber auch das ein oder andere Mal über die Michelles Naivität und Ihrer völlig versnobten Sicht auf die Dinge geärgert. Und trotzdem wird man von der Geschichte völlig vereinnahmt.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man lernt sie immer besser kennen. Sogar Valentin - der nur wenige Auftritte in der Geschichte hat - wirkt gut ausgearbeitet, weil man doch so Manches über ihn erfährt. Vieles ist vorhersehbar und das Ende scheint von Anfang an klar zu sein. Aber das Ziel vom Lesen ist es nicht, zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht, sondern der Weg dorthin. Alleine schon der Titel ist vielversprechend und ich kann sagen, das Buch hält was es verspricht. Die Geschichte ist anrührend und humorvoll erzählt und hält den Leser bei Laune.

Fazit
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Ein sehr schönes - wenn auch recht vorhersehbares - Lesevergnügen voller Herz und Humor.

Veröffentlicht am 09.01.2019

Fesselnde und zugleich sehr berührende Geschichte über ein altes englisches Gut und ein Erbe

Daringham Hall - Das Erbe
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Auf Daringham Hall lebt eine große Familie, die das Landgut in East Anglia bewirtschaften. Als sie dann jedoch von Ben erfahren, der der rechtmäßige Erbe von Daringham Hall ist, gerät alles durcheinander. ...

Auf Daringham Hall lebt eine große Familie, die das Landgut in East Anglia bewirtschaften. Als sie dann jedoch von Ben erfahren, der der rechtmäßige Erbe von Daringham Hall ist, gerät alles durcheinander. Denn Ben sinnt auf Rache an der Familie, weil sie einst seine Mutter so übel mitgespielt haben. Doch dann verliert Ben bei einem Überfall sein Gedächtnis und verliebt sich in die Tierärztin Kate. Er gewinnt mit der Zeit einen ganz anderen Eindruck von den Bewohner auf Daringham Hall.

Daringham-Hall-Reihe
Die Reihe um die Bewohner von Daringham Hall ist als Dreiteiler angelegt und umfasst die folgenden Bände:
- Das Erbe (April 2015)
- Die Entscheidung (Juni 2015)
- Die Rückkehr (Oktober 2015)

Wertung
„Das Erbe“ ist der Auftakt zu einer sehr gefühlvoll erzählten neuen Reihe. Vorweg möchte ich schon mal warnen. Wer den ersten Band gelesen hat, der möchte sofort zum nächsten Buch greifen. Das Landgut Daringham Hall wird so schön beschrieben, dass man es am liebsten gleich mal besichtigen möchte. Hinzu kommen die (meist) sympathischen und sehr unterschiedlichen Charaktere, die dem Ganzen ein familiäres Flair verleihen. Es gibt so viele unterschiedliche Personen und Namen, dass man eine Weile braucht, bis man sich alle merkt und wer wie zu wem steht. Die Autorin hat es allerdings geschafft, die vielen verschiedenen Charaktere so gut zu beschreiben und in die Geschichte einzuführen, dass es kein Problem ist da durchzusteigen.

Die Tierärztin Kate - aus deren Sicht die meiste Zeit erzählt wird - ist sehr sympathisch und wächst dem Leser schon nach ein paar Seiten so sehr ans Herz, dass es einfach nur noch Spaß macht weiterzulesen. Auch Ben wirkt anfangs so verletzlich, aber auch wieder willensstark und sympathisch. Im weiteren Verlauf des Buches verändert er sich und wirkt eher unnahbar, aber man nimmt ihm diese Rolle nicht wirklich ab und sieht, dass das meiste davon nur Fassade ist. Bens Freund Peter wirkt zu Anfang sehr verschroben und unsympathisch, was er aber bei genauerer Betrachtung gar nicht ist. Die Anziehungskraft zwischen Ben und Kate wird sehr schön beschrieben und driftet dabei nie ins Kitschige ab. Es gibt noch mindestens zwei weitere potentielle Pärchen, die aber eher als Nebenfiguren die Geschichte abrunden.

Das Buch ist mit seinen 336 Seiten nicht so umfangreich, und daher sehr schnell durchgelesen. Aber man kann sich damit trösten, dass noch zwei weitere so (hoffentlich genauso) wundervolle Bände folgend werden. Für mich steht außer Frage, ob ich den weiteren Verlauf der Bewohner von Daringham Hall weiterverfolgen möchte. Das Ende des ersten Buches lässt noch viele Fragen offen, die hoffentlich in den nächsten zwei Bänden noch aufgelöst werden. Auf jeden Fall wird die Neugierde auf den zweiten Band beim Leser geweckt, ohne dabei ein gemeinen Cliffhanger zu verwenden.

Veröffentlicht am 09.01.2019

Knisternder Erotik aber seichte Handlung

Hardwired - verführt
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Erica Hathaway hat viel Arbeit investiert in ihr Internet-Startup Unternehmen und sucht nun einen Investor. Dabei trifft sie auf den ungemein sexy und reichen Blake Landon, der sofort ihre Aufmerksamkeit ...

Erica Hathaway hat viel Arbeit investiert in ihr Internet-Startup Unternehmen und sucht nun einen Investor. Dabei trifft sie auf den ungemein sexy und reichen Blake Landon, der sofort ihre Aufmerksamkeit erregt. Doch leider will er nicht investieren und schmettert ihre sorgfältig gestaltete Präsentation ab. Sie findet allerdings einen anderen Investor. Doch Blake trifft sie darauf immer wieder und es knistert nur so zwischen den beiden, obwohl Erica nicht gut auf ihn zu sprechen ist.

Das Buch ist eine leichte Lektüre für Zwischendurch. Leider fehlte mir hier ein wenig Tiefgang, aber das sollte das Buch wohl auch nicht liefern. Es gibt einige "Zufälle", die schon sehr unwahrscheinlich anmuteten und die Reaktion von Erica und auch Blake waren nicht immer wirklich nachvollziehbar. Allerdings liest sich die Liebesgeschichte so gut, dass man über diese Dinge kurzfristig hinwegsehen kann. Die erotische Anziehungskraft der Beiden ist sehr gut umgesetzt, wobei es manchmal etwas zu dick aufgetragen ist. Die Charaktere sind gut beschrieben und haben alle Ihre Eigenheiten und haben auch Ecken und Kanten, was sie realistischer wirken lässt. Erica und Blake wirken sympathisch, auch wenn man sie hin und wieder für Ihre Handlungen anschreien möchte. Insgesamt liest sich das Buch sehr schnell durch und bereitet einige Stunden lang Lesevergnügen pur.

Das Ende kommt etwas abrupt und kein einziges Problem wurde wirklich geklärt. Es hat fast den Anschein, als wollte man aus einer Geschichte einfach mehrere Bücher machen um mehr Geld zu verdienen. Ich finde ein paar der offenen Themen hätten durchaus gelöscht bzw abgeschlossen werden. Dann wären immer noch genug Themen für einen weiteren Band gewesen.

Fazit
Eine vor Erotik knisternde Geschichte zweier Liebenden, die es schwer haben eine Bindung einzugehen. Gute Unterhaltung für Zwischendurch.

Veröffentlicht am 09.01.2019

Mitreißende und spannende Geschichte mit erstem Thema

The Ivy Years – Was wir verbergen
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Scarlet hat ihre Identität ändern lassen, weil die Gerichtsverhandlung um ihren Vater auch ihr stark zusetzt. Sie fängt ganz von vorne an einer neuen Schule an und will ihre Vergangenheit hinter sich lassen. ...

Scarlet hat ihre Identität ändern lassen, weil die Gerichtsverhandlung um ihren Vater auch ihr stark zusetzt. Sie fängt ganz von vorne an einer neuen Schule an und will ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Nur leider folgen Ihr die Probleme auch in ihr neues Leben. Sie lernt Bridger kennen, den sie gleich sympathisch findet. Obwohl sie keine Bindung eingehen will, lässt es sich wohl kaum vermeiden, da sie sich beide auf Anhieb gut verstehen. Doch Bridger hat ebenfalls ein Geheimnis, dass er um alle Macht zu verheimlich sucht.

Wertung
Als erstes muss ich sagen, dass ich den ersten Teil nicht gelesen habe. Allerdings ist das überhaupt nicht schlimm gewesen. Ich hatte keinerlei Probleme und habe nichts vermisst. Aber nachdem ich nun schon den zweiten Teil gelesen habe, werde ich den ersten Band auf jeden Fall auch noch lesen, da mich die Geschichte so gefesselt hat, dass ich unbedingt mehr aus der Feder der Autorin lesen möchte.

Die Handlung ist nicht ganz ohne Fehler oder besser gesagt ohne Schwächen, aber auf alle Fälle nicht nur lesenswert, sondern absolut begeisternd und es verleitet das Buch ohne Unterbrechung weiter zu lesen. Es ist spannend und sehr emotional, wenn auch nicht ganz unvorhersehbar. Die grobe Richtung, die das Buch einschlägt ist schnell klar, auch das Ende ist im Groben abzusehen, dennoch gibt es ein paar Wendungen, die man nicht erwartet. Also bleibt es auch spannend bis zum Schluss.

Die Charaktere sind sehr interessant und man kann sie gut verstehen. Alles hat da gepasst. Bridger und Scarlet sind super dargestellt und haben glücklicherweise auch ihre Macken (wenn auch nicht grad viele). Die Mutter von Bridger spielt keine große Rolle, sie wird nur erwähnt, weil es für die Geschichte wichtig ist. Sie wird nicht ausgearbeitet und hat auch keinerlei Kontakt mit ihrem Sohn. Die Eltern von Scarlet alias Shannon sind mir zu sehr ins schlechte Licht gerückt. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Natürlich kann in diesem Fall der Vater keinerlei Bindung zu Scarlet aufgebaut haben und sie auch wüst beschimpfen, aber wenn dann auch noch die Mutter scheinbar keinerlei Gefühle oder Verständnis für die Tochter aufbringt ist das dann doch zu viel. Zumal das schlechte Verhältnis zu ihren Eltern wohl auch erst seit dem Vorwurf zu ihrem Vater so mies geworden ist. Ich hätte schon erwartet, dass sowohl Vater als auch die Mutter ein wenig mehr positives gezeigt hätte. Sie waren mir einfach zu sehr Schwarz-Weiß gezeichnet.

Die Auflösung war mir etwas zu einfach, besonders in Bridgers Fall. Da hätte ich mehr erwartet. Der „Onkel“ von Scarlet hat im Gegensatz zu ihren Eltern viel mehr Positives zu bieten und wirkt ein wenig wie der große strahlende Retter, der nur in seiner Jugend mal einen großen Fehler begangen hat. Wieso hat er sich all die Jahre nicht mehr durchgesetzt und mit Scarlet Kontakt aufgenommen und warum ist er dann auf einmal der absolute Gut-Mensch, der alles retten kann? Über diese Schwächen kann ich gut hinweg sehen, weil der Rest der Geschichte einfach stimmig war und auch sehr bewegend geschrieben wurde.

Fazit
Trotz der Schwächen hat mich das Buch echt umgehauen. Es hat nicht sehr viel Tiefgang, ist aber auch nicht zu oberflächlich. Mich hat es jedenfalls von der ersten Seite an begeistert und ich habe bis zum Schluss mitgefiebert. Von der Autorin werde ich definitiv mehr lesen.

Veröffentlicht am 02.01.2019

Ein bisschen Erotik, tolle Handlung, aber kein Ende

Love & Danger - Verführerische Lügen
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Angelina will den Tod Ihrer Schwester rächen und lässt sich von dem dubiosen Geschäftsmann Marco Alighieri einstellen. Während Marco Alighieri sie für ungefährlich und überaus anziehend findet, scheint ...

Angelina will den Tod Ihrer Schwester rächen und lässt sich von dem dubiosen Geschäftsmann Marco Alighieri einstellen. Während Marco Alighieri sie für ungefährlich und überaus anziehend findet, scheint seine rechte Hand das anders zu sehen und macht Angelina das Leben dort schwer. Als sie dann auf Jake Paxton stößt, mit dem Marco Alighieri ein Geschäft abschließen will, kommt einiges durcheinander. Sie findet Jake äußerst anziehend, darf aber gleichzeitig Marco Alighieri nicht vor den Kopf stoßen. Ist Jake tatsächlich auch ein Krimineller? Und wird sie es schaffen Marco hinter Gittern zu bringen?

Wertung
Das Buch fängt wirklich gut an und ich habe jede Seite genossen. Der Schreibstil ist einfach und die Handlungen meist nachvollziehbar. Allerdings wird man bis zum Ende nicht schlau daraus, was Jake Paxton genau anstrebt. Ob Jake Paxton kriminelle Absichten hat oder nicht erfährt man erst ganz am Ende, für meinen Geschmack viel zu spät, obwohl ich mir die Antwort darauf schon vom ersten Moment gedacht habe.

Die Charaktere sind gut beschrieben, wirken aber etwas farblos. Für meinen Geschmack war genug Erotik in dem Buch, nicht zu viel, dafür sehr viel Handlung. Ich fand es super, auch wenn ich schon viel gelesen habe, dass die meisten mehr davon erwartet haben. Für mich eine gute Mischung und tatsächlich auch eine Handlung. Es gibt mehrere Handlungsstränge und man kann nicht gleich erkennen wo einer aufhört und der andere beginnt. Besser finde ich es, wenn die Wechsel der Handlungsstränge durch eine Überschrift oder ähnliches gekennzeichnet werden, damit man sofort weiß aus wessen Sicht erzählt hat. Aber insgesamt hat mich auch das nicht wirklich gestört, da immer recht schnell klar war, um wen sich die Handlung gerade dreht.

Was mich allerdings wirklich geärgert hat ist das sogenannte Ende. Ich finde das Wort Ende trifft es nicht, ich würde es eher als Unterbrechung bezeichnen. Denn es gibt keinen Abschluss. Nichts ist eindeutig geklärt und die Autorin lässt den Leser nicht mal mit einem Cliffhanger zurück, sondern unterbricht lediglich die Geschichte. Ein Cliffhanger würde meines Erachtens bedeuten, dass einige andere Handlungen abgeschlossen wären. Aber dem ist nicht so. Es gibt einfach kein Ende. Alles bleibt offen. Daher kann ich jedem empfehlen das Buch erst zu lesen, wenn man beide Bände zur Verfügung hat. Den zweiten Teil habe ich noch nicht gelesen, aber der erste Teil ist lesenswert.

Fazit
Eine gelungene Geschichte ohne Ende, die in meinen Augen auf jeden Fall lesenswert ist und Lust auf Band zwei macht. Keine übermäßige Erotik, dafür eine richtige Handlung.

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