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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2018

Wieviel ist ein Leben wert ?

Das Meer löscht alle Spuren
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Wie viel ist ein Leben wert?
Eine Frage, die schon viele Schriftsteller und Geschichten „umtrieb“...
So nun auch Autorin Lone Theils.
Ich hatte anfangs ein wenig „Probleme“, in ihren Stil hinein zu kommen... ...

Wie viel ist ein Leben wert?
Eine Frage, die schon viele Schriftsteller und Geschichten „umtrieb“...
So nun auch Autorin Lone Theils.
Ich hatte anfangs ein wenig „Probleme“, in ihren Stil hinein zu kommen... Der war mir ein wenig zu „schwierig“ zu Beginn, aber wenn man ihm eine Chance gibt und dran bleibt, lohnt es sich durchaus doch noch. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass viele Leser dadurch vielleicht keine Lust haben, weiterzulesen. Ich habe das von Freunden jedenfalls schon öfter gehört, die mit ihrem Stil so gar nichts anfangen konnten, das Buch zu langweilig oder unspannend fanden...
Ich muss zugeben, dass ich auch schon spannendere Krimis gelesen habe. Aber irgendwas hat auch dieser...
Auf der Flucht aus dem Iran wird der berühmte Dichter Manash Ishmail von seiner Frau getrennt. Während sich Aminas Spur in England verliert, landet er selbst in einem dänischen Auffanglager. Eine Vorzugsbehandlung erfährt der preisgekrönte Schriftsteller jedoch nicht. Zahlreiche Journalisten wollen ein Interview, doch Manash gewährt einzig Nora Sand ein Gespräch – im Gegenzug soll die London-Korrespondentin der größten dänischen Zeitung seine Frau ausfindig machen. Noras Suche führt sie tief in die Welt der illegalen Einwanderer und Behörden, zu skrupellosen Menschen, die aus der Not der Flüchtlinge Kapital schlagen wollen – und dabei über Leichen gehen.
Das Thema Flüchtlinge ist hochaktuell, brisant und wird wahrscheinlich provozieren.
Dennoch ist es gut, dass es hier in einem Krimi aufgegriffen wurde.
Ich werde nur mit der Protagonistin Nora Sand nicht wirklich „warm“... Deswegen kann ich auch nicht die volle Punktzahl vergeben leider. 3,5 Sterne hat dieses Buch aber verdient, abgerundet auf 3 denn 4 finde ich dann doch zuviel im Vergleich zu anderen Krimis, die mir einfach besser gefielen...

Veröffentlicht am 21.02.2018

Konnte mich leider nicht überzeugen

Böse Schwestern
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Nach „Glücksmädchen“ ist „Böse Schwestern“ nun quasi „Teil 2“ um Ellen Tamm, eine Kriminalreporterin.
„Glücksmädchen“ fand ich schon ein wenig langweilig, leider war das hier wieder der Fall. Die Geschichte ...

Nach „Glücksmädchen“ ist „Böse Schwestern“ nun quasi „Teil 2“ um Ellen Tamm, eine Kriminalreporterin.
„Glücksmädchen“ fand ich schon ein wenig langweilig, leider war das hier wieder der Fall. Die Geschichte zieht sich leider für meine Begriffe zu sehr hin und plätschert nur so vor sich hin. Große Wendungen erwarte ich gar nicht in einem Krimi, das ist eher ein Stilmittel des Thrillers, das ist mir auch klar – aber mir war dieser Krimi einfach nicht spannend genug, sorry. Ab einem gewissen Punkt musste ich mich mehr oder minder durch die Story „quälen“ und hätte das Buch fast auf die Seite gelegt...
Jahre nachdem sie ihre Familie zuletzt besucht hat, fährt Kriminalreporterin Ellen Tamm zum ersten Mal wieder von Stockholm in Richtung Norden. Mit ihrer alten Heimat Sörmland verbindet sie nichts Gutes. Ihre Zwillingsschwester wurde hier im Alter von acht Jahren getötet, unter bis heute ungeklärten Umständen. Jetzt wird die Leiche einer unbekannten Frau gefunden. Ellen versucht, ihre Identität aufzuklären. Doch ihre Fragen wühlen die alte Geschichte wieder auf — sie ist der Wahrheit über ihre Schwester näher, als sie ahnt.
Man kann beide Bücher unabhängig voneinander lesen übrigens.
Ich kann leider nicht mehr als 2 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 21.02.2018

Mann, Mann, Mann – was für ein geiles Buch !

Die Rache der Polly McClusky
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Mann, Mann, Mann – was für ein geiles Buch !
Entschuldigt die krasse Wortwahl, aber hier gibt es für mich einfach kein besseres Wort..!
Polly McClusky ist elf und eigentlich zu alt für den Teddybär, den ...

Mann, Mann, Mann – was für ein geiles Buch !
Entschuldigt die krasse Wortwahl, aber hier gibt es für mich einfach kein besseres Wort..!
Polly McClusky ist elf und eigentlich zu alt für den Teddybär, den sie überallhin mitnimmt, als überraschend ihr Vater Nate vor ihr steht. Der ist aus dem Gefängnis ausgebrochen, um Polly das Leben zu retten. Denn auf Polly ist ein Kopfgeld ausgesetzt. Nate hat sich im Knast einen mächtigen Feind gemacht: die Gang Aryan Steel hat ihn und seine Familie zu Freiwild erklärt. Nates Exfrau wurde bereits getötet, Polly ist die Nächste auf der Liste. Auf der Flucht durch Kalifornien werden Vater und Tochter zu einem starken Team. Nates Kampftraining macht aus dem schüchternen Mädchen einen selbstbewussten Fighter. Und durch Pollys Scharfsinn halten sie den Vorsprung vor ihren Verfolgern. Bald ist Nate jedes Mittel recht, damit Polly wieder ein Leben ohne Angst führen kann.
Jordan Harper schreibt in der Tat wie ein Maschinengewehr. Jedes Wort sitzt – den Eindruck hatte ich und der ist selten, daher hat mir das dieses Buch auch so außergewöhnlich gut gefallen. Es ist leicht schräg, eine Art „Roadmovie“, läuft wie ein Film vor den Augen des Lesers ab. Eine Verfilmung kann ich mir hier wirklich prima vorstellen und vergebe für dieses „Ausnahmebuch“ glatte und voll verdiente 5 Sterne !

Veröffentlicht am 21.02.2018

Wieder sehr spannend

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)
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Wieder sehr spannend
Nach „Ragdoll“ ist „Hangman“ nun der zweite Thriller um Chief Inspector Emily Baxter.
In New York wurde ein Toter an der Brooklyn Bridge aufgehängt, das Wort „Köder“ tief in seine ...

Wieder sehr spannend
Nach „Ragdoll“ ist „Hangman“ nun der zweite Thriller um Chief Inspector Emily Baxter.
In New York wurde ein Toter an der Brooklyn Bridge aufgehängt, das Wort „Köder“ tief in seine Brust geritzt. Das lässt nur einen Schluss zu: Ein Killer kopiert den berühmten Londoner Ragdoll-Fall. Chief Inspector Emily Baxter wird sofort von den US-Ermittlern angefordert.
In den USA ist der Druck der Medien enorm. Als ein zweiter Toter entdeckt wird, diesmal mit dem Wort "Puppe" auf der Brust, dreht die Presse völlig durch und mit ihr die Internet-Communities.
Baxter und ihre Kollegen von FBI und CIA werden zum Spielball des grausamen Mörders – wer kann seinen Irrsinn stoppen? Und wer hält im Hintergrund die Fäden in der Hand?
Wie auch schon bei „Ragdoll“ ist die Spannung zu Beginn an schon sehr hoch und ebbt auch nicht mehr merklich ab. Man rast geradezu durch das Buch und kann es kaum noch aus der Hand legen.
480 Seiten voller spannender Geschichte, geschickten Wendungen und überzeugenden Figuren.
Besser kann man einen Thriller nicht mehr schreiben meiner Meinung nach, daher verdiente 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.02.2018

Glaubt man nun an die Hexe – oder nicht..??

Die Eishexe
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Glaubt man nun an die Hexe – oder nicht..??
Die Schweden tun es...
Als die kleine Linnea Berg vermisst gemeldet wird, starten die Bewohner von Fjällbacka eine Suchaktion in den umliegenden Wäldern. Schon ...

Glaubt man nun an die Hexe – oder nicht..??
Die Schweden tun es...
Als die kleine Linnea Berg vermisst gemeldet wird, starten die Bewohner von Fjällbacka eine Suchaktion in den umliegenden Wäldern. Schon einmal wurde ein Mädchen dort getötet. Dreißig Jahre ist das nun her. Damals fand man Stella Strand an dem einsam gelegenen Waldsee. Zwei 13-Jährige bekannten sich zur Tat – um wenig später ihr Geständnis zu widerrufen. Der Fall wurde nie geklärt. Kurz darauf beging der Chef der Polizeistation Tanum Selbstmord.
Hauptkommissar Patrik Hedström findet keine Ruhe. Und plötzlich reden alle von der Eishexe. Dem bodenständigen Kommissar widerstrebt es, dass eine Legende um ein misshandeltes Mädchen aus dem 17. Jahrhundert die Ermittlungen beeinflusst. Doch im Ort herrscht Hysterie. Nur seine Frau, Schriftstellerin Erika Falck, scheint einen kühlen Kopf zu bewahren. Schon lange recherchiert sie in dem alten Fall. Gemeinsam versuchen sie, Licht in das Dickicht aus Geschichten und Gerüchten zu bringen.
Das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart klappt für mich nur bei den wenigsten Büchern. Aber Camilla Läckberg ist nicht umsonst eine so hochgelobte Autorin: sie meistert das einfach perfekt, das kann man nicht anders ausdrücken.
Ich habe auch manchmal meine Probleme damit, wenn zuviele Personen zu schnell auftauchen, das bringt meinen Lesefluss immer leicht durcheinander und nimmt mir dann auch schnell den Spass am Lesen, doch hier passte das einfach gut zur Geschichte und war meiner Meinung nach auch notwendig für deren Fortlauf.