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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2017

Spannende Geschichte

Oxen. Das erste Opfer
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Spannende Geschichte
Erst dachte ich „Ach bitte, nicht schon wieder ein traumatisierter Protagonist... Immer dasselbe...“ - aber ganz so war es dann doch nicht...

Sicherlich: Niels Oxen ist ein schwer ...

Spannende Geschichte
Erst dachte ich „Ach bitte, nicht schon wieder ein traumatisierter Protagonist... Immer dasselbe...“ - aber ganz so war es dann doch nicht...

Sicherlich: Niels Oxen ist ein schwer traumatisierter Elitesoldat, aber das Buch geht dann doch „tiefer“ und es dreht sich nicht alles um sein Trauma, wenn das natürlich auch mit ein wichtiger Punkt ist.
Er zieht sich in die dänischen Wälder zurück, um mit seinen „Dämonen“ klarzukommen.
Doch bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert.
Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes.
Seine einzige Chance: Zusammen mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter ausfindig machen. Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund...

Man kann sich als Leser natürlich schwerlich mit Oxen identifizieren, aber der Autor beschreibt ihn so authentisch, dass man seine Handlungsweisen trotzdem gut nachvollziehen kann.

Mein Fazit: Eine tolle + wirklich spannende Geschichte mit zwei interessanten Figuren, die auch einen Teil der Geschichte „tragen“ mit ihre Vergangenheit/ihren Handlungen.
Ich bin gespannt auf weitere Bände von/mit ihm !

Veröffentlicht am 13.09.2017

Wildschweine fressen ja echt alles...

Wildfutter
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Ich kannte bislang nur die „Rosenheim-Cops“ aus dem TV und war nun sehr gespannt auf meinen ersten Rosenheim-Krimi. Seit Rita Falk bin ich ja großer Fan von Krimis mit Lokalkolorit und dieser hier war ...


Ich kannte bislang nur die „Rosenheim-Cops“ aus dem TV und war nun sehr gespannt auf meinen ersten Rosenheim-Krimi. Seit Rita Falk bin ich ja großer Fan von Krimis mit Lokalkolorit und dieser hier war recht unterhaltsam – wenn er auch nicht an Rita Falk herankam, aber das kommt meiner Meinung nach niemand, weil Falk einfach unnachahmlich witzig und zugleich spannend schreibt. Etwas Ähnliches zumindestens hatte ich mir hier auch erwartet eigentlich...

Hier steht ein pensionierter Kommissar im Mittelpunkt. Aber so ganz vergisst man den Job ja nie, den man jahrzehntelang inne hatte – und so geht es Vitus Pangratz eben auch.
Und dann stolpert er im wahrsten Sinne des Wortes über eine Leiche bzw. einen Teil davon, eine Hand nämlich...
Die gehört eigentlich zum seit geraumer Zeit verschwundenen örtlichen Jugendfußballtrainer. Pangratz nimmt sich der Sache an.
Gemeinsam mit seiner Tochter Johanna „Jo“ Coleman, einer Lokalreporterin, die ihrer Karriere einen Schubs verleihen will, begibt er sich auf Spurensuche. Bald steht die ganze Kleinstadt Kopf.

Das Zusammenspiel von Vater und Tochter ist wirklich amüsant und Alma Beyer schreibt auch ein wenig spannend, wenn auch nicht soooooo arg, dass man unbedingt am Ball bleiben muss. Es gibt schon einige eher langatmige Stellen leider.

Daher kann ich hier auch leider auch nur drei Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 13.09.2017

Das 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben

Projekt Orphan
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Von Gregg Hurwitz habe ich schon etliche Bücher gelesen und fand sie immer sehr spannend, so dass ich echt gespannt auf „Projekt Orphan“ war.
Dieser 416-Seiten-starke Thriller hat mich schon nach kurzer ...


Von Gregg Hurwitz habe ich schon etliche Bücher gelesen und fand sie immer sehr spannend, so dass ich echt gespannt auf „Projekt Orphan“ war.
Dieser 416-Seiten-starke Thriller hat mich schon nach kurzer Zeit von sich überzeugt, denn er hat alles, was ein guter Thriller haben sollte: Spannung, Wendungen, starke Charaktere und eine Geschichte, die man so noch nicht gelesen hat, auch nicht als Vielleser.

Klappentext
Evan Smoak ist der "Nowhere Man". Ein geflüsterter Name unter Kriminellen, den manche für einen Spuk halten. Er hilft denen, die keinen Ausweg mehr haben. Dies ist seine Art sich seine Menschlichkeit zu erhalten, nachdem er jahrelang unter dem Decknamen "Orphan X" im geheimen Auftrag der US-Regierung getötet hat. Während er einer Jugendlichen hilft, den Fängen eines Mädchenhändlerrings zu entkommen, wird er überwältigt und entführt. Jetzt muss Evan all sein Können aufbringen, um sich selber zu befreien, bevor es zu spät ist … Denn es gilt weiterhin sein 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben.
Smoak ist ein sehr charismatischer Hauptcharakter und Hurwitz beschreibt ihn und sein Handeln sehr authentisch meiner Empfindung nach.
Die Geschichte ist gut recherchiert und sehr spannend präsentiert. Besser kann man es kaum noch schreiben, daher auch volle Punktzahl für Evan Smoak und „Projekt Orphan“ !

Veröffentlicht am 13.09.2017

Unkonventioneller als Zack Henry geht es ja nun kaum noch als Ermittler...

Die Fährte des Wolfes
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Mit diesem Buch hat Mons Kallentoft ein Werk hingelegt, dessen Protagonist den Leser erstmal denken lässt „Hä ? Da passt ja nichts zusammen...“
Stimmt: denn eine Hauptfigur, die kokst, sich schlägt und ...


Mit diesem Buch hat Mons Kallentoft ein Werk hingelegt, dessen Protagonist den Leser erstmal denken lässt „Hä ? Da passt ja nichts zusammen...“
Stimmt: denn eine Hauptfigur, die kokst, sich schlägt und trotzdem eine glänzende Karriere bei der Stockholmer Polizei hingelegt hat, das kann doch nicht sein...
Doch, die Interne ist ihm ja auch auf den Fersen, doch trotzdem dachte ich anfangs, das geht ja gar nicht und wollte das Buch erst sogar abbrechen nach ein paar Seiten...
Zum Glück bin ich dran geblieben.
Zack Henry ist nun wirklich kein alltäglicher Ermittler – sogar alles anderes als das. Er ist absolut zu 100 % ein unkonventioneller und wohl auch leider unkontrollierbarer Polizist – eine gefährliche Kombination, wenn man mich fragt. Doch in diesem (ja zum Glück rein fiktiven) Fall macht ihn gerade das wohl auch so gut und ich gehöre eh nicht zu den Lesern, denen der Protagonist immer zwingend mega-sympathisch sein muss. „Böse“ Figuren haben durchaus auch ihren Reiz – und Zack ist ja irgendwie doch noch „der Gute“ im Spiel...

Veröffentlicht am 21.07.2017

Warum du alles falsch machst, wenn du alles richtig machen willst...

Schluss mit Muss
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„In Ihnen steckt eine fleißigere, schönere, schlauere Version – für dieses Upgrade müssen Sie sich einfach nur ganz doll anstrengen!“ Na prima, denkt man sich da doch – vielen Dank auch...

„Muss ich nicht“, ...

„In Ihnen steckt eine fleißigere, schönere, schlauere Version – für dieses Upgrade müssen Sie sich einfach nur ganz doll anstrengen!“ Na prima, denkt man sich da doch – vielen Dank auch...

„Muss ich nicht“, hingegen sagt Tanja Mairhofer. Und ich sage: Recht hat sie !!
Gar nichts muss man, außer eines Tages sterben, das steht nun mal leider so fest...

In „Schluss mit Muss“ wird schön anschaulich erklärt, wie man das Leben echt einfacher machen kann – das ist gar nicht so schwer. Man macht sich selbst oft viel zuviel Druck und den kann man auch wieder rausnehmen aus seinem Leben. Aber wie..?? Die Autorin gibt hier ganz gute Tipps, wie ich finde und auch wenn das Buch anscheinend eher für Frauen gedacht ist, kann man auch als Mann den einen oder anderen Tipp abgreifen – oder seine Frau einfach besser verstehen bzw. unterstützen. Auch nicht schlecht...