Cover-Bild Wildfutter
Band 1 der Reihe "Die Rosenheim-Krimis"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 14.08.2017
  • ISBN: 9783442715312
Alma Bayer

Wildfutter

Ein Rosenheim-Krimi
Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz ist nachts im Wald auf Foto-Pirsch. Denn er hat einen Plan. Er will im Ruhestand ganz groß rauskommen als Naturfotograf mit dem Fotokalender „Die Wildsau bei Nacht“. Doch dann gerät er im Wald ins Stolpern – über eine angenagte Hand! Die gehört eigentlich zum seit geraumer Zeit verschwundenen örtlichen Jugendfußballtrainer. Pangratz lässt seine Pensionärs-Pläne fallen und nimmt sich lieber der Sache an. Gemeinsam mit seiner Tochter Johanna „Jo“ Coleman, einer Lokalreporterin, die ihrer Karriere einen Schubs verleihen will, begibt er sich auf Spurensuche. Bald steht die ganze Kleinstadt Kopf.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2017

Wildschweine fressen (fast) alles

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Klappentext:

Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz ist nachts im Wald auf Foto-Pirsch. Denn er hat einen Plan. Er will im Ruhestand ganz groß rauskommen als Naturfotograf mit dem Fotokalender „Die ...

Klappentext:

Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz ist nachts im Wald auf Foto-Pirsch. Denn er hat einen Plan. Er will im Ruhestand ganz groß rauskommen als Naturfotograf mit dem Fotokalender „Die Wildsau bei Nacht“. Doch dann gerät er im Wald ins Stolpern – über eine angenagte Hand! Die gehört eigentlich zum seit geraumer Zeit verschwundenen örtlichen Jugendfußballtrainer. Pangratz lässt seine Pensionärs-Pläne fallen und nimmt sich lieber der Sache an. Gemeinsam mit seiner Tochter Johanna „Jo“ Coleman, einer Lokalreporterin, die ihrer Karriere einen Schubs verleihen will, begibt er sich auf Spurensuche. Bald steht die ganze Kleinstadt Kopf.


Lesseindruck:

Dieser Rosenheim-Krimi "Wildfutter" von Alma Bayer ist ein richtig netter und unterhaltsamer, aber dennoch fesselnder und spannedner Kriminalroman mit dem bayrischen Urgestein Vitus Pangratz als Ermittler. Wie man dem Klappentext ja bereits entnehmen konnte, lernen wir nun eben den pensionierten Kommissar Vitus Pankratz kennen, da er seine neue Passion als Naturfotograf entdeckt hat und für den Fotokalender „Die Wildsau bei Nacht“ eben ein ganz besonderes Foto schießen will, stolpert dann über eine angenagte Hand. Diesen Fund, den er natürlich brühwarm an seine Tochter, der Lokalreporterin weiterleitet, kann beiden ja einen Karriereschub verleihen: Der Sensationsfund ihr, als Reporterin hautnah vorort und er als Ex-Ermittler.Können die beiden diesen Mord - denn bei einem Kriminalroman ist es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass das ein Mord war - aufklären?

Vitus finde ich richtig bayrisch urig und sympathisch und hatte schon nach dem Betrachten des Covers und während des ersten Leseabschnittes schön den bayrischen lokalkolorit vor Augen. Ich finde diesen Mord sehr besonders und passend zu dieser Region, abstechen und erschießen kann jeder .... in Bayern wird das Opfer eben an die Wildsäue verfüttert. Ich fand den Krimi genau richtig in der Mischung aus eben packenden Kriminalfall, aber auch mit humoristischen bayrischen Einlagen. Die Figuren werden gut vorstellbar beschrieben.Die knapp 500 Seiten lasen sich geradeso weg. Das Cover ist ebenso urig zum Schmunzeln wie der Inhalt und könnte treffender kaum gewählt sein. Ich vergebe gerne 5 Sterne!


@ esposa1969

Veröffentlicht am 30.08.2017

Der wilde Tiger und sein bitteres Ende

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Das Cover des Buches ist schonmal der Hammer. Es deutet auf einen humorvollen bayrischen Regionalkrimi hin und was soll ich sagen, es wurde mir bestätigt.

Inhalt: Kommissar a.D. Vitus Pangratz geht in ...

Das Cover des Buches ist schonmal der Hammer. Es deutet auf einen humorvollen bayrischen Regionalkrimi hin und was soll ich sagen, es wurde mir bestätigt.

Inhalt: Kommissar a.D. Vitus Pangratz geht in seinem (Un)Ruhestand seinem Hobby der Fotografie nach. Bei einem seiner nächtlichen Einsätze im Wildpark Blindham macht er im Wildschweingehege eine grausame Entdeckung. Er findet eine menschliche Hand. Nach den ersten Ermittlungen wird klar, das es sich um die Hand des Jugendtrainers Tiger Wild handelt. Da Vitus seinem Nachfolger bei der Kripo nicht vertraut, startet er mit seiner Tochter, der Reporterin Jo Coleman, seine eigenen Ermittlungen. Dabei bekommt er heimliche Unterstützung von seiner ehemaligen Sekretärin Liesel, die ihn nach wie vor vergöttert und ihm so immer wieder die gewünschten Informationen besorgt.


Meine Meinung: Ein wirklich gelungener, humorvoller, wenn auch nicht ganz so spannender Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Der Autorin ist es mit ihrem Schreibstil gelungen, das man sofort mitten in der Geschichte ist und oft immer das Gefühl hat, man ist mitten auf dem Sportplatz, im Tierpark etc. dabei. Man hat manchmal das Gefühl eine der verrückten Fußballmutter steht neben einem und schreit einem ins Ohr. Oder man hört Tigers Nachfolger Alois auf dem Platz rum schreien. Allerdings kommen natürlich auch die Intrigen unter den Eltern sehr gut rüber, denn natürlich möchte jede der Mütter das ihr Sprößling irgendwann bei Bayern München spielen kann und von den Talentscouts entdeckt wird. Die Ermittlungen nehmen zum Teil überraschende Wendungen und auch die Liebe kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Denn irgendwie sind alle Protagonisten sexuell sehr aktiv und das nicht nur mit dem Partner. Und über allem thront der „Fußballgott“ Tiger Wild. Etwas überzogen war mir dann aber Tigers Trauerfeier mit der Fussballurne und den Söhnen in Bayern München Trikots. Aber für die Unterhaltung war es passend.
Ich hoffe das „Wildfutter“ der Anfang einer neuen Krimireihe um Vitus Pangratz und seine Tochter Jo ist und das weitere Fortsetzungen folgen werden.


Mein Fazit: Gelungener Regionalkrimi, in dem sich fast alles um Fussball dreht.

Veröffentlicht am 19.08.2017

Amüsant

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Der Rosenheim Krimi , Wildfutter von Alma Bayer, einer Journalistin aus Oberbayern ist im August 2017 im btb Verlag erschienen.

Vitus Pangratz , Kommissar a.D. ,möchte einen Fotokalender "Die Wildsau ...

Der Rosenheim Krimi , Wildfutter von Alma Bayer, einer Journalistin aus Oberbayern ist im August 2017 im btb Verlag erschienen.

Vitus Pangratz , Kommissar a.D. ,möchte einen Fotokalender "Die Wildsau bei Nacht" herausbringen. Aus diesem Grund begibt er sich auf die Pirsch um Wildsäue zu fotografieren. Im Wald stolpert er über eine angenagte Hand. Diese gehört dem seit längerer Zeit verschwunden Fussballtrainer Marius Wild.
Da Pangratz seinem Nachfolger nicht all zu viel zutraut, begibt er sich zusammen mit seiner Tochter, einer Journalistin, auf Mördersuche. Dabei finden die Zwei heraus, dass so Einige in Rosenheim einen Grund gehabt haben, Marius zu ermorden.

Das Cover, ein Wildschwein mit Hut, fällt sofort im Bücherregal auf und man muss beim Anblick des Schweines schmunzeln.

Zuerst habe ich gedacht 477 Seiten, wie lange brauche ich wohl dafür. Jedes Kapitel fängt mit einem neuen Erzählstrang an und sehr großen Absätzen (teilweise ist eine 3/4 Seite leer).

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Locker, mit viel Humor und ich wollte einfach nur weiterlesen.

Dass sehr viel über den Jugendfussball beschrieben wird, hat mich als "Nichtfußball Fan" nicht gestört. Ich fand es interessant, was hinter den Kulissen so alles abgeht. Wie sich die Eltern verrückt machen, dass ihr Sohnemann Leistung bringt. Mit nur einem Ziel, dass wenn ich Scout vom FC Bayern kommt, dass er entdeckt wird. Bei diesen Szenen hat man gemerkt , dass die Autorin seit 15 Jahren als Journalistin arbeitet.

Als Krimi würde ich diese Geschichte nicht einordnen. Mir kam es so vor, dass der Mord nur Nebensache ist. Ab und zu wird ermittelt . Man weiß zwar bis zum Schluss nicht, wer es war , aber ich hatte mir davon versprochen.
Ich würde es eher als Roman einordnen.
Die Geschichten , der Protagonisten werden sehr ausführlich und lustig beschrieben.
Ebenso hat mir gefallen, dass viel über Persönlichkeiten, die in und um Rosenheim leben- gelebt haben erläutert werden.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Es gibt keine Bilderbuchehen, es gibt Todesfälle in der Familie, mit denen die Hinterbliebenen nicht fertig werden, es gibt Liebe, Neid und Freundschaften.
Von allem etwas dabei.

Ich gebe dem Buch 5 Sterne. Da der Humor, die liebevoll erzählte Geschichte mich überzeugt haben.

Veröffentlicht am 13.03.2020

Vater und Tochter ermitteln

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Vitus stößt bei seinem neuen Hobby auf die Hand einer Leiche. Zuerst gibt er seiner Tochter Johanna, einer Journalistin, Bescheid, damit sie eine heiße Story bekommt.
Nachdem die Polizei nicht weiterkommt, ...

Vitus stößt bei seinem neuen Hobby auf die Hand einer Leiche. Zuerst gibt er seiner Tochter Johanna, einer Journalistin, Bescheid, damit sie eine heiße Story bekommt.
Nachdem die Polizei nicht weiterkommt, beginnen Vater und Tochter zu ermitteln. Die Ermittlungen laufen über Umwege bzw neuen Liebesbeziehungen.
Heiter und humorvolle Geschichte um Mord, Liebe und Kariere. Macht richtig Spaß zu lesen. War regelrecht gefesselt von den vielen Verdächtigen. Man wird immer wieder auf eine andere Ermittlungsspur und somit auf einen Täter hingewiesen. Doch der wahre Täter wird erst sehr spät erkannt.
Der Titel des Buches ist sehr passend. Auch das Bunte Cover verspricht eine interessante Geschichte .
Wer kommt dem Täter schneller auf die Schliche? Ist es das Ermittlerduo, die Polizei oder gar der Leser?

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Veröffentlicht am 19.08.2017

Zwiderwurzn, Tschamsterer und andere

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Wenn schon ein Buch mit Lokalkolorit, dann dieses hier! Besser geht's nimmer.
Vitus Pangratz ist pensionierter Kriminalkommissar, und um seine reichliche Freizeit sinnvoll zu verbringen, hat er sich der ...

Wenn schon ein Buch mit Lokalkolorit, dann dieses hier! Besser geht's nimmer.
Vitus Pangratz ist pensionierter Kriminalkommissar, und um seine reichliche Freizeit sinnvoll zu verbringen, hat er sich der Fotografie verschrieben, der Fotografie der „Wildsau bei Nacht“. Ganz zufällig stolpert er dabei über eine „abbe Pratzn“ im Waldboden. Wem die wohl gehören mag? Zusammen mit seiner Tochter Jo, die bei der Rosenheimer Lokalpresse arbeitet, macht er sich illegal auf die Spurensuche. Dabei geraten die beiden immer tiefer, teils mit totalem Körpereinsatz, ins Fußballer- und sonstige pralle Leben des Ortes.
Aber eigentlich ist die Handlung gar nicht so wichtig. Vielmehr bietet das Buch massiven Lesespaß, vorausgesetzt, man hat Sinn für die bayerische Direktheit. Was habe ich beim Lesen gelacht über großartigen Schilderungen der teils sehr schrägen Rosenheimer Bewohner, so z. B. Uschi-Muschi, die laut ihrem Ehemann aussieht wie Jabba the Hutt aus Star Wars, oder über florierende Dildo-(Tupper)-Geschäfte, über rückblickende Eheschilderungen beim Benutzen einer Vaseline-Salbe: Bei uns lief es wie geschmiert…
Das Lokalkolorit ist perfekt getroffen und trotz aller Deftigkeit sind Einwohner und Gebräuche durchaus liebevoll gezeichnet. Sehr geschickt sind die „Übersetzungen“ der bayerischen Begriffe in den Text eingebaut, sodass ein Glossar überflüssig ist. Auch Historisches rund um Rosenheim erfährt man ganz beiläufig, aber gerade dadurch eindrücklich. Die Kriminalgeschichte selbst tritt zwar oft in den Hintergrund, hält aber dennoch bis zum Schluss einen gewissen Grad der Spannung aufrecht.
Gerade die Verbindung von bayerischem Hau-Ruck und Feingefühl in Verbindung mit viel Menschen- und Landschaftsliebe, verpackt in eine skurrile Kriminalgeschichte, macht für mich den perfekten Regional-Krimi aus.