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Veröffentlicht am 28.07.2020

Verschollen

Verschollen in Palma
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Das Cover macht erstmal Lust auf Urlaub, auch wenn der Himmel wolkenverhangen ist. Man ahnt bereits das düstere Geheimnis, welches die Geschichte umgibt. Es gefällt mir echt gut.

Inhalt:
Eine verschwundene ...


Das Cover macht erstmal Lust auf Urlaub, auch wenn der Himmel wolkenverhangen ist. Man ahnt bereits das düstere Geheimnis, welches die Geschichte umgibt. Es gefällt mir echt gut.

Inhalt:
Eine verschwundene Tochter. Ein verzweifelter Vater. Und ein Wettlauf gegen die Zeit in der Hitze von Palma. Mons Kallentoft hat einen hochkarätigen Krimi vor atemberaubender Kulisse geschrieben. Mit einem gefallenen Helden, in dessen wüstem Innenleben sich die ganze Abgründigkeit des verlorenen Urlaubsparadieses wiederfindet.

Drei Jahre ist es her, dass Tim Blancks sechzehnjährige Tochter Emme während einer Partyreise nach Mallorca verschwand. Die Polizei hat den Fall längst abgeschlossen. Doch Tim hat sich geschworen, niemals aufzugeben – ein Versprechen, das seine Ehe zerstörte und ihn alle Zelte in Schweden abbrechen ließ. Mittlerweile arbeitet er in Palma als Privatdetektiv. Für einen Auftrag soll er die untreue Ehefrau eines deutschen Millionärs beschatten. Doch schon bald wird ihr Geliebter ermordet aufgefunden, die junge Frau verschwindet spurlos. Tim beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in die üblen Machenschaften von Mallorcas High Society. Hier, im dunklen Herzen des Urlaubsparadieses, zwischen Gier, Korruption und Gewalt, stößt er plötzlich auf eine Spur seiner Tochter. Was ist mit Emme passiert? Ist sie noch am Leben?

Meine Meinung:
So wirklich konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig und ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten damit klar zu kommen. Nach etwa einem Drittel des Buches lief es aber dann besser und auch die Spannung stieg langsam.
Die Rückblicke in Emme Kindheit sind sehr detailliert und durch den doch sehr abgehackten Schreibstil sehr bedrückend.
Während der Dialoge wird oft ins englische gewechselt, das hat mir gut gefallen, so lockert es so manche langatmige Passagen etwas auf.
Tim hat mir als Charakter auch sehr gut gefallen. Er wurde auch vom Autor wirklich gut und intensiv beschrieben. Man kann förmlich in seine Gefühlswelt abtauchen.
Insgesamt muß ich sagen haben mir das doch sehr überraschende Ende, Tim als Charakter und auch die Idee der Geschichte sehr gefallen. Allerdings der Schreibstil und die unnötigen Längen haben einen faden Beigeschmack hinterlassen. Ich würde aber einer Fortsetzung jederzeit eine weitere Chance geben.

Mein Fazit: Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Neuanfang

Pandatage
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Das Cover des Buches hat schon etwas verträumtes. Mir gefällt es echt gut.

Inhalt:
Danny Maloony hat es schwer. Ein Glückspilz war er noch nie, aber seitdem seine Frau vor etwas mehr als einem Jahr ...

Das Cover des Buches hat schon etwas verträumtes. Mir gefällt es echt gut.

Inhalt:
Danny Maloony hat es schwer. Ein Glückspilz war er noch nie, aber seitdem seine Frau vor etwas mehr als einem Jahr bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, läuft gar nichts mehr glatt. Sein kleiner Sohn Will hat aufgehört zu sprechen, Danny verliert den Job, und als ihm auch noch sein Vermieter mit Rausschmiss droht, kauft er von seinem letzten Geld ein Pandakostüm, um als Tanzbär Geld zu verdienen. Doch tanzen kann er leider auch nicht ... Ein Panda steht für Frieden und Freundschaft, aber so weit denkt Danny nicht. Das Kostüm ist ein Ladenhüter und billig, deshalb muss es als Verkleidung herhalten. Ein neuer Straßenkünstler ist geboren. Anfangs macht sich Danny vor allen Dingen lächerlich, aber als sich die Pole-Tänzerin Krystal seiner erbarmt und ihm Tanznachhilfe gibt, klingelt die Kasse so leidlich. Als Pandabär verkleidet beobachtet Danny eines Tages, wie sein kleiner Sohn Will von anderen Jungen schikaniert wird, und schreitet ein. Will fasst Vertrauen in den vermeintlich fremden Panda. Und er spricht.

Meine Meinung:
Ein wirklich gefühlvoller Roman über eine Vater-Sohn Beziehung, die von Schwierigkeiten überschattet ist. Allerdings kommt trotz aller Tragik auch der Humor nicht zu kurz.
Gerade die Dialoge mit Dannys Freund Ivan bringen einen immer wieder zum Lachen. Die Szenen um den kleinen Will, der nach dem Tod seiner Mutter so sehr leidet und von anderen Kindern gemobbt wird, treiben einem die Tränen in die Augen.
Die einzelnen Szenen sind sehr detailliert und bildlich beschrieben, so das man sie immer sehr gut vor Augen hat und auch nachvollziehen kann.
Danny hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Wie er trotz aller Trauer um seine Frau versucht Normalität ins Leben zu bringen und trotz aller widrigen Umstände den Lebensmut nicht verliert. Ebenso sein Kampf um den kleinen Will, einfach toll.
Insgesamt hat mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen können.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Die jungen Wilden

Young Rebels
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Das Cover ist ein absolutes Highlight, obwohl es nicht auf ein Sachbuch hindeutet. Man muß dieses Buch einfach in die Hand nehmen.

Inhalt:
Sie kämpfen für die Umwelt, Minderheiten und Gleichberechtigung ...

Das Cover ist ein absolutes Highlight, obwohl es nicht auf ein Sachbuch hindeutet. Man muß dieses Buch einfach in die Hand nehmen.

Inhalt:
Sie kämpfen für die Umwelt, Minderheiten und Gleichberechtigung und engagieren sich gegen die Waffenlobby, Diskriminierung und Korruption. 25 Jugendliche im Kampf für eine bessere Welt. Greta Thunberg ist 16, als sie mit ihrem Schulstreik für die Umwelt weltweite Klimaproteste auslöst. Der 14-jährige Netiwit Chotiphatphaisal gründet eine Zeitung, um sich in Thailand für Demokratie, Redefreiheit und eine Bildungsreform einzusetzen. Malala Yousafzai bloggt von der Unterdrückung der Frauen in Pakistan als sie 11 ist. Und Felix Finkbeiner entwickelt in der 4. Klasse seine Idee, dass Kinder in jedem Land eine Million Bäume pflanzen sollten. Jugendliche auf der ganzen Welt zeigen soziales Engagement und bewirken wegweisende Veränderungen. Ihre Entschlossenheit inspiriert uns alle.

Meine Meinung:
Ein interessantes Buch über außergewöhnliche Jugendliche. An erster Stelle steht hier natürlich Greta Thunberg, die ihr Leben dem Klimaschutz widmet. Deren Geschichte und Lebenslauf ist allerdings bei weitem fast jedem bekannt. Allerdings wird hier in diesem Buch verschwiegen, das die 16 jährige von ihren Eltern vermarktet wurde, was mittlererweile auch bekannt ist.
Die anderen 24 Jugendlichen und ihre Themengebiete werden dem Leser allerdings sehr gut beschrieben. Mir waren diese 24 bis jetzt unbekannt. Doch durch weitere Internetrecherche konnte ich feststellen, das die beiden Autoren hier sehr gut recherchiert haben. Toll wie diese Jugendlichen sich einsetzen. Interessant fand ich, das bei den anderen, egal ob Felix, Malala oder einer der anderen, die Eltern zwar ihre Kinder unterstützen, aber sie in keiner Weise vermarkten. Wenn ich von Gretas Geschichte absehe, haben mich die Lebensläufe wirklich fasziniert.
Ein tolles Buch für Jugendliche, die die Welt verändern möchten.

Mein Fazit:
Insgesamt wirklich lesenswert. 4 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Leider nicht meins

Das Dorf (Finsterzeit 1)
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Das Cover des Buches gefällt mir recht gut. Es hat einen gewissen Wiedererkennungswert.

Inhalt:
Lara und Thomas stehen fassungslos vor den Trümmern ihrer Zeit. Die erbarmungslos vorangetriebene Energiewende ...

Das Cover des Buches gefällt mir recht gut. Es hat einen gewissen Wiedererkennungswert.

Inhalt:
Lara und Thomas stehen fassungslos vor den Trümmern ihrer Zeit. Die erbarmungslos vorangetriebene Energiewende hat das Land in Arm und Reich gespalten, das Stromnetz ist zusammengebrochen. Hunger, Gewalt und Mord sind an der Tagesordnung, alle sind auf der Flucht. Doch es gibt einen vermeintlich sicheren Ort, eine Festung, die schon vor dem Zusammenbruch erbaut wurde und geschützt vor den katastrophalen Zuständen im Land zu sein scheint. Diesen Ort zu erreichen, ist das Ziel des jungen Paares, die einzige Hoffnung eines gesamten Dorfes und die letzte Chance eines Mannes, wieder mit seiner Familie vereint zu sein. Doch auf dem Weg dorthin geht es um Leben und Tod – und letztendlich auch um die einzige Chance auf eine Zukunft für Lara und Thomas …

Meine Meinung:
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Der Schreibstil ist zwar flüssig und relativ einfach und man kann es wirklich in einem Rutsch durchlesen, doch war mir die Handlung zeitweise einfach zu flach und zeitweise auch etwas langatmig. Auch mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Insgesamt einfach zu überzogen.
Leider konnte auch der zwischenzeitliche Spannungsbogen das ganze nicht so wirklich retten. Die Idee an sich hatte mir ja gefallen, aber leider nicht ganz nach meinem Geschmack umgesetzt.

Mein Fazit: Leider nicht meins. 3 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Phoebe bringt Layla das Leben bei

Layla
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Schon das Cover des Buches ist wieder an absoluter Hinkucker. Zumindest für Hundeliebhaber. Man ist bereits auf den ersten Blick verliebt in diese süße Terrierdame.



Inhalt: Diesmal erzählt uns die bezaubernde ...

Schon das Cover des Buches ist wieder an absoluter Hinkucker. Zumindest für Hundeliebhaber. Man ist bereits auf den ersten Blick verliebt in diese süße Terrierdame.



Inhalt: Diesmal erzählt uns die bezaubernde Phoebe die Geschichte Laylas. Einer niedlichen Terrierdame, die nach schlimmen Zeiten in der Türkei, bei Uwe, Oliver und Phoebe einziehen darf und dort das Paradies auf Erden findet. Phoebe bringt uns Laylas Startschwierigkeiten näher und auch Laylas Entwicklung können wir miterleben. Außerdem treffen wir ganz viele „alte“ Bekannte wieder, die uns Phoebe bereits in ihrer eigenen Geschichte vorgestellt hat und die sie hier jetzt Layla vorstellt. Auch hier sehen wir wie sich Mensch und Tier mehr oder weniger weiter entwickelt haben. Der eine mehr, der andere weniger.



Meine Meinung: Auch Laylas Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Wie bereits bei Phoebes Geschichte hat sie mich zum Lachen, zum Nachdenken aber auch wieder zum Weinen gebracht. Phoebe beschreibt ihre Erlebnisse mit Layla so erfrischend und mit so viel Gefühl, das man förmlich mit den beiden mitfühlt. Phoebe ist schon eine sehr außergewöhnliche Hündin, die Layla immer wieder aufmuntert und mit ihr jeden noch so kleinen Schritt feiert. Und Laylas Erfolge können sich absolut sehen lassen. Toll finde ich, das Layla einen wirklich tollen Bezug zu Oliver aufgebaut hat und auch das sie sehr intensiv die Gefühle der Menschen nachempfinden kann.

Uwe Kauser schreibt hier mit sehr viel Gefühl und hat auch keine Scheu davor Eigenironie ins Spiel zu bringen, z,B. Brad Pitt, Enthaarungscreme etc…. Wirklich klasse.

Auch in diesem Buch hat mir wieder besonders gut gefallen, das die Geschichte aus Phoebes Sicht geschrieben ist und man so einen Blick in die Gedankenwelt der kleinen Hündin erlebt. Außerdem das man so auch die Dialoge der Hunde untereinander miterleben kann und deren doch sehr schlimmen Vorgeschichten erfährt. Als Hundebesitzer hat man doch oft den Wunsch mal in die Gedanken der Vierbeiner einzutauchen.

Vergessen möchte ich hier auch nicht meine menschliche Lieblingsfigur Marilyn, die mit ihrer Ruhrpottschnauze einfach herzerfrischend ist. Eine ganz tolle Persönlichkeit. Aber auch Opa Karl, möchte ich nicht unerwähnt lassen, der mir auch sehr ans Herz gewachsen ist. Renate hat für mich eine ganz tolle Entwicklung durchgemacht. Sie ist nicht mehr so verbissen wie in Phoebes Geschichte und man kann jetzt auch nachvollziehen warum sie Opa Karl immer an der kurzen Leine hält. Sie meint es ja nicht böse.

Mein liebster tierischer Charakter außer Phoebe und Layla, ist der alte sehr souveräne Rüde Alfons, der auch in Laylas Geschichte wieder eine Rolle spielt. Hoffentlich bleibt er Elfriedes Hundepension noch viele Jahre erhalten. Gerade in solchen erkennt man wie wichtig so ein alter, weiser Rüde ist. Er bringt einfach die nötige Ruhe rein.

Insgesamt hat mir auch dieses Buch viele lachende aber auch weinende Lesestunden beschert. Ich hoffe auf weitere Geschichten mit Layla und Phoebe und allen Altbekannten.



Mein Fazit: Ein Buch das einen zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken bringt. Ganz klare Leseempfehlung und wenn es möglich wäre, deutlich mehr wie 5 Sterne verdient hätte. Ein absolutes Highlight in meinem diesjährigen Lesejahr.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere