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knetbert

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2017

Gut "dosiert"

Glücksmädchen
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Das ist mal ein Debüt, wie ich sie liebe: man ist so gebannt von der Geschichte, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann..!

320 Seiten waren mir fast schon wieder zu wenig, obwohl die Geschichte ...

Das ist mal ein Debüt, wie ich sie liebe: man ist so gebannt von der Geschichte, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann..!

320 Seiten waren mir fast schon wieder zu wenig, obwohl die Geschichte dann hinreichend auserzählt ist, aber ich war von dieser Geschichte wirklich sehr angetan.

Der Klappentext
Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?

wird meines Erachtens diesem Buch gar nicht wirklich gerecht, denn nach diesem denkt man „Och ja danke, habe ich alles schon mal so gelesen, brauche ich nicht nochmal...“

Tatsächlich aber erzählt Mikaela Bley ihre Geschichte so „feinsinnig“ und ruhig, dass man eher denkt, einen Kriminalroman als einen Psychothriller vor sich zu haben. Aber genau das empfand ich als besonders und nicht alltäglich.

Die Protagonistin empfand ich manchmal als ein wenig überzogen in ihren Handlungen, aber es passt durchaus zu ihrer Vergangenheit. Wer weiß, wie wir reagieren würden mit dieser Vorgeschichte ? Man muss sich auch mal in die Figuren hineinversetzen, um sie besser verstehen zu können...

Die Spannung ist gut dosiert, die Autorin „haut“ einem nicht alles gleich um die Ohren, Vieles muss man sich auch selbst eruieren, auch das hat mich ausnehmend gut gefallen.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Perfect Thriller !

Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit
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Perfect Thriller !
„Perfect Girl – Nur Du kennst die Wahrheit“ ist nach „Toter Himmel“ der zweite Spannungsroman von Gilly MacMillan und wird genauso wieder in zig Ländern die Leser begeistern, da bin ...

Perfect Thriller !
„Perfect Girl – Nur Du kennst die Wahrheit“ ist nach „Toter Himmel“ der zweite Spannungsroman von Gilly MacMillan und wird genauso wieder in zig Ländern die Leser begeistern, da bin ich ganz sicher.

Die Geschichte ist wieder sehr ausgeklügelt, genauestens beobachtet und die Charaktere sind wieder sehr vielschichtig, interessant und charismatisch.

Im Fokus steht hier Zoe Maisey, ihres Zeichens Pianistin, und schuld am Tod dreier Schulkameradinnen. Sie hat ihre Strafe verbüßt, doch die Vergangenheit verfolgt Zoe...

Nun, drei Jahre später, hat ihre Mutter Maria hat den erfolgreichen Geschäftsmann Chris Kennedy geheiratet, und alles scheint sich endlich zum Guten zu wenden.
Doch auf dem Konzert, das Zoe´s Musikerkarriere neu anstoßen soll, taucht unerwartet der Vater einer der umgekommenen Jugendlichen auf und beschimpft Zoe vor allen Anwesenden.

Und nur wenige Stunden später ist Maria tot...

Spannender kann man einen Thriller kaum noch präsentieren: ich konnte ihn nicht aus der Hand legen, bevor ich die 512 Seiten (für die ich sonst erfahrungsgemäß schier ewig gebraucht hätte...) ausgelesen habe.

„Toter Himmel“ kenne ich zwar nicht, aber dieses Buch hat mich wirklich begeistert – mehr davon !!

Veröffentlicht am 16.03.2017

Unterhaltsames Austauschprogramm

Lost in Fuseta
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Leander Lost ist erstmal schon ein ziemlich cooler Name für den neuen Ermittler, der uns hier von Autor Gil Rebeiro präsentiert wird.
Ich kenne den Autor bereits von seinem Roman „Isenhart“ (unter dem ...

Leander Lost ist erstmal schon ein ziemlich cooler Name für den neuen Ermittler, der uns hier von Autor Gil Rebeiro präsentiert wird.
Ich kenne den Autor bereits von seinem Roman „Isenhart“ (unter dem Namen Holger Karsten Schmidt), der mir gut gefallen hat und war sehr gespannt auf diesen Portugal-Krimi. Portugal – mal was Anderes, interessant.
Und Leander Lost ist es ebenfalls. Mit einem Mal ist er im Rahmen eines Austauschprogramms Teil eines Teams – ein ganz neues Leben für ihn.
Auf der schwierigen Suche nach dem Mörder eines Privatdetektivs, der mit seinem Boot auf einer vorgelagerten Atlantikinsel gestrandet ist, kommt das portugiesisch-deutsche Ermittlertrio um Sub-Inspektorin Graciana Rosado, ihren Kollegen Carlos Esteves und Leander Lost nicht nur den schmutzigen Geschäften eines Unternehmens auf die Spur, das die Wasserversorgung an der Algarve übernommen hat. Die vermeintlichen Defizite und Inselbegabungen des deutschen Kommissars entpuppen sich dabei immer mehr als kriminalistischer Gewinn.
Leander ist mal nicht so ein „geleckter“ Ermittler, er hat Ecken und Kanten, ist schon sympathisch, dennoch ein wenig schräg. Keiner, der unbedingt polarisieren wird, aber schon ein wenig „sperrig“. Aber mir gefällt sowas immer total gut.
Für einen Krimi genau die richtige Dosis Spannung – nicht so, dass man abends das Licht anlassen muss, um schlafen zu können wie bei manchen Thrillern, aber absolut lesenswert !

Veröffentlicht am 03.03.2017

Unerschrockene, kleine Helden

Saint Lupin´s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer!
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Empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahre. „Prima, das passt ja !“ dachte ich mir grinsend und lieh mir dieses Buch gleich mal, denn zwischendurch darf es gerne auch mal was sein, das man „einfach so runterlesen ...

Empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahre. „Prima, das passt ja !“ dachte ich mir grinsend und lieh mir dieses Buch gleich mal, denn zwischendurch darf es gerne auch mal was sein, das man „einfach so runterlesen kann“ und dafür eignen sich Kinder- und Jugendbücher ja nun mal ganz hervorragend.
Dieses hier fand ich wirklich sehr unterhaltsam. Da ist ein wenig von allem dabei, was sich in den letzten Jahren so auf dem Jugendbuch-Markt tummelte, aber dennoch kommt es einem nicht wie abgeschrieben vor, sondern wie eine ganz neue Geschichte. Auch eine Kunst, das so zu hin zu kriegen...

Hauptfigur ist hier ein Mädchen namens Anne, die auf einer berühmten Abenteuerakademie lernt. Erstmal cool, dass sie hier ein Mädel genommen haben, wo doch ein Junge irgendwie naheliegender gewesen wäre – aber der kommt ja auch noch dazu...
Unterstützt von ihrer Freundin Penelope, einem magischen Handbuch und dem Zauberer Hiro muss Anne eine schwierige und zudem noch tödliche Prophezeiung lösen, hat dafür aber nur drei Tage Zeit... Wow !
Sandwölfe, sprechende Vögel, Zombiehaie, Drachenfeuerbälle – Wade Albert White fährt hier die ganz großen Geschütze auf. Und das hat richtig Spass gemacht zu lesen !
Ich fand es auch an keiner Stelle übertrieben oder an den Haaren herbei gezogen,was bei vergleichbaren Büchern leider manchmal der Fall war.
Hier war es einfach „nur“ flüssig zu lesen, spannend, unterhaltsam, mit einem Wort: prima !

Veröffentlicht am 03.03.2017

Es gibt leider sehr viel bessere Krimis, sorry...

Spreewaldtod (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 2)
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Dem „Spreewaldtod“ ging das „Spreewaldgrab“ voraus – hier sehen wir uns also schon mit dem zweiten Teil einer Reihe (oder Trilogie, wer weiß das schon so genau...) konfrontiert, in der die Kommissarin ...

Dem „Spreewaldtod“ ging das „Spreewaldgrab“ voraus – hier sehen wir uns also schon mit dem zweiten Teil einer Reihe (oder Trilogie, wer weiß das schon so genau...) konfrontiert, in der die Kommissarin Klaudia Wagner die Hauptrolle spielt bzw. die tragende.

Mich nervt es langsam ein wenig, dass die meisten Ermittler immer auch zwingend noch psychische Probleme haben müssen, ein Kindheitstrauma oder Ähnliches. Reicht es nicht, dass sie Verbrecher jagen müssen, die einen verqueren Geist haben – müssen sie den jetzt auch selbst haben..??
Zweiter, sich leider sehr häufig wiederholender Punkt ist dann ein schwieriger, missgünstiger Kollege, der dem/der Ermittler/in das Leben zusätzlich noch schwermacht...

Und tatarata: Christiane Dieckerhoff holt hier gleich Beides aus der Kiste... Juchhu... Das hat die Welt ja noch nie gelesen... Echt jetzt, schon wieder ??

Die Story ist laut Klappentext

„Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen...“

ja noch recht unterhaltsam und klingt auch irgendwie spannend – war es aber leider dann nicht...
Die Geschichte dümpelte mehr oder minder vor sich hin und ich habe immer noch auf den Spannungsbogen gewartet, der sich bei mir leider so gar nicht zeigen wollte...

Sorry, aber zum Ende hin habe ich nur noch „quer gelesen“, weil mir das zu doof wurde...
Da gibt es einfach viel bessere Krimis – das ist nun mal so, auch wenn mein Eindruck natürlich ein rein subjektiver ist und auch bleibt..!