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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2016

Sehr spannend

DIE WAHRHEIT
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Ein großer Verlust ereilt Sarah: ihr Mann Philipp wird auf einer Geschäftsreise auf einmal vermisst und sie muss ihr Leben ohne ihn und nur mit ihrem kleinen Sohn alleine weiterführen.
Sieben Jahre später ...

Ein großer Verlust ereilt Sarah: ihr Mann Philipp wird auf einer Geschäftsreise auf einmal vermisst und sie muss ihr Leben ohne ihn und nur mit ihrem kleinen Sohn alleine weiterführen.
Sieben Jahre später ereilt sie eine unglaubliche Nachricht: Phillip ist am Leben und kehrt zu ihr zurück... Die Medien sind natürlich gleich am Start, doch Sarah weiß nicht recht,ob sie sich wirklich freuen soll; hatte sie doch gerade vor, sich endgültig von den Gedanken an ihn zu lösen nach all den Jahren...
Ihr Ehemann taucht, wenn man so will, zur Unzeit auf. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben …

„Die Wahrheit“ verfügt über eine spannende Geschichte, ebenso wie „Die Falle“, die gut präsentiert wird und die einen noch zu überraschen vermag beim Plot. Das mag ich ja: wenn ich denke, ich bin auf der richtigen Fährte und dann belehrt der Autor bzw. hier natürlich die Autorin einen eines Besseren.
Die Zwiespältigkeit der Protagonistin ist gut nachvollziehbar und absolut glaubwürdig.
Von mir gibt es die volle Punkt-/Sternezahl für Melanie Raabe und ich freue mich schon auf ihr nächstes, sicherlich wieder so spannendes Buch.

Veröffentlicht am 16.09.2016

Blutleer

Im dunklen, dunklen Wald
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Bei diesem Buch hatte ich irgendwie die ganze Zeit das Gefühl, dass ich das alles schon mal in einem Film gesehen habe... Das spricht ja nicht gegen das Buch, aber ich war dann halt schon ein Stück weit ...

Bei diesem Buch hatte ich irgendwie die ganze Zeit das Gefühl, dass ich das alles schon mal in einem Film gesehen habe... Das spricht ja nicht gegen das Buch, aber ich war dann halt schon ein Stück weit „voreingenommen“ und es konnte mich nicht mehr großartig überraschen leider...

Klappentext
Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat... Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.

Mir hat ein wenig die Spannung gefehlt, die ich mir erhofft hatte.
Ich fand das Buch leider ein wenig vorhersehbar und die Charaktere teilweise zu „blutleer“, so unglaubwürdig naiv manchmal, dass man sich das im wahren Leben eigentlich nicht so vorstellen kann, wie jemand so sein kann...

Daher sind leider nicht mehr als drei Sterne drin...

Veröffentlicht am 16.09.2016

Noch Luft nach oben

Travis Delaney - Was geschah um 16:08?
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Auch wenn dieses Buch für Leser ab 12 Jahren empfohlen wird, finde ich, dass auch Erwachsene es durchaus lesen können.
Leider hatte es für mich einen „schweren Einstand“ - ich kam irgendwie schwer in die ...

Auch wenn dieses Buch für Leser ab 12 Jahren empfohlen wird, finde ich, dass auch Erwachsene es durchaus lesen können.
Leider hatte es für mich einen „schweren Einstand“ - ich kam irgendwie schwer in die Geschichte hinein und so richtig gefesselt hat sie mich leider auch nicht...
Klappentext
War es wirklich ein Autounfall, bei dem seine Eltern, die als Detektive arbeiteten, starben? Als der dreizehnjährige Travis Delaney während der Beerdigung einen Mann mit einer versteckten Kamera erblickt, beschleichen ihn erste Zweifel. Kurz darauf wird das Detektivbüro seiner Eltern bei einem Straßenkampf verwüstet und der Mann mit der versteckten Kamera taucht dort unter falschem Namen auf. Nun ist Travis sicher: Der Tod seiner Eltern war kein Unfall. Er beginnt zu recherchieren –
und kommt mysteriösen Vorfällen auf die Spur.
Da es der Auftakt zu einer Thrillerreihe ist, ist ja noch „Luft nach oben“, von daher vergebe ich mal drei gut gemeinte Sterne, denn schlecht fand ich das Buch ja nicht, nur halt nicht so spannend wie erhofft.

Veröffentlicht am 16.09.2016

Vielschichtig

Noah will nach Hause
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Sharon Guskin hat mit „Noah will nach Hause“ ein Buch geschaffen, das sich nicht so einfach in ein einzelnes Genre einordnen lässt, denn es ist spannend wie ein Krimi, ein wenig Familiendrama/-geschichte, ...

Sharon Guskin hat mit „Noah will nach Hause“ ein Buch geschaffen, das sich nicht so einfach in ein einzelnes Genre einordnen lässt, denn es ist spannend wie ein Krimi, ein wenig Familiendrama/-geschichte, hat aber auch Spirituelles dabei; es ist eben sehr vielschichtig und genau das hat mir auch so gut gefallen.

Klappentext
Die alleinerziehende Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah hat Albträume und erzählt von grausigen Dingen. Immer wieder jammert er, dass er zu seiner Mama will. Aber ist er das nicht? Nachdem die verzweifelte Mutter verschiedene Ärzte konsultiert hat, stößt sie beim Stöbern im Internet auf die Seite von Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. In ihrer Not nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Kann er Noah helfen? Und so machen sie sich mit nur wenigen Anhaltspunkten detektivisch auf die Suche nach dem Ort, dem Haus, der Familie, der Mutter, nach der Noah sich so sehr sehnt – und werden fündig.

Das Thema Wiedergeburt interessiert mich jetzt nur mäßig, doch diese Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen, bis ich die ganzen 432 Seiten ausgelesen hatte.

Sehr empfehlenswert !

Veröffentlicht am 15.09.2016

Leider zu langatmig

Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken
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Sandra lebt ein Leben, von dem manch anderer nur träumen kann: sie hat einen Mann, der sie über alles liebt, ein Traumhaus mitten in der Idylle und eine angenehme Teenie-Tochter. Doch die Idylle hält leider ...

Sandra lebt ein Leben, von dem manch anderer nur träumen kann: sie hat einen Mann, der sie über alles liebt, ein Traumhaus mitten in der Idylle und eine angenehme Teenie-Tochter. Doch die Idylle hält leider nicht: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

Bei einem Thriller erwarte ich atemraubende Spannung – bei einem Krimi bin ich immer ein wenig „nachsichtiger“, aber „Night Falls – Du kannst Dich nicht verstecken“ wird nunmal als Thriller verkauft und dafür kam mir einfach zu wenig leider...

Das Buch ist ja nicht komplett unspannend, hatte aber für mich einfach zuviele und zu lange Passagen, die mir zu langatmig waren und teilweise echt sogar schon fast gelangweilt haben...

Die Charaktere fand ich leider auch nicht wirklich glaubwürdig – da fehlte es mir einfach an Authentizität.

Von daher drei nett gemeinte Sterne...