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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Durchwachsen

Ohne jede Spur
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Lisa Gardner wartet in "Ohne jede Spur" mit nichts wirklich Neuem auf: eine junge, hübsche Frau, renommierte Lehrerin mit süsser Tochter und älteren Ehemann, verschwindet scheinbar spurlos und ohne Grund ...

Lisa Gardner wartet in "Ohne jede Spur" mit nichts wirklich Neuem auf: eine junge, hübsche Frau, renommierte Lehrerin mit süsser Tochter und älteren Ehemann, verschwindet scheinbar spurlos und ohne Grund ausihrem Haus, die kleine 4-jährige Tochter Ree bleibt allein zurück.
Der Ehemann zeigt sich sehr unkooperativ und macht sich somit mal gleich verdächtig. So weit, so bekannt.

Dann taucht in der Nachbarschaft noch ein Triebtäter auf, der es evtl. auf die kleine Tochter abgesehen haben könnte, aber die war ja noch da...

Mir stieß der Ehemann Jason ein wenig sauer auf. Er musste sich nachweislich immer wieder bemühen, den trauernden Ehemann zu spielen, die Phrase konnte ich nach dem dritten oder vierten Mal echt nicht mehr lesen (und die Autorin erwähnt sie noch weit öfter...). Die Tochter wirkt viel zu altklug für ihr Alter, die Ermittlerin ist auch nicht sehr sympathisch und Vieles hat mich einfach gestört im Ablauf der Geschichte.

Leider hat Lisa Gardner Altbekanntes nicht so gut umgesetzt in diesem Thriller, wie man das auch ihren anderen Büchern gewöhnt ist. Auch die Auflösung fand ich zu seicht/einfach. Daher leider dieses Mal nur 3 Sterne für Lisa Gardner.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Es war ein Anfall...

Tödliches Requiem
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Inhaltliches (Amazon)

Anfang Dezember: In der Mailänder Scala nähert sich das Konzert für die Bürgermeister von Paris und Mailand seinem Höhepunkt. Dann fällt der Strom aus. Als das Licht angeht, ist ...

Inhaltliches (Amazon)

Anfang Dezember: In der Mailänder Scala nähert sich das Konzert für die Bürgermeister von Paris und Mailand seinem Höhepunkt. Dann fällt der Strom aus. Als das Licht angeht, ist der Mailänder tot. Der umtriebige Journalist und Profi-Hacker Enrico Radeschi ist sofort an dem Fall dran und beginnt zu ermitteln: zwischen Mailand und Paris, zwischen politischen Fronten und immer unter größter Gefahr für sein eigenes Leben.

Persönliches

Das Cover hätte man meiner Meinung nach treffender gestalten können und leider hat mich auch die Geschichte bzw. der Autor nicht recht überzeugen können...

Vielleicht hätte ich „Die linke Hand des Teufels“ zuvor lesen sollen, keine Ahnung – aber irgendwie wurde ich weder mit der Geschichte noch mit den Personen „warm“...

Die Beobachtungsgabe des Autors ist durchaus gut und auch sein Stil recht gut strukturiert, aber für einen Krimi ging es mir einfach zu wenig um das Kriminelle und zuviel um das Politische.

Die Spannung ist ja durchaus gegeben, aber sie plätschert mehr oder minder nur vor sich hin und hätte meiner Meinung nach mehr „Speed“ vertragen können. Die italienische Gemütlichkeit, die ich sonst sehr schätze, ist mir hier zu ausgeprägt und hat meinen anfänglichen Enthusiasmus leider schnell abgebremst.

Fazit

Zu oberflächlich, zu langatmig, zu unspannend. Zwei Sterne für die an sich gute Story und die ausgefeilte Sprache.

Veröffentlicht am 15.09.2016

British humour - I liked it

Das Leben ist kein Gurkensandwich
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Wie schon die Leseprobe vermuten ließ, war "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford ein Buch für mich ! Schön, dass ich ihn durch "Vorablesen" lesen konnte, denn ich denke, im Buchladen wäre ...

Wie schon die Leseprobe vermuten ließ, war "Das Leben ist kein Gurkensandwich" von Ceri Radford ein Buch für mich ! Schön, dass ich ihn durch "Vorablesen" lesen konnte, denn ich denke, im Buchladen wäre mir dieses Buch wohl nicht weiter aufgefallen (da es nicht in der Krimiecke zu finden wäre ...).

Ich mag den britischen Humor sehr gern und habe daher mit viel Freude den Alltag der 53-jährigen Constance Harding mitverfolgt.

Positiv aufgefallen ist mir die Authentizität, denn Ceri Radford teilt dem Leser durchaus auch problematische Situationen und Alltagsnöte mit und ist nicht bemüht, ständig nur witzig zu sein. Ich hatte beim Lesen mehrfach das Gefühl, ich kenne Constance persönlich. Auch wenn wir nicht in derselben Altersklasse sind und uns auch sonst diverse Dinge unterscheiden, waren viele Situationen für mich nachvollziehbar und lustig zu lesen.

Die Autorin bedient sich eines etwas einfacheren Schreibstils, was das Buch aber keineswegs abwerten soll. Gerade bei solchen Büchern, die mit Blogs zu tun habe oder im Tagebuch-Stil verfasst sind, passt meines Erachtens nach auch nur ein solcher Stil, damit die Authentizität nicht verlorengeht.

Leichter Kritikpunkt

Hin und wieder "schwächelt" die Story ein wenig, da hat man das Gefühl, die Autorin suchte ein wenig nach Worten - es wirkt leicht bemüht und ein wenig langatmig bisweilen...

Meine Meinung

Aber alles in allem schreibt die Autorin flüssig und amüsant, so dass hier noch vier von fünf Sternen völlig gerechtfertigt sind.

Ein lockerer Roman, den man gut "zwischendurch" konsumieren kann.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Genial geschrieben

Vater, Mutter, Tod
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Siegfried Langer hat mich sehr überrascht. Ich kannte den Autor noch gar nicht und das Buch wäre mir vielleicht im Buchladen auch nicht zwingend aufgefallen.

Zum Glück gibt es Vorablesen , denn sonst ...

Siegfried Langer hat mich sehr überrascht. Ich kannte den Autor noch gar nicht und das Buch wäre mir vielleicht im Buchladen auch nicht zwingend aufgefallen.

Zum Glück gibt es Vorablesen , denn sonst wäre mir ein sehr guter Krimi durch die Lappen gegangen.

Wie Langer die Geschichte erzählt und dabei verschiedene Erzählstrukturen und Zeiten mit einander verbindet, ist schon genial.

Eine junge Frau kann "Erinnerungsaussetzer", ein kleiner Junge wird bei dem Streit zwischen den Eltern getötet, eine mysteriöse, rothaarige Frau taucht auf und ein Kommissar hat emotional mehr mit dem Fall zu tun, als ihm lieb sein kann.

Ein sehr guter Krimi, den ich rasch durch hatte. Daumen hoch !!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wenn man nichts Gutes zu sagen hat...

Romantik für Anfänger
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„Wenn man nichts Gutes zu sagen hat, sollte man besser gar nichts sagen...“

Naja, nichts Gutes nun gerade nicht, der Autor hat sich bemüht, komisch zu schreiben, aber leider hat er mein Komikzentrum meilenweit ...

„Wenn man nichts Gutes zu sagen hat, sollte man besser gar nichts sagen...“

Naja, nichts Gutes nun gerade nicht, der Autor hat sich bemüht, komisch zu schreiben, aber leider hat er mein Komikzentrum meilenweit verfehlt...

Die Geschichte an sich mutet an wie ein typisches Frauenbuch (gut, der Titel allein hätte Warnung genug sein sollen...) die Bayerin mit ihrem Akzent wirkte nicht witzig, sondern nervtötend und auch die anderen Charaktere sind viel zu „überzeichnet“ meiner Meinung nach, die Namen bemüht intellektuell/andersartig und somit auch eine Spur zu dick aufgetragen. Ich hatte ein witziges Buch für laue Sommerabende erwartet, das mich gut unterhält. Gerade weil ich „Stromberg“ sehr mag und Markus für die Serie schreibt.

Leider habe ich nur knapp 50 Seiten geschafft, dann habe ich das Buch entnervt auf die Seite gelegt. Das Leben ist zu kurz für solche Bücher !