Ein tödlicher Ashram im Wendland!
Mord im WendlandDie Dorfpolizistin Sabine Langkafel aus dem Wendland stößt nachts auf zwei Gestalten im Wald, die sich als unbedarfte Wilderer herausstellen. Die beiden hatten ein unheimliches Erlebnis in der Nähe auf ...
Die Dorfpolizistin Sabine Langkafel aus dem Wendland stößt nachts auf zwei Gestalten im Wald, die sich als unbedarfte Wilderer herausstellen. Die beiden hatten ein unheimliches Erlebnis in der Nähe auf einem einsamen Hof: dort liegen zwei Leichen im Flur. Die Kripo mit Kommissarin Melanie Gierke rückt an und es gibt noch mehr Tote. Einer der Wilderer will einen kleinen Jungen in der Nähe des Hauses gesehen haben, aber die Polizei kann ihn nicht finden. Was ist hier schreckliches geschehen?
Dieser Heidekrimi ist von Anfang bis zum Ende äußerst spannend und interessant geschrieben. Besonders die Geschehnisse rund um die Sekte in ihrem einsam gelegenen Ashram sind für mich unvorstellbar. Keinerlei Kontakte zur Außenwelt, die Kinder wurden Zuhause unterrichtet, dazu ein mehr als primitives Leben unter erschwerten Bedingungen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Polizistin Sabine und dem kleinen Jungen erzählt. Sabine und auch ihr Vater waren sehr sympathisch dargestellt. Sabine ist sehr ehrgeizig und wird sicher noch Karriere machen, kümmert sich aber trotzdem erstmal um ihren 80-jährigen Vater. Das ist ein gelungener Krimi, der auch schwierige Themen anschneidet. Ich hoffe, dass wir bald noch mehr von Sabine lesen werden!