emotionaler Friends-to-Lovers-Roman
Wenn du mich nicht vergisstAmber kümmert sich um ihre Mutter Charlotte, die bei einem Überfall durch ein Schuss in den Nacken völlig gelähmt ist. Hierfür hat sie ihr Studium aufgegeben und jobbt nun stundenweise in einem Cafè. ...
Amber kümmert sich um ihre Mutter Charlotte, die bei einem Überfall durch ein Schuss in den Nacken völlig gelähmt ist. Hierfür hat sie ihr Studium aufgegeben und jobbt nun stundenweise in einem Cafè. Nach acht Jahren Beziehung mach ihr Freund Bennett mit ihr Schluss, da ihm die Situation mit ihrer Mutter zu viel wird. Für Amber bricht eine Welt zusammen, doch da ist ihr bester Freund und ehemaliger Nachbar Caleb für sie da. Er und seine jüngere Schwester verdanken Charlotte ehr viel, denn sie war da, als seine Eltern das nicht konnten. Doch dann zieht er 800 Meilen von ihr entfernt weg, da er ein tolles Jobangebot bekommen hat. Erst bleiben sie noch in Kontakt, aber mit den Jahren ebbt dies leider ab. Jahre später sehen sie sich wieder und eine neue Geschichte beginnt...
Mit diesem emotional geladenem Roman schneidet die Autorin auch ein spezielles Thema an, welches sich mit Behinderung, in diesem Fall um Querschnittslähmung, auseinandersetzt und die Probleme - insbesondere das Leben mit Behinderung, mit sich bringt.
In dieser Geschichte geht es um Amber, die auf vieles verzichtet, um für ihre Ma da zu sein. Sie reibt sich zwischen dem Job und der häuslichen Pflege ihrer Mutter auf. Anstatt Hilfe und Unterstützung von ihrem Freund zu bekommen, lässt er sie in Stich. Aufgefangen wird sie von ihrem besten Freund und ehemaliger Nachbar Caleb. Hierbei spürt man nach gewisser Zeit schon, das sich ihre Gefühle zueinander intensivieren. Durch den neuen Job von Caleb trennen sich leider ihre Wege und im Laufe der Jahre auch der Kontakt. Nach dem sie sich nach Jahren wieder sehen, ist dieses Gefühl von Verbundenheit sofort wieder da. Beide sind reifer geworden und haben auch diese Zeit gebraucht, um nun über die tiefer gehenden Gefühlen zueinander eingehen zu können.
Mich hat dieser Roman emotional richtig abgeholt, da ich für beide ein Mitgefühl hatte , aber auch besonders mit Amber mitgelitten und so manches Tränchen geweint habe. Umso schöner fand ich das Ende, da alles zusammen passte und mich wieder positiv gestimmt hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!