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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2026

Langweilig

Our Last Resort - Teilst du dein Zimmer mit einem Mörder?
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Our Last Resort wird als Thriller vermarktet, konnte meine Erwartungen an das Genre jedoch leider nicht erfüllen. Statt einer spannenden, fesselnden Handlung steht über weite Strecken die Vergangenheit ...

Our Last Resort wird als Thriller vermarktet, konnte meine Erwartungen an das Genre jedoch leider nicht erfüllen. Statt einer spannenden, fesselnden Handlung steht über weite Strecken die Vergangenheit der Figuren im Mittelpunkt. Zwar sind die Rückblicke wichtig, um die Hintergründe und Beziehungen der Charaktere zu verstehen, doch sie nehmen einen so großen Raum ein, dass die eigentliche Geschichte in der Gegenwart kaum vorankommt.

Dadurch fehlte für mich die Spannung, die ich von einem Thriller erwarte. Die Handlung plätschert eher vor sich hin, ohne echte Überraschungen oder packende Wendungen zu bieten.

Auch die Figuren blieben für mich leider blass. Zudem hätte ich mir deutlich mehr Interaktionen zwischen den Charakteren gewünscht, da diese der Geschichte mehr Dynamik und Tiefe hätten verleihen können.

Insgesamt war Our Last Resort leider nicht mein Fall.

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Veröffentlicht am 29.05.2026

Leider gar nicht mein Fall

Villa Obscura
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Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders wegen des Settings und der Jahreszeit, in der die Geschichte spielt. Genau solche atmosphärischen Geschichten liebe ich normalerweise total, ...

Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders wegen des Settings und der Jahreszeit, in der die Geschichte spielt. Genau solche atmosphärischen Geschichten liebe ich normalerweise total, vor allem wenn man beim Lesen dieses besondere Gefühl vermittelt bekommt. Umso enttäuschter war ich leider am Ende.

Schon relativ früh habe ich gemerkt, dass mich die Geschichte überhaupt nicht packen konnte. Für mich hat sich alles unglaublich gezogen und selbst bis zum Ende hin wurde es leider nicht spannender. Der Aufbau der Handlung wirkte auf mich ziemlich langatmig und es gab kaum Momente, die mich wirklich neugierig gemacht oder emotional abgeholt haben.

Ein großes Problem waren für mich auch die Charaktere. Ich konnte zu keiner einzigen Figur wirklich eine Verbindung aufbauen, weil sie mir durchgehend eher unsympathisch oder einfach sehr distanziert vorkamen.

Am meisten enttäuscht hat mich aber tatsächlich die fehlende Atmosphäre. Gerade das Setting und die Jahreszeit hätten so viel Potenzial gehabt, eine besondere Stimmung zu erzeugen, aber bei mir kam davon leider gar nichts an. Ich habe mich beim Lesen die ganze Zeit eher unbeteiligt gefühlt, statt komplett in die Geschichte eintauchen zu können.

Leider insgesamt ein Buch, das mich weder emotional noch spannend abholen konnte, obwohl die Grundidee eigentlich genau nach meinem Geschmack klang.

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Veröffentlicht am 27.05.2026

Wichtiges Buch

Das können wir uns nicht leisten
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„Das können wir uns nicht leisten“ ist ein eindringliches und wichtiges Buch über Armut in Deutschland – und darüber, was es wirklich bedeutet, jeden Tag mit finanziellen Sorgen leben zu müssen. Miriam ...

„Das können wir uns nicht leisten“ ist ein eindringliches und wichtiges Buch über Armut in Deutschland – und darüber, was es wirklich bedeutet, jeden Tag mit finanziellen Sorgen leben zu müssen. Miriam Davoudvandi beschreibt nicht nur die materiellen Schwierigkeiten, sondern vor allem auch die gesellschaftlichen Folgen von Armut: Scham, Ausgrenzung, fehlende Chancen und das Gefühl, in einer Gesellschaft ständig zurückgelassen zu werden.

Besonders stark ist, dass das Buch mit vielen Vorurteilen aufräumt. Es zeigt, dass Armut nicht einfach mit persönlichem Versagen zu tun hat, sondern oft das Ergebnis sozialer Ungleichheit, fehlender Unterstützung und struktureller Probleme ist. Die Autorin schreibt dabei ehrlich, verständlich und sehr nah an den Lebensrealitäten vieler Menschen in Deutschland.

Das Buch macht deutlich, wie sehr finanzielle Unsicherheit alle Bereiche des Lebens beeinflusst, sei es Bildung, Gesundheit, Beziehungen und die psychische Belastung im Alltag. Gerade deshalb ist es nicht nur ein gesellschaftskritisches Sachbuch, sondern auch ein Appell für mehr Empathie und soziale Gerechtigkeit.

„Das können wir uns nicht leisten“ ist ein Buch, das eigentlich jeder lesen sollte. Es eröffnet einen wichtigen Blick auf Lebensrealitäten, die oft übersehen oder verdrängt werden, und regt dazu an, über soziale Ungleichheit in Deutschland neu nachzudenken. Ein bewegendes, relevantes und dringend notwendiges Buch.

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Spannend

Nebelbeute
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„Nebelbeute“ ist quasi der dritte Teil einer Reihe, den man zwar grundsätzlich unabhängig lesen kann — ich persönlich würde aber trotzdem empfehlen, die vorherigen Teile zuerst zu lesen. Ich glaube, dann ...

„Nebelbeute“ ist quasi der dritte Teil einer Reihe, den man zwar grundsätzlich unabhängig lesen kann — ich persönlich würde aber trotzdem empfehlen, die vorherigen Teile zuerst zu lesen. Ich glaube, dann bekommt man einfach ein viel umfassenderes Bild von den Charakteren und ihrer Entwicklung.

Mir hat beim Lesen nämlich teilweise ein bisschen die Verbindung zu manchen Figuren gefehlt, weil ich die ersten beiden Teile nicht kenne. Einige Charaktere blieben dadurch für mich eher blass und ich konnte sie mir manchmal gar nicht richtig vorstellen. Das liegt aber wahrscheinlich eher daran, dass mir die Vorgeschichte gefehlt hat.

Der Fall an sich war aber wirklich spannend aufgebaut und hat mich definitiv gepackt. Das Ende war mir persönlich stellenweise etwas zu übertrieben — da hätte es für meinen Geschmack gar nicht ganz so extrem sein müssen. Und auch mit dem ganz finalen Ende bin ich noch nicht komplett sicher, wie ich dazu stehe.

Trotzdem bin ich neugierig, wie die Geschichte weitergeht, und würde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Gut gemacht

Local Woman Missing – Du wirst sie nicht finden
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Von diesem Thriller habe ich bisher wirklich nur Gutes gehört. Nachdem ihn gleich drei meiner liebsten Accounts vor Kurzem gelesen bzw. gehört hatten, musste ich ihn jetzt endlich auch anhören. 🎧

Der ...

Von diesem Thriller habe ich bisher wirklich nur Gutes gehört. Nachdem ihn gleich drei meiner liebsten Accounts vor Kurzem gelesen bzw. gehört hatten, musste ich ihn jetzt endlich auch anhören. 🎧

Der Einstieg hat mich direkt gepackt. Ich brauchte zwar erst ein bisschen, um mich an die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven zu gewöhnen und alles richtig zusammenzusetzen – wer gehört eigentlich zu wem?

Aber genau das hat das Buch für mich so spannend gemacht. Die Story schafft es konstant, einen in die falsche Richtung denken zu lassen. Das Ende kam für mich dann echt unerwartet. Definitiv nicht das letzte Buch der Autorin, das ich hören werde.

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