Ein Muss für Fans historischer Romane!
Das mutige MädchenIch habe mich sehr auf den zweiten Teil und damit auf Elsas Geschichte gefreut.
Innsbruck, 1891.
Elsa näht für ihr Leben gerne und ist sehr häufig in der Schneiderei von Herrn Tannhäuser anzutreffen. Er ...
Ich habe mich sehr auf den zweiten Teil und damit auf Elsas Geschichte gefreut.
Innsbruck, 1891.
Elsa näht für ihr Leben gerne und ist sehr häufig in der Schneiderei von Herrn Tannhäuser anzutreffen. Er erkennt ihr Talent und bringt ihr viele Dinge bei.
Ihr Stiefvater, der Gschwendtner, möchte sie so schnell wie möglich aus dem Haus haben und will sie verheiraten. Von ihrer Mutter ist nicht viel Hilfe zu erwarten. Doch Elsa hat ganz andere Pläne. Sie möchte die Schneiderei übernehmen und ein selbstbestimmtes Leben führen. Elsa stürzt sich voller Elan in ihr neues Leben und geht völlig darin auf. Dann lernt sie Richard kennen, der ihr Herz höher schlagen lässt. Als es jedoch Probleme in der Schneiderei gibt, ist es ihr Jugendfreund Clemens, der sie unterstützt, nicht Richard.
Lotte Römer hat es wieder geschafft, mich völlig in den Bann zu ziehen. Elsas Geschichte ist aufregend und spannend. Es war toll zu sehen, wie stark sie ist und dass sie es schafft, sich in dieser männerdominierten Zeit zu behaupten.
Die Beschreibungen von Innsbruck und der damaligen Zeit sind detailgetreu, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Auch historische Begebenheiten hat die Autorin geschickt eingeflochten. Ich habe wirklich mit Elsa mitgefiebert, denn ihr Weg ist nicht so leicht, wie es erst scheint. Er erfordert Mut und Stärke.
Im ersten Teil habe ich sehr mit dem Verhalten der Mutter gehadert. Ihre Wandlung in diesem Teil hat mir jedoch sehr gut gefallen. Auch das Wiedersehen mit alten Bekannten aus dem ersten Teil hat mich gefreut. Ich freue mich jetzt schon auf Josefas Geschichte.
Für alle, die sich fragen: Kann Lotte Römer auch historisch? Ja, sie kann es, und wie! Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.
Von mir gibt es 10 Herzen und eine Leseempfehlung.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.