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Veröffentlicht am 26.09.2025

Perfekte Enemies-to-Lovers Romance für den Herbst

Not in My Book
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In Katie Holts "Not in my Book" prallen zwei Welten aufeinander:
Rosie studiert Kreatives Schreiben und träumt von einer Karriere als Romance-Autorin, während Aiden nur an gehobener Literatur interessiert ...

In Katie Holts "Not in my Book" prallen zwei Welten aufeinander:
Rosie studiert Kreatives Schreiben und träumt von einer Karriere als Romance-Autorin, während Aiden nur an gehobener Literatur interessiert ist. Dabei geraten sie im gemeinsamen Seminar ständig aneinander, bis sie gezwungen werden, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Um den Kurs zu bestehen, müssen sie zusammenarbeiten und aus ihrer Rivalität entwickelt sich eine nähere Verbindung, als die beiden erwartet haben.

Das Buch hat mich bereits von Anfang an mit einem lockeren und flüssigen Schreibstil überzeugt. Schnell taucht man in die Handlung ein und wird gefesselt von den humorvollen Dialogen zwischen Aiden und Rosie, die durch ihren Schlagabtausch viel Spannung mit einbringen.
Ohne zu viel zu verraten: Katie Holt verknüpft hier spannend den Schreibprozess der Figuren mit der Story und hebt das Buch damit von klassischen Romance-Stories ab. Die Handlung ist an vielen Stellen kreativ, was der Geschichte für mich eine besondere Note verliehen hat.

Die Figuren wirken authentisch und lebendig. Als Romance-Liebhaber*in kann man Rosies Sichtweise schnell nachvollziehen und sich in sie hineinversetzen. Aiden wirkt anfangs etwas unnahbar, jedoch lernt man ihn und seine Beweggründe gemeinsam mit Rosie immer besser kennen, was die Beziehung der beiden besonders authentisch macht und nicht überstürzt wirken lässt.

Die Stimmung ist wie erwartet herbstlich, und das Setting an der Universität sowie die kreative Einbindung des Schreibprozesses in die Story geben der Geschichte eine Wohlfühl-Atmosphäre, die das Buch zu einem perfekten Herbst-Read macht. Kleinere Twists sind etwas vorhersehbar, allerdings wird das durch eine charmante Umsetzung und den Humor ausgeglichen.

Insgesamt ist Not in my book eine charmante, kreative Romance, die sich perfekt für entspannte Lesestunden eignet. Wer Enemies-to-Lovers, humorvolle Wortgefechte und eine frische Abwechslung in Liebesgeschichten sucht, wird hier bestens unterhalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 16.09.2025

Magie, Geheimnisse und eine verbotene Anziehung

Honor & Claws 1: Untamed Hearts
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Reina träumt davon, Jägerin zu werden, um die Bestien zu vernichten, die nicht nur ihre Welt bedrohen, sondern auch für den Tod ihrer Familie verantwortlich sind. Bei einer Jagd begegnet sie Gavin, einem ...

Reina träumt davon, Jägerin zu werden, um die Bestien zu vernichten, die nicht nur ihre Welt bedrohen, sondern auch für den Tod ihrer Familie verantwortlich sind. Bei einer Jagd begegnet sie Gavin, einem Celester, dessen Volk durch seine magische Verbindung zu den Bestien genau das verkörpert, was Reina verabscheut. Dennoch fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen und muss in einer ausweglosen Situation lernen, ihm zu vertrauen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir besonders leicht, da die Exposition flüssig und zugänglich gehalten ist. Man findet schnell in die neue Welt, was für mich einen angenehmen Kontrast zu Fantasy-Büchern mit schwerfälligen Anfängen bietet. Besonders die Figuren konnten mich sofort für sich gewinnen: Reina ist jung, manchmal naiv und handelt impulsiv, aber genau das macht sie glaubwürdig und sympathisch. Ihre Ecken und Kanten lassen sie nahbar wirken und ich hab sie recht schnell ins Herz geschlossen. Gavin bleibt lange geheimnisvoll, doch gerade diese Dynamik trägt die Handlung schon früh. Besonders gelungen fand ich, dass ihre Beziehung sich langsam entwickelt und nicht übereilt wirkt.

Die Spannung bleibt konstant hoch, sodass das Buch für mich zu einem echten Pageturner wurde. Zwar lassen sich manche Wendungen vorhersehen, doch die Autorin versteht es, sie emotional aufzuladen, so dass ich mit den Protagonisten immer mitfühlen konnte. Reinas Entwicklung verläuft dabei nicht geradlinig, sie zweifelt, muss sich selbst oftmals hinterfragen und schwierige Situationen meistern. Genau das macht sie für mich als Protagonistin authentisch. Da es sich um eine Dilogie handelt, gibt dieser Band zwar einige Antworten, wirft jedoch auch neue Fragen auf, deren Auflösung ich nun mit Spannung erwarte.

Asuka Lionera hat es geschafft, dass ich mich in Honor & Claws sofort wohlgefühlt habe. Egal wie verzwickt die Situationen für die Figuren wurden, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Nicht nur der Schreibstil hat mich überzeugt, auch emotional hat mich die Geschichte an vielen Stellen berührt.

Insgesamt hat Honor & Claws mich von Anfang bis Ende gefesselt. Mit einer leicht zugänglichen Handlung, spannenden Figuren und einer gelungenen Mischung aus Romantik, Action und düsterer Weltgestaltung ist es für mich ein starker Auftakt, der Lust auf mehr macht. Besonders Fans von Romantasy mit dystopischen Settings werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Zwischen Leben und Tod

The Deathless One
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Jessamine ist Prinzessin eines von einer rätselhaften Seuche bedrohten Reiches. Um ihr Volk zu retten, geht sie eine Vernunftehe ein, doch ihr frisch angetrauter Ehemann verrät und ermordet sie. Statt ...

Jessamine ist Prinzessin eines von einer rätselhaften Seuche bedrohten Reiches. Um ihr Volk zu retten, geht sie eine Vernunftehe ein, doch ihr frisch angetrauter Ehemann verrät und ermordet sie. Statt endgültig zu sterben, erwacht sie in einer Zwischenwelt, wo sie auf den Todlosen trifft, einen Gott, der seit Jahrhunderten auf sie wartet. Zwischen Intrigen, Verrat und einem aufkeimenden Band zwischen Leben und Tod muss Jessamine lernen, wer sie wirklich ist und welche Rolle sie in einer Welt voller Magie spielt.

Zugegeben, der Einstieg in das Buch fiel mir zunächst nicht so leicht. Zu Beginn begegnet man viel Exposition, die sich für mich als Leserin leider etwas holprig und nicht richtig flüssig angefühlt hat.
Gleichzeitig lässt das Buch viel Raum für ein detailreiches Worldbuilding und ein Magiesystem, das zu Beginn nicht ganz so einfach zu durchschauen ist.

Mit fortschreitender Handlung nahm die Geschichte für mich spürbar an Fahrt auf. Ab dem zweiten Drittel war ich deutlich besser im Lesefluss, und die Figuren sind mir Stück für Stück ans Herz gewachsen.

Den Protagonisten, und vor allem Jessamine, wird hier Zeit für eine authentische Charakterentwicklung gegeben, was mich besonders überzeugt hat. Ihr Weg und ihre Entscheidungen wirken dadurch für mich natürlicher und auch die Beziehung zwischen ihr und dem Todlosen wirkt nicht gehetzt.
Sie darf zweifeln, Fehler machen und in ihre neue Rolle hineinwachsen. Für mich macht genau das ihre Figur authentisch.
Der Todlose bleibt lange geheimnisvoll, wird aber mit jeder Enthüllung greifbarer. Auch ihre Verbindung entwickelt sich langsam, was mir besser gefallen hat, als wäre sie zu schnell forciert worden.

Natürlich hatte das Buch Schwächen, weil der Einstieg für mich persönlich etwas holprig war und Zeit gebraucht hat. Dennoch überwiegen die positiven Aspekte: das dichte Worldbuilding, der feministische Unterton und eine durchdachte Figurenentwicklung.
The Deathless One ist zwar kein perfekter Reihenauftakt, aber ein atmosphärischer Einstieg in eine düstere Romantasy Geschichte. Wer Geduld für einen langsamen Aufbau mitbringt, wird mit einer vielschichtigen Welt, ersten politischen Intrigen und einer Protagonistin belohnt, die auf glaubwürdige Weise ihre Stärke findet. Für mich definitiv ein Buch, das Lust auf den zweiten Band macht.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Düstere Anziehung, unerwartete Tiefe

My Haunted Heart – Ich sehe dich
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Ein unbekannter Mann taucht immer wieder in Floras Leben auf, zuerst in ihrem Blumenladen, dann plötzlich vor ihrem Haus. Wer ist er, und warum sucht er ausgerechnet ihre Nähe? Trotz der Furcht, die er ...

Ein unbekannter Mann taucht immer wieder in Floras Leben auf, zuerst in ihrem Blumenladen, dann plötzlich vor ihrem Haus. Wer ist er, und warum sucht er ausgerechnet ihre Nähe? Trotz der Furcht, die er in ihr auslöst, wächst eine Anziehung, der Flora kaum widerstehen kann. Doch Sawyer, der ehemalige Soldat, ist nicht nach Bishop’s Hope gekommen, um sie zu erobern, sondern um Abschied zu nehmen.

Die Geschichte hat mich schon bei Einstieg in das Buch schnell gefesselt. Mimi Kylling schreibt in einer flüssigen, angenehm ausbalancierten Sprache, die den Lesefluss trägt, ohne ins Schlichte oder ins Überladene abzurutschen. Flora wirkt von Beginn an nahbar und sympathisch, sie lebt zwar ein eher unspektakuläres Leben, doch wirkt dabei gleichzeitig nie blass oder langweilig.
Während Flora durch ihr Leben in dem beschaulichen Ort Bishop’s Hope schon fast ein offenes Buch ist, so steht Sawyer in einem großen Kontrast zu ihr. Er ist mysteriös und seine Vergangenheit und Beweggründe lernt man erst bruckstücksweise kennen.

Die Dynamik zwischen den beiden ist zunächst düster, ohne dabei in klassische Dark-Romance-Muster zu verfallen. Statt toxischer Machtspiele stehen Themen wie Akzeptanz, Heilung und Verzeihen im Vordergrund. Besonders das letzte Drittel hat mich emotional überrascht und intensiver berührt, als ich erwartet hätte, die Geschichte entfaltet dort eine Tiefe, die man dem Klappentext auf den ersten Blick nicht zutraut.

Insgesamt ist My Haunted Heart eine Liebesgeschichte voller unerwarteter Wendungen, die atmosphärisch düster beginnt und sich zu einer bewegenden, emotional vielschichtigen Erzählung entwickelt. Wer romantische Geschichten mit dunklen Untertönen sucht, die nicht auf Oberflächendrama setzen, sondern auf echte innere Auseinandersetzung, wird hier auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Leichte Romance im Smalltown-Flair

Honeybridge. All Mine
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"Honey Bridge - All Mine" ist der Auftakt einer Romance-Reihe, die in der kleinen Stadt Honeybridge spielt. Isabella Tucci möchte einen Neuanfang. Nach einer gescheiterten Beziehung fasst sie neuen Mut, ...

"Honey Bridge - All Mine" ist der Auftakt einer Romance-Reihe, die in der kleinen Stadt Honeybridge spielt. Isabella Tucci möchte einen Neuanfang. Nach einer gescheiterten Beziehung fasst sie neuen Mut, beginnt noch einmal ganz von vorn und eröffnet ihr eigenes Restaurant. Schon bald merkt sie allerdings, dass Honeybridge nicht einfach nur eine kleine Stadt ist, sondern auch eine Gemeinschaft hat, die zusammenhält. Auch der charmante Etienne gehört dazu und ihm aus dem Weg zu gehen und damit ihr eigenes Versprechen, ein Jahr lang nicht durch Männer abgelenkt zu werden, einzuhalten, fällt ihr zunehmend schwerer.

Besonders gut gelungen ist die Atmosphäre rund um den Ort Honeybridge. Freundschaften, Zusammenhalt und Wärme spielen hier eine große Rolle, und der Smalltown-Vibe bleibt über das ganze Buch hinweg bestehen. Man lernt viele sympathische Nebencharaktere kennen, und die Art, wie Isabella sich hier einfindet, macht den Charme von Smalltown-Romances besonders aus. Szenen, in denen Figuren zusammenhalten und füreinander da sind, gehören für mich zu den stärkeren Momenten der Geschichte.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, sodass man nur so über die Seiten fliegt, was das Buch zu einem angenehmen Roman für zwischendurch macht. Gleichzeitig könnte man das Gefühl bekommen, dass sprachliche Feinheit und emotionale Vielschichtigkeit dadurch etwas auf der Strecke bleiben. Einigen Szenen hilft der lockere Schreibstil, andere wiederum hätten für mich als Leserin etwas intensiver sein können.

Die Protagonistin und die Nebencharaktere sind durchgängig sympathisch, bleiben allerdings etwas an der Oberfläche. Isabellas Mut zum Neuanfang und ihre Verbindung zu ihrer Familie machen sie nahbar und nachvollziehbar. Ihr Gegenpart Etienne bringt die notwendige Spannung in die Dynamik, wirkt aber eher wie ein typischer Charmeur. Insgesamt fehlte mir in der Liebesgeschichte etwas mehr Tiefe und Gefühl, um sie nachvollziehbarer zu gestalten.
Die Handlung selbst wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig, da der Smalltown-Charme von Honeybridge vieles wieder auffängt. Auch ein paar unvorhersehbare Szenen haben mich überrascht.

Insgesamt ist "Honey Bridge - All Mine" eine herbstliche, atmosphärische Romance, die sich gut für entspannte Lesestunden eignet. Wer eine lockere Geschichte mit viel Kleinstadtflair und einem schnellen Lesefluss sucht, wird hier sicher fündig. Wer jedoch tiefere Figurenzeichnungen und überraschendere Wendungen erwartet, könnte etwas enttäuscht zurückbleiben. Für mich war "Honey Bridge - All Mine" ein netter, leichter Read, der mich gut unterhalten hat.

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