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Veröffentlicht am 17.03.2025

ein Lesegenuss der Extraklasse - nicht nur für Krimiliebhaber

Mainsturm
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Meisterhaft recherchiert, detailliert an der passenden Stelle und super schön sowie spannend erzählt, so empfand ich den aktuellen Frankenkrimi von Anja Mäderer "Mainsturm".
Es ist der vierte Fall für ...

Meisterhaft recherchiert, detailliert an der passenden Stelle und super schön sowie spannend erzählt, so empfand ich den aktuellen Frankenkrimi von Anja Mäderer "Mainsturm".
Es ist der vierte Fall für Nadja Gontscharowa und ihr Team, was u.a. aus dem Ermittlerkollegen Peter Steiner sowie Professor Lars Nauke (Chef der Rechtsmedizin) besteht. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, warum Emily, die gerade an ihrer Doktorarbeit über die Rolle von Tilman Riemenschneider im Bauernkrieg arbeitet ermordet wurde. Ist sie auf etwas gestoßen, was besser verborgen hätte bleiben sollen? War es der Neid der anderen Doktoranden, der diese zum Mörder werden ließ? Oder ist ihr Verlobter der Täter? Oder jemand anderes aus ihrem Umfeld? Fragen über Fragen vor denen Nadja und ihr Team stehen und die es zu lösen gilt. Dabei wird der Leser mitgenommen auf eine Tour durch Würzburg und dessen Geschichte: die Beschreibungen der jeweiligen Orte sind bildhaft und die geschichtlichen Hintergründe bestechen durch detailliertes Wissen der Autorin. Ich hatte oft das Gefühl als "Schatten" quasi den jeweiligen Szenen "live" beiwohnen zu dürfen. Auch wurde ich mit Szenen überrascht, die durch ihre liebevollen und detaillierten Beschreibungen hervorstechen und die ich so in einem Krimi nicht erwartet hätte (z.B. als die Mutter der toten Emily in ihrem Garten im Winter steht und die Autorin sich nicht nur auf die Szenen an sich "beschränkt" sondern auch einen kurzen, passenden Ausflug in die "Welt der Botanik" unternimmt).
Im Buch kommt auch der Humor nicht zu kurz, dafür sorgt die Autorin an einigen Stellen durch lustige Sätze wie z.B. "..Oder eine Gruppe Pinguine vorbeiwatscheln und über den mangelnden Schnee meckern." und u.a. auch die von ihr geschaffene Figur des Lars Nauke, der mit seiner etwas "anderen" Sprache und seinen Aktionen immer wieder für Erheiterung sorgt. Die Figuren des gesamten Teams sind toll beschrieben und fügen sich in ein stimmiges Bild mit ihren Ecken und Kanten sowie persönlichen Problemen und Schicksalen. Durch die Erläuterungen zu den einzelnen Personen gelingt es m.E. auch Lesern, in den vierten Fall einzusteigen, wenn man keine oder nicht alle vorherigen Bände gelesen hat. Als es dann die nächste Tote gibt, scheint zunächst klar in welche Richtung es geht, aber dann kommt alles doch ganz anders und das "Dreamteam" aus Nadja, Lars und Peter muss ein ganz besonderes, gemeinsames Abenteuer überstehen.
Das "Sahnehäubchen" auf die Geschichte bildet das Buchcover mit Blick auf die Festung in Würzburg bei Nacht dar, die sich im Wasser spiegelt. Ein rundherum gelungenes Werk!

Fazit: ich hatte tolle, informative, humorvolle und spannende Stunden mit Mainsturm und kann es daher nur wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Krimi mit Urlaubsfeeling in Frankreich

Geheimnisvolles La Rochelle
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Jean-Claude Vinets Reihe um Commissaire Chevalier "entführt" im positiven Sinne den Leser an die Atlantikküste. Doch mit der Beschaulichkeit dort ist es schnell vorbei als eine Tote im Hafen auf einer ...

Jean-Claude Vinets Reihe um Commissaire Chevalier "entführt" im positiven Sinne den Leser an die Atlantikküste. Doch mit der Beschaulichkeit dort ist es schnell vorbei als eine Tote im Hafen auf einer der Boote gefunden wird und es ist nicht irgendeine Tote sondern eine der drei Erben einer namhaften Cognac-Dynastie. Daher passt das Buchcover m.E. sehr gut dazu: einerseits diese wunderschöne Strand-/Meer-Komposition mit Leuchtturm und andererseits die dunklen Wolken, die sich duster und bedrohlich wirkend am Horizont zeigen.

Chevalier und sein Team werden ganz schön gefordert und ermitteln mit Hochdruck, denn es bleibt nicht nur bei einer Leiche. Dass der Autor dann noch eine "alte Freundin" des Commissaires ins Spiel bringt, die seine Gefühle phasenweise gehörig auf die Probe stellt schafft Spannung auch im Job, da diese mit ihm zusammen ermitteln muss.
Die Geschichte ist durchdacht konzipiert. Dadurch, dass die Puzzleteile zur Lösung erst nach und nach sichtbar werden, bleibt die Spannung auf hohem Niveau und ich als Leser hatte Phasen, in denen ich was den Mörder und das Motiv betrifft völlig im Dunkeln tappte, danach eine Verdächtige ausmachen konnte um am Schluss vom Autor überrascht zu werden, weil es doch ein bisschen anders war. Toll, wenn es eben nicht vorhersehbar ist. Das Einzige was bisher für mich vorhersehbar ist: Vinet schafft es in der Schlussphase mich jedes Mal mit einem Täter zu überraschen. Daneben kommt auch das Private von Chevalier nicht zu kurz, u.a. sein Familienleben und der bevorstehende erneute Nachwuchs sowie die damit verbundenen Dinge. Im vorliegenden dritten Fall wird auch eine Verbindung seines Schwagers zum Cognac-Hersteller aufgebaut, in dem der Commissaire die Tote kurz vor ihrem Ableben auch noch auf einer Austernverkostung kurz kennenlernt.
Das Schöne an Vinets Büchern ist, dass ich als Leser neben der eigentlichen Unterhaltung in Form des Krimis und der wunderschönen Landschafts- und Situationsbeschreibungen auch noch was lernen kann - in diesem Fall über Cognac. Es war sehr interessant und bringt mir nochmal einen anderen Blickwinkel auf das Land und die Kultur sowie Kulinarik. Das französische Flair wird durch eingestreute Ausdrücke in der Landessprache unterstrichen, was mir sehr gut gefallen hat.

Fazit: tolle Lesestunden mit einem spannenden dritten Fall mit ganz viel französischem Urlaubsfeeling

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Veröffentlicht am 10.03.2025

gelungener Auftakt für die jungen Detektive in der Andersgasse 7

Andersgasse 7 1: Ein Fall für den fantastischen Flusenwutz
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Diese Gasse v.a. dieses Haus mit der Nummer 7 hat es in sich: die Bewohner (einer exotischer als der andere) und mittendrin Karl und Elsa, die beiden jungen Freunde die gerne Detektiv spielen. Die zwei ...

Diese Gasse v.a. dieses Haus mit der Nummer 7 hat es in sich: die Bewohner (einer exotischer als der andere) und mittendrin Karl und Elsa, die beiden jungen Freunde die gerne Detektiv spielen. Die zwei werden ganz schön gefordert, denn eine ganz gefährliche Allwachspflanze bedroht das Haus und dann auch noch die Schule! Puh, das ist Spürsinn und Kreativität gefragt. Aber die beiden wären nicht so ein tolles Duo, wenn sie nicht schon eine Lösung hätten: der magische Flusenwutz muss her!

Uns hat die Geschichte super gut gefallen. Einer der Gründe ist die Kreativität der Autorin: die Geschichte inkl. der Besetzung, Namensgebungen und den Szenenbeschreibungen sind phänomenal! Wir haben das Buch fast verschlungen. Was sehr passend für die junge Leserschaft ist (natürlich neben der spannenden Geschichte): die Kapitellänge, die Schriftgröße inkl. der Zeilenabstände und die Wortwahl. Die Abbildungen zu Beginn der Kapitel oder in den Abschnitten schaffen zusätzlich noch für Abwechslung. Das Buchcover steht dem in nichts nach sondern illustriert total passend die Herausforderungen für Karl und Ella.

Fazit: wir sind total begeistert von Fall 1 und freuen uns schon auf den nächsten Fall

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Veröffentlicht am 24.02.2025

nette Unterhaltung

Something Old, Someone New
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"Ein Ring - vier Liebesgeschichten" - die Überschrift des Klappentextes - was sich dahinter wohl verbirgt stellte ich mir die Frage? Der restliche Klappentext machte mich dann vollends neugierig auf Shea, ...

"Ein Ring - vier Liebesgeschichten" - die Überschrift des Klappentextes - was sich dahinter wohl verbirgt stellte ich mir die Frage? Der restliche Klappentext machte mich dann vollends neugierig auf Shea, die geschworen hat, auf die Warnung ihrer Nonna zu hören und eben genau kein Erbstück als Verlobungsring annehmen will. Tja und dann steht ihr Freund John genau mit so einem Ring vor ihr. Puh - was tun? Um das Karma zu "retten" macht sie sich auf die Suche nach den vorherigen Trägerinnen des Rings. Dabei geht es mit dem Leser quer über den Planeten (Italien, Portugal, USA) und zu den unterschiedlichsten Menschen und dabei auch ein großes Stück zur Protagonistin selbst, die viel über sich erfahren darf.
Während mir die farbliche Gestaltung des Buches nicht zugesagt hat, kann ich das für die Geschichte nicht sagen: die Idee der Autorin finde ich klasse! Ein interessantes Gedankenspiel die "Vorgeschichte" des Rings quasi zu ergründen. Shea dabei zu begleiten hat mir gut gefallen. Phasenweise war es mir ab und an etwas zu langatmig was die Beschreibungen bzw. den "Fortschritt" der Geschichte betrifft, aber das haben dann wieder spannende, unerwartete Entwicklungen kompensiert.
Alles in allem war das Buch sehr schön und angenehm zu lesen. Sehr positiv sind mir die Kapitellängen aufgefallen: dadurch konnte ich auch einfach mal "schnell zwischendurch" ein ganzen Kapitel am Stück lesen.

Fazit: einfach nette Unterhaltung mit einer kreativen Buchidee, ein bisschen Spannung und tollen Schauplätzen

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Tilly ist stinkig - tolles Wutbuch

Tilly stinkt's!
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Das süße, kleine Stinktier Tilly "stinkt" im wahrsten Sinne des Wortes, wenn ihr etwas nicht in den "Kram passt". Aber dadurch wenden sich erst recht im Kindergarten die anderen von ihr ab und Tilly ist ...

Das süße, kleine Stinktier Tilly "stinkt" im wahrsten Sinne des Wortes, wenn ihr etwas nicht in den "Kram passt". Aber dadurch wenden sich erst recht im Kindergarten die anderen von ihr ab und Tilly ist einsam. Oh je. Aber die Mama hat eine Lösung und siehe da am nächsten Tag im Kindergarten läuft es richtig gut, denn Tilly versucht Lösungen zu finden, wenn sie wütend ist statt zu stinken.
Das Kinderbuch versucht auf liebevolle und fantasievolle Weise anhand der Geschichte von Tilly kleinen Kindern zu erklären, welche Möglichkeiten es gibt seine Wut in den Griff zu kriegen. Besonders toll sind die großformatigen, farbenfrohen Abbildungen, die die Geschichte auch bildhaft sehr schön erzählen und auf den Abbildungen, gibt es für die Kleinen auch so viel zu entdecken.

Fazit: wunderschönes Kinderbuch - wir sind begeistert und werden es sicherlich noch öfter in die Hand nehmen

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