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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2018

Spannend, aber mit Luft nach oben

Kain und Abel
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Herr Archer versteht es tatsächlich, den Leser gefangen zu nehmen. In dem Buch schreibt er über zwei Jungen, deren Lebensweg sehr unterschiedlich begann. Später haben beide Erfolg und ihre Lebenswege kreuzen ...

Herr Archer versteht es tatsächlich, den Leser gefangen zu nehmen. In dem Buch schreibt er über zwei Jungen, deren Lebensweg sehr unterschiedlich begann. Später haben beide Erfolg und ihre Lebenswege kreuzen sich. Es wird spannend, weil der Leser nicht weiß, wie einige Situationen enden und wer wann und wo stirbt.
Mir gefiel das Buch gut, die Spannung ließ aber nach. Das Buch müsste nicht so dick sein. 100 Seiten weniger hätten auch gereicht.

Veröffentlicht am 28.10.2018

Der Drachenfels und das Nachtigallental

Das Hotel am Drachenfels
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Es ist das erste Buch der Reihe und in meinen Augen auch das beste. Wenn es auch keine historischen Fakten gibt, so wird aber die Gegend sehr gut beschrieben. Sei es der kleine Ort Königswinter, das Nachtigallental ...

Es ist das erste Buch der Reihe und in meinen Augen auch das beste. Wenn es auch keine historischen Fakten gibt, so wird aber die Gegend sehr gut beschrieben. Sei es der kleine Ort Königswinter, das Nachtigallental oder die Ruine am Drachenfels. Die Sprache ist abwechslungsreich und hin und wieder kommt auch Spannung auf. Ein Buch, welches sich nebenbei lesen lässt und gut ist, wenn keine zu hohen Erwartungen daran gesetzt werden.

Veröffentlicht am 28.10.2018

Literatur vom feinsten

Eine Frau wird älter
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Die Autorin schreibt aus gemachten Erfahrungen und dazu zählen nicht nur gute Erlebnisse. Sie besucht Menschen, die zu ihren Freunden zählen und in unterschiedlichen Umständen leben. Das macht ihr Buch ...

Die Autorin schreibt aus gemachten Erfahrungen und dazu zählen nicht nur gute Erlebnisse. Sie besucht Menschen, die zu ihren Freunden zählen und in unterschiedlichen Umständen leben. Das macht ihr Buch nicht nur abwechslungsreich sondern auch authentisch. Die Sprache der Autorin gefiel mir sehr gut, da sie sich von vielen Erzählern abhebt. Es ist für mich ein Buch, welches ich noch mehrmals lesen werde, um jede Einzelheit auch tatsächlich wahrnehmen zu können.

Veröffentlicht am 25.10.2018

Habe mehr erwartet

Die Schokoladenvilla
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Mit viel Aufwand wurde das Buch angepriesen und voller Erwartung las ich es. Die Handlung ist rasch erzählt. Aufmüpfige Tochter und Ehefrau wehren sich gegen die Strenge des Vaters und Ehemanns. Große ...

Mit viel Aufwand wurde das Buch angepriesen und voller Erwartung las ich es. Die Handlung ist rasch erzählt. Aufmüpfige Tochter und Ehefrau wehren sich gegen die Strenge des Vaters und Ehemanns. Große Liebe, welche mal aus und dann wieder neu entflammt ist. Einige Nebenschauplätze, die die Spannung hochhalten sollten.
Mein Fazit: Das Buch ist kein guter historischer Roman. Warum? Es wird kaum die damalige Zeit beschrieben, sondern viel mehr das Drum und Dran der "höheren" Gesellschaft. Sehr vorhersehbar entspricht es für mich dem Klischee historischer Romane. Schade

Veröffentlicht am 24.10.2018

Das Ergebnis von Abhängigkeit in einer Sekte

Rabenfrauen
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Die Geschichte im Buch Rabenfrauen beruht auf Tatsachen. Es geht um die Sekte Colonia Dignidad. Hier wird beschrieben, was Menschen dazu veranlasst, alles aufzugeben und dem Anführer einer Sekte zu folgen. ...

Die Geschichte im Buch Rabenfrauen beruht auf Tatsachen. Es geht um die Sekte Colonia Dignidad. Hier wird beschrieben, was Menschen dazu veranlasst, alles aufzugeben und dem Anführer einer Sekte zu folgen. Was in Deutschland begann, endet irgendwann wieder hier. Chile spielt eine große Rolle, weil der Anführer alle Mitglieder dorthin brachte.
Beim Lesen des Buches kam mir oft der Gedanke, was ich in der Situation getan hätte. Zu bedenken ist dabei, dass die Hauptperson Flüchtling und im Ort eh schon nicht so gut angesehen war. Und mal ganz ehrlich, ist es nicht immer mal wieder so, dass die vermeintlich große Liebe die Betroffenen zu Aktionen verführt, die im Nachhinein nicht nachvollziehbar sind. Wie immer leiden die Kinder am meisten. Die Autorin hat den Stoff recht gut verarbeitet, allerdings zeigt das Buch einige Längen und die Berichte gehen für meinen Geschmack zu oft hin und her.
Was für mich absolut ungerecht war, die Entscheidung des Gerichtes in diesem Jahr. Der Boss wurde in Chile schuldig gesprochen, muss hier aber nicht ins Gefängnis.