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Veröffentlicht am 21.02.2026

Eine hochemotionale Spurensuche zwischen Norwegen und Demmin

Als Großmutter im Regen tanzte
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Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter findet Juni ein altes Foto ihrer Großmutter Tekla mit einem deutschen Soldaten. Um das lebenslange Schweigen in ihrer Familie endlich zu brechen, reist Juni auf die kleine ...

Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter findet Juni ein altes Foto ihrer Großmutter Tekla mit einem deutschen Soldaten. Um das lebenslange Schweigen in ihrer Familie endlich zu brechen, reist Juni auf die kleine Insel, auf der ihre Großmutter lebte, und schließlich nach Demmin in Deutschland. Was sie dort über das Schicksal der sogenannten „Tyskerjenter“ und die Schrecken der Nachkriegszeit erfährt, verändert nicht nur ihren Blick auf ihre Vorfahren, sondern auch auf ihr eigenes Leben.

Meine Meinung:
Trude Teige hat mit Als Großmutter im Regen tanzte ein unglaublich wichtiges und tief bewegendes Buch geschrieben. Besonders die Verknüpfung der Zeitebenen ist ihr meisterhaft gelungen.
​Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war die charakterliche Entwicklung von Juni. Zu Beginn begegnen wir einer Frau, die durch die Geheimnisse ihrer Mutter und Großmutter fast wie gelähmt wirkt – sie ist auf Distanz zu ihren eigenen Gefühlen. Doch während sie die Puzzleteile von Teklas Leben im kriegszerstörten Demmin und dem feindseligen Nachkriegs-Norwegen zusammensetzt, findet sie eine ganz neue innere Stärke. Es war berührend zu sehen, wie die Heilung der Vergangenheit auch Juni die Freiheit gibt, ihre eigenen Mauern einzureißen.

​Der Schreibstil:
Die Autorin schreibt sehr einfühlsam und schafft es, die bedrückende Atmosphäre der Geschichte einzufangen, ohne den Leser völlig zu deprimieren. Es ist ein Buch voller Hoffnung und der Erkenntnis, dass Vergebung der Schlüssel zur eigenen Zukunft ist.

​Fazit:

Ein absolutes Lesehighlight!


Wer Familiensagas mit tiefem historischem Hintergrund und einer starken Protagonistin sucht, wird dieses Buch lieben. Es gibt den Frauen eine Stimme, die viel zu lange zum Schweigen verdammt waren.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Einmal einziehen bei den Edens, bitte!

Juniper Hill | Die Edens 2 |
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Nach dem grandiosen ersten Teil der Eden-Serie war ich wahnsinnig gespannt auf die Geschichte von Knox und Memphis. Devney Perry hat es auch in Juniper Hill wieder geschafft, mich mit ihrer Wohlfühl-Atmosphäre ...

Nach dem grandiosen ersten Teil der Eden-Serie war ich wahnsinnig gespannt auf die Geschichte von Knox und Memphis. Devney Perry hat es auch in Juniper Hill wieder geschafft, mich mit ihrer Wohlfühl-Atmosphäre komplett einzufangen. Quincy fühlt sich beim Lesen einfach wie ein zweites Zuhause an und ich würde am liebsten sofort offiziell Teil der Eden-Familie werden!

​Meine Meinung zum Buch:
​Die Handlung rund um Memphis, die als alleinerziehende Mutter auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit in Montana landet, war wirklich spannend. Man fiebert richtig mit ihr mit, wie sie sich bei Knox einlebt und versucht, zur Ruhe zu kommen.
​Allerdings muss ich gestehen, dass der Funke bei mir nicht ganz so stark übergesprungen ist wie in Teil 1. Die Charaktere im ersten Band haben mich emotional einfach noch ein kleines Stück mehr berührt und ich fand ihre Dynamik greifbarer. Zudem war die Handlung in diesem Teil für mich an einigen Stellen etwas vorhersehbarer als im Auftakt der Reihe, was der Spannung zwar keinen Abbruch tat, mich aber weniger überrascht hat.

Fazit:
​Trotzdem ist Juniper Hill ein absolut fesselnder Liebesroman mit dem perfekten Kleinstadt-Charme. Auch wenn Teil 1 mein persönlicher Favorit bleibt, liebe ich die Welt der Edens und freue mich schon riesig darauf, die anderen Geschwister noch besser kennenzulernen.

Eine klare Leseempfehlung für alle Romance-Fans!

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Ein Sog, dem man sich nicht entziehen kann!

Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten
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Ich bin ehrlich: Eigentlich wollte ich nur kurz in die ersten Seiten von Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten reinlesen. Aber Anna Maschik hat mich mit ihrer ganz eigenen Art zu ...

Ich bin ehrlich: Eigentlich wollte ich nur kurz in die ersten Seiten von Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten reinlesen. Aber Anna Maschik hat mich mit ihrer ganz eigenen Art zu schreiben so schnell gepackt, dass ich das Buch tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen habe!

Worum geht es?


​Der Titel ist Programm: skurril, ein bisschen düster und absolut neugierig machend. Es ist kein klassischer Roman, sondern eher ein atmosphärisches Psychogramm über Geheimnisse, das Dorfleben und die Frage, wie weit Menschen gehen, um ihren Schein zu wahren.

Was mich begeistert hat:


​Der Schreibstil: Die Autorin schreibt unheimlich präzise. Jeder Satz sitzt, kein Wort ist zu viel. Es ist dieser trockene, fast schon lakonische Humor, der die Geschichte so besonders macht.
​Die Atmosphäre: Man spürt förmlich die Enge und die unterschwellige Spannung. Es ist ein Buch, das eine ganz eigene Welt erschafft, in die man sofort hineingezogen wird.
​Der "Sog-Effekt": Dass ich es in einer Sitzung beendet habe, spricht für sich. Die Kapitel laden dazu ein, immer noch "nur eins" zu lesen, bis man plötzlich am Ende angekommen ist.

Mein kleiner Kritikpunkt:
​Warum "nur" 4 Sterne? An manchen Stellen war mir die Auflösung oder der Fortgang der Handlung fast ein wenig zu flüchtig. Ich hätte mir manchmal gewünscht, noch tiefer in die Gedankenwelt der Charaktere einzutauchen, die Maschik so meisterhaft skizziert hat.

Fazit:


Ein absolut lesenswertes Buch für alle, die keine Lust auf 08/15-Geschichten haben. Es ist herb, es ist klug und es hallt nach. Definitiv eine Leseempfehlung für alle, die gerne mal etwas "Anderes" entdecken wollen!

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Authentisch, humorvoll und herrlich unperfekt!

Alles büddn wild
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Als Fan von Annemarie Paulsen und ihrem „Bio-Hof Paulsen“ war dieses Buch für mich ein absolutes Muss. Ich habe mich riesig darauf gefreut, mehr über ihr „wildes“ Leben zwischen Acker, Kindern und Social ...

Als Fan von Annemarie Paulsen und ihrem „Bio-Hof Paulsen“ war dieses Buch für mich ein absolutes Muss. Ich habe mich riesig darauf gefreut, mehr über ihr „wildes“ Leben zwischen Acker, Kindern und Social Media zu erfahren – und wurde nicht enttäuscht.

In „Alles büddn wild“ nimmt uns Annemarie mit in ihren Alltag. Es ist kein klassischer Ratgeber und auch keine strikte Biografie, sondern eher eine bunte Sammlung an Anekdoten, Gedanken und Lebensweisheiten. Sie schreibt über das Scheitern, das Weitermachen und vor allem darüber, dass es völlig okay (und sogar gut!) ist, wenn nicht alles nach Plan läuft.

Man hat beim Lesen sofort Annemaries Stimme im Ohr. Der Schreibstil ist direkt, ehrlich und mit einer ordentlichen Portion norddeutschem Humor gewürzt. Es liest sich weg wie ein langes Gespräch mit einer guten Freundin.

Das Buch ist optisch ein echtes Highlight! Die Fotos und das Layout fangen die Stimmung auf dem Hof perfekt ein. Es ist hochwertig gestaltet und macht sich super im Regal.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Bodenständigkeit. In einer Welt voller Filter ist Annemaries „büddn wild“-Einstellung eine echte Wohltat.

Einen Stern ziehe ich ab, weil mir an manchen Stellen ein kleiner roter Faden gefehlt hat. Die Kapitel sind teilweise sehr kurz und sprunghaft – ich hätte an manchen Stellen gerne noch länger in einer Geschichte verweilt, weil sie so unterhaltsam war.

​Fazit:
​Ein tolles Wohlfühlbuch für zwischendurch, das Mut macht, das Leben nicht ganz so verbissen zu sehen. Für Fans der Paulsens eine klare Kaufempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Ein düsteres Märchen-Feuerwerk, das einem den Atem raubt!

Ever & After, Band 2 - Die dunkle Hochzeit
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Ich bin völlig geflasht! Stella Tack hat mit Ever & After: Die dunkle Hochzeit ein Buch geschaffen, das ich buchstäblich in einem Rutsch verschlungen habe.

​Was mich am meisten beeindruckt hat, ist das ...

Ich bin völlig geflasht! Stella Tack hat mit Ever & After: Die dunkle Hochzeit ein Buch geschaffen, das ich buchstäblich in einem Rutsch verschlungen habe.

​Was mich am meisten beeindruckt hat, ist das geniale Zusammenspiel zwischen der neu erfundenen Geschichte und den klassischen Grimm-Märchen. Man begegnet vertrauten Elementen, die aber so düster, originell und gefährlich uminterpretiert wurden, dass es eine wahre Freude ist. Es fühlt sich vertraut an und ist gleichzeitig doch so unheimlich neu.

​Die Spannung ist von der ersten Seite an greifbar. Stella Tacks Schreibstil ist gewohnt fesselnd, bildhaft und hat genau die richtige Prise Biss. Aber das Beste? Die Plottwists! Ich dachte mehrmals, ich wüsste, worauf es hinausläuft, nur um dann von einer völlig unvorhersehbaren Wendung eiskalt erwischt zu werden. Mein Herz hat mehr als einmal einen Aussetzer gemacht.

Fazit:
​Wer auf der Suche nach einer Geschichte ist, die einen emotional packt, ständig überrascht und die Welt der Märchen in einem ganz neuen (dunklen) Licht erstrahlen lässt, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ein absolutes Highlight, das 5 Sterne mehr als verdient hat!

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