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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2026

​Ein atmosphärisches Finale mit kleinen Schwächen im Pacing

Silver & Poison, Band 2 - Die Essenz der Erinnerung
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Cover
Das Cover ist, wie schon beim ersten Teil, ein absoluter Blickfang. Die Farben und das Design passen perfekt zur magischen Stimmung des Buches und machen sich hervorragend im Regal.

Inhalt
In diesem ...

Cover
Das Cover ist, wie schon beim ersten Teil, ein absoluter Blickfang. Die Farben und das Design passen perfekt zur magischen Stimmung des Buches und machen sich hervorragend im Regal.

Inhalt
In diesem zweiten Band wird die Geschichte rund um das magische New York und die Giftmischer-Thematik zu Ende geführt. Das Magiesystem ist auch hier wieder das Herzstück der Geschichte – originell, düster und sehr atmosphärisch.

Meine Meinung
Ich hatte mich sehr auf den Abschluss der Dilogie gefreut, wurde aber leider nicht auf ganzer Linie überzeugt, weshalb ich solide 3 Sterne vergebe. Mein größter Kritikpunkt ist die Protagonistin Avery. Wie schon zuvor fiel es mir schwer, eine wirkliche Bindung zu ihr aufzubauen. Ihre Handlungen waren für mich oft nicht ganz logisch, und sie blieb als Charakter leider etwas blass, was dazu führte, dass mich ihr Schicksal am Ende nicht so emotional berührt hat, wie ich es mir gewünscht hätte.
​Zudem hatte das Buch im Mittelteil mit deutlichen Längen zu kämpfen. Die Spannung aus dem ersten Band konnte hier nicht ganz gehalten werden, und die Handlung zog sich phasenweise ziemlich in die Länge. Erst zum Finale hin nahm das Ganze wieder an Fahrt auf.

Fazit
Ein interessanter Abschluss mit einem großartigen Setting und einer tollen Grundidee. Wer Urban Fantasy mit einem Fokus auf originelle Magie mag, wird die Reihe trotzdem genießen – man sollte sich aber auf ein paar Längen und eine etwas unnahbare Hauptfigur einstellen.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Spannendes Finale, das mich leider etwas ratlos zurücklässt

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde
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Nachdem mich die ersten Bände der „Ever & After“-Reihe so begeistert haben, war die Vorfreude auf das Finale riesig. Und was soll ich sagen? Stella Tack hat es auch diesmal geschafft, mich mit ihrem Schreibstil ...

Nachdem mich die ersten Bände der „Ever & After“-Reihe so begeistert haben, war die Vorfreude auf das Finale riesig. Und was soll ich sagen? Stella Tack hat es auch diesmal geschafft, mich mit ihrem Schreibstil komplett zu fesseln.

Was mir besonders gut gefallen hat:
Der Schreibstil ist – wie gewohnt – absolut großartig. Er ist flüssig, humorvoll und zieht einen sofort wieder in diese düstere Märchenwelt hinein. Auch die Spannung bleibt über das gesamte Buch hinweg auf einem sehr hohen Niveau. Ich fand diesen Teil genauso lesenswert und packend wie die Vorgänger; es gab für mich keine Längen und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.

Der Knackpunkt:
So sehr ich das Buch beim Lesen genossen habe, so enttäuscht war ich leider vom Ende. Ich hatte mir erhofft, dass sich die vielen Puzzleteile endlich zu einem großen Ganzen zusammensetzen. Stattdessen wirft das Finale für mich mehr Fragen auf, als es beantwortet. Es fühlt sich nicht ganz „rund“ an, und ich hätte mir mehr Klarheit für den Abschluss dieser tollen Geschichte gewünscht.

Fazit:
Ein sehr starkes Buch mit dem gewohnten Suchtfaktor, das mich jedoch mit einem weinenden Auge zurücklässt, weil das Ende nicht alle Erwartungen erfüllen konnte. Wer die Reihe angefangen hat, sollte diesen Teil natürlich trotzdem nicht verpassen!

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Veröffentlicht am 16.03.2026

„Starker Plot Twist, aber die Figuren konnten mich nicht überzeugen“

Not Quite Dead Yet
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Die Grundidee von Not Quite Dead Yet hat mich sofort neugierig gemacht und klang nach einem richtig spannenden Thriller. Leider konnte mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen.

Ich bin mit keinem ...

Die Grundidee von Not Quite Dead Yet hat mich sofort neugierig gemacht und klang nach einem richtig spannenden Thriller. Leider konnte mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen.

Ich bin mit keinem der Charaktere wirklich warm geworden und konnte viele ihrer Entscheidungen oder Verhaltensweisen nur schwer nachvollziehen. Dadurch fiel es mir manchmal schwer, richtig in die Geschichte einzutauchen.

Der Plot Twist am Ende hat mir dagegen sehr gut gefallen und war für mich definitiv eines der Highlights des Buches. Auch fand ich es positiv, dass die Geschichte nicht doch noch auf ein überraschendes Happy End hinauslief. Das hat gut zur Stimmung der Story gepasst.

Mein persönlicher Favorit im Buch war tatsächlich der Hund – für mich der sympathischste „Charakter“ der ganzen Geschichte.

Insgesamt eine spannende Idee mit einem starken Twist am Ende, die mich emotional leider nicht ganz erreichen konnte.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Spannender Plot, aber die Chemie stimmte nicht ganz

Schönes Geld
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Bei "Schönes Geld" von Gabi Jacobi bin ich zwiegespalten. Da mir der Inhalt eines Krimis sehr wichtig ist, möchte ich mit dem Positiven beginnen: Der Fall an sich ist wirklich spannend. Die Autorin hat ...

Bei "Schönes Geld" von Gabi Jacobi bin ich zwiegespalten. Da mir der Inhalt eines Krimis sehr wichtig ist, möchte ich mit dem Positiven beginnen: Der Fall an sich ist wirklich spannend. Die Autorin hat hier eine interessante Geschichte konstruiert, die mich bis zum Schluss gerätselt lassen hat. Der Plot ist solide und bietet genau die Rätsel, die man von einem guten Krimi erwartet.

​Leider gab es für mich jedoch zwei größere Kritikpunkte, die den Lesespaß gedämpft haben:
Die Charaktere:
Ich fand die Protagonisten leider ziemlich anstrengend. Es fiel mir schwer, eine Bindung zu ihnen aufzubauen, da ihr Verhalten auf mich oft nervig wirkte.
Der Schreibstil: Dieser war leider gar nicht mein Fall. Ich bin nur schwer in einen flüssigen Leserythmus gekommen, was das Vorankommen in der Geschichte etwas mühsam gemacht hat.

​Fazit:
Ein spannender Fall für Zwischendurch, bei dem man aber Abstriche bei den Charakteren und der sprachlichen Umsetzung machen muss. Wer über nervige Ermittler hinwegsehen kann, bekommt aber eine gute Story geboten.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

In einem Rutsch durchgestrobelt

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Ich bin immer noch völlig atemlos! Arno Strobels neues Werk „Ungelöst“ hat mich von der ersten Seite an so gepackt, dass ich es tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen habe. Es war unmöglich, das Buch ...

Ich bin immer noch völlig atemlos! Arno Strobels neues Werk „Ungelöst“ hat mich von der ersten Seite an so gepackt, dass ich es tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen habe. Es war unmöglich, das Buch auch nur für fünf Minuten wegzulegen.

Strobel schafft es wie kein Zweiter, diese unterschwellige, nervenaufreibende Atmosphäre aufzubauen. Man spürt förmlich, wie sich die Schlinge immer weiter zuzieht.

Die außerordentlich realistischen Charaktere sind für mich das Herzstück des Buches. Die Figuren sind keine Schablonen, sondern wirken wie Menschen aus dem echten Leben – mit all ihren Ecken, Kanten und psychologischen Tiefen. Man fiebert nicht nur mit, man leidet regelrecht mit ihnen.

Der Bezug zu seinem früheren Werk "das Wesen" ist so unglaublich gelungen und geschickt eingewoben. Es gibt der Geschichte eine ganz neue, faszinierende Tiefe, ohne dass es aufgesetzt wirkt.

Fazit:
Ein absolutes Muss für jeden Thriller-Fan! Wer intelligente Plots und authentische Charaktere liebt, kommt an „Ungelöst“ nicht vorbei. Für mich ein klares Highlight des Jahres!

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