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Veröffentlicht am 07.05.2026

Eine Tasse Tee

Im Sommer der Wildbienen
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Die Geschichte dreht sich um Flora – und der Name ist hier wirklich Programm. Die junge Frau liebt Pflanzen und die Natur über alles. Gerade hat sie ihr Studium abgebrochen und versucht irgendwie ihren ...

Die Geschichte dreht sich um Flora – und der Name ist hier wirklich Programm. Die junge Frau liebt Pflanzen und die Natur über alles. Gerade hat sie ihr Studium abgebrochen und versucht irgendwie ihren Platz im Leben zu finden. Was allerdings nur wenige Menschen außerhalb ihrer Familie wissen: Flora ist Autistin. Bis zu ihrer Diagnose hat sie sich jahrelang angepasst, nur um nicht aufzufallen und endlich irgendwo dazuzugehören. Doch soziale Interaktionen kosten sie unglaublich viel Kraft, Mimiken und Reaktionen anderer Menschen kann sie oft nur schwer einschätzen und der Alltag fühlt sich für sie häufig wie eine permanente Überforderung an.
Nach einer Panikattacke in einem Kaufhaus zieht Flora schließlich einen Schlussstrich unter ihr bisheriges Leben in der Großstadt. Sie zieht in das kleine, alte Haus ihrer verstorbenen Großmutter aufs Land – zu einer Frau, zu der der Kontakt schon seit Jahren abgebrochen war. Dort erwartet sie nicht nur ein wunderschöner, verwilderter Garten, sondern auch jede Menge Herausforderungen – mit der Natur, mit ihren neuen Nachbar und vor allem auch mit sich selbst.

Dies ist der erste Roman der Drehbuchautorin Nina Mayen und ich finde, man merkt der Geschichte an, dass die Autorin ein gutes Gespür für Figuren und zwischenmenschliche Situationen hat. Sie schreibt in einem lockeren und sehr unterhaltsamen Tonfall und beschreibt dabei besonders gelungen, in welchem Zwiespalt sich Flora oft befindet.
Auf der einen Seite möchte sie z.B. ihre Eltern und Geschwister nicht verletzen oder vor den Kopf stoßen, auf der anderen Seite kann sie es kaum aushalten, wenn ständig Menschen durch ihr Zimmer laufen, ihre Sachen anfassen, etwas umstellen, Krümel hinterlassen oder sie ungefragt umarmen wollen. Für Außenstehende wirkt das Verhalten von Flora manchmal befremdlich oder schwer nachvollziehbar, doch gleichzeitig macht das Buch deutlich, wie anstrengend es für sie ist, permanent über die eigenen Grenzen zu gehen. Genau deshalb beginnt Flora nach und nach überhaupt erst herauszufinden, wo diese Grenzen eigentlich liegen und wie sie diese anderen Menschen gegenüber kommunizieren kann.
Gar nicht so einfach, vor allem dann nicht, wenn plötzlich auch noch Gefühle und Verliebtheit dazukommen.
Nach ihrem Umzug aufs Land ist Flora plötzlich zum ersten Mal wirklich auf sich allein gestellt. Um ihre Ziele zu erreichen, muss sie immer wieder über sich hinauswachsen und sich Situationen stellen, die sie eigentlich komplett überfordern. Besonders schön fand ich dabei auch, wie Flora nach und nach erkennt, dass sie und ihre verstorbene Großmutter sich viel ähnlicher waren, als sie zunächst gedacht hat.
Nina Mayen beschreibt sehr schön, wie Flora langsam erkennt, was sie eigentlich vom Leben möchte, wie sie leben will und wo ihr eigener Platz sein könnte. Teilweise sind das Gefühlschaos und die permanente Überforderung der Hauptprotagonistin beim Lesen kaum auszuhalten, gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass genau das vermutlich sehr authentisch dargestellt ist und die Lebensrealität vieler AutistInnen oder deren Angehörigen widerspiegelt.
Besonders mochte ich außerdem die vielen herzlichen Nebenfiguren. Die Autorin erschafft eine warme Atmosphäre und Charaktere, mit denen man gerne Zeit verbringt.

Fazit:
Eine ruhige, herzerwärmende Geschichte, bei der man sich wohlfühlt und gleichzeitig selbst ein wenig ins Nachdenken kommt.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Wenn der Zugwind bläst

Zugwind
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Rezension zu gleichnamigen Hörbuch aus dem argon Verlag:
Im Mittelpunkt des aktuellen Romans von Iryna Fingerova "Zugwind", der von Jakob Walosczyk übersetzt wurde, steht Mira Zehmann – Hausärztin, Mutter ...

Rezension zu gleichnamigen Hörbuch aus dem argon Verlag:
Im Mittelpunkt des aktuellen Romans von Iryna Fingerova "Zugwind", der von Jakob Walosczyk übersetzt wurde, steht Mira Zehmann – Hausärztin, Mutter und Ehefrau –, die ihre Heimat Odesa vor Jahren verlassen hat, um sich gemeinsam mit ihrer Familie in Deutschland ein neues Leben aufzubauen. Doch als der Krieg in der Ukraine beginnt, gerät ihr mühsam aufgebauter Alltag ins Wanken. Die Arztpraxis, in der sie später selbst tätig ist, wird zur Anlaufstelle für geflüchtete Landsleute, die nicht nur medizinische Hilfe suchen, sondern auch Trost, Verständnis und ein Stück Heimatgefühl.

Dabei beschreibt Iryna Fingerova sehr eindringlich, wie belastend es sein kann, ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart, alter Heimat und neuem Leben zu stehen. Besonders gelungen fand ich, dass die Autorin ihre Geschichte nicht ausschließlich schwer erzählt. Immer wieder blitzen sarkastische, überspitzte und beinahe humorvolle Momente auf, die der Geschichte etwas sehr Menschliches verleihen. Gerade dadurch wirken viele Szenen authentisch und nahbar.
Auch Lisa Hrdina bringt diese Mischung aus Ernsthaftigkeit, Melancholie und feinem Humor beim Lesen wirklich gut rüber. Ihre Interpretation passt hervorragend zu Mira und transportiert sowohl die leisen als auch die emotional aufgewühlten Momente sehr glaubwürdig.

Besonders berührt hat mich, wie deutlich spürbar wird, welche Entbehrungen, inneren Konflikte und Unsicherheiten mit einer Auswanderung verbunden sein können – selbst lange nachdem man sich eigentlich schon ein neues Leben aufgebaut hat. Gleichzeitig zeigt das Hörbuch, wie schwierig es ist, für andere stark zu sein, wenn man selbst noch mit der eigenen Zerrissenheit kämpft.
Manchmal war mir der Fokus auf Miras Überforderung und ihre gedanklichen Spiralen allerdings etwas zu präsent, wodurch sich manche Passagen für mich ein wenig gezogen haben.

Fazit:
Eine Geschichte über Heimatverlust, Migration und die emotionale Belastung des Neuanfangs. Hörenswert!

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Wo ein Kirschbaum im Haus wächst und ein Hund auf zwei Beinen geht

Tanzende Frau, blauer Hahn
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Im Mittelpunkt dieses Romans steht die besondere Freundschaft zwischen Roxana und Camil, die sich bereits als Kinder im rumänischen Ort Busteni kennenlernen. Während Roxana aus Bukarest stammt und die ...

Im Mittelpunkt dieses Romans steht die besondere Freundschaft zwischen Roxana und Camil, die sich bereits als Kinder im rumänischen Ort Busteni kennenlernen. Während Roxana aus Bukarest stammt und die Sommer bei ihrer Tante und Großmutter in dem kleinen Ort verbringt, wächst Camil dort als Sohn einer Eisenbahnerfamilie auf. Jahr für Jahr begegnen sich die beiden wieder und verbringen gemeinsam die Sommer ihrer Kindheit und Jugend.
Dabei erzählen sie sich Geschichten erfundene ebenso wie tatsächlich erlebte über die Bewohner des Dorfes und über das Leben selbst. Zwischen Fantasie, Erinnerungen und Beobachtungen entsteht so eine ganz eigene Welt, die die beiden miteinander teilen. Doch während die Jahre vergehen, entwickelt sich nicht nur ihre Freundschaft weiter, sondern auch ihre gemeinsame Geschichte schreitet Stück für Stück voran bis zu ihrem Ende.

Dana Grigorcea erschafft in ihrem Roman eine ganz besondere Atmosphäre. Melancholisch, magisch und gleichzeitig voller Wärme. „Tanzende Frau, blauer Hahn“ ist eines jener Bücher, die weniger von großen dramatischen Ereignissen leben, sondern vielmehr von Stimmungen, Erinnerungen und den Geschichten zwischen den Zeilen.
Im Zentrum stehen Roxana und Camil, die gemeinsam aufwachsen, sich ineinander verlieben und über viele Jahre hinweg miteinander verbunden bleiben. Besonders schön fand ich dabei, wie die beiden über die Geschichten der Dorfbewohner oft eigentlich über sich selbst sprechen. Dinge, die sie nicht direkt auszusprechen wagen oder vielleicht selbst noch gar nicht richtig greifen können, spiegeln sich in ihren Erzählungen über andere Menschen wider. Dadurch entsteht eine stille, beinahe zärtliche Form der Annäherung zwischen den beiden Figuren.
Umrahmt wird diese Liebesgeschichte von der inzwischen erwachsenen Roxana, die gemeinsam mit einem Pianisten auf Lesereise unterwegs ist, nachdem sie ihre eigene Geschichte veröffentlicht hat, genauso, wie sie es sich als junges Mädchen immer erträumt hatte. Dana Grigorcea erzählt dabei von Träumen, Hoffnungen und Wünschen, die sich manchmal tatsächlich erfüllen können, aber auch davon, wie sehr Herkunft und gesellschaftliche Unterschiede Lebenswege prägen. Während diese Unterschiede für Roxana und Camil als Kinder kaum eine Rolle spielen, treten sie mit den Jahren immer deutlicher hervor. Durch unterschiedliche Bildungswege, berufliche Chancen und die Leben, die beide schließlich führen werden.
Gleichzeitig ist dieser Roman auch eine Liebeserklärung an den kleinen Ort Busteni und seine Menschen. Die Autorin schreibt über die Schönheit der Natur, aber auch über die Veränderungen der Zeit. Über Gentrifizierung, Städter, die Ferienhäuser bauen, und einen Ort, der langsam sein Gesicht verändert. Mit ihren Geschichten hält sie Busteni und seine Bewohner jedoch lebendig.

Dana Grigorcea, die 1979 selbst in Bukarest geboren wurde, in Rumänien aufgewachsen ist und heute in der Schweiz lebt, verleiht ihrem Roman dabei eine große Authentizität. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, stand mit ihren Büchern auf der Longlist des Deutschen Buchpreises und kuratiert in diesem Jahr zudem das Münchner Literaturfest unter dem Motto „Freiheit“.

Ihr Roman folgt dabei einem ganz eigenen Rhythmus. Durch die vielen kleinen Episoden über die Dorfbewohner entsteht eine beinahe schwebende Magie, der man sich nur schwer entziehen kann.

Fazit:
Eine melancholische und poetische Geschichte über Liebe, Erinnerungen, Träume und Hoffnungen im Wandel der Zeit. Für mich ein absolutes Lesehighlight dieses Jahres.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Welche Schwester willst du sein?

Beth is dead
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Rezension zu gleichnamigen Hörbuch aus dem Der Audio Verlag:

In dem aktuellen Thriller von Katie Bernet, der von Katarina Ganslandt ins Deutsche übersetzt wurde, wird das Leben der vier March-Schwestern ...

Rezension zu gleichnamigen Hörbuch aus dem Der Audio Verlag:

In dem aktuellen Thriller von Katie Bernet, der von Katarina Ganslandt ins Deutsche übersetzt wurde, wird das Leben der vier March-Schwestern von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Ihr Vater ist Schriftsteller und er hat ein Buch geschrieben. Über seine Töchter, über ihr Leben, über ihre intimsten Momente. Das Problem? Niemand hatte im Vorfeld eine Ahnung davon.
Als das Buch „Little Women“ dann schließlich erscheint, schlägt es ein wie eine Bombe. Nicht nur innerhalb der Familie sorgt die Veröffentlichung für Entsetzen, auch die Öffentlichkeit reagiert gespalten. Zwischen Faszination und moralischer Empörung entstehen schnell unterschiedliche Lager: Die einen feiern die Geschichte, die anderen verurteilen sie scharf, denn schließlich geht es um reale Kinder, deren Leben ungefragt zur Unterhaltung wird.
Mit der Zeit lässt der mediale Rummel nach. Doch für die Schwestern ist nichts mehr wie zuvor. Sie müssen lernen, mit ihrer neuen Rolle umzugehen – als Figuren, die plötzlich jeder zu kennen glaubt. Als Projektionsfläche, als Social-Media-Thema, als Personen, über die geurteilt wird. Besonders schwer trifft es Beth. Denn im Buch ihres Vaters stirbt sie. Ein fiktionales Ende, das sich wie ein Schatten über ihr echtes Leben legt. Bis zu dem Zeitpunkt als aus Fiktion Realität wird. Denn eines Nachts ist Beth plötzlich wirklich tot, nur diesmal war es kein geschriebener Schluss.

Was mir an dem Thriller besonders gut gefallen hat, ist die Erzählweise. Die Geschichte wird nämlich kapitelweise aus den Perspektiven der einzelnen March-Schwestern geschildert. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild, das sich Stück für Stück zusammensetzt. Immer wieder gibt es Zeitsprünge, mal befinden wir uns in der Zeit vor Beths Tod, dann wieder in der Gegenwart.
Gerade zu Beginn kann das zwar kurz etwas fordern, weil man sich erst orientieren muss, doch genau darin liegt auch der Reiz: Nach und nach greifen die einzelnen Erzählstränge ineinander und ergeben ein Gesamtbild.
Durch die unterschiedlichen Blickwinkel bleibt lange unklar, was eigentlich wirklich passiert ist. Jede Schwester bringt ihre eigene Wahrheit mit und genau dieses Spiel mit Wahrnehmung und Realität sorgt für eine Spannung, die sich kontinuierlich steigert und immer weiter zuspitzt.

Im Hörbuch wurde diese Vielstimmigkeit besonders gelungen umgesetzt. Die Perspektiven werden von unterschiedlichen Sprecherinnen getragen: Julia Nachtmann, Lisa Cardinale und Nina Reithmeier verleihen den Figuren jeweils ihre ganz eigene Stimme und machen sie dadurch greifbar und lebendig.
Durch die vielen Dialoge entsteht fast das Gefühl, als würde man den Gesprächen direkt beiwohnen. Man ist nah dran, an den Figuren selbst, aber auch an ihrem Umfeld und vor allem an ihren Gedanken sowie Gefühlen. Genau das hat es für mich so spannend gemacht: Ich habe wirklich lange gerätselt, was passiert ist und wer letztlich die Verantwortung für Beths Tod trägt.
Die Sprecherinnen setzen den Thriller atmosphärisch dicht um und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe. Denn eines wird schnell klar: Hier geht es nicht nur um eine spannende Handlung, sondern um weit mehr, um Wahrnehmung, Schuld und die Frage nach Wahrheit.

Fazit:
Eine ungewöhnliche, vielschichtige Geschichte, die sowohl als Buch als auch im Hörbuchformat hervorragend funktioniert. Intensiv, spannend und absolut hörenswert.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Die Blumen im Wandel der Zeit

Tulpenwut und Rosenliebe
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Gabriele Tergit, bekannt als Historikerin und Autorin, veröffentlichte 1958 unter dem Titel „Kaiserkron und Päonienrot“ ihre kleine Kulturgeschichte der Blumen. In dieser Ausgabe erfahren wir unter dem ...

Gabriele Tergit, bekannt als Historikerin und Autorin, veröffentlichte 1958 unter dem Titel „Kaiserkron und Päonienrot“ ihre kleine Kulturgeschichte der Blumen. In dieser Ausgabe erfahren wir unter dem aktuellen Titel „Tulpenwut und Rosenliebe“, wie Gärten überhaupt entstanden. Nämlich sobald die Grundbedürfnisse des Menschen nach Nahrung, Kleidung, sicherer Wohnraum abgedeckt waren, legt er Gärten an. Tergit beleuchtet zudem die Bedeutung von Blumen in der Geschichte, von der Lotusblume der Ägypter bis zur Tulpe in den Niederlanden, samt der berühmten Tulpenmanie.
Damit man sich die einzelnen Pflanzen, die genannt werden auch gut vorstellen kann, ist das Buch reich bebildert. Diese Illustrationen stammen von Pierre-Joseph Redouté, einem legendären botanischen Maler des 18. und 19. Jahrhunderts. Redouté, der bekannt für seine exakten und eleganten Blumenbilder war Seine Bilder bringen die Geschichte der Blumen sozusagen visuell zum Blühen. So entsteht ein wunderbar erzähltes und illustriertes Werk, das Kultur- und Blumengeschichte vereint.

Da es so schön aufbereitet ist, eignet sich das Buch aus dem Schöffling Verlag hervorragend als Geschenk. Nur falls vielleicht jemand noch eine kleine Aufmerksamkeit für den Muttertag sucht. Aber auch Männer, die sich für die Geschichte des Gärtners und der Blumen interessieren, werden hier sicher interessante neue Fakten erfahren.

Fazit:
Ein informatives Buch zum Thema Gärten im Allgemeinen und Blumen im Speziellen im Wandel der Zeit, wunderschön illustriert.

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