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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2025

spannend und nervenaufreibender Thriller

Abgrundtiefer Hass
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Yanis ein kleiner Junge begleitet seine Mutter beim Einkauf. An und für sich ist er für sein Alter schon ziemlich selbständig und möchte dies auch beweisen. Sie vereinbaren, dass sie sich bei der Kasse ...

Yanis ein kleiner Junge begleitet seine Mutter beim Einkauf. An und für sich ist er für sein Alter schon ziemlich selbständig und möchte dies auch beweisen. Sie vereinbaren, dass sie sich bei der Kasse wieder treffen. Wenig später trifft seine Mutter bei der Kasse ein, doch von ihrem Sohn fehlt jede Spur. Wie länger sie wartet, desto unruhiger wird sie.

Zufällig trifft HK Mik Kohonen auf dem Parkplatz die suchende Mutter. Schnell ist er bereit, ihr bei der Suche zu helfen. Gottseidank trägt Yanis eine Uhr, die aufzeigt, wo er sich zur Zeit befindet. Was sie dabei beobachten, können sie sich überhaupt nicht vorstellen. Yanis befindet sich mehrere Kilometer vom Einkaufs-Shop entfernt irgendwo im tiefen Wald. Die grosse Frage, wie ist er dort hingekommen und was macht er dort?

Gleich zu Beginn der Geschichte kommt Spannung auf. In relativ kurzen Kapiteln lernen wir verschiedene sehr spezielle Personen kennen. Da fragt man sich, was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und in all diesem Wirrwarr steht Mik Kohonen. Für ihn ist ganz klar, da steckt etwas sehr Böses dahinter, das schon vor langer Zeit seinen Lauf genommen hat. Die Geschichte ist in zwei grundsätzlichen Erzählstränge aufgebaut. Gekonnt verknüpft die Autorin diese zu einem Finale, der es in sich hat. Eine grosse Überraschung wird erst zum Schluss erklärt. Ihr Schreibstil ist einfach und klar.

Mik Kohonen hat sich inzwischen immer mehr von seinem Trauma erholt. Dabei unterstützte ihn die Polizeipsychologin Sofia Eriksson und half ihm, aus diesem Tief herauszutreten. Dabei sind sich die beiden immer nähergekommen, doch beide scheuen sich, ihre Gefühle zu offenbaren. Trotzdem ist Sofia eine sehr wertvolle Unterstützung bei der Klärung dieses Falles. Mit von der Partie ist auch Miks Partner Loris Anders, der sehr wertvolle Hinweise herausfindet.

Fazit: Ein äusserst brutaler und spannender Thriller, den ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

tiefgründiger Kriminalfall

Die Farbe des Schattens
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Der 2. Fall von Susanne Tägder fordert Hauptkommissar Groth gleich zu Beginn. Der 11-jährige Matti Beck wird vermisst. Zuletzt ist er von seinem Freund Axel auf dem Mönkeberg gesehen worden. Ab jetzt beginnt ...

Der 2. Fall von Susanne Tägder fordert Hauptkommissar Groth gleich zu Beginn. Der 11-jährige Matti Beck wird vermisst. Zuletzt ist er von seinem Freund Axel auf dem Mönkeberg gesehen worden. Ab jetzt beginnt ein wahres Puzzlespiel mit Befragungen eventueller Zeugen etc. Eine Mauer des Schweigens erwartet Groth und seine Kollegen. Spuren gibt es, doch sind es die richtigen?
Vor gut sechs Jahren hat man einen Jungen tot aufgefunden. Schnell ist klar, dass dieser sexuell missbraucht worden ist. Trotz intensiver Suche ist der Täter nicht gefunden worden. Nach einigen Tagen wird Matti in einem leerstehenden Mehrfamilienhaus im Keller tot aufgefunden. Anhand der Spuren, die die Spurensicherung aufdeckt, gibt es Gemeinsamkeiten. Der Mann, der Matti entdeckt hat, ist Alkoholiker. Bei den Verhören verstrickt er sich immer mehr. Schlussendlich sind der Staatsanwalt sowie einige Polizisten überzeugt, dass sie den richtigen Täter festgenommen haben. Einzig Groth und sein Kollege sind nicht überzeugt. Für sie gibt es immer noch einige Widersprüche.

Groth ist nach Akteneinsicht überzeugt, dass die beiden Fälle Gemeinsamkeiten aufweisen, nur welche?

Nach einigen Wochen kommt es zu einem wahren Durchbruch, als sich eine Zeugin meldet, die bis anhin geschwiegen hat. Groth und sein Kollege sind jetzt überzeugt, dem richtigen Täter auf der Spur zu sein.

Susanne Tägder hat einen ganz eigenwilligen Schreibstil, sehr detaillierte Beschreibungen der jeweiligen Situationen. Groth als ihr Hauptprotagonist hat eine schicksalshafte Vergangenheit zu verarbeiten. Schon in der Zeit, in der in Hamburg ermittelte, ist er mit seinen Erfolgen bekannt geworden. Inzwischen arbeitet er schon ein paar Monate in seinem Heimatort und es gefällt ihm soweit ganz gut. Sein Markenzeichen ist seine Verbissenheit, die nicht alle an ihm schätzen. Doch genau diese Eigenschaft führen zum Erfolg.

Das Cover eher düster, so wie ich mir diese Gegend vorstelle. Lieber Schweigen als zu viel preisgeben.
Ein fesselnder Kriminalroman mit viel Zeitgeschichte und Lokalkolorit. Zur Abwechslung gefällt mir diese Art Krimis, nicht allzu reisserisch und doch baut sich Spannung auf.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

schwieriger herausfordernder Fall

Nach dem Leben
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Hanna und Jan sind inzwischen ein gut eingespieltes Team. Als Polizeipsychologe geht er eher ruhig und besonnen an die Sache ran. Sie als Hauptkommissarin wählt öfters den direkten Weg, temperamentvoll ...

Hanna und Jan sind inzwischen ein gut eingespieltes Team. Als Polizeipsychologe geht er eher ruhig und besonnen an die Sache ran. Sie als Hauptkommissarin wählt öfters den direkten Weg, temperamentvoll und am liebsten mit dem «Kopf durch die Wand». Auch privat läuft es bei den beiden im Moment sehr gut. Der längere Urlaub hat den beiden gutgetan.
Zum Fall: Ein 75-jähriger Mann wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Alles spricht dafür, dass sich Helmut Gepken Selbstmord begann. Die Gerichtsmedizin stellt jedoch fest, dass sich in seinem Blut ein sehr hoher Hypoglykämie-Wert befand. Gemäss seiner Familie ist jedoch nicht bekannt, dass Gepken an zu hohem Blutzucker gelitten hat. Die Polizei aus Vechta unter der Leitung von Hauptkommissar Bölscher bittet Hanna und Jan, sie bei der Klärung dieses Todesfalles zu unterstützen.
Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig, da Gepken nach seiner Scheidung ein sehr zurückgezogenes Leben führte. Seinen Nachbarn begegnete er freundlich, aber zurückhaltend. Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig, und immer wieder kommt es zu Rückschlägen. Das strapazierte nicht nur Hannas Nerven, sondern auch meine. Jan schafft es, mit seinen sehr guten psychologischen Einschüben, Klarheit ins Dunkel zu bringen.
Das Cover ist wie schon die drei vorgehenden Bücher erneut sehr schön gestaltet und passt zum Inhalt der Reihe.
Ein Kriminalfall, der mich nicht kalt liess, wie raffiniert, die Täterschaft vorging und eine Lösung präsentiert, mit der ich gut leben kann. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

ein ungewöhnlicher Fall

Am Ende des Sturms
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Inzwischen ermitteln Jan Tommen und sein «Spezial-Team» schon im 12. Fall. Ein Mann wird tot in seiner Wohnung in der Badewanne aufgefunden. Alles sieht danach aus, dass er unglücklich gestürzt ist. Jan ...

Inzwischen ermitteln Jan Tommen und sein «Spezial-Team» schon im 12. Fall. Ein Mann wird tot in seiner Wohnung in der Badewanne aufgefunden. Alles sieht danach aus, dass er unglücklich gestürzt ist. Jan Tommen hat jedoch seine Zweifel und will es genau wissen. Der Tote war italienischer Staatsangehöriger und lebte und arbeitete seit gut drei Jahren in Berlin. Schnell wird entdeckt, dass er unter falschem Namen hier gelebt hat. Bei weiteren Ermittlungen führen die Spuren nach Sardinien. Vor drei Jahren versank vor der Küste nach einem Sturm ein Segelboot. Dabei fanden der schwerreiche Besitzer sowie seine Frau und Tochter den Tod. Nur zwei Crew-Mitglieder konnten sich an Land retten. Viele Fragen um das tragische Unglück sowie was hat der Tote in Berlin damit zu tun?
Jan Tommen und seine Freunde stossen auf ihrer Spurensuche immer mehr auf Fragen. Allen voran, wer will unbedingt verhindern, dass das Geheimnis gelüftet wird?
Jan Tommen ist bekannt, dass seine Ermittlungs-Methoden nicht immer regulär sind. Bei ihm zählt einfach der Erfolg und dazu ist er auf seine Freunde angewiesen. Jeder trägt dazu bei, sei es Max als IT-Nerd, oder Zoe, die Gerichtsmedizinerin aber auch Chandu und Patrick. Dazwischen gibt es immer kleinere Anekdoten zum Schmunzeln. Unterstützt werden sie auf Sardinien von einem sehr kompetenten Polizeichef.
Auch wenn vieles im echten Leben nicht möglich ist, Alexander Hartung versteht es, mich fast jedes Mal für seine Fälle einzunehmen. Schon in den ersten paar Seiten wird es spannend und dramatisch. Schlüssig wie gewohnt, wird der Fall geklärt und lässt einmal mehr das erfolgreiche Team feiern. Die 5 Sterne und eine Leseempfehlung sind verdient.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

äusserst spannend

Die Sättigung
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Arne Stiller steht vor einer weiteren Herausforderung. Zusammen mit seinem Kollegen Horst Plattner soll er das mysteriöse Verschwinden von Dolph Gehrmann aufklären. Diese Zusammenarbeit gefällt ihm überhaupt ...

Arne Stiller steht vor einer weiteren Herausforderung. Zusammen mit seinem Kollegen Horst Plattner soll er das mysteriöse Verschwinden von Dolph Gehrmann aufklären. Diese Zusammenarbeit gefällt ihm überhaupt nicht, doch sein Chef macht Druck. In den nächsten Tagen ist Karneval mit dem Motto klassische Masken wie sie in Venedig getragen werden.
Simon Pawelke, betreibt einen kleinen Imbiss. Kurz vor Feierabend hört er ein Geräusch und schon wird er mit einem Elektroschocker ausser Gefecht gesetzt. Was ihm bevorsteht, ist äusserst brutal. Arne Stiller tappt anfänglich ziemlich im Dunkel. Erst bei einem weiteren Mord gibt es einen Hinweis in Form eines ganz speziellen Bildes. Als ausgewiesener Kryptologe steht er anfänglich vor einen Riesenrätsel. Nach weiteren Morden, die irgendwie eine Gemeinsamkeit haben, kommt er der Lösung im näher.
Bis es so weit ist, gibt es noch einige Knacknüsse zu lösen und der Schluss wartet mit einer besonderen Überraschung auf.
Auch das 8. Buch ist wiederum hochspannend und vor allem grausam, nichts für Zartbesaitete. Was mir immer gefällt, sind die Einschübe von Stillers JALTA-SINN-Tag, was Armakuni sagt.
Elisa Haller bestätigt hier einmal mehr, was für ein hervorragender Krimi-Autor er ist. Seine Kreativität gespickt mit vielen Wendungen, da wird es nie langweilig. 5 Sterne und eine Leseempfehlung sind verdient.

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