Ungewöhnliche Magie gespickt mit Fabelwesen und Intrigen
Ruinous Creatures - Der Kuss des PhönixAdela wird durch ein ungeplantes Ereignis früher als gedacht zur Verbinderin ernannt. Sie soll also nun anstelle ihres Lehrmeisters die Schädel der verstorbenen Tiere im Tal, die sie bisher nur gepflegt ...
Adela wird durch ein ungeplantes Ereignis früher als gedacht zur Verbinderin ernannt. Sie soll also nun anstelle ihres Lehrmeisters die Schädel der verstorbenen Tiere im Tal, die sie bisher nur gepflegt hat mit den Novizen der Orden verbinden. Je nachdem mit welchem Tier man verbunden wird kann man unterschiedliche Magie wirken. Je mächtiger das Tier, z.B. ein Drache oder Einhorn, desto mächtiger ist auch die Magie. Kian hofft auf einen Drachen, denn er braucht das Drachenfeuer für seinen Plan, seiner Familie zu helfen und seine Eltern zu rächen. Doch alles kommt ganz anders, als Adela verbotenerweise mit einem Phönixschädel verbunden wird. Phönixe gibt es nur Paarweise und Kian wurde vom zweiten Schädel erwählt.
Endlich mal wieder ein Einzelband mit einzigartiger Magie und Protagonisten, die in ihren 30ern sind. Das Magiesystem war zu Beginn sehr befremdlich, da die Magie von Tierschädeln kommt, die die Auserwählten als Masken tragen, aber sobald man sich darauf eingelassen hat ist es einfach nur super interessant. Der Schreibstiel ist sehr angenehm und passend zur Stimmung die oft etwas düsterer ist. Die ganzen Fabelwesen im Tal und die Beschreibungen sind sehr genau. Die Protagonisten waren mir beide gleich sympathisch, auch wenn sie beide sehr verschieden sind. Ich bin zwar froh, dass es ein Einzelband ist, aber denke, dass man durchaus noch mehr daraus hätte machen können. Einiges, wie auch die Beziehung von Adela und Kian hätte man noch mehr ausbauen können und an manchen Stellen noch weiter in die Tiefe gehen können. Manche Handlungen wirkten einfach etwas sprunghaft und übereilt. Aber nichtsdestotrotz sehr gelungen.
Fazit: Ein Debütroman, der sich lohnt und den ich nur empfehlen kann.