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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.10.2020

So klingt es wenn die Alpha Crew Musik macht

Alea Aquarius. Die Songs
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Als großer Fan der Buchreihe „Alea Aquarius“ durfte natürlich auch das Musikalbum dazu nicht fehlen. Die Lieder und Texte, die man aus den Büchern kennt wurden vertont und es entstanden fantastische Aufnahmen, ...

Als großer Fan der Buchreihe „Alea Aquarius“ durfte natürlich auch das Musikalbum dazu nicht fehlen. Die Lieder und Texte, die man aus den Büchern kennt wurden vertont und es entstanden fantastische Aufnahmen, die einen in die Welt der Alpha Crew entführen.
Mit den Sängern und Sängerinnen wurde eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Die Stimmen sind klar und ausdrucksstark. Besonders die Stimmen von Tess und Alea haben es mir angetan. Da mich oft auch einfach die Melodie verzaubert hat hat es mir sehr gut gefallen, dass auch die Instrumentalversionen der Lieder auf dem Album vertreten sind.
Mann muss die Aleabücher nicht zwingend gelesen haben, um die Songs zu hören. Sie sind auch ohne ‚Vorwissen' schön anzuhören. Jedes einzelne der Lieder hat eine Message die super rübergebracht wird. Mal geht es um Klimaschutz, mal um Freundschaft mal um Mut. Alles was das Herz begeht und womit jeder was anfangen kann.
Fazit: Für alle Alea-Fans eine schöne Ergänzung zu den Büchern und für alle anderen einfach schöne Gute Laune Songs zum mitsingen und nachdenken

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2020

Auf der Suche nach Freiheit

A. S. Tory und der letzte Sommer am Meer
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Im mittlerweile dritten Band der A. S. Tory Reihe begeben sich Sid und Chiara auf eine Reis nach und durch England. Alles beginnt relativ harmlos mit einem Besuch bei Tory und einem anschließenden Ausflug ...

Im mittlerweile dritten Band der A. S. Tory Reihe begeben sich Sid und Chiara auf eine Reis nach und durch England. Alles beginnt relativ harmlos mit einem Besuch bei Tory und einem anschließenden Ausflug ans Meer mit dem Auftrag herauszufinden, was Freiheit bedeutet. Auch Sids Freund Chan ist mit von der Partie. Am Strand von Camber lernen sie noch drei Mädchen aus Hamburg kennen. Als dann 2 der Mädchen verschwinden und auch der Flüchtling namens Laith, mit dem sich eines der Mädchen angefreundet hat nicht mehr auffindbar ist machen sich Sid und Chiara auf die Suche. Und da sind sie nicht die einzigen. Auch die Polizei fahndet nach Laith.
Im dritten Band wird die Geschichte durch einige Tagebucheinträge von Emily, einem der drei Hamburger Mädchen und den Gedanken von Laith bereichert. Man erhält so nochmal neue und spannende Informationen und einen Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere. Der gewohnt flüssige Schreibstil und die abenteuerliche Geschichte mit wunderschönen Schauplätzen in England verleiten einen dazu immer weiter zu lesen. Die ernsten Themen werden dabei gut eingebunden und man hat einiges zum nachgrübeln. Ich persönlich finde es immer wieder interessant, wie einfach es Chiara und mittlerweile auch Sid fällt unvoreingenommen auf alle möglichen Fremden zuzugehen. Man merkt, dass die beiden erwachsener geworden sind. Gerade deshalb sind mir besonders Chiaras Handlungen in diesem Band teilweise sehr unbedacht vorgekommen. In manchen Situationen konnte ich die Handlung der Beiden einfach nicht nachvollziehen bzw. hätte ich einfach ganz anders gehandelt. Nichtsdestotrotz bin ich wieder sehr gerne mit den Beiden unterwegs gewesen und ich hoffe es kommen noch einige Bände. Mich würde vor allen auch interessieren, wie es mit Laith weitergeht.
Fazit: Mal wieder ein fantastischer Roadtrip, der sich mit der Frage nach Freiheit befasst und dabei das Thema Flüchtlinge hervorragend einbringt

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 20.09.2020

Spannender Krimi mit selbst ermittelnden Autor

Mord in Highgate
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Ich kannte Band 1 der Reihe nicht, hatte aber keinerlei Probleme in die Geschichte reinzukommen. Es ist also nicht zwingend notwendig Teil 1 gelesen zu haben!
Privatdetektiv Daniel Hawthorne wird von der ...

Ich kannte Band 1 der Reihe nicht, hatte aber keinerlei Probleme in die Geschichte reinzukommen. Es ist also nicht zwingend notwendig Teil 1 gelesen zu haben!
Privatdetektiv Daniel Hawthorne wird von der Polizei bei einem Mordfall an einem Scheidungsanwalt hinzugezogen und nimmt mit seinem Biographen und true crime Autor Anthony Horowitz den Fall auf. So einfach wie der Fall zu Beginn schien bleibt es natürlich nicht. Ein weiterer Toter und eine unsympathische Polizeibeamtin verkomplizieren das Ganze auch noch. Auch Hawthorn selbst trägt nicht unbedingt dazu bei die Dinge klarer zu sehen. Zumindest empfindet das Anthony so.
Ich fand das Buch absolut faszinierend, da der Autor selbst eine Figur im Buch ist. Es ist fantastisch geschrieben und die Figuren sind sympathisch bzw. authentisch. Der Kriminalfall war spannend und mit den ganzen Details und neuen Information die man erhält baut sich alles Stück für Stück auf. Genau wir Anthony habe ich ewig gebraucht um den Mörder zu identifizieren, war aber dann doch etwas schneller als er. Da man von Hawthorn fast keine Informationen bekommt, sondern eher böse Blicke und komische Antworten ist man immer mal wieder kurz vorm Resignieren. Eins meiner Highlights war es immer wenn Anthony als Autor in der Geschichte vorkam bzw. wenn von seinen Büchern die Rede war. Das wurde einfach genial eingebaut. Ab und zu habe ich den Faden etwas verloren, als der zweite Tote identifiziert wurde und der Zusammenhang zum Scheidungsanwalt festgestellt wurde. Da waren dann auf einmal so viele Leute, dass ich mit den Namen immer etwas durcheinander kam.
Fazit: sehr interessante Erzählweise im Stil von Dr. Watson. Band 1 werde ich definitiv auch noch lesen. Leseempfehlung von meiner Seite!

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 31.08.2020

Ein wirklich schönes Buch mit fantastischen Illustrationen und viel Witz

Unheimlich peinlich – Das Tagebuch der Ruby Black
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Wer hat die peinlichste Familie der Welt? Ich glaube jeder konnte diese Frage mal mit ICH! beantworten. So auch die 11-jährige Ruby Black. Aber wer kann es ihr verübeln, wenn sie mit ihrer Familie auf ...

Wer hat die peinlichste Familie der Welt? Ich glaube jeder konnte diese Frage mal mit ICH! beantworten. So auch die 11-jährige Ruby Black. Aber wer kann es ihr verübeln, wenn sie mit ihrer Familie auf dem Friedhof wohnt, ihr Vater Särge baut und ihre Oma Friedhofsyoga unterrichtet. Und Mamas sind ja irgendwie immer peinlich. Vorallen wenn sie einem den Kosenamen ‚Spinnenbeinchen‘ geben und den dann quer über den Schulhof der neuen Schule brüllen. Ruby hat wegen ihrer Friedhofsfamilie in ihrer alten Schule schlechte Erfahrungen gemacht und musste die Schule wechseln. Hier an der neuen Schule darf also NIEMAND Etwas über Ruby's Familie erfahren, sonst wird sie wieder von allen gemobbt. Aber sind die vielen kleinen (Not-)lügen wirklich notwendig? Was passiert, wenn doch alles rauskommt? Das erfahrt ihr in Ruby's Tagebuch!
Das Buch hat einen sehr angenehmen flüssigen Schreibstil. Durch die Verschieden Schriften und den wunderbaren Illustrationen wird alles auch nochmal super aufgelockert und man kann sich alles gleich nochmal besser vorstellen. Das Buch spricht wichtige Themen wie Mobbing, Angst, Vertrauen, Familie und Freundschaft an und verpackt das alles Kindgerecht. Mir kam es so vor als wären Ruby's Handlungen etwas zu überzogen dargestellt, aber meine 13-jährige Schwester hat mich eines Besseren belehrt. Sie war von dem Buch begeistert. Zusammen geben wir also 5 Sterne. Ein nettes kleines Extra waren noch der ‚Wie peinlich bist du?‘- Test und das Rezept.
Fazit: Ein wirklich schönes Buch mit fantastischen Illustrationen und viel Witz für jüngere Leser

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Veröffentlicht am 30.08.2020

Witziges und spannendes Zeitreiseabenteuer mit einer taffen Protagonistin

Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv
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Max Maxwell ist Historikerin und Archeologin. Das hört sich jetzt nicht wirklich spannend an, aber wenn man den Umstand mit einbezieht, dass Zeitreisen möglich sind, dann schaut die ganze Sache schon anders ...

Max Maxwell ist Historikerin und Archeologin. Das hört sich jetzt nicht wirklich spannend an, aber wenn man den Umstand mit einbezieht, dass Zeitreisen möglich sind, dann schaut die ganze Sache schon anders aus. Max Leben als richtige Historiker beginnt, als sie eine Stelle am St. Marys angeboten bekommt. Nach einer kurzen Ausbildung darf sie zusammen mit ihrem Partner und ihren Historikerkollegen in die Vergangenheit reisen. Und zwar sehr weit in die Vergangenheit. Ich sage nur T-Rex. Da wird einem dann auch recht schnell klar, dass es nicht ganz ungefährlich ist in der Zeit zu reisen. Die Geschichte mag es gar nicht, wenn man sich einmischt und auch aus der Zukunft droht Gefahr.

Am Anfang ging es noch recht gemächlich zu und ich habe die Zeit auch gebraucht, um mich an Max und an den Schreibstil zu gewöhnen. Ich persönlich finde Zeitreisen immer recht schwierig in einem Buch gut darzustellen, aber hier ist es gut gelungen. Es klang alles sehr gut recherchiert und es hat alles wunderbar zusammengepasst. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft passen prima und auch wenn es mal chaotisch wird verliert man nicht den Faden. Max als Protagonistin finde ich auch klasse. Sie ist nicht einfach und auch nicht jedermanns Geschmack, aber ich mag ihren Humor.

Fazit: Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv wird nicht das letzte Buch der Reihe gewesen sein, welches ich lese. Allen die auf ein witziges und spannendes Zeitreiseabenteuer gehen möchten sehr zu empfehlen

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  • Charaktere