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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2025

Süße Geschichte mit schöner Botschaft

Mäusekind, es ist so weit, dein großer Tag: Geburtstagszeit!
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Nicht mehr lange, dann ist er da, der Geburtstag des Mäusekindes. Doch was sollen die anderen Tiere im Wald ihm schenken? Der Winter war hart und sie haben nicht so viel zur Verfügung. Aber sie entdecken, ...

Nicht mehr lange, dann ist er da, der Geburtstag des Mäusekindes. Doch was sollen die anderen Tiere im Wald ihm schenken? Der Winter war hart und sie haben nicht so viel zur Verfügung. Aber sie entdecken, dass die besten Geschenke von Herzen kommen und die schönsten Überraschungen sind.

Wer kennt es nicht? Der Geburtstag naht und man ist voller Vorfreude und fragt sich auch, was man wohl geschenkt bekommt.
Dieses Buch übermittelt eine ganz besondere und wichtige Botschaft, dass es nicht auf das Materielle ankommt, sondern auf die Dinge, die von Herzen kommen. Gerade in der heutigen Zeit muss immer alles besser und schöner sein, es zählt bei so vielen Dingen nur der Preis und der materielle Wert. Da kommt dieses Kinderbuch genau richtig, denn es zeigt, dass es nicht immer die teuersten Sachen sein müssen, sondern, dass man oft schon mit kleinen Dingen die größte Freude bereiten kann. Es zählt, dass man sich Gedanken gemacht hat und es von Herzen kommt.

Mir hat auch der in Reimform geschriebene Text sehr gut gefallen. Dadurch ist es sehr angenehm zu lesen, aber auch zuzuhören.

Zusätzlich zu dieser tollen Geschichte sind die Illustrationen in dem Buch zuckersüß und wunderschön anzusehen.

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  • Thema
Veröffentlicht am 22.02.2025

Nach der Leseprobe mehr erwartet

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
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Nach dem Lesen der Leseprobe war ich wirklich super gespannt auf das Buch. Ich fand die Idee der Handlung sehr originell und habe mich sehr gefreut, dass ich für diese Leserunde ausgewählt wurde.

Eine ...

Nach dem Lesen der Leseprobe war ich wirklich super gespannt auf das Buch. Ich fand die Idee der Handlung sehr originell und habe mich sehr gefreut, dass ich für diese Leserunde ausgewählt wurde.

Eine Frau begibt sich Nacht für Nacht in eine gefährliche Situation, indem sie zu fremden Männern ins Auto steigt, da sie so hofft den Entführer ihrer Schwester zu finden.
Diese Szene fand ich so spannend beschrieben und ich konnte mich direkt hineinversetzen. Diese Szene war ausschlaggebend für mich, dass ich an der Leserunde teilnehmen wollte. Es muss so nervenaufreibend sein zu fremden Männern ins Auto zu steigen. Auf der einen Seite hat sie gehofft so den Täter zu finden, aber auf der anderen Seite war sie jedes Mal erleichtert, wenn er es doch nicht war.

Leider konnte der Rest des Buches nicht an diesen ersten Eindruck anschließen.
Ich mag es grundsätzlich sehr gerne, wenn Geschichten aus verschiedenen Blickwinkeln, von verschiedenen Personen und verschiedenen Zeitebenen erzählt werden, da man mehr Einblicke bekommt. Bei diesem Buch muss ich aber leider sagen, dass es mir nicht ganz so gut gefallen hat. Es waren mir einfach zu viele verschiedene Ebenen und ich hab mir sehr schwer getan alle im Überblick zu behalten. Außerdem waren es insgesamt zu viele Charaktere und Namen, die ich ständig durcheinandergebracht habe. Es wurden so viele Charaktere vorgestellt, die im Grunde dann für die Handlung gar nicht wirklich wichtig waren und mich nur verwirrt haben.
Da wäre meiner Meinung nach weniger mehr gewesen.

Im letzten Abschnitt wurde das Buch dann ein bisschen besser. Die Spannung nahm endlich zu und ich habe mich auf die Auflösung gefreut.
Zum Ende muss dann aber wieder sagen, dass es für mich nicht wirklich befriedigend aufgehört hat. Es wurden zu wenige Fragen beantwortet. Es ist einfach zu viel offen geblieben. Da wären ein paar mehr Seiten am Ende gut gewesen und dafür hätte man aus dem ersten Abschnitt etwas weglassen können, da er sich für mich etwas gezogen hat.

Ich war von dem Einstieg in das Buch echt total begeistert und habe mich sehr auf das Lesen gefreut. Leider hat mich der Rest des Buches nicht ganz abgeholt. Ich hätte es vorgezogen, wenn wenigere Nebencharaktere vorgekommen wären und es schon früher in der Geschichte spannend wird. Und ich mag keine offenen Enden.
Die Idee zur Handlung des Buches hatte auf jeden mehr Potenzial.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Habe mehr Spannung erwartet

Die Insel der Angst
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Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen und mich neugierig auf mehr gemacht. Das Cover passt sehr gut zum Titel, da man nur einen verlassenen Leuchtturm am Rande der Klippen und rundherum ...

Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen und mich neugierig auf mehr gemacht. Das Cover passt sehr gut zum Titel, da man nur einen verlassenen Leuchtturm am Rande der Klippen und rundherum das tosende Meer sieht. Gefällt mir sehr gut und bringt die erwartete düstere Stimmung sehr gut rüber.

Leider ist der Inhalt dann nicht mehr ganz so düster und spannend wie erwartet.
Der Prolog war noch richtig spannend und hat mich beim Lesen der Leseprobe neugierig auf das Buch gemacht. Doch irgendwie hab ich nie wirklich eine Verbindung zu den Personen aufgebaut, man hat einfach zu wenig Einblicke in ihre Persönlichkeiten erhalten. Ich konnte mit keinem mitfühlen und mitfiebern, sie waren mir leider alle relativ egal. Auch Tess, die Protagonistin des Buches, hat keinen großen Eindruck auf mich gemacht und ist nicht von den anderen Personen hervorgestochen.

Von der Handlung her hat sich die erste Hälfte echt etwas gezogen. Ich hab am Anfang schon etwas gebraucht bis ich endlich reingefunden habe, aber es war mir dann doch zu wenig spannend. Es ging hauptsächlich darum, dass sie die Leiche gefunden haben und um weit hergeholte Erklärungen und Vermutungen.
Die zweite Hälfte war dann schon besser, vor allem dem Ende zu, in der letzten Nacht auf der Insel. Da wurde es dann doch noch mal etwas spannender. Man wusste nicht, wem man noch trauen kann. Aber das war halt wirklich nur ein Bruchteil des gesamten Buches.
Das Ende war mir dann zu gehetzt. Das was am Anfang zu langgezogen war, war am Ende zu kurz. Für mich sind zum Schluss noch ein paar Fragen offen geblieben und hätte mir etwas genauere Erklärungen und Auflösungen gewünscht.

Alles in allem, hab ich mir einfach mehr erwartet. Die Spannung blieb zu kurz und kam nur am Ende kurz auf. Der Twist am Ende war ganz nett, aber ich hätte mir auch früher schon mehr Überraschungen und Wendungen gewünscht.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Leider viel nicht umgesetztes Potential

May Morrigans mysteriöse Morde
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May Morrigan, ist eine schon etwas ältere Dame, die mit ihrem besten Freund in einem großen Herrenhaus in einem kleinen englischen Dorf lebt. May lebt aber ein Doppelleben: Auf der einen Seite ist sie ...

May Morrigan, ist eine schon etwas ältere Dame, die mit ihrem besten Freund in einem großen Herrenhaus in einem kleinen englischen Dorf lebt. May lebt aber ein Doppelleben: Auf der einen Seite ist sie die liebenswürdige, engagierte alte Dame und auf der anderen Seite ist sie eine Mörderin, die unliebsame Personen aus dem Weg räumt.
Danny Fox ist ein aufstrebender Journalist, der den neusten Vermisstenfall eines jungen Mädchens verfolgt. Er vermutet einen Zusammenhang zu anderen ähnlichen Vermisstenfällen von vor einigen Jahren.
Es kommt dazu, dass May, Danny und ihre Freunde schlussendlich gemeinsam ermitteln. Finden sie heraus wer der Täter ist? Können sie das Mädchen noch retten?

Ich wurde von dem Buch leider etwas enttäuscht. Ich habe mir einiges erwartet, da die Leseprobe lustige Charaktere und einen "cozy" Kriminalfall in einem kleinen Dorf angedeutet hat.
Die Handlung hat einiges an Potential, mit der man einen wirklich spannenden Krimi schreiben hätte können, jedoch ist es hier, meiner Meinung nach, leider nicht gelungen.

Man beginnt das Buch mit den zwei Handlungssträngen: May, die Menschen aus dem Dorf, die sie nicht leiden kann, beseitigt und Danny, der den Vermisstenfalls des Mädchens verfolgt. Diese beiden Stränge verbinden sich im Laufe des Buches, aber irgendwie ist es nicht ganz nachvollziehbar und für mich einfach zu willkürlich, weshalb die beiden zusammenkommen.
Es werden viele interessante Themen angeschnitten, aber dann sofort wieder fallengelassen. Zum Beispiel Mays Vergangenheit - man erfährt nur sehr wenig über sie, man erhält nur ein paar kleine Einblicke und Hinweise auf die dann aber nicht weiter eingegangen wird. Ich konnte auch nie wirklich eine Verbindung zu ihr aufstellen, einfach weil wir so wenige Einblicke bekommen und sie nicht wirklich kennen lernen.

Vor allem das letzte Drittel hat mich sehr enttäuscht. Hier findet die Auflösung statt. Ich will ja nichts verraten, aber ich finde sie sehr gehetzt und nicht ganz nachvollziehbar.

Das Buch hat so viele einzelne Handlungsstränge und Andeutungen, die man einzeln und mehr in die Tiefe verfolgen hätte können. So waren es für mich einfach zu viele Themen die nur angeschnitten und wieder fallen gelassen wurden. Es ging nirgends in die Tiefe und die Spannung hat darunter gelitten.
Alles in allem also eine Handlung mit großem Potential, das leider nicht ausgeschöpft wurde.

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Veröffentlicht am 16.11.2024

Mein Buch-Highlight des Jahres

Bright Young Women
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Pamela ist die Vorsitzende eines Verbindungshauses einer Universität in Florida. Eines Nachts im Jahr 1978 dringt ein Mann in das Verbindungshaus ein, misshandelt mehrere junge Frau und tötet sogar zwei ...

Pamela ist die Vorsitzende eines Verbindungshauses einer Universität in Florida. Eines Nachts im Jahr 1978 dringt ein Mann in das Verbindungshaus ein, misshandelt mehrere junge Frau und tötet sogar zwei davon. Pamela war zufällig wach und konnte den Täter beim Verlassen des Hauses beobachten. Durch diesen schrecklichen Vorfall ändert sich ihr Leben komplett. In Folge kämpft sie dafür, dass der Täter gefunden und verhaftet wird. Sie stößt dabei auf viel Widerstand und Misogynie. In ihrem Bestreben nach Gerechtigkeit trifft sie auf Tina, die ihre Partnerin Ruth durch den selben Täter verloren hat. Gemeinsam kämpfen sie dafür den Täter hinter Gitter zu bringen.

Das Buch "Bright Young Women" von Jessica Knoll ist mein absolutes Buch-Highlight des Jahres. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und tief berührt. Beim Lesen musste ich das Buch mehrmals weglegen, um die beschriebenen Ereignisse mal sacken zu lassen bevor ich weiterlesen konnte. Die Geschichte hat mich teilweise sehr mitgenommen.

Das Besondere an diesem Buch ist, dass die volle Aufmerksamkeit auf den Opfern liegt und nicht auf dem Täter. Die grauenvollen Taten des Täters werden nicht verherrlicht, dem Täter wird so wenig Beachtung geschenkt, wie möglich. Die Geschichte konzentriert sich auf das Leben der Opfer, wie sie nach der Tat weiterleben und für Gerechtigkeit kämpfen, trotz all der Steine, die ihnen in den Weg gelegt werden.

Die Geschichte wird von zwei Blickwinkeln betrachtet, aus der Sicht von Pamela und aus der Sicht von Ruth.
Bei Ruths Blickwinkel, die selbst ein Opfer des Mörders wurde, wird auf die Zeit vor ihrem Mord eingegangen. Diese Kapitel waren für mich auch schwer zu lesen, da man eine Bindung zu Ruth aufgestellt hat, aber man wusste auch wie tragisch ihre Geschichte enden wird.
Bei Pamela dreht es sich um die Zeit nach der Tat im Verbindungshaus, ihr Bestreben den Mörder hinter Gitter zu sehen und die Gerichtsverhandlung. Außerdem gab es hier auch einige Sprünge in die Gegenwart und man konnte sehen, dass auch nach all den Jahren, diese Tat immer Teil von Pamelas Leben sein wird und sie geformt hat.

Die Autorin hat ein wunderbares Buch geschaffen, bei dem sie reale Geschehnisse mit Fiktion vermischt. Das Buch ist sehr emotional, macht tief betroffen und zeigt den Kampfgeist der Frauen auf. Es wird die Geschichte der Opfer erzählt und nicht die Taten des Täters hervorgehoben, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Das Buch kann ich nur klar empfehlen!!

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