SChwierige Ermittlungen
Die Mallorca-Kommissarin - Schatten über Calvià„...Was sie gesehen hatte, wäre besser ungesehen geblieben…“
Dieser Satz im Prolog bezieht sich auf ein Gemälde. Er baut sofort Spannung auf.
Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben. Obwohl ...
„...Was sie gesehen hatte, wäre besser ungesehen geblieben…“
Dieser Satz im Prolog bezieht sich auf ein Gemälde. Er baut sofort Spannung auf.
Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben. Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne, hatte ich kein Problem der Handlung zu folgen.
Der Schriftstil sorgt für den hohen Spannungsbogen, unter anderen durch die kurzen Kapitel.
Die Kommissarin Thea besucht in Palma zusammen mit ihrer Freundin Becca die Vernissage der jungen Künstlerin Juna. Die Bilder werden wie folgt charakterisiert.
„...Weiche Linien im Diskurs mit kraftvollen Farben formten Landschaften oder Gesichter, die an einer Stelle brachen und sich aufzulösen schienen…“
Als die beiden Frauen am nächsten Tag die Künstlerin in ihrer Wohnung besuchen wollen, ist sie tot. Im Haus finden sie Bilder, die Kopien eines bekannten Gemäldes von Goya sind. Der Fall landet bei David, dem Freund von Thea., denn Thea selbst befindet sich im Sabbatical. Das hindert sie aber nicht daran, sich umzusehen und die richtigen Fragen zu stellen.
Da die Vermutung einer Fälschung von Gemälden nahe liegt, wird Luca, ein Experte auf dem Gebiet, hinzugezogen. Seine Aufgabe ist es, in Galerien zu recherchieren. Da es auch um deutsche Galeristen geht, nimmt er Thea mit.
Das Buch vermittelt mir eine Menge an Informationen über den Kunstmarkt. So erfahre ich unter anderem, wie Preise zustande kommen.
Ein Galerist verweist die Ermittler an einen Gutachter, weil ein Gemälde zu völlig überhöhten Preis verkauft wurde.
„...Selbst mit aggressiven Marketing liegt seine Marktwert bei höchstens einer Million. Und das auch nur, weil er gerade im Trend liegt…“
Bei Luca schrillen alle Alarmglocken. Doch der Fall hat nichts mit dem Mord zu tun. David und sein Team kommen nicht voran. Thea stellt fest:
„...In diesem Punkt tickten sie ähnlich. Wenn ein Fall sie gepackt hatte, verbissen sie sich darin, bis er gelöst war…“
Es gibt zwei Verdächtige, doch keine Beweise. Bei der Observation wird es für David und Thea gefährlich.
Es gilt noch einige Klippen zu umschiffen, bis endlich der Täter gestellt ist.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen.