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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2024

Wissenschaftlicher Blick in den Kochtopf

Flavorama
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Das wissenschaftliche Buch von Arielle Johnson entführt uns unsere eigenen Sinne für Geschmack und Geruch neu zu hinterfragen. Salzig, Sauer, Süß, Umami , Bitter und Scharf (Umami ist ein neuer Begriff ...

Das wissenschaftliche Buch von Arielle Johnson entführt uns unsere eigenen Sinne für Geschmack und Geruch neu zu hinterfragen. Salzig, Sauer, Süß, Umami , Bitter und Scharf (Umami ist ein neuer Begriff und wird mit dem Glutamat Geschmack verglichen Die Gerüche unterscheiden sich in Fruchtig, Pflanzlich, Würzig, Kräuterig und Fleischig. Zuerst ist es mir schwer gefallen, mich mit den wissenschaftlichen Aspekten in der Küche auseinanderzusetzen. Aber dann, nachdem dritten Anlauf wurde die Experimentierfreude geweckt. Die Autorin hat neben der Wissenschaft auch 99 Rezepte, die ich ganz sicherlich ausprobieren werde, in das sehr interessant Buch mit aufgenommen. Das sehr moderne Cover des Buches passt perfekt zu dem sehr modernen Buch. Dieses Buch kommt zu meinen Kochbüchern und ich werde es mit Sicherheit öfter zur Hand nehmen. FAZIT: ein Buch für alle, die Lust zum kochen und experimentieren haben.

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Ein historischer Roman

Gefährliche Betrachtungen
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Ich lese sehr gern Romane, die auf historischer Grundlage basieren. Thomas Mann, ein sehr bekannter deutscher Dichter, zieht es nach Nidden in Litauen zu seinem Sommerwohnsitz. Es ist das Jahr 1930, in ...

Ich lese sehr gern Romane, die auf historischer Grundlage basieren. Thomas Mann, ein sehr bekannter deutscher Dichter, zieht es nach Nidden in Litauen zu seinem Sommerwohnsitz. Es ist das Jahr 1930, in Deutschland ist es zu dieser Zeit sehr unruhig und schwierig. Deshalb sucht er Ruhe und Abgeschiedenheit er arbeitet an einer großen politischen Rede um das deutsche Volk aufzurütteln. Miulerin, der Übersetzer von Thomas Mann, der Müller genannt wird, möchte ihr unbedingt treffen. Müller, der eine Übersetzung der antinationalistischen Rede verfasst hat und diese wird ihm dann entwendet. Diese Seiten sind sehr brisant, wenn sie in falsche Hände geraten. Nun ermitteln beide zusammen. Das schön gestaltete Cover des Buches sieht aus, wie ein gemaltes Bild an einem einsamen Ostseestrand. Am Strand scheint das Gras zu wehen. Sprachlich ist dieser Roman, kein Krimi, dem damaligen Zeitgeist angepasst. Die verschiedenen Zeit Sprünge haben das lesen etwas schwierig gemacht. Es ist eine Geschichte zur Erinnerung an den großen Dichter Thomas Mann, die jedoch fiktiv. ist.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Traurige Kindheit

Im Namen der Barmherzigkeit
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Steffi ist ein ungewolltes Kind, welches dann in eine Pflegefamilie auf einem Bauernhof in der Steiermark , vom Jugendamt, gebracht wird. Die Pflegekinder werden dort als Arbeitssklaven gehalten, während ...

Steffi ist ein ungewolltes Kind, welches dann in eine Pflegefamilie auf einem Bauernhof in der Steiermark , vom Jugendamt, gebracht wird. Die Pflegekinder werden dort als Arbeitssklaven gehalten, während die leiblichen Kinder eine gute und angenehme Kindheit erleben. Es ist ein grausamer Leidensweg der Steffi mit Schlägen, Grausamkeiten und Demütigungen, oftmals auch ohne Grund, bis hin zur Vergewaltigung durch den Bauern. Die Fürsorge lässt sich immer wieder durch einen Präsentkorb beeinflussen, dass sie auch über die unfassbaren vielen blauen Flecken bei den Pflegekindern hinweg sehen. Es gibt keinen Ausweg und niemand reagiert auf den schlechten Gesundheitszustand. Pflegekinder waren damals Kinder " zweiter Klasse " auf dem Bauernhof und ebenso in der Schule. Hera Lind beschreibt sehr sensibel und einfühlsam die Leidensgeschichte von Steffi. Dieses Buch hat mich noch lange Zeit beschäftigt. Das Cover das Buches hat mich nicht so angesprochen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne sind vollkommen klar.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Zuviel Yoga zuwenig Spannung

Still ist die Nacht (Ein Fall für Maya Topelius 2)
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"Still ist die Nacht" von Sandra Aslund ist der zweite Teil um die Kriminalinspektorin Maya Topelius. Da die Leseprobe sehr spannend war, habe ich mich auf die Geschichte gefreut, aber es ist ein Roman ...

"Still ist die Nacht" von Sandra Aslund ist der zweite Teil um die Kriminalinspektorin Maya Topelius. Da die Leseprobe sehr spannend war, habe ich mich auf die Geschichte gefreut, aber es ist ein Roman mit vielen Längen. Die Geschichte spielt im Sommer zur Mittsommernacht auf der kleinen Schäreninsel Svartlöga. Maya hat endlich Urlaub und will dort mit ihrer Freundin Emely an einem Yoga-Retreat teilnehmen. Emely ist die Leiterin dieses Events. Bei der Mittsommernachtsfeier kommt es zur Begegnung von einigen Inselbewohnern und den Teilnehmern. Die Bewohner sind über diese Veranstaltung nicht gerade begeistert, da ihre Idylle ins schwanken gerät. Als am nächsten Morgen ein Mann mit einer tödlichen Stichverletzung gefunden wird und später noch ein Mord geschieht ist die Stimmung dahin. Die Kollegen von Maya übernehmen die Ermittlung, aber sie ermittelt verdeckt. Niemand darf die Insel verlassen und unter den Bewohnern und den Teilnehmern herrscht Angst und Misstrauen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bildhaft. Der zweite Teil war nicht fesselnd, da der Fokus meiner Meinung nach zu sehr auf Esoterik, Yoga und private Konflikte beruhte. Das Cover des Buches ist gelungen. FAZIT: Ein Krimi für so mal zwischendurch ohne viel Spannung.

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Veröffentlicht am 13.10.2024

Das Schicksal zwangsverheirateter Frauen um 1720

La Louisiane
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Das Cover des Buches hat mich nicht sofort angesprochen. Dieser Roman von Julia Malye handelt von Frauenschicksalen um 1720. Es sind 'verurteilte Frauen, gesellschaftlich geächtete, physisch Kranken die ...

Das Cover des Buches hat mich nicht sofort angesprochen. Dieser Roman von Julia Malye handelt von Frauenschicksalen um 1720. Es sind 'verurteilte Frauen, gesellschaftlich geächtete, physisch Kranken die in der Heilanstalt Salpetiere in Paris ausgesucht wurden. Die Frauen wurden als "heiratsfähige" über den Ozean nach Louisiana verschifft. An manchen Stellen ist die Sprache des Buches etwas schwierig und langatmig. Die einzeln immer wechselnden Kapital des Buches sind jeweils den verschiedenen Frauencharakteren, Genevieve, Charlotte und Petronille, gewidmet. Sie werden in Louisiana zwangsverheiratet und man folgt im Buch über 15 Jahre in der Kolonie, ihren Spuren. Das Leben ist geprägt von Krankheit in den Sümpfen, Gewalt in der Ehe, Liebe und Tod. Es ist ein interessantes Thema, welches von der Autorin sehr lange und und gut recherchiert wurde. FAZIT: Es ist etwas anstrengend zu lesen, aber für denjenigen lesenswert der historische Romane liebt.

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