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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2017

Kurzgeschichten, Rezepte und Buntgemischtes rund um Irland

Mord in Cork
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Mord in Cork aus der Feder der Autorin Ursula Schmid bietet kurze Krimis rund um Cork sowie dazu passende Rezepte und Tipps für Sehenswertes in der Umgebung. Die Geschichten sind recht kurz und lassen ...

Mord in Cork aus der Feder der Autorin Ursula Schmid bietet kurze Krimis rund um Cork sowie dazu passende Rezepte und Tipps für Sehenswertes in der Umgebung. Die Geschichten sind recht kurz und lassen sich leicht und schnell lesen. Da es Kurzgeschichten sind, wird die Handlung nicht groß ausgebaut sondern schnell auf den Punkt gebracht. Großartige Spannungsbögen werden nicht erzeugt, das geht aufgrund der Kürze der Geschichten auch nicht so gut. Wer sich also einen spannenden Krimi mit viel Handlung verspricht, der wird von diesem Buch enttäuscht sein. Es sind kleine Geschichten mit oft vorhersehbarem Ausgang die gut geeignet sind um mal in einer kleinen Auszeit gelesen zu werden. Interessant fand ich die Rezepte die nach jeder Geschichte kommen und vorher im Text erwähnt wurden. Des Weiteren werden besondere Sehenswürdigkeiten im Anhang der Geschichte beschrieben. So erhält man einen kleinen Einblick in die Umgebung des jeweiligen Schauplatzes. Auch besondere Feste oder Eigenheiten des Landes finden Erwähnung.

Jede Geschichte wird mit einem Spruch eingeleitet der ein Irischer Segensspruch sein soll. Insgesamt hat mir die Mischung gut gefallen, wer eine leichte Lektüre zur Entspannung sucht und mehr über Irland erfahren möchte, wird mit diesem Buch nicht verkehrt liegen. Wer hingegen eine durchgehende Geschichte und Krimis mit viel Spannung und überraschenden Wendungen sucht, sollte lieber ein anderes Buch wählen. Der Schreibstil der Autorin ist geradlinig und ohne Schnörkel und dadurch flüssig lesbar.

Veröffentlicht am 30.04.2017

Interessantes Prequel

Die Mädchen von Strathclyde
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Die Mädchen von Strahclyde ist das Prequel zum Roman Tödliches Treibgut des Autors Denzil Meyrick. Der Autor stellt hier Constable Jim Daley vor und wie er zu seiner Dienststelle kommt.

Es ist das Jahr ...

Die Mädchen von Strahclyde ist das Prequel zum Roman Tödliches Treibgut des Autors Denzil Meyrick. Der Autor stellt hier Constable Jim Daley vor und wie er zu seiner Dienststelle kommt.

Es ist das Jahr 1986 und Constable Jim Dayley versieht seinen Streifendienst in den Straßen von Glasgow. Dort muss er sich mit betrunkenen Obdachlosen, eingeschlagenen Schaufensterscheiben und rachsüchtigen Vorgesetzten herum schlagen. Das ändert sich, als er eine tote Prostituierte findet und mit DC Brian Scott einen Serienmörder jagt.

Meyrick schreibt flüssig und schnörkellos und versteht es die Geschichte voranzutreiben und den Leser in den Bann der Situation zu ziehen. Die Protagonisten werden gut vorgestellt und als Leserin habe ich einen guten Eindruck bekommen wie die Figuren angelegt sind. Der Spannungsbogen wird in diesem Prequel gut gehalten und das Ende wartet mit überraschenden Wendungen auf, die logisch durchdacht sind. Insgesamt eine kurze Geschichte die Lust auf mehr Lesestoff des Autors macht.

Veröffentlicht am 25.04.2017

Charlies Schicksal

Verlassener Stern
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Verlassener Stern ist der zweite Band rund um das Volk der Bo'othi aus der Feder der Autorin Mona Silver. Sie erzählt die Geschichte von Charlie, die sich unvorbereitet plötzlich in eine Angehörige des ...

Verlassener Stern ist der zweite Band rund um das Volk der Bo'othi aus der Feder der Autorin Mona Silver. Sie erzählt die Geschichte von Charlie, die sich unvorbereitet plötzlich in eine Angehörige des Volkes der Bo'othi verwandelt wiederfindet. Zwölf Tage war sie verschwunden und kehrt nun völlig verwirrt zu ihren Freunden zurück. Erst langsam erschließt sich ihr die neue Welt und sie muss Entscheidungen treffen die ihr Leben komplett verändern werden. Dazu gehört auch, dass sie die Liebe ihres Lebens Sam verlassen muss.

Mona Silver schafft es eine fantastische Geschichte mit einer starken Liebesgeschichte zu verbinden. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet und durch die verschiedenen Perspektiven aus denen erzählt wird, erschließt sich eine komplexe Welt. Der Schreibstil ist flüssig und liest sich gut. Die Spannungsbögen sind gut gesetzt ohne reißerisch daher zu kommen. Man kann dieses Buch lesen ohne der Vorband Verlorener Stern zu kennen, ich würde aber empfehlen erst Band eins zu lesen, da sich die komplexe Welt der Bo'othi besser erfassen lässt und außerdem fand ich schon Band eins sehr lesenswert. Es würde einem eine gute Geschichte entgehen.

Veröffentlicht am 25.04.2017

Es wird heftiger

Melody of Eden 2: Blutwächter
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Blutwächter ist der zweite Teil der Melody of Eden Reihe der Autorin Sabine Schulter. Mel findet sich immer mehr in das Leben ihrer Gruppe ein und die Beziehung zu Eden festigt sich, dennoch ist Rufus ...

Blutwächter ist der zweite Teil der Melody of Eden Reihe der Autorin Sabine Schulter. Mel findet sich immer mehr in das Leben ihrer Gruppe ein und die Beziehung zu Eden festigt sich, dennoch ist Rufus eine ständige Bedrohung die immer wieder für Gefahr sorgt.

Sabine Schulter erzählt in gewohnt guter Manier die Geschichte rund um Mel weiter. Die Charaktere reifen und die Beziehung von Eden und Mel wird immer tiefer. Die Mitglieder der anderen Gruppen werden gut skizziert und man kann sich die einzelnen Protagonisten gut vorstellen. Der Spannungsbogen wird in der Geschichte gut gehalten und auch die ruhigeren Passagen sind immer nur eine kurze Verschnaufpause vor der nächsten fatalen Lage. Der Schreibstil ist flüssig und ich habe die Geschichte nur ungern weg gelegt, wenn ich keine Zeit hatte weiter zu lesen. Einmal angefangen wollte ich wissen wie es weiter geht und musste am Ende einen bösen Cliffhanger ertragen. Man sollte als Leser auf jeden Fall den ersten Band Blutgefährten kennen um alle Zusammenhänge erfassen zu können.

Veröffentlicht am 17.04.2017

Schöne ruhige Geschichte

Die zwei Leben der Florence Grace
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Die zwei Leben der Florence Grace von Tracy Rees entführt die Leser in die Welt des 19. Jahrhundert nach England. Florence erfährt kurz vor dem Tod der Großmutter das ihre verstorbene Mutter zur angesehen ...

Die zwei Leben der Florence Grace von Tracy Rees entführt die Leser in die Welt des 19. Jahrhundert nach England. Florence erfährt kurz vor dem Tod der Großmutter das ihre verstorbene Mutter zur angesehen Grace gehört hat. Da auch der Vater von Florence verstorben ist nimmt die Familie Grace Florence zu sich. Nun schwer fügt sich Florence in das neue Leben ein und erfährt dabei auch die Höhen und Tiefen des Lebens und der Liebe.

Die Geschichte ist in ruhigen Tönen erzählt und der Schreibstil ist bildhaft und lässt den Leser tief eintauchen in das Leben Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Charaktere werden gut gezeichnet und die Entwicklung von Florence ist gut nachvollziehbar. Es gibt keine spektakulären Spannungsbögen und vieles ist vorhersehbar. Für mich bei einer Lektüre die ich zur Entspannung lese durchaus erwünscht. Trotz einiger Längen fand ich das Buch lesenswert und kann es als ruhige Geschichte, die man mal nebenbei lesen möchte empfehlen.