Mittendrin statt nur dabei - im Wahnsinn
She’s a Star!"She's a star" hat ein sehr auffälliges Cover, das mir auch direkt ins Auge gesprungen ist.
Genau so ungewöhnlich wie das Cover ist auch die Geschichte, die uns im Buch begegnet und die ich so bisher ...
"She's a star" hat ein sehr auffälliges Cover, das mir auch direkt ins Auge gesprungen ist.
Genau so ungewöhnlich wie das Cover ist auch die Geschichte, die uns im Buch begegnet und die ich so bisher auch nicht wirklich gelesen habe.
Die gesamte Geschichte ist aus der Sicht von Jessamyn geschrieben, die sich als Schauspielerin in Vancouver einen Namen machen möchte. Leider hat sie bisher nicht viele Rollen erhalten, das meiste sind kleine Werbespots - dabei möchte sie so gerne in einem Musical mitspielen.
Als sie dann bei "The sound of music" als Betreuerin der Kinderschauspieler eingestellt wird, verliert sie sich immer mehr in ihren Vorstellungen davon, dass sie die heimliche Zweitbesetzung ist und die Hauptrolle übernehmen sollte.
Obwohl das ganze Buch aus Jessamyns Perspektive geschrieben ist, bleibt sie irgendwie nicht wirklich greifbar. Sie gleitet immer mehr ab in eine total übertriebene Empfindung von sich selbst, ihrem Talent, ihrem Anspruch und ihrer Schönheit, dass man irgendwann einfach nur noch perplex kopfschüttelnd den weiteren Ausführungen folgen kann.
Das Ende kommt dann so abrupt, dass man ein bisschen unschlüssig zurückbleibt.
Alles in allem war es ein interessantes Buch mit einer wirklich spannenden Erzählweise und Protagonistin, das mich aber letzten Endes nicht wirklich fesseln oder nachhaltig beeindrucken konnte.