Recht oberflächlicher Roman, der seiner Beschreibung nicht gerecht wird
ZIMMER 706Im Klappentext zu "Zimmer 706" wird schon der Kern der Handlung angeteasert: Kate, Ehefrau und Mutter, wird mit ihrer Affäre im Hotelzimmer eingesperrt, als das Hotel von Terroristen eingenommen wird. ...
Im Klappentext zu "Zimmer 706" wird schon der Kern der Handlung angeteasert: Kate, Ehefrau und Mutter, wird mit ihrer Affäre im Hotelzimmer eingesperrt, als das Hotel von Terroristen eingenommen wird.
Die Ausgangslage des Buchs klang erst einmal spannend und hat bei mir auch direkt viele Fragen aufgeworfen: Wieso hat Kate bereits seit 6 Jahren eine Affäre, obwohl die Beziehung mit ihrem Ehemann doch sehr harmonisch und glücklich erscheint?
Werden sie und James wohlbehalten aus dem Hotel herauskommen? Und wird durch diesen Umstand ihre Affäre aufgedeckt?
Im weiteren Verlauf des Buchs erfahren wir dann auch durch Rückblenden, wie es zu der Affäre kam und auch wie Kate ihren Mann kennen und lieben gelernt hat und wie sich ihre Beziehung entwickelt hat.
Mich hat das Buch leider über den Verlauf der Geschichte nicht so gepackt, wie ich ursprünglich erwartet hatte. Die Bedrohung durch die Terroristen im Hotel rückt irgendwie immer mehr in den Hintergrund, während Kate sich überlegt, welche Infos sie ihrer Familie mitgeben müsste, falls sie es nicht lebend hinausschafft.
Außerdem bleiben die Charaktere alle recht oberflächlich und wenig greifbar, was es noch schwieriger macht, der Story wirklich interessiert zu folgen.
Für mich war der Roman leider nicht wirklich packend, sondern eher langatmig.