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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2024

Zeitgeschichte, Bücher und ein wenig Mystery

Das Haus der Bücher und Schatten
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"Das Haus der Bücher und Schatten" ist der dritte zeitgeschichtliche Roman, den ich von Kai Meyer gelesen habe. Wie immer bei diesem Autor wurde ich sehr gut unterhalten, auch wenn der Roman meiner Meinung ...

"Das Haus der Bücher und Schatten" ist der dritte zeitgeschichtliche Roman, den ich von Kai Meyer gelesen habe. Wie immer bei diesem Autor wurde ich sehr gut unterhalten, auch wenn der Roman meiner Meinung nach nicht an "Die Bücher, der Junge und die Nacht" heranreicht.

Das reizvolle Cover macht nicht nur Lust aufs Lesen, der Roman selbst ist äußerst unterhaltsam, spannend, informativ und stellenweise mit mystischen Anklängen durchsetzt. Er wartet mit zwei Zeitebenen auf, 1913 und 1933, die sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Dabei wurde jeweils pro Zeitabschnitt so viel preisgegeben, dass ich als Leserin nicht den Überblick verlor und stets wissen wollte, wie es weitergeht. Nebenbei erfuhr ich auch noch einiges über das Baltikum und die damit verbundene deutsche Geschichte und viel über die Bücherstadt Leipzig mit ihrem (im Zweiten Weltkrieg zerstörten) Graphischen Viertel.

Insgesamt ein tolles Buch für Fans von historischen Romanen und des talentierten Autors.

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Veröffentlicht am 20.10.2024

Roman über (Bücher-)Liebe mit ein paar Schwächen

Die Bibliothek im Nebel
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"Die Bibliothek im Nebel" von Kai Meyer ist ein schön geschriebener Roman mit drei Zeitebenen, der sich rund um Bibliotheken, die Liebe zu Büchern und Menschen sowie Zeitgeschichtliches dreht.

Mir gefiel ...

"Die Bibliothek im Nebel" von Kai Meyer ist ein schön geschriebener Roman mit drei Zeitebenen, der sich rund um Bibliotheken, die Liebe zu Büchern und Menschen sowie Zeitgeschichtliches dreht.

Mir gefiel der Roman insgesamt gut. Die Zeitebenen passen gut zueinander, sodass sich die Geschichte Stück für Stück entfaltet. Was mich beim Lesen dennoch etwas störte, waren die Längen, die sich zwischendurch leider immer wieder einschlichen. So schön es ist, die Worte des Autors zu lesen, so wären ein paar weniger Sätze für mich auch in Ordnung gewesen. Daher erhält der Roman von mir vier Sterne.

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Veröffentlicht am 17.10.2024

Für Kinder und im Herzen junggebliebene Erwachsene

Pumuckl, Tiergeschichten
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Die "Pumuckl Tiergeschichten", basierend auf den Geschichten von Ellis Kaut, wurden weiterentwickelt von Uli Leistenschneider und illustriert von Nataša Kaiser. Da ich als Kind den Pumuckl mochte (und ...

Die "Pumuckl Tiergeschichten", basierend auf den Geschichten von Ellis Kaut, wurden weiterentwickelt von Uli Leistenschneider und illustriert von Nataša Kaiser. Da ich als Kind den Pumuckl mochte (und immer noch mag), musste ich dieses Buch meiner kleinen Nichte (bald fünf Jahre alt) als Vorlesebuch schenken.

Das Buch ist in viele kleine Tiergeschichten unterteilt, die eine perfekte Länge zum Vorlesen haben. Die Geschichten sind dazu passend und putzig illustriert, was das Lesevergnügen zusätzlich steigert. Die Geschichten sind inhaltlich sehr unterhaltsam und enthalten auch viele Reime, die zur Belustigung der Zuhörerschaft beitragen.

Insgesamt ein sehr schönes Kinder- und Vorlesebuch, das ich allen großen und kleinen Pumucklfans ans Herz lege. Denn bei diesem Buch dürfen auch die großen "Kinder" nostalgisch werden und ihren Spaß am Schabernack des kleinen Kobolds haben!

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Schöner Regionalkrimi mit nachdenklichen Untertönen

Lückenbüßer (Kluftinger-Krimis 13)
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"Lückenbüßer" ist der neue Roman um den Kult-Kommissar Kluftinger. Ich habe bereits alle vorherigen Ausgaben gelesen und empfehle allen Neulingen, die Reihe von Beginn an zu lesen.

Mir gefiel der Kriminalroman ...

"Lückenbüßer" ist der neue Roman um den Kult-Kommissar Kluftinger. Ich habe bereits alle vorherigen Ausgaben gelesen und empfehle allen Neulingen, die Reihe von Beginn an zu lesen.

Mir gefiel der Kriminalroman sehr gut, auch wenn die Spannung vielleicht nicht ganz so hoch ist wie bei anderen Romanen des Genres. Ich fühlte mich dennoch insgesamt sehr gut unterhalten. Das lag unter anderem daran, dass die Autoren wichtige gesellschaftliche Themen anreißen, die den Kommissar und sein Team zum Nachdenken bringen – allerdings ohne erhobenen Zeigefinger. Es findet meiner Meinung nach eher eine Reflexion statt, die dennoch klar Position bezieht. Was mir ebenfalls sehr gut gefiel, ist der reduzierte Anteil Klamauk in diesem Roman. Es gab vorherige Ausgaben, bei denen es mir persönlich zu viel Groteske war. Kluftinger kommt mir im "Lückenbüßer" dafür deutlich authentischer vor.

Alles in allem ein unterhaltsamer Regionalkrimi mit einer speziellen Hauptfigur. Wer Klufti mag, dürfte trotz reduziertem Humor auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

Bis in alle Endlichkeit
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"Bis in alle Endlichkeit" ist der zweite Thriller von James Kestrel, den ich gelesen habe. Ich bin wie bei seinem Erstlingswerk "Fünf Winter" hin und weg von diesem Autor. Er besitzt die seltene Fähigkeit, ...

"Bis in alle Endlichkeit" ist der zweite Thriller von James Kestrel, den ich gelesen habe. Ich bin wie bei seinem Erstlingswerk "Fünf Winter" hin und weg von diesem Autor. Er besitzt die seltene Fähigkeit, mich als Lesende mit seinen Büchern in einen Sog zu ziehen, aus dem ich nicht mehr auftauchen möchte.

Von Beginn an nahm mich "Bis in alle Endlichkeit" gefangen, so spannend und unterhaltsam – bis hin zu den lakonischen Kommentaren der Hauptfigur – ist dieser Thriller. Die Lektüre ist trotz manch brutaler Elemente ein steter Genuss. Im Stile eines Film noir kommt es zu immer neuen Wendungen, die der Geschichte weitere Dynamik verleihen. Dabei gelingt es dem Autor, nicht ins Absurde abzurutschen. Auch die düstere Atmosphäre, die ab der ersten Seite des Buches beinahe mit Händen zu greifen ist, hat James Kestrel hervorragend in die Zeilen eingewoben.

Insgesamt ein absolut empfehlenswerter Thriller für Fans des Genres und für Liebhaber:innen des Film noir.

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