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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2024

Tolles Thema, spannend bis zum Schluss

Das strömende Grab
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Die Cormoran Strike-Reihe ist ein Garant für tolle und spannende Leseunterhaltung. Während mir der letzte Band nicht ganz so gut gefiel, war "Das strömende Grab" wieder ein Highlight für mich.

Der Umfang ...

Die Cormoran Strike-Reihe ist ein Garant für tolle und spannende Leseunterhaltung. Während mir der letzte Band nicht ganz so gut gefiel, war "Das strömende Grab" wieder ein Highlight für mich.

Der Umfang des Romans ist beachtlich und auch das Thema ist nicht ohne: Sekten und ihre perfiden Methoden. J. K. Rowling hat es mal wieder geschafft, mich trotz vieler Details in ihren Bann zu ziehen. Wendungsreich und zeitweilig beklemmend, ließ mich die Lektüre nicht mehr los. Ein wirklich gelungenes Buch, nicht nur für Fans von Robin Ellacott und Cormoran Strike. Spannung bis zum Schluss ist garantiert!

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Veröffentlicht am 09.08.2024

Beeindruckendes Porträt, das negative Aspekte nicht ausspart

Die Pionierin im ewigen Eis
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"Die Pionierin im ewigen Eis" ist das erste Buch, das ich von Agnes Imhof gelesen habe.

Es ist ein beeindruckendes Porträt einer sehr mutigen Frau. Josephine Peary war ihrer Zeit weit voraus, einerseits. ...

"Die Pionierin im ewigen Eis" ist das erste Buch, das ich von Agnes Imhof gelesen habe.

Es ist ein beeindruckendes Porträt einer sehr mutigen Frau. Josephine Peary war ihrer Zeit weit voraus, einerseits. Andererseits konnte sie sich nicht so leicht von ihren eigenen Vorurteilen und den damaligen gesellschaftlichen Vorstellungen lösen. Agnes Imhof gelingt es im Roman sehr gut, Josephines Faszination für Grönland und die Region sowie seine Bewohner:innen aufzuzeigen. Sie lässt dabei aber auch nicht außen vor, wie sich Josephine dennoch abgegrenzt hat und sie zuweilen den Menschen dort überlegen fühlte. Auch das nicht immer spannungsfreie Verhältnis zu Robert Peary, ihrem Ehemann, wird gut dargestellt.

Insgesamt ist der Roman sehr flüssig geschrieben. Ich habe aber dennoch einige Tage für die Lektüre gebraucht, weil nicht wenige Fremdwörter darin vorkommen, die ich bisher nicht kannte. Dennoch kann ich den Roman allen ans Herz legen, die gerne zeitgeschichtliche Romane mit starken Frauenfiguren lesen.

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Solider britischer Krimi

Mord stand nicht im Drehbuch
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"Mord stand nicht im Drehbuch" von Anthony Horowitz ist der zweite Roman des Autors, den ich gelesen habe. Der erste war "Der Tote aus Zimmer 12", den ich persönlich etwas besser fand.

"Mord stand nicht ...

"Mord stand nicht im Drehbuch" von Anthony Horowitz ist der zweite Roman des Autors, den ich gelesen habe. Der erste war "Der Tote aus Zimmer 12", den ich persönlich etwas besser fand.

"Mord stand nicht im Drehbuch" ist ein solider britischer Kriminalroman mit Anleihen bei Agatha Christie. Er lässt sich flüssig lesen, wobei mir an manchen Stellen ein paar Längen zu viel waren. Detektivromane leben davon, dass sich ständig wechselnde Finten eingestreut werden, was auch hier der Fall ist. Auch die Auflösung gefiel mir ganz gut. Nur die Charaktere waren mir teilweise nicht authentisch genug, sondern wirkten ein wenig abgehoben. Aber dies sollte vielleicht den speziellen Charakter von Schauspielerinnen und Schauspielern betonen. Mich hat es beim Lesen eher angestrengt.

Dennoch kann ich den Roman allen Fans britischer Detektivromane empfehlen, die hier mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen werden.

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Veröffentlicht am 27.07.2024

Spannender neuer Fall für Janosch Janssen

Glutmoor (Janosch Janssen ermittelt 2)
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"Glutmoor" ist der zweite Teil der Reihe um Janosch Janssen und Diana Quester aus der Feder von Lars Engels. Ich hatte bereits den ersten Teil "Totes Moor" gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Auch ...

"Glutmoor" ist der zweite Teil der Reihe um Janosch Janssen und Diana Quester aus der Feder von Lars Engels. Ich hatte bereits den ersten Teil "Totes Moor" gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Auch Teil 2 ist wieder ein spannend angelegter, vielschichtiger Kriminalroman, der in der Rhön zwischen Rotem und Schwarzem Moor angesiedelt ist.

Der Krimi ist sehr gut geschrieben, sodass er sich schnell und flüssig lesen lässt. Dabei kommen die einzelnen Charaktere aber nicht zu kurz, sodass ich deren Beweggründe gut nachvollziehen konnte. Das Ermittlerteam, das primär aus Janosch Janssen und Diana Quester besteht, gefällt mir ausgesprochen gut. Der Fall an sich ist sehr gut angelegt und die Spannung bleibt von Anfang bis Ende des Buchs hoch, ohne unnötige Längen dazwischen.

Ein solider Krimi, den ich allen empfehlen kann, die gerne Krimis, mit und ohne Regionalbezug, lesen.

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Veröffentlicht am 25.07.2024

Klassischer Detektivroman

Unter Wasser stirbt man nicht!
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"Unter Wasser stirbt man nicht!" ist der erste Roman von Ross Macdonald, den ich gelesen habe. Der Roman um den Detektiv Lewis Archer hat mir sehr gut gefallen. Wie der Klappentext versprach, wurde ein ...

"Unter Wasser stirbt man nicht!" ist der erste Roman von Ross Macdonald, den ich gelesen habe. Der Roman um den Detektiv Lewis Archer hat mir sehr gut gefallen. Wie der Klappentext versprach, wurde ein zunächst einfach scheinender Auftrag zu einem spannenden Detektivroman, der sich schön lesen lässt und eine pointierte Sprache aufweist, wie ich sie von einem Detektiv erwarte. Somit hat der Roman alle meine Erwartungen erfüllt und ich kann ihn allen Detektivliebhabern nur wärmstens weiterempfehlen!

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