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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2023

Regional

Traubentod
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Bei diesem Regionalkrimi handelt es sich um den fünften Teil der Elwenfels-Reihe. Ich kenne die Vorgängerbände, bin allerdings sicher dass auch Einsteiger – durch Erklärungen aus der Vergangenheit – den ...

Bei diesem Regionalkrimi handelt es sich um den fünften Teil der Elwenfels-Reihe. Ich kenne die Vorgängerbände, bin allerdings sicher dass auch Einsteiger – durch Erklärungen aus der Vergangenheit – den Faden sofort aufnehmen können.

Das Cover passt zur bisherigen Reihe und fügt sich schön ins Regalbild ein. Im vorderen Teil gibt es eine Landkarte, um die Örtlichkeiten zuordnen zu können. Am Ende gibt es noch ein Glossar, das für den ein oder anderen Leser wichtig werden kann, da große Teile in „Pälzischer Mundart“ geschrieben sind. Dies macht auch neben der Geschichte den großen Charme aus.

Der heimlich eingebürgerte Privatermittler Carlos Herb wird mal wieder verfolgt und kann sich auf seine Freunde in Elwenfels verlassen. Wer hier einmal hingehört wird beschützt.

Eine verrückte Geschichte, in der Zusammenhalt ganz groß geschrieben wird. Viel Humor, dadurch schon eher in die Cosy Crime Ecke zu schieben, ein gefälliger Schreibstil und eine gelungene Gesamtstory machen das Lesen leicht.

Leider ist das Buch mit seinen ungefähr 380 Seiten viel zu schnell gelesen und das Warten auf Band 6 geht los.

Veröffentlicht am 24.04.2023

Gut mit Fehlern

Mutterliebe
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Ein Justiz-Krimi, der es in sich hat. Eine Journalistin, die nicht nur recherchiert sondern auch ermittelt. Eine Angeklagte, die für die Zuschauer und Außenstehenden nicht einzuschätzen ist.
Dieser Justiz-Krimi ...

Ein Justiz-Krimi, der es in sich hat. Eine Journalistin, die nicht nur recherchiert sondern auch ermittelt. Eine Angeklagte, die für die Zuschauer und Außenstehenden nicht einzuschätzen ist.
Dieser Justiz-Krimi wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und kommt dabei ganz ohne Kapitel-Überschriften aus. Man erkennt die Handlung ganz klar an den verschiedenen Schriftarten. In Normalschrift geht man mit der Journalistin auf Tour, in Kursivschrift ist es zumeist eine Rückblende aus Sicht der Angeklagten. Hier werden in starkem Maße Gefühlswelten beschrieben, die Frau wahrscheinlich besser nachvollziehen kann als Mann.
Auf den über 400 Seiten wird es nie langweilig. Meine Erwartung war eigentlich, dass ich viel Zeit im Gerichtssaal erleben werde. Aber weit gefehlt. Die Spannung steigt immer mal wieder, um dann wieder abzuflachen. Die Geschichte läuft so dahin, immer wieder erfährt man etwas Neues. Nicht immer sensationell und der geübte Krimi-Leser hat sicherlich sehr schnell eine Vermutung was hinter Allem steckt. Trotzdem konnte ich persönlich das Buch – einmal angefangen – nicht mehr zur Seite legen.
Leider kann ich aufgrund von Fehlern keine vollen 5 Sterne geben. Ohne zu viel zu verraten aber es trotzdem anzusprechen: Auf den letzten Seiten wird auf der gleichen Seite oben gesagt, der Täter sitze in Untersuchungshaft, unten wird dann beschrieben dass er letal durch einen Kopfschuss gebremst worden sei. So etwas darf weder dem Autor noch dem Lektorat passieren.
Ich habe mich insgesamt sehr gut unterhalten gefühlt und würde mich freuen, wenn eine Serie rund um Kiki Holland, ihren Maulwurf sowie die Torte entstehen würde. Ich wäre auf jeden Fall mit Freude wieder dabei.

Veröffentlicht am 21.04.2023

Wenig Ermittlungsarbeit

Die Galeristin
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Der zweite Meran Krimi um Farner und Terranostra kommt leider ohne große Ermittlungsarbeit aus. Das Private und die persönliche Fehde zwischen den Ermittlern Farner und Terranostra stehen stark im Vordergrund. ...

Der zweite Meran Krimi um Farner und Terranostra kommt leider ohne große Ermittlungsarbeit aus. Das Private und die persönliche Fehde zwischen den Ermittlern Farner und Terranostra stehen stark im Vordergrund. Dafür gibt es sehr wenig Krimi.

Mich konnte dieser zweite Teil der Serie überhaupt nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 17.04.2023

Verwirrend

Wisting und der See des Vergessens
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Ein Verwirrspiel sondergleichen.

Wer schickt Wisting anonyme Nachrichten und hofft so auf Wiederaufnahme eines alten Falles? Begibt er sich durch seine Nachforschungen eventuell sogar in Gefahr? Man ist ...

Ein Verwirrspiel sondergleichen.

Wer schickt Wisting anonyme Nachrichten und hofft so auf Wiederaufnahme eines alten Falles? Begibt er sich durch seine Nachforschungen eventuell sogar in Gefahr? Man ist hin- und hergerissen, wird in verschiedene und immer wieder sich als falsch herausstellende Richtungen geschickt. Bis es dann zum Schluss endlich so weit ist: Die Wahrheit offenbart sich.

Ich liebe diese Cold Case Reihe von Jorn Lier Horst.

Veröffentlicht am 17.04.2023

Urlaubskrimi

Südlich von Porto lauert der Tod
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Dieser Portugal Krimi lässt den Leser nicht nur in ein schönes fernes Urlaubsland reisen, sondern auch in eine heile Familienidylle abtauchen.
Ria, als Stuttgarter Polizistin bei ihrer Familie in der Nähe ...

Dieser Portugal Krimi lässt den Leser nicht nur in ein schönes fernes Urlaubsland reisen, sondern auch in eine heile Familienidylle abtauchen.
Ria, als Stuttgarter Polizistin bei ihrer Familie in der Nähe von Porto zu Besuch, hilft ihrem Schwager bei der Aufklärung eines Mordes. Dabei ist echte und altmodische Ermittlungsarbeit gefragt, denn es handelt sich um ein kleines Städtchen, in dem jeder Jeden kennt und Zusammenhalt noch gefragt ist.
Natürlich stößt man auf das ein oder andere Hindernis, aber Pia ist sehr hartnäckig in ihrer Urlaubsgestaltung.
Ein sehr schönes Cover, ein toller und flüssiger Scheibstil, jedes Kapitel mit einer liebevollen Überschrift gestaltet und mit toll herausgearbeiteten Protagonisten und Örtlichkeiten hat mich dieser Krimi sowohl überrascht als auch überzeugt.
Ich hoffe, dass Ria uns noch öfter in Portugal mit zu ihren Ermittlungen nimmt und hier eine ganze Serie folgt.