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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2025

Interessante Aspekte und berührende Elemente

Bis zum Mond
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Also ich glaube jeder hat ja schon mal von Kryptowährung gehört und ich habe schon mal versucht, es zu verstehen, aber sowohl vor dem Buch als auch jetzt verstehe ich immer noch nicht, wie das ganze funktioniert ...

Also ich glaube jeder hat ja schon mal von Kryptowährung gehört und ich habe schon mal versucht, es zu verstehen, aber sowohl vor dem Buch als auch jetzt verstehe ich immer noch nicht, wie das ganze funktioniert 😂 doch verstehen muss man das Thema nicht, um die Geschichte zu lesen und sich wiederzufinden.
Die Themen Geld, Job und das Leben im allgemeinen, wenn man noch jung und frisch im Arbeitsleben ist, werden aufgenommen und haben mich direkt angesprochen. Ich habe mich in vielen Situationen und bei Gefühlen und Problemen der Hauptfigur wiedergefunden, wodurch ich eine direkte Verbindung zur Geschichte hatte. Von Geldsorgen zu einem plötzlichen kleinen Vermögen und all das dazwischen finden wir uns bei den Hochs und Tiefs der Figuren wieder und haben auch mich angeregt, mehr über das Thema Geld nachzudenken. Insbesondere da alle Figuren Probleme mit Geld und Schulden haben, die so alltäglich und „normal“ sind, dass genau dies und die Gefühle dazu einen jeden ansprechen können. Mich hat es auf jeden Fall eingenommen, wie das plotzliche Geld endlich die Probleme löst und die Figuren befreiter leben können.

Dazu kam die Freundschaft der drei Frauen. Total unterschiedlich, insbesondere in ihren Wünschen, waren alle drei eine tolle Kombi und stellen dar, dass jeder unterschiedliche Sorgen und Wünsche hat, aber Geld doch vieles erleichtert, um eben die Sorgen zu losen und Wünsche zu ermöglichen hinzu kommt der einfache, aber doch eindrückliche Gedanke: nicht jeder muss dasselbe wollen, aber jeder Traum und Wunsch ist es wert, dafür zu kämpfen
Auch wenn ich sonst wenig aus diesem Genre lese, hat mich das Buch doch von Beginn an eingenommen, da ich ähnliche Gefühle und Sorgen habe. Zusammen mit dem Thema Geld und dem Umgang und den Möglichkeiten, fand ich es unglaublich interessant und kann es nur weiterempfehlen. Es passiert zwar nichts dramatisches, aber das muss auch gar nicht sein.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Enttäuschung

Witches of Deadly Sins
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Mit dem neuen Gewand in der Neuauflage ist mir das neue Buch von Ava Reed natürlich sofort aufgefallen, denn es verspricht alles, was ich an einer guten Hexengeschichte liebe doch ich muss sagen, dass ...

Mit dem neuen Gewand in der Neuauflage ist mir das neue Buch von Ava Reed natürlich sofort aufgefallen, denn es verspricht alles, was ich an einer guten Hexengeschichte liebe doch ich muss sagen, dass es für mich leider nicht passte.
Der Start in die Geschichte beginnt erstmal vielversprechend, indem wir in Amsterdam und in einem magischen Haus angekommen und direkt, zusammen mit der Hauptfigur Sasha, Probleme mit der Familie anfangen. Hier konnte ich noch emotionale Elemente erkennen, die mich erstmal eingenommen haben. Doch nach dem Einstieg passiert nicht das, was ich mir erhofft hatte und was im Klappentext steht. Obwohl es um die Büchse von Pandora, dem übersetzen von Texten und einer Romance mit einem Alchemist gehen soll, passiert kaum etwas.
Der Plot zieht sich bis zu den letzten 50 Seiten. Sasha arbeitet nur nebenbei und in kurzen Erwähnungen an den Texten und auch die Suche nach der Buchse wird kaum thematisiert. Es passiert einfach nichts. Sasha selbst bringt auch keine interessanten Aspekte mit. Als Figur fand ich sie kaum greifbar und dementsprechend langweilig. Selbst als der Alchemist/Love Interest erscheint, ändert sich nichts Es wird versucht Spannung, Mystery und Knistern einzubauen, doch das einzige was knisterte, waren die Seiten beim umblättern. Vier Szenen schaffen es einfach nicht, die Romance voranzutreiben oder den Plot interessanter zu machen. Die Chancen für emotionale Bindungen oder auch düstere Vorahnungen wurden nicht genutzt, sondern nur kurz eingebaut.
Ich möchte auch noch kurz zum Setting sagen, dass es absolut nicht relevant war. Die Figuren und wir als Leser*innen hätten auch in einem leeren Raum sein können. Ich hatte gerne mehr über Amsterdam gelesen
Zusammen mit dem langweiligen bzw. nicht nennenswerten Plot, der keine richtigen Höhen und Tiefe, Spannung oder emotionale Elemente lieferte, war das Buch für mich leider eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Wenig herbstlich

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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Dieses Buch hat scheinbar auf den ersten Blick alles geboten: Herbstvibes, Cozy Feeling, ein süßes Café und eine süße romantische Geschichte. Doch was kam? Leider nichts davon.

Sowohl der Klappentext ...

Dieses Buch hat scheinbar auf den ersten Blick alles geboten: Herbstvibes, Cozy Feeling, ein süßes Café und eine süße romantische Geschichte. Doch was kam? Leider nichts davon.

Sowohl der Klappentext als auch das Marketing haben mir ganz andere Vorstellung von dem Buch gegeben als das, was ich am Ende gelesen habe.
Zunächst muss ich sagen, dass der Anfang noch gut war und auch toll geschrieben. Die Story wirkte vielversprechend, auch wenn ich die Hauptfigur Schon etwas sehr privilegiert finde (ohne, dass sie sich das am Anfang so wirklich eingestehen will), doch sie macht eine Entwicklung durch. Zunächst wirkt auch das Café und der Vibe schon, doch schnell verliert sich alles.

Das Café kam mir im Endeffekt leider viel zu kurz vor, obwohl ich dachte, dass dieser Ort einen großen Raum einnehmen würde. Stattdessen kriegen wir kaum was mit und dann wird die Idee einer Bar auch noch mit reingenommen? Auch der herbstliche und cozy Vine verliert sich leider relativ schnell. Denn auch von Copenhagen kriegt man beim Lesen kaum etwas mit, wodurch weder herbstliches (bis auf das zweimalige Erwähnen von Pumpkin Spice) noch der Vibe der Stadt aufkommt.
Kommen wir zur Romance und dem Love Interest. Am Anfang fand ich beides noch vielversprechend, doch relativ schnell werden Szenen konstruiert, die sich natürlich lesen, damit Funken und Anziehung entstehen sollen, aber leider kam das null rüber. Es wirkte erzwungen und unnatürlich, obwohl am Anfang der Vibe von einer langsam sich entwickelnden Romance angeteasert wurde. Doch auf einmal geht alles total schnell. Drama, Knutschen und Streits. Und das alles in sehr kurzer Zeit. Dann wird noch ein Ich liebe dich gedroppt, ohne dass darauf eingegangen wird, dass die beiden seit 1-2 Wochen zusammen sind?
Mal ganz abgesehen davon, dass die Geschichte mit dem verstorbenen Bruder aufgenommen, dramatisiert wird und dann ganz plötzlich gelöst wird. Ein Happy End auf 5 Seiten. Alles klärt sich mit den Eltern und er verarbeitet es? Das ganze wirkte wie ohne Roten Faden, weswegen ich da dann auch raus war.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Ganz toll

Morbidly Yours
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Das Buch bestimmt mit einem humorvollen Stil, der aber keines Wegs die emotionalen Höhen und Tiefen vermissen lässt. Von Beginn an kam ich super in der Geschichte und insbesondere bei den Figuren an Lark ...

Das Buch bestimmt mit einem humorvollen Stil, der aber keines Wegs die emotionalen Höhen und Tiefen vermissen lässt. Von Beginn an kam ich super in der Geschichte und insbesondere bei den Figuren an Lark und Callum waren von Anfang an einfach zuckersüß.
Die beiden bauen langsam aber sicher eine Bindung auf, die mit einer Freundschaft anfängt. Dabei unterstützten die beiden sich gegenseitig. Dadurch kamen für mich die Gefühle wunderbar rüber, da die Gefühle auf einer wunderbaren Ebene Anfängen und den Figuren erlauben, sich gegenseitig wirklich kennenzulernen. Ein bisschen Spaß, aber ein kleines Knistern war aber doch von Anfang an fühlbar
doch die Charaktere bestechen
auch außerhalb einer gemeinsamen Geschichte. Lark konnte mich mit ihrer Art manchmal auch aufregen, aber sie ist ein doch gefestigter Charakter, wodurch sie doch erkennt, wenn sie sich blöd benimmt. Ihre Vergangenheit und die verbunden Emotionen konnten mich dennoch sehr berühren und ich habe mich total gefreut, als sie sich selbst erlaubt, wieder zu leben ∞à Clark hingegen
war einfach ein Zuckerstück! Die demisexuelle Präsentation fand ich sehr gut. Clark erklärt sich und zeigt auf, dass Sexualität persönlich ist und kein Schema F hat. Da kann ich die anderen Rezensionen nicht verstehen
Lark und Callum zusammen waren
einfach eine super Kombi, die zwar ein paar Hürden erreicht und mich aufregen, aber durch die erwachsene Art (ein Gespräch zu führen) doch realistisch war.
Die Nebencharaktere sowie die Geschichte des Filmstudio und Callums Bestattungsinstitut führten nur dazu, dass die Geschichte wunderbar rund war und verschiedene Gefühle und Theorien bei mir auslösten. Auch wenn es viele humorvolle Momente gab (die Witze wurden toll übersetzt und haben mich absolut zum Lachen gebracht 😂) und auch einen gewissen RomCom-Vibe hat, werden doch alltägliche und menschliche Probleme aufgehört: Sexismus, Familienprobleme, Trauer, aber auch Liebe, Freundschaft und die Schönheit des Lebens. Ich habe mich aufgeregt, gefreut und musste mir bei zwei Szenen auch Luft zu Fächern 😂❤️‍🔥

Eine rund um tolle, romantische Geschichte, die aber so viel mehr als nur Romance beinhaltet. Es war, als wäre man mit Lark dabei und würde einen Film machen oder wäre mit Callum unterwegs.

P.S.: Ich fand die Wahl des Genderns wirklich gut gewählt 🥰 ich fand toll, dass darauf geachtet wurde bei Larks Kolleg*innen wirklich alle miteinzubeziehen.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Echt toll

Fable for the End of the World
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Auf Fable von Ava Reid habe ich mich seit der Ankündigung gefreut, denn es versprach alles, was ich wollte: Dystopie, Gesellschaftskritik, Jäger und Gejagte und zwei junge Frauen, deren Glück einfach nicht ...

Auf Fable von Ava Reid habe ich mich seit der Ankündigung gefreut, denn es versprach alles, was ich wollte: Dystopie, Gesellschaftskritik, Jäger und Gejagte und zwei junge Frauen, deren Glück einfach nicht in den Sternen steht
Tatsächlich wurde für mich aber nicht alles optimal umgesetzt. Aber zunächst zu dem, was ich super fand: die Welt der Zukunft, die Kritik, der Mensch und egal was passiert, er nie draus lernt. Die Autorin hat hier wirklich ein realistisches wenn auch erschreckendes Bild der Zukunft aufgeführt. Es war so glaubwürdig, da es uns genau so jetzt passieren könnte ich es eine mögliche Konsequenz unseren derzeitigen Verhalten sein kann.
Umwelt, Geld, Kriege - der Mensch halt C
Die Thematik der Jagd fand ich spannend. Insbesondere wie die Jäger dargestellt werden und wie es am Ende wirklich ist. Misogynie, der menschliche Körper, die Macht des freien Willens - alles wurde kritisch dargestellt und hat mich zwar wütend gemacht, aber ish leider bereist Realität. Dies passte gut zu den Dimensionen hinter der Jagd. Vor allem als der Jägerin endlich eine Chance gegeben wird, mehr zu sein.
Inesa und Melinoë verbringen nicht viel Zeit miteinander und erleben doch so etwas wie eine andere Welt. Auch wenn die beiden sich annähern, konnte ich die romantischen Gefühle zwischen den beiden nicht so recht erkennen. Dafür vergeht im Buch zu wenig Zeit und es werden nur wenig Gespräche geführt (verständlicherweise). Für mich war es höchstens der Beginn einer möglichen romanze, jedoch wird es am Ende größer gemacht als ich es verstehen konnte.
Dennoch war es ein gutes Dystopie-Buch, welches viel Kritik an der Gesellschaft übt und wichtige Punkte anspricht. Die Romantik war für mich zu schwach zum fühlen, aber ermöglichte weitere tiefere Einblicke

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