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Veröffentlicht am 22.06.2024

Ruhiger zweiter band

This Vicious Grace - Die Verbannten
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Sehr angenehmer Schreibstil, aber dafür eine ruhigere Geschichte, die lange braucht, bis sie spannend wird.
Band 2 setzt eigentlich da ein, wo Band 1 uns zurückgelassen hat. Den Anfang fand ich etwas chaotisch, ...

Sehr angenehmer Schreibstil, aber dafür eine ruhigere Geschichte, die lange braucht, bis sie spannend wird.
Band 2 setzt eigentlich da ein, wo Band 1 uns zurückgelassen hat. Den Anfang fand ich etwas chaotisch, was aber auch an den Figuren lag, die von den Ereignissen aus Band 1 geprägt sind. Währenddessen wird dennoch nicht vergessen, was in der Geschichte vom ersten Band bereits angekündigt wurde. Hier muss ich sagen, dass ich damals schon etwas verwirrt war, wieso es überhaupt einen zweiten Band gibt. Auch nach dem Beenden der Dilogie bin ich mir der Notwendigkeit von Band 2 nicht gewiss, denn so viel passiert dann doch nicht.
Der Schreibstil liest sich zwar wesentlich besser, aber auch wenn die Figuren recht schnell aufbrechen, um erneut ihre Welt zu retten, passiert danach lange Zeit sehr wenig. Alessa und Dante laufen hin und her, es gibt Streitigkeiten, aber das ein großer Kampf ansteht, davon merkt man wenig. Zwar ist das Geplänkel und die Insel, auf der sie sind ganz nett zu lesen und total langweilig auch nicht, weil Dante ja immer noch ein paar Problemchen hat, dennoch reicht es nicht so ganz für mich. Und dies zieht sich über 3/4 des Buches. Erst zum Ende hin, kommt dann endlich Action und Bewegung in die Geschichte, jedoch eher kurz und knapp gehalten. Ohne zu Spoilern, aber das Ende Ende las sich als hätte die Autorin keine Ahnung gehabt, wie sie es auflöst und hat dann eine sehr einfache Lösung genommen.
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Veröffentlicht am 29.03.2024

Spannender Abschluss

Dark Sigils – Wen das Schicksal betrügt
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Und schon wieder eine Trilogie vorbei. Ich glaube es ist das Jahr zum beenden von Reihen :D.

Nachdem Band 2 spannend und krass endete, bin ich mit einer gewissen Spannung an den letzten Band rangegangen. ...

Und schon wieder eine Trilogie vorbei. Ich glaube es ist das Jahr zum beenden von Reihen :D.

Nachdem Band 2 spannend und krass endete, bin ich mit einer gewissen Spannung an den letzten Band rangegangen. Enttäuscht wurde ich auf keinen Fall.

Als Leser springen wir von einer Szene in die nächste, die uns Spannung und Action bietet, jedoch im Mittelteil kurz ruhiger wird. Nur um dann am Ende Schlag auf Schlag zu verkaufen, mit einem für mich doch etwas knappen Ende.

Doch Langeweile kommt hier so gut wie nie auf. Dadurch blieb ich am Ball. Gleichzeitig blieben die persönlichen Beziehungen zwischen den Charakteren dieses Mal etwas auf dem Weg liegen. Zumindest was die Nebencharaktere anging. Die Hauptfigur blieb natürlich nichts erspart: sowohl das traurige wie auch die glücklichen Momente.

Der Band war ein guter Abschluss, welcher mich unterhielt und viel Spannung bietet.
4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 28.03.2024

Flop

Curious Tides
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Curious Todes ist eines der Bücher auf die ich mich extrem gefreut habe, weil ich bereits im englischen Raum so viel Gutes gehört hatte. Es sollte DAS Dark Academia Buch sein. Die Idee an sich, die sich ...

Curious Todes ist eines der Bücher auf die ich mich extrem gefreut habe, weil ich bereits im englischen Raum so viel Gutes gehört hatte. Es sollte DAS Dark Academia Buch sein. Die Idee an sich, die sich im Buch wiederfindet ist auch interessant und das Setting eigentlich schön, jedoch war die Umsetzung für mich eher ein Flop.

Der Schreibstil war nach einigem gewöhnen gut zu lesen, aber dennoch nicht ganz was für mich (ist natürlich auch subjektiv). Erzählt wird aus zwei Perspektiven der Figuren, die leider nicht so viel zusammen gemacht haben, wie ich zunächst dachte. Auch Keiran, der durch die Inhaltsangabe größer gemacht wurde, als er es am Ende ist, war nicht wie erhofft.

Die Geschichte konnte mich dann leider auch nicht so wirklich von sich überzeugen. Es gibt an manchen Stellen ein kurzes Infodumping, welches jedoch kaum etwas erklärt, weswegen ich sehr lange überhaupt nicht wusste, was erzählt wurde, um wen oder was es geht, und worüber geredet wird. Wenn auch die Idee, die Magie und das System ab irgendeinem Punkt einigermaßen verständlich waren, so konnte es doch die Umsetzung nicht retten.
Die Charaktere sind an vielen Stellen oberflächlich und alles wird wie durch einen Schleier wahrgenommen, weswegen sich vieles emotionslos und langweilig las.
Dark Academia? Eher flach und wenig wahrnehmbar. Trotz ein paar Geheimnisse war es für mich nicht so wirklich Dark Academia und konnte die langweilige und emotionslose Geschichte nicht retten.

Leider ein Flop für mich.
1,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.03.2024

Highlight

Unwritten Love (Unwritten, Bd. 1)
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Mit Unwritten Love hat es Teresa geschafft eine sowohl lustige, als auch eine zu tief berührende und emotionale Geschichte zu schaffen, die Beziehungen, Liebe, Sexualität, Ängste und mehr Themen anspricht.

Ich ...

Mit Unwritten Love hat es Teresa geschafft eine sowohl lustige, als auch eine zu tief berührende und emotionale Geschichte zu schaffen, die Beziehungen, Liebe, Sexualität, Ängste und mehr Themen anspricht.

Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch mich so fesseln könnte, aber WOW. Mehr Wörter brauche ich eigentlich gar nicht zu benutzen, denn ich habe alles an diesem Buch geliebt.
Teresas Schreibstil mochte ich von Anfang an und durch Julian und Livia wurde die Geschichte zu einem Highlight. Beide Charaktere waren auf ihre Art super sympathisch und so realistisch mit ihren Gefühlen und Ängsten, dass ich in jeder Zeile mitgefühlt und gefiebert habe. Die Chemie der beiden war praktisch greifbar, wodurch sich die Entwicklung von Enemies zu Lovern einfach so nah und realistisch angefühlt hat. Denn wenn man sich schon hasst, was muss man da dann noch verheimlichen? Nichts. Und gerade diese Ehrlichkeit und diese Seiten bringen bei beiden alles durcheinander (zum Positiven).

Ihre Gespräche über die verschiedensten Themen, die jeweiligen kleinen süßen Handlungen, die zwar klein, aber so bedeutend sind. Dabei wird gelacht, geweint und ja, es wird auch heiß. Gerade hier wird auch einfach wieder realistisch mit dem Thema Sexualität, Liebe und Sex umgegangen, dass ich es geliebt habe.

„Das war doch immer so, wenn man nicht datete. Dass es manchen Menschen – aus welchen Gründen auch immer – schwerer fiel sich emotional und körperlich auf andere einzulassen, wurde geflissentlich ignoriert. Wenn andere es ohne Probleme schafften, dann musste es doch allen gelingen.“

Doch auch die Nebenfiguren, um die beiden herum, geben der Geschichte noch mehr. Charlotte, Julians Schwester, ist einfach nur Zucker und ihr Geplänkel mit Julian amüsant. Doch beide würden für den jeweils anderen alles tun. Einen Moment der Panik hatte ich bei Heidi, die sich jedoch schnell gelegt hat, denn schlechte Klischees? Nicht vorhanden.

Ich habe gar keine Worte, wie sehr ich das Buch geliebt habe. Auf keiner Seite habe ich mich gelangweilt oder die Emotionen in Frage gestellt. Ich habe mich in Livia, Julian und alle anderen Charaktere und die Geschichte verliebt und hoffe, dass wir noch viel mehr kriegen!
5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.03.2024

Voller Gefühle

Saras Gespür für die Liebe
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Schon lange hat mich kein Buch mehr so eingenommen und mitfühlen lassen wie dieses Buch. Romane lese ich eher weniger, vor allem da es in diesem Roman zwei Zeiten gibt, die gezeigt werden und es somit ...

Schon lange hat mich kein Buch mehr so eingenommen und mitfühlen lassen wie dieses Buch. Romane lese ich eher weniger, vor allem da es in diesem Roman zwei Zeiten gibt, die gezeigt werden und es somit auch einen historischen Teil, dennoch konnte mich das Buch auf allen Ebenen abholen.
Die Geschichte spielt zunächst ab 1910 bis Sara erwachsen und verheiratet ist. Die Hauptgeschichte jedoch spielt sich um 1990 ab und dreht sich um Abby, die Scheidungsanwältin ist. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine Geschichte von Ankommen, Liebe, Schwierigkeiten in einem neuen Leben und dem Hinterfragen ds Bestehenden. Dabei werden die verschiedensten Geschichten anderer eingebaut, die Sara beeinflusst und Abby, die anfängt sich (ungewollt) einzumischen. Die verschiedensten Emotionen, Lebenssituationen und Charaktere bringen ihre Geschichten zum Ausdruck (zum Teil sind dies Echte), die mich sehr berührt haben, zum teil sogar zum Weinen und zum Lachen.
Auch wenn beide Protagonisten wenig von eigenen Romanzen erzählen bzw. erleben, kommen Romanzen hier eindeutig nicht zu kurz. Mal ist es wie bei Romeo & Julia, mal einfach etwas Glück, sodass am Ende so viel Liebe in diesem Buch steckt, dass der Titel wirklich Programm ist.
Eine ganz große Empfehlung von mir.
4,5/5 Sterne

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