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Veröffentlicht am 12.03.2025

Tanz mit den Todsünden

Vanity Falling: Academy of Sins
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Kari Vanadis' Vanity Falling entführt den Leser in eine Welt, die von den sieben Todsünden beherrscht wird. Im Zentrum steht Rahel, eine junge Frau, die über die Macht des Hochmuts gebietet. Doch ihre ...

Kari Vanadis' Vanity Falling entführt den Leser in eine Welt, die von den sieben Todsünden beherrscht wird. Im Zentrum steht Rahel, eine junge Frau, die über die Macht des Hochmuts gebietet. Doch ihre Fähigkeiten sind ein Fluch, denn sie wird gezwungen, die Academy of Sins zu besuchen, eine Institution, die junge Vicious wie sie kontrollieren und lenken soll.

Die Autorin entwirft ein komplexes und faszinierendes World Building, das sich tief in die Thematik der Todsünden einarbeitet. Die sieben Sünden sind nicht nur abstrakte Konzepte, sondern lebendige Mächte, die die Welt und ihre Bewohner beeinflussen. Der Leser taucht in eine Welt voller Intrigen, Konflikte und magischer Fähigkeiten ein, die durch die Sünden geprägt sind.

Rahel ist eine vielschichtige Protagonistin, die mit ihren eigenen inneren Dämonen kämpft. Sie ist gefangen zwischen dem Wunsch, ihre Kräfte zu nutzen, und der Angst vor den Konsequenzen. Ihre Entwicklung ist eng mit den Themen der Todsünden verknüpft, was zu einem spannenden Magiesystem führt.

Asher, ein Warden, der Rahel jagt, ist ein weiterer faszinierender Charakter. Seine ambivalente Beziehung zu Rahel, die sich von Feindschaft zu einer komplizierten Anziehung entwickelt, sorgt für eine dynamische und emotionale Spannung. Asher trägt dunkle Geheimnisse mit sich, die im Laufe der Geschichte ans Licht kommen und die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten weiter verkomplizieren.

Die Autorin zeichnet die Charaktere mit subtiler Internationalität, was die Diversität der Welt und ihrer Bewohner unterstreicht. Der Schreibstil ist detailliert und fesselnd, wodurch der Leser tief in die Geschichte und die Gedankenwelt der Charaktere eintaucht.

Insgesamt ist Vanity Falling ein spannender Roman, der mit seinen vielschichtigen Charakteren, dem komplexen World Building und der fesselnden Handlung überzeugt. Die Geschichte hinterlässt einen bleibenden Eindruck und regt zum Nachdenken über die eigenen inneren Konflikte und die Macht der Todsünden an.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

guter Auftakt der Dilogie

We between Worlds
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"We between worlds" ist der erste Teil einer Dilogie, die die Geschichte von Peyton Torres, einer taffen Stipendiatin aus der West Side, und Charles McCoy, dem privilegierten Sohn der Bürgermeisterin, ...

"We between worlds" ist der erste Teil einer Dilogie, die die Geschichte von Peyton Torres, einer taffen Stipendiatin aus der West Side, und Charles McCoy, dem privilegierten Sohn der Bürgermeisterin, erzählt. Die beiden kommen aus verschiedenen Welten und lernen im Laufe der Geschichte voneinander, wobei die "Westside gegen Eastside" Thematik etwas gewollt wirkt.
Die Erzählung selbst besticht durch die glaubwürdige Darstellung der Hauptfiguren, die ansprechend und nachvollziehbar wirken. Peyton und Charles durchlaufen im Verlauf der Handlung eine deutliche Entwicklung und werden dadurch noch greifbarer. Die Chemie zwischen den beiden ist ein zentrales Element der Geschichte und erzeugt eine spannende Atmosphäre, die den Leser/Hörer dabei zum Weitermachen anregt. Die "Haters to Lovers" und "Fake-Dating" Dynamik zwischen Peyton und Charles ist gut umgesetzt und sorgt für unterhaltsame Momente. Die Liebesgeschichte ist nicht ganz so tiefgründig, aber trotzdem gefällt sie mir. Das Buch thematisiert gesellschaftliche Ungerechtigkeit zwischen privilegierten und ärmeren Menschen, wobei ich mir hier an manchen Stellen ebenfalls mehr Tiefe gewünscht hätte.
"We between worlds" besticht durch seine Emotionalität und seinen Schreibstil, sofern man das bei einem Hörbuch einschätzen kann. Obwohl das Buch keine klassischen Spannungshöhepunkte hat, fesselt es durch die anfänglichen Probleme von Peyton und Charles, die für einen gewissen Spannungsgrad sorgen.
Die Wahl der Hörbuchsprecher hat mir dabei sehr gut gefallen. Durch ihre authentische Interpretation der Figuren konnte ich noch besser in die Geschichte eintauchen.

Insgesamt ist "We between worlds" eine fesselnde Geschichte mit Herz und zeitweise Tiefgang. Die authentische Darstellung der Figuren und die interessante Thematik machen das Buch zu einem hörenswerten Roman. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Dilogie und bin gespannt, wie sich die Geschichte von Peyton und Charles weiterentwickelt.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Gefiel mir richtig gut

A Monster so cursed
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Am Wochenende habe ich "A Monster so cursed" beendet und ich liebe, liebe, liebe es und war die letzten 20 Seiten nicht bereit für das Ende. Dabei bin ich quasi zufällig über das Cover gestolpert und habe ...

Am Wochenende habe ich "A Monster so cursed" beendet und ich liebe, liebe, liebe es und war die letzten 20 Seiten nicht bereit für das Ende. Dabei bin ich quasi zufällig über das Cover gestolpert und habe mich dann in den Klappentext und die Idee des Buches verliebt. Tja.. ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde und es nicht nur eine "hübsche Lektüre für zwischendurch" ist. @aspenskye_autorin hat hier eine für mein Empfinden richtig gute Dark Romantasy Geschichte entworfen, die mit spannenden und liebenswerten, aber auch manchmal hitzköpfigen Charakteren daherkommt. Es geht um die Magie von Sonne und Mond. Um den Kampf von Licht und Dunkelheit und mittendrin zwei Schwestern deren Bestimmungen nicht unterschiedlicher sein könnten. Gleichzeitig ist das Schicksal der Welt, in der sie leben, unumwunden mit beiden verbunden. Doch was hat es mit der Magie des Chaos und der Schatten auf sich? Hält sie mehr als nur Zerstörung für alle bereit oder ist sie dem Untergang geweiht, weil die Tochter des Chaos und der Prinz der Dunkelheit die Fäule nicht aufhalten können? Welche Rolle spielt dabei auch der Sonnenkönig?
Ich hab ja so meine eigenen Vermutungen, wie es dazu kam, dass die Tochter des Chaos beim dunklen Prinzen gelandet ist.. und die Frage wieso sich Caelan nicht erinnert Thrias Mutter quasi getötet zu haben ist auch noch unbeantwortet.
Dabei gefallen mir die Wortgefechte zwischen Caelan und Thria soo gut und ich liebe den Enemies und Lovers Trope hier besonders. Gleichzeitig ist es eine Slow Burn Romance, die absolut nichts überstürzt und auch bis zum Schluss prickelt. Caelans Geheimnis hat mich voll erwischt und bestürzt und Kombination mit den unheilvollen Vorhersagen ist der Cliffhanger am Ende absolut fies und zerstörend. 💔🤯 Brauche jetzt dringend Band 2 🫣

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Überraschend

Your cold Lies
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Ich habe sehr lange überlegt, wie ich Your Cold Lies einleiten kann .. aber mir fehlen irgendwie die Worte dafür. Nicht weil es für mich ein Flop gewesen wäre, sondern, weil es mich zum Ende hin nochmal ...

Ich habe sehr lange überlegt, wie ich Your Cold Lies einleiten kann .. aber mir fehlen irgendwie die Worte dafür. Nicht weil es für mich ein Flop gewesen wäre, sondern, weil es mich zum Ende hin nochmal so richtig überrascht hat.
Kennt ihr das, wenn man während des Lesens überhaupt nicht mehr weiß, wem man eigentlich trauen kann und von wem man lieber buchstäblich die Finger lassen sollte? So ging es mir hier und es hat mich auf positive Weise schier verrückt gemacht. Das Buch ist in Kapitel unterteilt und diese wiederum beinhalten 2 Sichtweisen bzw. Erzähler/Erinnerungen. Zum einen von unterschiedlichen Personen aus dem Buch und zum anderen die "Jetzt" - Perspektive von Mex, der Hauptprotagonistin im Buch.
Ich mochte diese "Aufteilung" der Geschichte sehr und sie führte auch dazu, dass ich eine lange Liste mit möglichen Verdächtigen hatte, die hinter all den misteriösen Geschehnissen stecken könnten. Und mittendrin Mex, die gefühlt überall mit hineingezogen wurde und am wenigsten mit all dem zu tun hatte.
Ich mochte Mex sehr und konnte nur mit Louis ebenfalls etwas positives verbinden. Die anderen Charaktere waren mir die ganze Zeit über irgendwie suspekt. Woran das lag weiß ich nicht. Es machte die Geschichte für mich dadurch allerdings umso rätselhafter und undurchsichtiger.
Bei Your Cold Lies - und ja, das waren unheimlich viele und unerwartete Lügen über Lügen - habe ich mich gefreut, dass der Romance Teil des Buches mal nicht gefühlt die Hauptrolle übernimmt, wie es aktuell in vielen Fantasy Büchern der Fall ist.
Ich brauchte eine Weile bis ich dieses Cliquen und Wetten Ding "verstanden" hatte bzw. wie dadurch welche Personen mit wem in Verbindung standen. Sowas habe ich bisher noch nicht gelesen und fand die Idee und Umsetzung dahinter spannend. Da gäbe es bestimmt noch das ein oder andere, was man daraus noch machen könnte.
Mir gefiel das Buch wirklich gut und ich hatte beim Lesen mehr als nur ein Fragezeichen im Kopf, was für die Spannung und den Fortgang der Geschichte natürlich sehr förderlich war. ☺️ 4,5🌟

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Ich hab's so gefühlt 🥹

No Matter What
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Ich habe mich in den Klappentext verliebt und das noch vor dem Cover. Ich bin im Buchladen oft ein Cover-Opfer. Einfach nur, weil ich mir dann dahingehend die Klappentexte genauer durchlese und ab und ...

Ich habe mich in den Klappentext verliebt und das noch vor dem Cover. Ich bin im Buchladen oft ein Cover-Opfer. Einfach nur, weil ich mir dann dahingehend die Klappentexte genauer durchlese und ab und an auch mal mitten im Buch eine Seite aufschlage und schaue, ob mir der Schreibstil gefällt, sofern ich vom Autor/ der Autorin noch nichts gelesen/ gehört habe.

Diesmal waren es neben dem wirklich wunderschönen und so treffenden Cover die ganze Intimität und die Gefühle, die der Klappentext in mir hervorgerufen haben. Ab da war klar, ich muss das Buch lesen.

Ich wurde auch absolut nicht enttäuscht. Ich kenne bereits andere Bücher der Autorin und mochte diese ebenfalls unheimlich gern. Allein der Schreibstil hat mich sofort wieder in einen Wohlfühlmodus versetzt, auch wenn die Gründe für Stellas Abstand so traurig und herzergreifend waren. Gleichfalls liebe ich, dass sie sich in einem Shelter engagiert und dort durch die Hunde so viel Liebe erfährt und sie wenigstens diese zulassen konnte. Man sagt ja nicht ohne Grund, dass Tiere die Seele heilen können. Und das ohne etwas zu fordern, denn Zuneigung kommt dann meist ganz von allein.

Beim Aufeinandertreffen der Geschwister ging mein Herz ein weiteres Mal auf. Man merkt auch, dass ihr Bruder und ihre Schwester ebenfalls unter dem tragischen Unfall leiden, auch wenn sie es Stella gegenüber nicht groß äußern, obwohl die beiden Stellas Liebe und Wärme einer Umarmung auch dringend nötig haben/ hätten. Das macht die Geschichte umso besonderer. Und dann kommt da auch noch Austin daher. Ein Fremder, den sie eigentlich nicht an sich heranlassen möchte und der gleichzeitig genau das zu sein scheint, was sie braucht, um wieder atmen und ein Stück weit auch leben zu können. Die Geschichte entwickelt sich zart, langsam und tiefgründig. Denn auch Austin hat sein Päckchen zu tragen und somit heilen sie sich gegenseitig ohne es darauf angelegt zu haben.

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