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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

Italienisches Lebensgefühl

Villa Rivolta
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Mit Villa Rivolta legt Daniel Speck einen vielschichtigen Roman vor, der Geschichte und persönliche Schicksale kunstvoll miteinander verwebt: große Gefühle vor historischer Kulisse – atmosphärisch und ...

Mit Villa Rivolta legt Daniel Speck einen vielschichtigen Roman vor, der Geschichte und persönliche Schicksale kunstvoll miteinander verwebt: große Gefühle vor historischer Kulisse – atmosphärisch und zugleich gut recherchiert.
Das Cover mit seiner warmen, mediterranen Gestaltung passt perfekt zur Thematik des Romans und hat mir auf Anhieb gefallen. Im Zentrum der Geschichte steht eine Familiengeschichte, die sich über Generationen spannt und eng mit historischen Umbrüchen verbunden ist. Schauplatz ist Italien, dessen gesellschaftliche und politische Entwicklungen eine bedeutende Rolle spielen.
Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und gut recherchiert. Besonders gelungen finde ich die authentischen Figuren, die mit ihren Stärken und Schwächen glaubwürdig wirken. Manche Passagen sind etwas ausführlich, verleihen der Geschichte aber Tiefe.
Fazit: Für alle, die epische Familiengeschichten lieben, sich für europäische Geschichte interessieren und gern in detailreiche, stimmungsvolle Welten eintauchen, ist es genau das richtige.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Erster Fall des neuen Ermittlerduos

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Das Cover gefällt mir total gut. Das Motiv und die Farbgestaltung sind passend zur Geschichte und die gestanzten und folierten Elemente vermitteln einen hochwertigen Eindruck.
Der Thriller handelt von ...

Das Cover gefällt mir total gut. Das Motiv und die Farbgestaltung sind passend zur Geschichte und die gestanzten und folierten Elemente vermitteln einen hochwertigen Eindruck.
Der Thriller handelt von Luisa Menkhoff, die als kleines Kind entführt wurde und nun als junge Erwachsene eine Vermisstenanzeige der Frau vorfindet, die damals die Lebensgefährtin ihres Entführers war. Damit beginnt eine Spannende Geschichte um die Vermisste, Luisas Vergangenheit und Gegenwart sowie um den ermittelnden Hauptkommissar Ramin Brunner.
Aufgrund des gewählten Schreibstils ist die Geschichte sehr gut und flüssig lesbar, sodass man als Leser nur so über die Zeilen fliegen kann. Des weiteren baut Arno Strobel über das gesamte Buch durchgängig Spannung auf, die erst ganz zum Schluss wieder abfällt.
Die Kapitel werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wodurch der Leser einen umfassenden Blick auf die Geschichte erhält und zudem sowohl zu Luisa als auch zu Ramin eine gute Verbindung aufbauen kann.
Fazit: ein durchaus gelungener Krimi, der bis zum Schluss spannend bleibt.

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Veröffentlicht am 29.01.2026

Der Doppelagent und der Dichter

Die Reise ans Ende der Geschichte
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Die beiden Hauptfiguren des Romans könnten unterschiedlicher nicht sein: Dieter Germeshausen, der ungesellige, pessimistische Doppelagent und Jakob Dreiser, der positive, redselige, international gefeierte ...

Die beiden Hauptfiguren des Romans könnten unterschiedlicher nicht sein: Dieter Germeshausen, der ungesellige, pessimistische Doppelagent und Jakob Dreiser, der positive, redselige, international gefeierte Dichter. Beide machen sich zusammen auf eine Mission nach Kasachstan.
Magnussons Roman "Die Reise ans Ende der Geschichte" hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil war so locker, beschwingt und mit viel Humor, dass sich das Buch wie von selbst gelesen hat. Obwohl die Hauptfiguren und deren Vergangenheit nicht bis ins letzte Detail beschrieben waren, fühlt man sich im Buch total wohl und kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen.
Ich finde es positiv, dass dem Roman ein geschichtlicher Rahmen gegeben wurde und das damalige Lebensgefühl sehr gut transportiert wurde.
Fazit: ein humorvoller und kurzweiliger Roman, der für jedermann geeignet ist.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Unfassbar spannend

Firewatch
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Das Cover ist total gut gelungen. Das Bild und die Farben sind sehr passend zur Geschichte gewählt und insgesamt wirkt das Buch qualitativ sehr hochwertig.
Aaron, Robin und Haley sind seit ihrer Kindheit ...

Das Cover ist total gut gelungen. Das Bild und die Farben sind sehr passend zur Geschichte gewählt und insgesamt wirkt das Buch qualitativ sehr hochwertig.
Aaron, Robin und Haley sind seit ihrer Kindheit beste Freunde. Als sie Mitte 20 sind, muss Aaron einen Ferienjob im Nationalparkt zu übernehmen. Dort ist er im Firetower stationiert, um Brände frühzeitig zu erkennen. Aaron kehrt jedoch nie zurück und wird seitdem vermisst. Robin hat einen Verdacht, wer für Aarons Verschwinden verantwortlich sein könnte und versucht dessen Vertrauen zu gewinnen, um ein Geständnis zu entlocken.
Der Thriller ist sehr spannend und flüssig geschrieben, sodass man beim Lesen die Zeit vergisst. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Durch die Ich-Perspektive konnte ich mich sofort in Robin hineinversetzen und mitfühlen.
Zusätzliche Spannung und Abwechslung wird durch die sechs kleinen Kapitel, die durch ihre schwarzen Seiten gekennzeichnet sind, erzeugt. Bis zum Schluss ist unklar, um welche Person es sich dabei handelt.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Kein Entkommen

Blutwild
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Das Cover und der Farbschnitt ziehen direkt Aufmerksamkeit auf sich und versprechen einen guten Thriller. Die Hauptfigur Anka, eine ehemalige Hauptkommissarin, wurde in der Vergangenheit entführt und kam ...

Das Cover und der Farbschnitt ziehen direkt Aufmerksamkeit auf sich und versprechen einen guten Thriller. Die Hauptfigur Anka, eine ehemalige Hauptkommissarin, wurde in der Vergangenheit entführt und kam nur knapp ihrer Gefangenschaft. Ihr Fall wurde aufgeklärt und der verantwortliche Täter verhaftet. Der Thriller beginnt sechs Jahre nach dieser Entführung. Anka bekommt eine mysteriöse SMS und sie fühlt sich wieder in die grauenhafte Zeit zurückversetzt.
Der Schreibstil gefällt mir gut, da die Geschichte angenehm und flüssig zu lesen ist. Durch die personale Erzählperspektive aus Sicht von Anka und der oft nur oberflächlichen Beschreibung der Hauptfigur fiel es mir teilweise schwer, mich in sie hineinzuversetzen. Durch Kapitel, die Rückblenden darstellen, wird die Erzählung aufgelockert. Der Roman ist durchgängig spannend geschrieben, jedoch kam diese Spannung nicht immer bei mir an. Gegen Ende hat die Geschichte mich wieder gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Fazit: alles in allem eine spannende Geschichte, die jedoch vereinzelt zu oberflächlich war und mich deshalb nicht immer mitgenommen hat.

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