Cover-Bild Villa Rivolta
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783758700316
Daniel Speck

Villa Rivolta

Roman

Ein Kindheitsversprechen. Ein Familiengeheimnis. Und eine unmögliche Liebe in den goldenen Jahren Italiens.

Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn eines Automobilunternehmers. Und Valeria, die talentierte Tochter der Hausangestellten. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden.

Verbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens, zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero das Erbe seines Vaters antreten muss, verliebt sich Valeria in den sizilianischen Arbeitersohn Flavio - und alles ändert sich.

Mit Anklängen an »Bella Germania« erzählt Bestseller-Autor Daniel Speck eine epische Geschichte über Leidenschaft, Verlust und Freundschaft über alle Gegensätze hinweg.

»Ein Sammler von Geschichten, ...voller Dramatik und Spannung, voller Gefühl und Poesie.« Mannheimer Morgen

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2026

Für mich bist du die Welt

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Meine Meinung und Fazit:

Der Roman begann für mich mit einem sehr gelungenen Prolog und ließ so schon erkennen, wie schwierig es die Protagonisten haben werden.
Es ist eine Erklärung an das hohe Gute ...

Meine Meinung und Fazit:

Der Roman begann für mich mit einem sehr gelungenen Prolog und ließ so schon erkennen, wie schwierig es die Protagonisten haben werden.
Es ist eine Erklärung an das hohe Gute der Freundschaft und die Liebe und ob es zusammenpasst.
Als Leserin habe ich mich in Mailand, ja in Italien allgemein sehr wohlgefühlt. Mailand in de Nachkriegszeit, jeder und jede müsste sich erstmal neu einordnen, manchmal freiwillig, manche mussten sich unterordnen. Manche stehen oben manche unten. Dies zu verbinden und eine stimmige Geschichte zu schreiben, gelingt dem Autor gekonnt. Man liest sich im Buch fest und in die kleinen Episoden, in die Gesellschaft der damaligen Zeit, einfach wunderschön geschrieben. Ein Roman über eine bekannte Familie und eine unheimlich starke Frau. Nichts ist einfach und nichts kann erzwungen werden und man muss nichts tun, um jemanden zu gefallen. Das Buch muss gelesen werden.

Besonders gelungen finde ich die gut ausgewählten Zitate am einigen Stellen am Kapitelanfang.

Lieblingsstellen:

Seite 24 "Du darfst nur nie denken, dass die anderen stärker sind. Hörst du? Das Leben serviert uns nichts auf dem Silbertablett, also müssen wir kämpfen. Sonst kommen wir nirgendwohin."
Seite 307 "Er stand mit der Welt auf Kriegsfuß - und mit sich selbst. Ein Spiegel meiner eigenen Zerrissenheit."
Seite 581 "Vielleicht sind Freunde die bessere Familie. Manchmal stand man Menschen, die man sich aussuchen konnte näher als den eigenen Blutsverwandten."

Mein Dank geht an das Team von lovelybooks.de und den Fischer Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar. Und natürlich an den Autor für dieses wundervolle Buch, ich habe für mich einen neuen Autor entdeckt.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Kryptonit

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Es gibt diese Theorie, die besagt, dass wir alle in unserem Leben irgendwann diesem einen Kryptonit begegnen. Dieser eine Mensch, der nachhaltig unser Leben verändert. Er schlägt ein, wie ein Komet, reißt ...

Es gibt diese Theorie, die besagt, dass wir alle in unserem Leben irgendwann diesem einen Kryptonit begegnen. Dieser eine Mensch, der nachhaltig unser Leben verändert. Er schlägt ein, wie ein Komet, reißt einen Krater in das Hier und Jetzt und alle Versuche, ihn ungeschehen oder ungesehen zu machen, scheitern vergeblich. Es sind diese Menschen, die wir liebevoll Seelenverwandte nennen und deren Strahlkraft nicht durch eine Beziehung oder deren Länge definiert wird, sondern durch das zwischenmenschliche Verständnis, diese Anziehungskraft, die sich nicht in eine Schublade stecken lässt.

Valeria kennt dieses Gefühl, seit sie als kleines Mädchen Piero kennenlernt. Sie kommen aus zwei Welten, Valeria ist die die Tochter der Hausangestellten und Piero der Sohn eines erfolgreichen Unternehmers im aufstrebenden Mailand. Von der Kindheit bis in die Jugend nehmen sie das Leben leicht, als Piero jedoch auf die Nachfolge vorbereitet wird, ändert sich alles.

Der neue Roman von Daniel Speck ist wirklich fesselnd, spannend geschrieben und ein wahrer Pageturner. Gekonnt verwebt er die Zeitsprünge, bewahrt dabei die Spannung und schafft es unglaublich viel Intimität und emotionale Bindung in seine Worte zu legen, sodass ich mich dem Bann der Geschichte kaum entziehen konnte. Die Figuren sind real, mit viele Tiefe gezeichnet und wunderbar zu visualisieren. Die Handlung windet sich durch Höhen und Tiefen und die Hoffnung wird irgendwann zur eigenen, dem Sog kann man sich nicht entziehen. Eine echte Empfehlung.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Fantastische Familiengeschichte

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Daniel Speck entführt uns mit "Villa Rivolta" in ein schillerndes Italien der 1960er-Jahre – eine Zeit zwischen wirtschaftlichem Aufbruch, gesellschaftlichem Wandel und dem verführerischen Glanz der Dolce ...

Daniel Speck entführt uns mit "Villa Rivolta" in ein schillerndes Italien der 1960er-Jahre – eine Zeit zwischen wirtschaftlichem Aufbruch, gesellschaftlichem Wandel und dem verführerischen Glanz der Dolce Vita. Im Zentrum steht die Mailänder Villa der Familie Rivolta, die nicht nur Schauplatz, sondern fast schon ein eigener Charakter der Geschichte ist.

Die Handlung beginnt mit einer zarten, fast märchenhaften Freundschaft: Piero, Sohn eines wohlhabenden Industriellen, und Valeria, Tochter des Hauspersonals, wachsen gemeinsam im Garten der Villa auf. Ihr Versprechen, ein Leben lang verbunden zu bleiben, bildet das emotionale Fundament des Romans. Doch Speck zeigt früh, dass Herkunft und gesellschaftliche Grenzen selbst die tiefsten Bindungen auf die Probe stellen können.

Besonders gelungen ist die Art, wie der Autor persönliche Schicksale mit den großen Umbrüchen der Zeit verwebt. Mailand erscheint als pulsierende Metropole im Spannungsfeld zwischen Tradition und Aufbruch. Während Piero zunehmend in die Erwartungen seiner Familie und die Verantwortung des Familienunternehmens hineingezogen wird, entwickelt Valeria ihren eigenen, unabhängigen Weg – nicht zuletzt durch ihre Beziehung zu Flavio, der als Arbeiterkind für eine völlig andere Welt steht und den Konflikt zwischen den Klassen greifbar macht.

Das „Familiengeheimnis“, das die Figuren miteinander verbindet, sorgt für zusätzliche Spannung, wirkt aber weniger wie ein reiner Plot-Twist, sondern vielmehr wie ein Motor für die emotionale Entwicklung der Charaktere. Sprachlich bleibt der Roman zugänglich und atmosphärisch dicht. Die Beschreibungen von Mailand, von Mode, Musik und Lebensgefühl der Zeit sind lebendig, ohne ins Kitschige abzurutschen.

"Villa Rivolta" ist ein emotionaler, detailreicher Roman über Freundschaft, Liebe und die Frage, wie sehr unsere Herkunft unser Leben bestimmt.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Fortuna vs. Sfortuna

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Ich habe das Buch Villa Rivolta von Daniel Speck mit großem Interesse gelesen. Es verbindet Fiktion mit realen Ereignissen. Im Mittelpunkt stehen zwei Familien: die Familie des Autoherstellers Enzo Rivolta ...

Ich habe das Buch Villa Rivolta von Daniel Speck mit großem Interesse gelesen. Es verbindet Fiktion mit realen Ereignissen. Im Mittelpunkt stehen zwei Familien: die Familie des Autoherstellers Enzo Rivolta mit seinem Sohn Piero und das Hausmädchen Caterina mit ihrer Tochter Valeria. Zwischen Piero und Valeria entsteht eine besondere Freundschaft, die sie ein Leben lang begleitet. Die Geschichte spielt in den fünfziger, sechziger und siebziger Jahren und greift viele soziale, kulturelle, wirtschaftliche und politische Themen dieser Zeit auf. Dadurch bekommt man ein gutes Gefühl für die Atmosphäre in Italien und auch für die Stimmung in der Welt. Das Buch wird auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Das hat mir gut gefallen, weil man die Figuren im Kontext des historischen Ereignisse dadurch noch besser verstehen kann. Auch ziemlich interessant fand ich die Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Fahrzeuge der Familie Rivolta. Darüber wusste ich vorher nichts, und ich habe es spannend gefunden, mehr über diesen Teil der Geschichte zu erfahren. Trotz seines Umfangs ließ sich das Buch sehr gut lesen und wurde für mich nie langweilig. Für mich ist Villa Rivolta eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Kindheit in der Villa Rivolta

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Klappentext:
Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn des großbürgerlichen Automobilunternehmers Renzo Rivolta. Und Valeria, die eigensinnige Tochter des Dienstmädchens. ...

Klappentext:
Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn des großbürgerlichen Automobilunternehmers Renzo Rivolta. Und Valeria, die eigensinnige Tochter des Dienstmädchens. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden.
Verbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens: Mailands mondäne Eleganz zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero die Nachfolge seines Vaters antreten muss, verliebt sich Valeria in den Arbeitersohn Flavio, der Pieros Welt den Kampf ansagt.

„Villa Rivolta“ von Daniel Speck ist eine Familiengeschichte, die in den 1950er und 1960er spielt.
Daniel Speck begeistert mich immer wieder mit seinen Romanen. Auf das neue Werk habe ich schon sehnsüchtig gewartet.

Die Geschichte beginnt 1979, die Journalistin Valeria Fabrizi kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur. Das bewirkt, dass Valeria mit ihrem Sohn Tonino vor der Polizei fliehen muss. Bei Piero, ihrem Freund aus Kindertagen will sie Schutz suchen.
Auf der Fahrt erzählt sie ihrem Sohn, ihre Geschichte.
Eine Geschichte aus Kinder- und Jugendtagen. Eine Geschichte als Valeria als Tochter einer Hausangestellten noch in der Vila Rivolta lebte.
Zusammen mit Piero, der Sohn des Patrons erlebte sie eine schöne Kindheit.

Daniel Speck ist zurück in Italien. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Einmal die Gegenwart, in der Valeria mit ihrem Sohn Tonino zu Piero reist. Und dann die Vergangenheit in der Villa Rivolta.
Beide zeitebenen haben mir gut gefallen. Die Vergangenheit, der größere Teil der Geschichte hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Die Leser*innen lernen Mailand in seinen goldenen Jahren kennen. Ich glaube niemand kann das so gut erzählen wie Daniel Speck.

Der Autor beschreibt das Leben in der Villa sehr lebendig und anschaulich. Auch das Mailand der 1950er und 1960er Jahre wird gut vermittelt. Endlich gab es nach dem Krieg wieder Aufschwung. Mailand erlebte die goldenen Jahre. Wie auch die Familie Rivolta, die Automobile herstellte.

Daniel Speck hat seine Charaktere gut gezeichnet und sie wirken richtig lebendig. Im Anhang gibt es ein Personenregister, in dem viele reale Persönlichkeiten zu finden sind.
So wie die realen Persönlichkeiten; so ist auch die Geschichte einer wahren Begebenheit entsprungen. Die Villa Rivolta gibt es wirklich, genau wie die Familie Rivolta.
In vielen Gesprächen mit Piero Rivolta, fand Daniel Speck Inspirationen für seinen Roman.

„Villa Rivolta“ ist wieder einmal ein echtes Lesehighlight. Ich habe die fast 600 Seiten an 3 Abenden verschlungen.

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