Cover-Bild Villa Rivolta
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783758700316
Daniel Speck

Villa Rivolta

Roman

Ein Kindheitsversprechen. Ein Familiengeheimnis. Und eine unmögliche Liebe in den goldenen Jahren Italiens.

Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn eines Automobilunternehmers. Und Valeria, die talentierte Tochter der Hausangestellten. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden.

Verbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens, zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero das Erbe seines Vaters antreten muss, verliebt sich Valeria in den sizilianischen Arbeitersohn Flavio - und alles ändert sich.

Mit Anklängen an »Bella Germania« erzählt Bestseller-Autor Daniel Speck eine epische Geschichte über Leidenschaft, Verlust und Freundschaft über alle Gegensätze hinweg.

»Ein Sammler von Geschichten, ...voller Dramatik und Spannung, voller Gefühl und Poesie.« Mannheimer Morgen

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

Eine Geschichte über eine Freundschaft in Zeiten sozialer und gesellschaftlicher Ungleichheit

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Nachdem »Bella Germania« von Daniel Speck für mich vor einigen Jahren ein Lesehighlight war, das bis heute nachhallt, habe ich mich umso mehr auf »Villa Rivolita« gefreut.



Inhalt:

Mailand, 1979: Die ...

Nachdem »Bella Germania« von Daniel Speck für mich vor einigen Jahren ein Lesehighlight war, das bis heute nachhallt, habe ich mich umso mehr auf »Villa Rivolita« gefreut.



Inhalt:

Mailand, 1979: Die ehrgeizige Journalistin Valeria flieht mit ihrem Sohn Tonio vor der Polizei, nachdem der Junge einem Familiengeheimnis auf die Spur gekommen ist, dessen Hintergründe nur Valeria kennt. Während ihrer gemeinsamen Reise zu ihrem Kindheitsfreund Piero, teilt Valeria ihre Geschichte. Eine Geschichte von tiefer Freundschaft, aber auch Intrigen und einer Liebe, die eigentlich nicht sein darf. Oder?



Schreibstil:

Daniel Speck verbindet gekonnt spannende Elemente mit historischen Fakten und webt daraus ein spannendes Netz aus historischen Ereignissen – die allesamt grandios recherchiert sind – und einer tiefgründigen Liebesgeschichte. Trotz der unterschiedlichen Zeitsprünge ist die Geschichte flüssig zu lesen und wirkt lebendig.



Charaktere:

Dank Speck's lebendiger Beschreibungen erwachen die Charaktere zum Leben.

Piero, Sohn eines Automobilunternehmers, entstammt der oberen Gesellschaftsschicht, während Valeria, Tochter der Hausangestellten, zur Unterschicht gehört. Trotz oder gerade aufgrund unterschiedlicher Zeitsprünge lässt die Geschichte sich flüssig lesen und wirkt überaus lebendig.

Valerias Vater wurde im Zweiten Weltkrieg erschossen, wodurch auch Valerias Mutter nachhaltig geprägt wurde. In ihrem Handeln war sie durch alte gesellschaftliche Normen bestimmt und stand ihrem Arbeitgeber treu ergeben und unerbittlich zu Diensten. Infolgedessen erfuhr Valeria bereits in jungen Jahren hautnah den Unterschied verschiedener gesellschaftlicher Schichten – und die Kluft zwischen den beiden Welten.

Pieros Leben verläuft hingegen »anders«; dennoch bleibt ihre Freundschaft wie eine Verbindung, die sich durch die gesamte Handlung zieht und ihre Welten immer wieder verbindet.



Fazit:

»Villa Rivolta« beschreibt eine Liebesgeschichte vor dem sozialkritischen Hintergrund sich widersprechender gesellschaftlicher Klassenstrukturen.

Zugleich verdeutlicht der Roman, welche Grenzen trotz allen Aufbegehrens bestehen und die Handlungsmöglichkeiten der Charaktere beeinträchtigen.

Eine große Leseempfehlung!

Die Rezension beruht auf einem Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Geheimnisse und schwierige Freundschaft

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Man wird schnell in die Geschichte bzw. beide Erzählstränge hineingezogen. Aufgrund der bildhaften Sprache hatte ich die unterschiedlichen Szenen vor Augen. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen: einerseits ...

Man wird schnell in die Geschichte bzw. beide Erzählstränge hineingezogen. Aufgrund der bildhaften Sprache hatte ich die unterschiedlichen Szenen vor Augen. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen: einerseits das aktuelle Leben von Tonino und seiner Mutter Valeria und andererseits die Lebensgeschichte von Valeria. Geheimnisse spielen auf beiden Zeitebenen eine Rolle. Die Kinder wissen jeweils nicht, was genau in der Vergangenheit passiert ist und ihre Fragen werden eher nicht beantwortet. Nach und nach erfährt man mehr über die einzelnen Personen und die Zusammenhänge. Eine zentrale Rolle spielt die Freundschaft zwischen Valeria und Piero. Aufgrund der unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellung ist diese nicht immer einfach, aber irgendwie finden die beiden doch immer wieder zueinander.

Zu Beginn hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, aber dann gab es aus meiner Sicht einerseits Längen und andererseits hätte ich mir genauere Informationen zu den geschichtlichen Ereignissen gewünscht. Diese werde nur angerissen. Das hat der Autor in anderen Büchern besser gemacht. Das Verhalten von Valeria und Piero war für mich nicht immer nachvollziehbar und auch das Besondere ihrer Freundschaft nicht immer spürbar. Am Ende sind für mich nich wesentliche Fragen offen geblieben, so ich doch nur 3 statt 4 Sterne vergeben konnte.

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