Cover-Bild Villa Rivolta
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22,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783104916545
Daniel Speck

Villa Rivolta

Roman
Ein Kindheitsversprechen. Ein Familiengeheimnis. Und eine unmögliche Liebe in den goldenen Jahren Italiens.
Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn eines Automobilunternehmers. Und Valeria, die talentierte Tochter der Hausangestellten. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden.
Verbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens, zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero das Erbe seines Vaters antreten muss, verliebt sich Valeria in den sizilianischen Arbeitersohn Flavio - und alles ändert sich.
Mit Anklängen an »Bella Germania« erzählt Bestseller-Autor Daniel Speck eine epische Geschichte über Leidenschaft, Verlust und Freundschaft über alle Gegensätze hinweg.
»Ein Sammler von Geschichten, ...voller Dramatik und Spannung, voller Gefühl und Poesie.« Mannheimer Morgen

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2026

Ein berührender Familienroman

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„Villa Rivolta“ von Daniel Speck ist ein berührender Roman über alte Familiengeheimnisse und Freundschaften in den goldenen Jahren Italiens.

Die Geschichte spielt in den 60er Jahren in Mailand und handelt ...

„Villa Rivolta“ von Daniel Speck ist ein berührender Roman über alte Familiengeheimnisse und Freundschaften in den goldenen Jahren Italiens.

Die Geschichte spielt in den 60er Jahren in Mailand und handelt von Piero Rivolta, der aus wohlhabendem Hause stammt und von Valeria, die alleine mit ihrer verwitweten Mutter lebt.
Die beiden merken schnell, dass sie seelenverwandt sind, allerdings haben sie nie eine Chance darauf zusammen zu bleiben.

Ich habe schon Bücher des Autors gelesen und liebe seinen lockeren und angenehmen Schreibstil.
Da ich selbst Wurzeln in Italien habe gefallen mir italienische Settings immer besonders gut und auch die einzelnen italienischen Wörter, in der Geschichte, haben perfekt gepasst.
Der Autor beschreibt das Leben in der Villa Rivolta mit viel Liebe zum Detail, so konnte ich mir bildlich alles sehr gut vorstellen und komplett in die Story eintauchen.
Es ist ein einfühlsamer Roman mit viel italienischem Flair in den goldenen Jahren Mailands und da die Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen spielt bekommt man einen guten Einblick in die früheren und aktuellen Leben der Protagonisten.

Mich konnte „Villa Rivolta“ absolut überzeugen und ich kann euch das Buch sehr empfehlen, es eignet sich auch perfekt als Urlaubslektüre.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

bestes Buch seit langer Zeit!

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Warum habe ich das Buch eigentlich nicht schon früher gelesen? Ich bin so fasziniert von diesem Roman, daß ich mir gleich im Anschluss noch weitere Bücher des Autors gekauft habe. Das Buch hat ...

Warum habe ich das Buch eigentlich nicht schon früher gelesen? Ich bin so fasziniert von diesem Roman, daß ich mir gleich im Anschluss noch weitere Bücher des Autors gekauft habe. Das Buch hat mich gleich zu Beginn schon mitgerissen. Ich habe mich gefühlt, als wenn ich diese Geschichte, die im Italien der 50er Jahre / 60er Jahre spielt, direkt miterleben würde. Einige Male habe ich beim Lesen Gänsehaut bekommen und mir kamen auch mal die Tränen und immer habe ich gehofft, daß die beiden Kinder im Erwachsenenalter zueinander finden. Das Lebenswerk des Vaters wird auch wunderschön erzählt. Wenn man Autofan ist, dann wird man gewisse Stellen im Buch auch mehrfach lesen, so wunderschön sind die Beschreibungen. Ich habe das Buch schon weiterempfohlen und meine Freundin hat es sich ebenfalls gekauft. Mir hat das Buch so gut gefallen, daß ich mir zusätzlich zum Ebook auch noch das Buch als gebundene Ausgabe kaufen werde.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Zeitreise mit Tiefgang

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Daniel Speck beweist erneut sein Händchen für italien.
In „Villa Rivolta“ verwebt er das Schicksal von Piero und Valeria so geschickt mit der Geschichte Italiens, dass man das Dolce Vita förmlich riechen ...

Daniel Speck beweist erneut sein Händchen für italien.
In „Villa Rivolta“ verwebt er das Schicksal von Piero und Valeria so geschickt mit der Geschichte Italiens, dass man das Dolce Vita förmlich riechen kann.

Besonders die Dynamik zwischen der Welt der Industriellen und der aufkommenden kulturellen Revolution, gibt der Handlung eine angenehme Schwere.

Die Stärke liegt klar in der Atmosphäre, die Mailänder Villa, wird zum Spiegelbild einer Gesellschaft im Wandel.

Während die erste Hälfte durch emotionale Tiefe besticht, verliert sich das Ende für meinen Geschmack etwas zu sehr in dramatischen Wendungen.

Dennoch ist es ein epischer Schmöker, über Klassenschranken und die Macht alter Geheimnisse.

Fernweh definitiv garantiert! Mit Träumen von verführerischen Eis-Aromen und Pizzaduft, in den Gedanken und Sehnsüchten.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Liebe zwischen arm und reich

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Die Familiengeschichte wird auf zwei Zeitenebenen erzählt. Das Buch beginnt 1979 in Mailand. Tonino, der 14jährige Sohn von Valeria findet in einer Grube eine Wehrmachtspistole, die er mit in die Schule ...

Die Familiengeschichte wird auf zwei Zeitenebenen erzählt. Das Buch beginnt 1979 in Mailand. Tonino, der 14jährige Sohn von Valeria findet in einer Grube eine Wehrmachtspistole, die er mit in die Schule nimmt und dort deswegen Schwierigkeiten bekommt. Seine Mutter fährt daraufhin mit ihm zu Piero, einem langjährigen Freund seit Kindertagen und erzählt auf dem Weg dorthin Tonino ihre Lebensgeschichte.

Piero ist der Sohn aus dem Hause Rivolta, einer wohlhabenden Industriellenfamilie. Valerias Mutter arbeitet in der Villa als Hausangestellte. Die beiden Kinder verbringen ihre Zeit zusammen und verlieben sich ineinander. Alles geschieht heimlich, weil sich diese Freundschaft wegen des Standesunterschiedes nicht schickt. Valeria verliebt sich später in den Arbeitersohn Flavio und Piero übernimmt die Firma und gründet eine Familie.

Auf rund 600 Seiten wird hier eine Familiengeschichte beginnend in den 60ger Jahren erzählt. Der Autor hat eine sehr angenehme einfühlsame Schreibweise. Ich hatte zwar gelegentlich leichte Schwierigkeiten zu folgen, weil manche Themen zu langatmig beschrieben wurden. Aber insgesamt gesehen hat mich die Erzählung mitgerissen, so dass ich am Ende traurig war, dass noch einige Fragen offen waren und es auch keinen richtigen Abschluss gab. Vielleicht beabsichtigt der Autor noch eine Fortsetzung des Romans, worüber ich mich sehr freuen würde.

Gerne empfehle ich den Roman weiter und wünsche allen Lesern genauso angenehme Lesestunden, wie ich sie hatte.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

„Eine Familiensaga zwischen Dolce Vita und Revolution“

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Daniel Speck nimmt mich mit nach Bella Italia, in die 1950er und 1960er Jahre, direkt hinein in die Mailänder „Villa Rivolta“ und deren Bewohner.

Alles beginnt jedoch später (1979), als der 14jährige ...

Daniel Speck nimmt mich mit nach Bella Italia, in die 1950er und 1960er Jahre, direkt hinein in die Mailänder „Villa Rivolta“ und deren Bewohner.

Alles beginnt jedoch später (1979), als der 14jährige Tonino auf einer Baustelle eine Wehrmachtspistole findet, für die sich auch die Polizei interessiert. Toninos Mutter Valeria packt kurzerhand ihre Sachen und fährt mit ihm Richtung Maremma zu Piero.

Es sind diese beiden Zeitebenen, die im Wechsel erzählt werden, wobei das Hauptaugenmerk auf den früheren Jahren liegt. Als Kinder begegnen sich Piero Rivolta und Valeria im Garten der Mailänder Villa. Sie freunden sich an, verbringen viel Zeit miteinander, allerdings geschieht dies heimlich, denn Valerias Mutter, die für die Familie Rivolta in deren Villa arbeitet, findet es nicht schicklich, dass die Tochter eines Dienstmädchens sich mit dem Sohn des Hauses trifft.

Es ist u. a. die Geschichte von Iso Rivolta, dem von Renzo Rivolta gegründeten Hersteller von Sportwagen, deren Anfänge Kühlgeräte waren. Über Motorroller war es dann die Isetta, die heute noch jeder zumindest dem Namen nach kennen dürfte, bis hin zu luxuriösen Sportwagen. Die Produktionsanlagen befanden sich in Bresso, die Produktpalette mitsamt den Konstrukteuren ist anschaulich beschrieben wie auch der ewige Kampf um die Finanzierung. Das Buch ist aber sehr viel mehr als der Alltag in der Fabrik mitsamt den Arbeitern, unter ihnen waren auch die im Norden Italiens nicht sonderlich beliebten Sizilianer.

Und es ist vor allem die Geschichte von Piero und Valeria und ihrer Zeit. „Wir leben in einer Männerwelt“ dachte Valeria - die Rolle der Frau damals schwingt stets mit. Und nicht nur das. Es sind die Nachkriegsjahre. Die italienische Wirtschaft erholt sich langsam, geprägt auch von Klassenunterschieden und dem Nord-Süd-Gefälle Italiens - Modernität gegen traditionelle Werte. Die Binnenmigration war in vollem Gange. Daniel Speck erzählt davon. Vom industriellen Aufschwung, vom Dolce Vita und von der kulturellen Revolution, vom sizilianischen Arbeitersohn Flavio, der eines Tages auf Valeria trifft. Beide verlieben sich, Flavio jedoch kann seinen Kampf gegen Diskriminierung nicht aufgeben. Und er erzählt von Piero, der in jungen Jahren Verantwortung für das familieneigene Unternehmen übernehmen muss. Und auch ist es die Freundschaft zwischen ihm und Valeria, die diesen Roman prägt. Eine Freundschaft, die ein Leben lang anhält.

Es ist mein Italien, von dem ich lese. Auch wenn ich das Land erst sehr viel später kennen- und liebengelernt habe, so bin ich doch tief eingetaucht in diese Geschichte, die über mehrere Jahrzehnte von einem Land und dessen Menschen erzählt. Von Freundschaft und Liebe, von Nähe und Verlust, von Glück und Unglück, von Existenznöten über alle Schichten hinweg – und dies generationenübergreifend. Ein wundervolles Buch, das ich nicht missen möchte und das mich anregt, mehr von dem Autor zu lesen.

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