Platzhalter für Profilbild

schmabbi54

Lesejury Star
offline

schmabbi54 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit schmabbi54 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2026

Der Familie muss man helfen

Tote Vettern erben nicht
0

Bienes Cousin ist offensichtlich ermordet worden. Die Verwandtschaft bittet um Hilfe bei der Aufklärung. Und wieder ist es keine einfache Ermittlungsarbeit für die Detektivin. Ihr Chef und ihre Oma unterstützen ...

Bienes Cousin ist offensichtlich ermordet worden. Die Verwandtschaft bittet um Hilfe bei der Aufklärung. Und wieder ist es keine einfache Ermittlungsarbeit für die Detektivin. Ihr Chef und ihre Oma unterstützen sie dabei nach ihrer Art.

Erneut bietet der Roman eine sehr schöne Unterhaltung. Angenehme und spannende Schreibweise bieten viel Spaß beim Lesen. Ich kann das Buch sehr gerne weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2026

Bin leider enttäuscht

Die Geister von La Spezia
0

Ich war von dem schönen interessanten Cover sofort angetan, ebenso von der Inhaltsbeschreibung. Mir war schon klar, dass der Roman etwas außergewöhnlich sein wird, aber leider hat er mich nur verwirrt. ...

Ich war von dem schönen interessanten Cover sofort angetan, ebenso von der Inhaltsbeschreibung. Mir war schon klar, dass der Roman etwas außergewöhnlich sein wird, aber leider hat er mich nur verwirrt. Am Anfang konnte ich noch etwas mithalten. Eine Frau verliert ihren Ehemann durch ein angebliches Bootsunglück. Es kommt der Verdacht auf, dass er ermordet worden sein könnte. Eine Frau, die sich mit ihrem Talent, anderen bei Erinnerungslücken behilflich zu sein, einen Namen gemacht hat, wird engagiert, um die Ehefrau bei der Erinnerung des Ablaufs des Unglücks zu helfen.
Am Anfang des Buches konnte ich noch einigermaßen folgen, obwohl mir der Schreibstil schon nicht gefallen hat. Danach aber wurde es nur noch verwirrender. Da ich einfach keinen roten Faden fand, wurde die Geschichte immer langweiliger und unglaubwürdiger.
Die Idee zu diesem Roman finde ich nach wie vor sehr interessant, aber für mich hätte die Geschichte anders umgesetzt werden müssen. Sehr schade, dass ich keinen Zugang fand.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2026

Familienurlaub mit Hindernissen

Alpenmord und Almgedudel
0

Die Familie Brunner aus Wien, bestehend aus Eltern und zwei fast erwachsenen Kindern, wollen einen erholenden Urlaub in den Bergen verbringen. Statt Ruhe finden sie jedoch eine Leiche während einer Wanderung. ...

Die Familie Brunner aus Wien, bestehend aus Eltern und zwei fast erwachsenen Kindern, wollen einen erholenden Urlaub in den Bergen verbringen. Statt Ruhe finden sie jedoch eine Leiche während einer Wanderung. Die Polizei vermutet, dass der Mann von einem Felsen hinabgestürzt ist. Familie Brunner ist allerdings anderer Meinung und nimmt eigene Ermittlungen auf.

Der Roman ist lustig geschrieben, jedoch sollte man ihn nicht allzu ernst nehmen, weil manche Szenen übertrieben und ein wenig unlogisch wirken. Bei einem Cosy Krimi erwarte ich aber hauptsächlich gute Unterhaltung und die gibt es auf jeden Fall. Mir ist die Familie schnell ans Herz gewachsen und ich würde gerne weitere Abenteuer von ihnen erleben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2026

Katzen als Mordzeugen

Commissario Leone und die Toten von Rom
0

Eine alte Dame, die streunende Katzen auf dem Friedhof versorgt, hört eines späten Nachmittags merkwürdige Geräusche. Es stellt sich heraus, dass nicht weit von dem Futterplatz ein Mann getötet wurde. ...

Eine alte Dame, die streunende Katzen auf dem Friedhof versorgt, hört eines späten Nachmittags merkwürdige Geräusche. Es stellt sich heraus, dass nicht weit von dem Futterplatz ein Mann getötet wurde. Als sie den Friedhof verlassen will, sieht sie dem vermeintlichen Mörder direkt in die Augen. Sie geht nach Hause und meldet sich nicht bei der Polizei, weil sie Angst um ihr Leben hat. Die Ermittlungen der Polizei laufen schleppend. Verdächtige kommen und gehen. Dann gibt es einen zweiten Mord.

Der Roman hat mich sehr gefesselt. Er ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend. Der Schreibstil ist gut verständlich. Immer wieder wurden italienische Köstlichkeiten an Speisen und Getränken erwähnt. Am Ende gibt es noch Rezepte. Man erfährt einiges über die Geschichte Roms und ein paar italienische Wörter werden immer wieder eingestreut. Mir ist es nicht gelungen, den Mörder zu entlarven, aber am Ende gibt es die Auflösung.

Gerne empfehle ich das Buch weiter, um Lesern angenehme Lesestunden zu bescheren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2026

Liebe zwischen arm und reich

Villa Rivolta
0

Die Familiengeschichte wird auf zwei Zeitenebenen erzählt. Das Buch beginnt 1979 in Mailand. Tonino, der 14jährige Sohn von Valeria findet in einer Grube eine Wehrmachtspistole, die er mit in die Schule ...

Die Familiengeschichte wird auf zwei Zeitenebenen erzählt. Das Buch beginnt 1979 in Mailand. Tonino, der 14jährige Sohn von Valeria findet in einer Grube eine Wehrmachtspistole, die er mit in die Schule nimmt und dort deswegen Schwierigkeiten bekommt. Seine Mutter fährt daraufhin mit ihm zu Piero, einem langjährigen Freund seit Kindertagen und erzählt auf dem Weg dorthin Tonino ihre Lebensgeschichte.

Piero ist der Sohn aus dem Hause Rivolta, einer wohlhabenden Industriellenfamilie. Valerias Mutter arbeitet in der Villa als Hausangestellte. Die beiden Kinder verbringen ihre Zeit zusammen und verlieben sich ineinander. Alles geschieht heimlich, weil sich diese Freundschaft wegen des Standesunterschiedes nicht schickt. Valeria verliebt sich später in den Arbeitersohn Flavio und Piero übernimmt die Firma und gründet eine Familie.

Auf rund 600 Seiten wird hier eine Familiengeschichte beginnend in den 60ger Jahren erzählt. Der Autor hat eine sehr angenehme einfühlsame Schreibweise. Ich hatte zwar gelegentlich leichte Schwierigkeiten zu folgen, weil manche Themen zu langatmig beschrieben wurden. Aber insgesamt gesehen hat mich die Erzählung mitgerissen, so dass ich am Ende traurig war, dass noch einige Fragen offen waren und es auch keinen richtigen Abschluss gab. Vielleicht beabsichtigt der Autor noch eine Fortsetzung des Romans, worüber ich mich sehr freuen würde.

Gerne empfehle ich den Roman weiter und wünsche allen Lesern genauso angenehme Lesestunden, wie ich sie hatte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere