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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2022

Wie alles zusammenhängt

Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen
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Auf einem Hausboot wird ein junger Mann tot aufgefunden. Er wurde ermordet. Vier Menschen um ihn herum hatten Grund, ihn zu töten. Nach und nach wird klar, wie sie alle miteinander verbunden sind. Doch ...

Auf einem Hausboot wird ein junger Mann tot aufgefunden. Er wurde ermordet. Vier Menschen um ihn herum hatten Grund, ihn zu töten. Nach und nach wird klar, wie sie alle miteinander verbunden sind. Doch wer tötete den Mann – und warum?

Der Aufbau des Buches ist gut gemacht. Man lernt die Charaktere kennen und erfährt nach und nach, welchen Grund jeder von ihnen haben könnte, den Mann zu töten bzw. den Verdacht auf einen der anderen zu lenken. Die Wahrheit über den Toten ist dabei eigentlich schnell klar, doch als Leser kann man nie sicher sein, ob es wirklich so war, wie man es sich denkt.

Das Buch ist gut zu lesen und die Verbindung der vier Verdächtigen wird klar beleuchtet. Doch irgendwie hat dem Roman etwas gefehlt, so dass das Ende etwas unspektakulär ist. Ich mochte die Geschichte und habe das Buch gerne gelesen, doch komplett konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.

Insgesamt ist das Buch gut zu lesen und durch die Verwicklungen auch spannend. Den Grund für den Mord fand ich etwas zu offensichtlich, so dass ich mir beim Täter auch schnell sicher war. Die Geschichte der restlichen Verdächtigen fand ich aber interessant, auch weil hier am Ende noch Überraschendes passiert. Mochte ich, auch wenn es mich nicht komplett überzeugen konnte!

Veröffentlicht am 01.01.2022

Im Kopf der Zeugen

Witness X – Deine Seele ist der Tatort
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Neuropsychologin Kyra Sullivan verlor ihre Schwester Emma einst an einen Serienmörder, der jedes Jahr im Februar zuschlägt und zwei Frauen ermordet. Damals half sie der Polizei bei den Ermittlungen, heute ...

Neuropsychologin Kyra Sullivan verlor ihre Schwester Emma einst an einen Serienmörder, der jedes Jahr im Februar zuschlägt und zwei Frauen ermordet. Damals half sie der Polizei bei den Ermittlungen, heute arbeitet sie in einem Institut, wo es ihnen einen neue Technik ermöglichst, in den Erinnerungen von Menschen zu stöbern. Als ein neues Opfer des vermeintlich inhaftierten Täters auftaucht, bittet die Polizei Kyra um Mithilfe. Sie soll in den Erinnerungen des Inhaftierten stöbern, um den tatsächlichen Täter oder einen Mittäter zu finden. Kann Kyra der Polizei helfen?

Die Idee des Buches fand ich toll. Auch die Umsetzung hat mir gut gefallen. Die Technik, mit der Kyra in die Erinnerungen der Zeugen eindringt, fand ich spannend und interessant. Auch Kyras Ermittlungen fand ich spannend. Der Druck, den der Tod ihrer eigenen Schwester bei ihr erzeugt, ist spürbar und macht Kyra nahbar. Sie begibt sich in Gefahr, um die Wahrheit herauszufinden. Das mochte ich.

Kyra ist sympathisch, auch wenn sie sich durch die Experimente mit den Erinnerungen Fremder verändert. Ihre Ermittlungen und die Wahrheiten, die sie hier herausfindet, gefielen mir gut. Ich war sehr gespannt, ob sie den wahren Täter finden kann, auch wenn die Polizei sich schnell aus den neuen Ermittlungsansätzen mit der neuen Technologie zurückzieht.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich fand die Geschichte spannend und war sehr gespannt, ob Kyra die Wahrheit herausfinden kann. Ich würde gerne mehr von Kyra und den Gedächtnisexperimenten lesen. Spannend!

Veröffentlicht am 31.12.2021

Eine Reise in die Vergangenheit

Der Herzgräber
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Nach dem Tod ihrer Mutter beginnt Heather damit, das Haus auszuräumen. Hier stößt sie auf Briefe, die ihre Mutter von dem verurteilten Mörder Michael Reave aus dem Gefängnis erhalten hat. Was verband ihre ...

Nach dem Tod ihrer Mutter beginnt Heather damit, das Haus auszuräumen. Hier stößt sie auf Briefe, die ihre Mutter von dem verurteilten Mörder Michael Reave aus dem Gefängnis erhalten hat. Was verband ihre Mutter mit dem Mann? Zur gleichen Zeit machen neue Morde an jungen Frauen Schlagzeilen, die an die Taten Reaves erinnern. Als sich Heather auf die Suche nach der Wahrheit macht, gerät sie selbst in Gefahr.

Die Geschichte klang wirklich spannend und ich war gespannt. Ich gebe zu, dass ich ein bisschen skeptisch war, nachdem ich gelesen hatte, dass die Autorin bisher als Autorin von Fantasyromanen bekannt ist. Und leider wurde meine Skepsis bestätigt.

Das Buch ist nicht wirklich schlecht, aber es hält leider auch nicht, was der Klappentext verspricht. Der Schreibstil hat mich nicht wirklich angesprochen und auch die Ausführung des Romans fand ich nicht sehr gut. Die brutalen Szenen waren zu detailliert und nur darauf aus, den Leser zu schocken und weniger, um eine Szene anschaulicher zu machen. Auch die Auflösung und das Ende des Romans fand ich wenig gelungen, was ich schade fand.

Insgesamt hat mich das Buch nur mäßig gut unterhalten. Zu wenig wirkliche Geschichte, zu viele Zufälle und vor allem eine naive Protagonistin, die ganz offensichtliche Spuren in ihrem Haus auf Dinge in der Vergangenheit schob, obwohl jeder Idiot gemerkt hätte, dass jemand im Haus war und sich dort zu schaffen gemacht hat. Das hat mich wirklich etwas geärgert.

Gut zu lesen, aber wenig überzeugend – leider!

Veröffentlicht am 30.12.2021

Der erste Fall für Hanna Duncker

Nachttod
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Die Polizistin Hanna Duncker ist zurück auf Öland. In ihrer alten Heimat ist sie nur eins: Die Tochter eines verurteilten Mörders, doch Hanna will wieder in der Heimat ihrer Kindheit leben. Ihr erster ...

Die Polizistin Hanna Duncker ist zurück auf Öland. In ihrer alten Heimat ist sie nur eins: Die Tochter eines verurteilten Mörders, doch Hanna will wieder in der Heimat ihrer Kindheit leben. Ihr erster Fall lässt nicht lange uf sich warten. Ein Jugendlicher wurde ermordet. Es stellt sich heraus, dass Joel der Sohn von Hannas bester Freundin aus Kindheitstagen ist. Was ist dem Jungen passiert?

Der erste Fall für Hanna Duncker – und er hat mir gut gefallen. Ich mag Hanna und ich fand die Ermittlungen spannend und interessant. Welche Geheimnisse hatte Joel vor seinen Eltern? Mit welchen Dingen musste der Junge umgehen? Je tiefer Hanna und ihre Kollegen ins Leben des Jungen eintauchen, umso mehr Dinge kommen an die Oberfläche.

Gleichzeitig ist auch Hannas Vergangenheit Thema, denn es gibt jemanden, der es nicht gerne sieht, dass Hanna wieder auf Öland ist. Gibt es eine andere Wahrheit als die, dass Hannas Vater einst eine Frau ermordete und das Haus in Brand steckte, um die Tat zu vertuschen? Hanna nimmt sich den alten Fall noch einmal vor, um die Wahrheit herauszufinden.

Ich bin gespannt auf die weiteren Fälle mit Hanna Duncker und auf die Wahrheiten, die Hanna über die Tat ihres Vaters herausfinden wird.

Veröffentlicht am 27.11.2021

Auf der Flucht

606
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Aus einem Gefängnis mitten in der Wüste können 606 Insassen flüchten. Sofort beginnt die Jagd nach den zum Teil hochgefährlichen Gefangenen. Für den für den Mord an seiner Familie verurteilten John Kradle ...

Aus einem Gefängnis mitten in der Wüste können 606 Insassen flüchten. Sofort beginnt die Jagd nach den zum Teil hochgefährlichen Gefangenen. Für den für den Mord an seiner Familie verurteilten John Kradle ist es die Chance, seine Unschuld zu beweisen. Doch Wärterin Celine setzt alles daran, gerade ihn wieder hinter Gittern zu sehen. Wird es John gelingen, das Verbrechen endlich aufzuklären?

Der Plot des Buches hat mich total angesprochen. Eine solche Horde Gefangener wieder dahin zu bringen, wo sie hingehören, hörte sich spannend und interessant an. Leider stellte sich dann heraus, dass dieser Massenausbruch überhaupt nicht hätte sein müssen. Die Geschichte konzentriert sich in erster Linie auf John und seine Flucht und die Suche nach dem wahren Täter. Ganz nebenbei bekommt man noch ein paar der anderen Geschichten zu lesen, aber im Prinzip hätte hier der Ausbruch von 2 oder 3 Insassen gereicht, um die Geschichte zu erzählen.

Obwohl ich das Buch wieder sehr gut zu lesen fand, hat mich einiges gestört. Zum einen fand ich Celines Ansporn, gerade John, der einer der harmlosesten Insassen des Gefängnisses ist, wieder einzufangen, sehr merkwürdig. Sie wirkte sehr unsympathisch so wie auch die FBI-Agentin, die die Rückführung der Entflohenen leitete. Am Ende fand ich es auch alles etwas zu einfach gelöst.

Der Schreibstil gefiel mir, auch weil ich die Bücher von Candice Fox sehr gerne lese. Das Buch liest sich auch gut und hat spannende Momente, doch so ganz überzeugt hat es mich nicht. Schade!