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Veröffentlicht am 17.10.2021

Nordsee-Krimi

Nebeltod
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Gleich mehrere Fälle halten das Team um John Benthien beschäftigt. Ein Schuss auf ein Auto aus dem Hinterhalt, zwei getötete und verstümmelte Pferde auf einer Weide und ein brutaler Mord, bei dem ein Mann ...

Gleich mehrere Fälle halten das Team um John Benthien beschäftigt. Ein Schuss auf ein Auto aus dem Hinterhalt, zwei getötete und verstümmelte Pferde auf einer Weide und ein brutaler Mord, bei dem ein Mann auf Gleise gebunden wurde, wo er von einem Zug überrollt wurde. Hier erhält das Team ein Foto des noch lebenden Opfers mit der Unterschrift „Schuldig“. Als ein weiterer brutaler Mord passiert, muss das Team schnell handeln.

„Nebeltod“ ist der dritte Fall für John Benthien. Für mich ist es das erste Buch der Reihe, doch es lässt sich gut ohne Vorkenntnisse lesen.

Der Fall beginnt auch gleich spannend und interessant – der Mord auf den Gleisen ist echt hart und auch die anderen Morde der Serie sind nicht ohne. Die Ermittlungen des Teams fand ich interessant und spannend. Ein bisschen zog sich die Geschichte hier und da, aber als Leser war man auch damit beschäftigt, die vielen Verdächtigen zu sortieren und auszuschließen.

Auch Benthiens persönliche Probleme waren fesselnd und hier interessiert es mich sehr, was hier am Ende herauskommen wird, das bleibt allerdings ungelöst.

Insgesamt hat mir der Roman gefallen und ich bin gespannt auf weitere Fälle des Teams.

Veröffentlicht am 15.10.2021

Alles Liebe, Deine Jane

Von ganzem Herzen ...
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Jane Austen (1775 – 1817) war eine britische Schriftstellerin der Regencyzeit, deren Hauptwerke zu den Klassikern der englischen Literatur gehören. Penelope Hughes-Hallett verbrachte ihre Kindheit in Steventon, ...

Jane Austen (1775 – 1817) war eine britische Schriftstellerin der Regencyzeit, deren Hauptwerke zu den Klassikern der englischen Literatur gehören. Penelope Hughes-Hallett verbrachte ihre Kindheit in Steventon, Hampshire, wo auch Jane Austen aufgewachsen ist.

In „Von ganzem Herzen“ veröffentlicht sie jetzt die Briefe von Jane Austen, die diese vor allem an ihre Schwester geschrieben hat. Die Briefe geben einen Einblick in das Leben zu Janes Zeit. Zusammen mit Illustrationen der Zeit hat Hughes-Hallett einen schönen Einblick in das Leben Anfang des 19. Jahrhunderts geschaffen.

Das Buch ist unterteilt in unterschiedliche Zeiten:

- Steventon 1796 – 1801
- Bath 1801 – 1805
- Southampton 1807 – 1809
- Chawton 1809 – 1813
- Chawton 1813 – 1816
- Chawton und Winchester 1816 – 1817

In ihren Briefen erzählt Jane Alltägliches aus dem Leben auf dem Dorf, so dass sich der Leser eine Vorstellung von Menschen und Umgebung machen kann.

Das Buch ist für Fans von Jane Austen und für Fans der Zeit, in der sie lebte. Durch die Illustrationen wirkt es lebendig und gibt dem Leser einen guten Einblick in das Leben der Leute. Bei mir wird das Buch meine Sammlung besonderer Bücher vervollständigen und ich werde gerne immer mal wieder den einen oder anderen Brief lesen, um mir ein Bild von Land und Leuten zu machen.

Veröffentlicht am 14.10.2021

Die verschwundenen Kinder

Lieblingskind
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Joe kehrt nach Arnhill zurück, wo er aufgewachsen ist. Er hat einen Job als Lehrer an der hiesigen Highschool angenommen. Als Joe ein Teenager war, verschwand seine Schwester Annie spurlos und tauchte ...

Joe kehrt nach Arnhill zurück, wo er aufgewachsen ist. Er hat einen Job als Lehrer an der hiesigen Highschool angenommen. Als Joe ein Teenager war, verschwand seine Schwester Annie spurlos und tauchte einen Tag später wieder auf. Doch sie war nicht mehr die Schwester, die Joe kannte. Und die Ereignisse von einst scheinen sich zu wiederholen. Wird Joe das Geheimnis des Ortes lösen können?

Ich habe „Der Kreidemann“ der Autorin sehr gerne gelesen, weshalb ich auch hier sehr gespannt auf die Geschichte war. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn Tudor hat es wieder geschafft, mir mit ihrer Geschichte eine Gänsehaut zu verpassen. Hier ist es eher der versteckte Grusel, der das Buch lesenswert macht. Joe und sein neues Leben in Arnhill starten in einem Haus, in dem eine Mutter erst ihren Sohn ermordete und dann sich selbst. Und er trifft auf alte Feinde, die ihm das Leben schwer machen.

Im Vordergrund stehen allerdings die Ereignisse von damals rund um das Verschwinden von Annie. Nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht – oder besser: Eine Wahrheit, wie sie sich der Leser ausdenkt. Das fand ich spannend und das fand ich sehr unterhaltend.

Das Buch liest sich gut und ist unterhaltend. Die Geschichte ist spannend und gut erzählt.

Veröffentlicht am 12.10.2021

Ein neues Leben in der Schweiz

Das kleine Chalet in der Schweiz
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Unzufrieden mit ihrem Job und von ihrem Freund verlassen, nachdem sie ihm einen Heiratsantrag gemacht hat, macht sich Mina auf, um ihre Patentante in der Schweiz zu besuchen. Diese betreibt dort ein Gästehaus, ...

Unzufrieden mit ihrem Job und von ihrem Freund verlassen, nachdem sie ihm einen Heiratsantrag gemacht hat, macht sich Mina auf, um ihre Patentante in der Schweiz zu besuchen. Diese betreibt dort ein Gästehaus, in dem sich Mina direkt wohl fühlt. Das liegt unter anderem auch an Luke, den sie schon auf der Hinreise kennenlernt und der als Gast bei ihrer Tante ist. Und Mina wird auch klar, dass das Leben, das ihre Tante in der Schweiz führt, genau das ist, was sie sich für sich selbst wünscht.

Die Romantic-Escapes-Reihe der Autorin geht in die nächste Runde. Und auch hier schafft sie es wieder, dem Leser einen schönen Urlaubsort schmackhaft zu machen. Die Schneelandschaft, die schönen Ausflüge zum Skifahren und die Leckereien, die den Gästen serviert werden, machen einem die Schweiz als nächstes Reiseziel mehr als schmackhaft.

Die Liebesgeschichte ist auch wieder süß – wie überhaupt fast alle Charaktere. Trotzdem hat mir bei dieser Geschichte irgendwas gefehlt. Ich habe das Buch zwar gerne gelesen, aber war von der Geschichte nicht zu 100 % überzeugt. Mir zumindest haben die bisherigen Teile der Reihe besser gefallen, auch wenn ich mich auf ein weiteres Abenteuer in der Ferne schon freue. Wenn ich mich nicht irre, geht die nächste Reise wohl nach Irland.

Insgesamt eine süße Geschichte mit vielen Leckereien und vielen amüsanten Begebenheiten. Nett!

Veröffentlicht am 10.10.2021

Sie wartet

Violet
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Nach dem Unfalltod ihres Mannes fährt Kris mit ihrer Tochter Sadie in das Sommerhaus ihrer Familie am Lost Lake. Statt idyllischer Ferien erwartet sie ein halb verfallenes Haus und ein Ort, in dem mehrere ...

Nach dem Unfalltod ihres Mannes fährt Kris mit ihrer Tochter Sadie in das Sommerhaus ihrer Familie am Lost Lake. Statt idyllischer Ferien erwartet sie ein halb verfallenes Haus und ein Ort, in dem mehrere Mädchen spurlos verschwunden sind. Als Kris erkennt, dass die Wahrheit über all das in ihrer Vergangenheit liegt, ist es fast zu spät.

„Violet“ ist das zweite Buch des Autors. Nach „Kill Creek“ wollte ich auch dieses Buch unbedingt lesen. Die Ausgangslage ist auch sehr spannend, denn Kris’ Ankunft in dem idyllischen Haus am See ist nicht so wie erwartet. Das vernachlässigte Haus birgt so manch unappetitliche Überraschung und auch der Ort ist unwirtschaftlich und wenig einladend. Die Rückblicke in Kris’ Vergangenheit in dem Haus, die traumatischen Ereignisse um den Tod ihrer Mutter und auch die Wahrheit über den Tod ihres Mannes deuten Geheimnisse an, deren Auflösung man als Leser herbeisehnt.

Leider hat der Autor auf dem Weg zur Wahrheit etliche Umwege gemacht, die mir das Lesen extrem schwer machten. Ich kenne mich jetzt auf jeden Fall sehr gut aus mit Flora und Fauna rund um den Lost Lake, denn der Autor hat mir Tiere und Pflanzen rund um Haus und See extrem ausführlich beschrieben. Das hat mich gestört und machte die Geschichte für mich auch eher langwierig und auch etwas langweilig.

Insgesamt hat mir das Buch nicht so gut gefallen wie der Vorgänger. Hier war alles zu langwierig und langatmig, ohne dass es spannend wurde. Das Ende war dann etwas beängstigend und auch spannend, doch insgesamt war das Buch nicht überzeugend!